Author Topic: Der Untergang der Grün*/_Innen, und warum das gut ist.  (Read 390 times)

hellboy

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Sie labern jetzt natürlich was von einem Rechtsruck, vom Desinteresse der Bevölkerung für Umweltschutz und direkte Demokratie. Alles blöde Ausreden. Die Grün*/_Innen haben den Leuten direkte Demokratie vorgegaukelt, und wenn die Basis was anderes beschlossen hat, als das Politbüro wollte, wurde sie einfach beiseite gewischt. Siehe Parkpickerl und Heumarkt:

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Heumarkt: Wenn Grüne gegen Grüne stimmen

Der grüne Rathausklub will sich mehrheitlich hinter Maria Vassilakou – und gegen den Entscheid der grünen Basis stellen. Über die Flächenwidmung soll im Juni abgestimmt werden.


Seit Jahren treibt die grüne Vizebürgermeisterin, Maria Vassilakou, das Heumarkt-Hochhausprojekt voran: Es gab kooperative Verfahren, einen Architekturwettbewerb, eine Nachdenkpause, eine Überarbeitung – und es hätte die Flächenwidmung folgen sollen. Nun machte Vassilakou die eigene Basis einen Strich durch die Rechnung. Eine Urabstimmung hat ergeben, dass sich die grünen Gemeinderäte künftig gegen das Projekt wenden sollen, da Wien dadurch wohl den Welterbe-Status verlieren wird. Ein Dilemma, das Montagnacht einen parteiinternen Sitzungsmarathon nach sich zog.

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http://diepresse.com/home/panorama/wien/5206995/Heumarkt_Wenn-Gruene-gegen-Gruene-stimmen

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Das Thema "Parkraumbewirtschaftung" ist in Währing immer wieder heftig debattiert worden. 1995 wurde eine entsprechende Regelung im Nachbarbezirk Alsergrund eingeführt. Als Hernals 2012 nachzog, verlagerte sich der Verkehr in den 18. Bezirk. Der damalige Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP) blieb jedoch ein Parkpickerl-Gegner, wobei er sich auch auf zwei von ihm durchgeführte Anrainerbefragungen stützte. Bei der ersten Abstimmung 2012 votierten zwei Drittel der teilnehmenden Anrainer gegen die Einführung, ein knappes Jahr später nur mehr 56 Prozent. Bei der Wien-Wahl im Oktober 2015 erhielten die Grünen in Währing die Mehrheit und stellen nun mit Nossek die Bezirksvorsteherin. Diese tat bereits im Wahlkampf kund, bei einem Sieg das flächendeckende Parkpickerl einzuführen – was nun geschieht.

http://derstandard.at/2000042777957/Wien-Parkpickerl-ab-September-in-Waehring-drei-Bezirke-fragen-Bewohner

Das ist aus einer Presseaussendung der APA, die natürlich gelogen ist. Nossek hat VOR der Wahl eben NICHT klargestellt, daß sie den Willen der Bevölkerung ignorieren wird, sondern noch was von den Ergebnissen direkter Demokratie geschwafelt, die man respektieren müsse.

Die Begründung, man könne am Heumarkt nicht nach dem Willen der Basis handeln, weil man "gegenüber den Investoren Verpflichtungen eingegangen" sei, hat sicher auch nicht geholfen. Den Wienern gilt halt auch Vorteilsannahme als Korruption, nicht nur die Entgegennahme von Bargeld, auch wenn man das in anderen Kulturen, wie zB der SPÖ, Niederösterreich oder Griechenland anders sehen mag.

Und in einer Stadt wie Graz, die die schlechteste Luft überhaupt hat, unter anderem wegen des dort noch existierenden Kohlekraftwerks, ein ohnehin schon alternatives Wasserkraftwerk zu bekämpfen, als angebliche Umweltschutzpartei, ist auch reichlich absurd. Dazu noch die permanente Bewerbung von thermischer Sanierung, natürlich mit giftigem und extrem feuergefährlichem Schaumstoff, der noch dazu zu extremer schimmelbildung führt, die für die aktuelle Zunahme von lungenerkrankungen entscheidend mitverantwortlich ist. Wenn man von einer Lobby Geld nimmt, muß man halt deren Lied singen. Dann fordert man auch immer mehr völlig aus dem Rahmen jeglicher zivilisierter Agitation fallender Maßnahmen gegen das Rauchen, weil vom Dämmstoff-Schimmel kann der Anstieg der Lungenkrankheiten ja nicht kommen, obwohl immer weniger Leute rauchen. Dafür regiert man den Menschen lieber bis ins Wohnzimmer. Völlig asozial sind auch die Forderungen zu Abschaffung des Individualverkehrs. Den gspritzten Gentrifizierungsopfern im siebten Hieb fällt es natürlich nicht ein, daß viele nicht so reiche Menschen, gerade in der von den Mietpreisen her leistbaren Peripherie, darauf angewiesen sind. Die sind auch auf günstige Gebrauchtwagen angewiesen, die die Grün/*_Innen alle möglichst schnell verschrotten wollen, weil "die stinken". Daß bei modernen Autos über 90% der Schadstoffe bei der Produktion entstehen, nicht im Betrieb, und es deshalb besser für die Umwelt ist, mit alten Autos so lange wie möglich zu fahren, statt neue zu kaufen, wollte man nicht wissen. Es war doch viel zu einfach, auf die "bösen Stinker" zu zeigen, da muß man selber nicht denken und anderen nix erklären.

