Author Topic: Virtuelle Operativen-Sitzung  (Read 835 times)

hellboy

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #30 on: 2016, 09, 18; 13:49:14 »
Weil die fanatischen Spinner heute ihren "Marsch für das Leben" abhalten, bei dem religiös gehirngewaschene Matschbirnen Frauen die ohnehin in einer schwierigen Situation sind, die sie zu einer Abtreibung zwingt, beschimpfen und drangsalieren, habe ich einen neuen Absatz für "der Glaube ist der Teufel" geschrieben.

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #31 on: 2016, 09, 20; 01:51:31 »
Quote from: 'hellboy'
Habe einen Zugang zum AK-Vorrat Wiki gekriegt. Weiß nicht, was ich damit soll, für einen Verein bei dem der sonstweh und der mist9 ständig auf der Mailingliste schreiben, mach ich sicher keinen Finger krumm. Diesen Schmarotzern gehen offenbar auch dort die slaves aus. Erst die pöpö, dann das lab, jetzt die akv, wie die Heuschrecken.

Bei http://wiki.akvorrat.at gibt es ein Geheimwiki. Ich konnte nicht erkennen wie man sich dort registriert. Muss man was einschicken? Oder wie? Und Mailing-Liste ist dort nirgends zu sehen.

hellboy

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #32 on: 2016, 09, 20; 13:35:00 »
Die Spackeria-Heuschrecken haben natürlich die Attitüde der pirantifa übernommen, weshalb man sich erst beim Führungsklüngel einschleimen muß, bevor man wirklich mitmachen darf. Die Mailingliste gibt es schon ewig, ich glaub auf der kann man sich über die Website anmelden. Die dort angemeldeten haben wohl alle die Einladung für das Wiki gekriegt. Wenn man sich im Wiki entsprechend der Anleitung in der Einladung einloggt, kann man aber noch lange nix reinschreiben, dazu muß man erst ein bittgesuch einreichen, und sich als gleichgeschaltet erweisen. Stalinismus pur, wie von den handelnden Personen gewohnt. Überrascht bei Werner Reiter, Erwin ernst Steinhammer und Andreas Czàk absolut niemanden.

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« Last Edit: 2016, 09, 20; 13:39:45 by hellboy »
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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #33 on: 2016, 09, 20; 18:34:07 »
Quote
Die Mailingliste gibt es schon ewig, ich glaub auf der kann man sich über die Website anmelden.

Hab ich gemacht; war zunächst zu deppert. Thx. Zulassung erfolgt offenbar nicht automatisch.


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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #34 on: 2016, 09, 20; 18:40:56 »

Mit der Website ist wenig weitergegangen. Ich
bin ca. 20 von den ersten Artikeln noch einmal
durchgegangen und habe Links ins Wörterbuch ergänzt,
das am Anfang noch verhältnismäßig leer war.

Beide Teile von hellys "Geschichte der Pöpö" sind
jetzt im System. Das hat mich an Eve Bugs erinnert,
und in weiterer Folge an ihren http://twitter.com/roflpartei .
Gebts euch diesen Twitter -- ist zwar vier Jahre alt,
aber voller Nostalgie. Es gibt dort Links zu Screenshots
vom Wien-Forum-Garn "Verbrannte Erde auch im Wratschko".
(Werde ich kassieren.)

Bei der Abfragesprache habe ich was verbessert, aber
das hat keine Außenwirkung. (Die Queries werden jetzt
nicht mehr abgearbeitet, wenn das Programm läuft,
sondern in den Rest des Programms eingegliedert
BEVOR das Programm läuft. So werden viele Fehler
früher gemeldet, weil die Queries auf formale
Richtigkeit geprüft werden, eben bevor das Programm
zu laufen anfängt. Das ist jetzt schon nützlich,
wird aber zur vollen Form auflaufen, sobald die
Queries das HTML für die Anmutung der Website
ausfleischen.)

----

Quote from: 'Hellboy'
Wie wir echten Piraten uns in Zukunft organisieren ist klar: wir tun das vorwiegend hier, aber auch weitere online-Plattformen wird es bald geben. Die Gründung einer neuen Partei ist derzeit nicht geplant. Die Erfahrungen damit waren zu negativ, Posten und Titel ziehen offensichtlich den Bodensatz der Gesellschaft an. Wir halten weiter die Prinzipien hoch, die uns Piraten von der herkömmlichen Politik unterscheiden, und das wichtigste ist: wir Piraten sind keine Politiker, wir sind politische Aktivisten!


Deine Begeisterung ist erfreulich, aber um Enttäuschungen
zu vermeiden, empfehle ich, die Erwartungen an die
Website zurückzuschrauben. Pöpö ist verständlicherweise
ein Minderheitenthema, daher hat Dokumentation  über die
Possen der Pöpö auch keine Breitenwirkung.

Viel Zulauf für Organisieren werden
wir auch in der zweiten Etappe mit unseren Pamphleten nicht
bekommen. Wer sich jemals für Piratenthemen interessiert
hat in Österreich, wurde verprellt von Salse, ITC und c3ro.
Beim Rest der Bevölkerung geht bei "Piraten" der geistige
Rollladen runter wie eine Guillotine. Das ist irreparabel.

Mehr als anderen Aktivisten Alternativen zum "Im Sesselkreis
rudelwichsen" (aufbruch.or.at, W.A., etc.) zu zeigen, können
wir im Moment nicht machen.

Reconnaissance

Ich habe mich am Mittwoch mit dem ITler vom
Runden Tisch Grundeinkommen getroffen, der mit
Veranstaltungen zur "Woche des Grundeinkommens" beschäftigt
war, darunter eine in Ungarn. Er klagte über die vielen
inkompatiblen Kanäle, auf die die einzelnen Mitglieder
bestehen, wobei ich ihn trösten wollte durch "damit musst
leben", aber das funktionierte nicht besonders gut.
Die Software zur Website hörte den Mann auf zu interessieren,
als er hörte, dass die Software nicht interaktiv ist und
nur von mir verwendet werden kann, weil sie völlig
fremdartig ist.

Als er von unserem Interesse für Zivilgesellschaft in
Österreich hörte, gab mir der Mann einen interessanten Hinweis:
Am 1. und 2. Oktober gibt es im Rathaus eine Konferenz
für Ehrenamtliche von der Initiative Zivilgesellschaft.

Hier ist der Link: http://www.konferenz-zivilgesellschaft.at/
Ich werde hingehen, wenn es noch nicht zu spät ist für
Anmeldung -- so was habe ich mir schon lange
gewünscht! (Leider auch Gender-Trottel, aber mal sehen.)

Über Aufbruch.or.at haben wir auch geredet, allerdings wusste
der Mann noch nix davon außer den Namen. Der ITler äußerte den
Vorsatz, sich näher zu informieren. Ich habe ihm
erklärt, dass dort seit Jahresanfang noch nichts passiert ist
außer Sitzungen und dass es sich um die neueste KPÖ-Frontorganisation
handelt. Das ließ sein Interesse ein wenig erlahmen. Ich
schrieb ihm Suchbegriffe für den Blog-Eintrag vom 0utput auf.

Zum gleichen Thema gab der Luxi den Hinweis auf eine
Anti-System-Website namens http://idealismprevails.at .
Es ist ein Autorenkollektiv, wo er jetzt eine Art Redakteur ist.
Dahinter stecken mehrere Vereine, allerdings war die
Zeit zu kurz, um sich darüber ausführlich zu unterhalten.
Manche Artikel sind recht gut, allerdings ist die
Reichweite laut Alexa sehr gering. AKVorrat hat eine