Krank macht auch Veganismus, der wie jede Form der Mangelernährung autoaggressiv, und somit Ausdruck einer Borderlinerstörung ist. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung enthält eben auch tierische Produkte. Zu versuchen, diese mit Paraffinen und anderen Abfallprodukten der Erdölindustrie, Palmöl, Gensoja und anderen nicht zum Verzehr geeigneten Stoffe zu ersetzen, und dann noch jede Menge Pillen gegen Mangelerscheinungen schlucken zu müssen, und am Ende reicht es noch immer nicht, ist dagegen ganz klar eine Verhaltensstörung. Umso schlimmer ist deshalb, daß man sich noch mit den Leuten vom VGT (Veganer gehören therapiert) zusammengetan, und diese zu offiziellen Beratern der Partei gemacht hat. Diese Spinner haben jahrelang Reformen wie das Verbot der Gatterjagd verzögert, indem sie mit ihren terroristischen Aktionen bei den Verantwortlichen eine absolut nachvollziehbare Trotzhaltung hervorgerufen haben. Wenn Leute die sich auf offener Straße mit Blut beschmieren und nackt in Käfige stecken, nicht weil das irgendwas mit ihren Anliegen zu tun hat, sondern einfach nur, weil sie das geil finden, dann machen die meisten Leute das Gegenteil dessen was die fordern, schon allein um auf keinen Fall das zu tun, was diese Spinner wollen. Statt sich für eine Reform der landwirtschaftlichen Förderungen weg von der Massenproduktion hin zu naturnahen Nahrungsmitteln einzusetzen, propagiert man den Veganismus, und damit den Einsatz von noch mehr Chemie.

Genauso hat man das Thema Legalisierung von Cannabis und damit verbunden die Reformen der Drogenpolitik und des Arzneimittelrechtes zwar im Programm versteckt, aber im täglichen politischen Geschäft unter den Teppich gekehrt, übrigens ganz im Gegensatz zu den deutschen Grünen. Wieso? Na wenn keine Lobby dafür bezahlt, wird ein Thema auch nicht behandelt. Mit der Übernahme dieses Prinzips unterscheiden sich die Grün/*_Innen nicht mehr von den Altparteien, und darum gibt es offenbar auch keinen Grund mehr, sie zu wählen.

Gemeinsam mit den Grün/*_Innen dabei auch die Soz/*_Innen bei den Wahlen eine Niederlage einstecken müssen. Dabei fällt ein Thema das beiden gemeinsam ist besonders auf: der Genderwahn. Letzter Höhepunkt war das sogenannte Frauenvolksbegehren. Wer es gelesen hat weiß, daß es dabei in keinster Weise um die Gleichberechtigung von Frauen, sondern rein um die Bewerbung linksradikaler Inhalte ging. Die Frauensprecherin der neos hat das sofort erkannt, und ihre Unterstützung verweigert, wofür sie natürlich auf infamste Weise angefeindet wurde. Sowohl die Frauenministerin Rendi-Wagner von den Soz/*_Innen als auch der Vorstand der Grün/*_Innen haben dagegen nicht nur sinngemäß, sondern fast wörtlich verlauten lassen: "Wenn 'für Frauen' draufsteht, unterstützen wir das, egal was drin steht". Dazu kommen die üblichen Desinformationen wie die Behauptungen über die Differenzen beim Lohn für die gleiche Arbeit, die es bei uns kaum noch gibt, die aber immernoch absichtlich mit den Unterschieden beim Lebenseinkommen vertauscht werden, worauf die Leute bei uns aber nicht hereinfallen, und das unterschlagen der Tatsache, daß Frauen die zusätzlich erwerbstätig werden meist in die Arbeitslosigkeit oder prekäre Beschäftigung wechseln, nicht in gut bezahlte Jobs. Daß man dazu noch versucht, den Menschen den gegenderten Neusprech aufzuzwingen, wogegen sich in den Umfragen die es dazu gibt immer zumindest 96% aller Befragten aussprechen, auch der Frauen, wird auch nicht zur Wählbarkeit beigetragen haben.

Zu dem Thema passt auch die Geschichte die wir Piraten mit Albert Steinhäuser erlebt haben. Als wir in den Umfragen zu einer ernsten Konkurrenz wurden, hat er den Vorstand der Piratenpartei eingeladen, natürlich bis auf den einen, der den Laden eigentlich am Laufen gehalten hat. Über den hat er dann eine Akte vorgelegt. Eigentlich über dessen Vater, der ein freiheitlicher war. Er hat seinen Gästen eingeredet, ihr Kollege wäre ein Agent der FPÖ, der geschickt worden wäre, um die Piratenpartei zu zerstören. Die versammelten Dorftrottel sind natürlich darauf hereingefallen, und haben auch nicht begriffen, daß sie ab diesem Zeitpunkt Agenten der Grünen Stasi waren, die geschickt wurden um die Piratenpartei zu zerstören. Der Versuch den fälschlich Beschuldigten aus der Partei zu werfen führte zu einem Ausschluß durch den Vorstand, der aber später im Zuge einer Generalversammlung von der Parteibasis aufgehoben wurde. Doch der Schaden war bereits angerichtet, und eine Hoffnung für die politische Zukunft unseres Landes war zerstört. Was das mit der Liste Pilz zutun hat? Na alles. Der grüne Mielke hat ja auch Akten über seine Kollegen, um denen, die sich von ihm und seinen Komplizen lossagen, noch eins mitzugeben. Wenn man dann noch so fahrlässig ist, dem Europaforum Alpbach in die Falle zu gehen, ... naja, Anfängerfehler. Das mafiose System der existierenden Parteien und ihres Filzes aus Korruption und Freunderlwirtschaft lässt keine neue politische Kraft hochkommen, schon gar keine, die sich Transparenz und Mitbestimmung auf die Fahnen geschrieben hat, ohne ihr gesamtes Repertoire an hinterfotziger Niedertracht und ihre unbegrenzte kriminelle Energie dagegen zu setzen.

Die Grün/*_Innen haben sich über die Jahre immer weiter vom gesellschaftlichen Konsens und den Grundsätzen einer freiheitlich demokratischen Grundordnung (nein, das hat nix mit der FPÖ zu tun, für alle die von Politik garnix verstehen) entfernt, und sind zu einer Partei der Vorschriften und Verbote, gebrochenen Versprechen, absurden Ideologien und abgedrehten Esoterik geworden. Dafür haben sie jetzt die Rechnung kassiert. So einfach ist das, da braucht man garnicht über den angeblichen Rechtsruck der bösen Wählerschaft und andere blöde Ausreden zu lamentieren.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2017, 11, 09; 13:54:48 by hellboy »
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Schuttwegraeumer

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Jetzt muss Pilz nur noch in Wien antreten damit diese TypInnen auch in Wien einen Dämpfer bekommen.

Zu der Sippenhaftung damals:
Du hast ja eine email veröffentlicht in der du als FPÖler verunglimpft wurdest aber die Boardadministration nix dagegen getan hat, ich vermute dass die Täter eh dort zu suchen waren.

hellboy

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Ja, die klassische Bock-als-Gärtner-Problematik. Die Parteiführung gegen die Basis. Das kann in einer basisdemokratischen Partei halt nicht funktionieren, die Basis ist dann ganz schnell weg. Geschieht denen recht, daß sie damit nicht nur die Piratenpartei, sondern letztendlich auch ihre eigene zugrundegerichtet haben.

Das kriegen wir sicher in den drei Bundesländern, die heuer wählen, auch hin. Bzw kriegen die das auch selber hin, aber ein Schauferl nachlegen werde ich mir nicht nehmen lassen.

ahoy
hellboy
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Schuttwegraeumer

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Leider ist das Zeitfenster in dem eine PP Erfolg haben könnte inzwischen geschlossen.
Wir haben es selber vermasselt indem wir alle reingelassen haben.
Die Heuschrecken ziehen weiter oder heulen halt derzeit rum weil linke Parteien derzeit keinen Fuß auf den Boden bekommen.
Allerdings bin ich abgesehen von der Überwachung mit der letzten Wahl auch relativ zufrieden.  ;D
Die Roten haben einen satten Dämpfer bekommen, die Grünen sind weg und die derzeitige Regierung macht mir deutlich weniger Sorgen wie Rot/Grün.
Der Platz für eine Netzpartei ist halt nicht mehr da, es war schon schwer genug dem normalen Wähler unsere Anliegen zu erklären und da waren noch nicht viele linke Phantasten dabei.
Jetzt wo diese Partei eine YALP ist gilt das sowieso.
Wenn extrem linke Parteien Rückhalt beim Wahlvolk hätten hätten wir die schon lange im Parlament.

PS: Türkis/BLAU wil ja das Rauchverbot wieder aufheben, ist dioch genau die Regierung die dir hilft.   :D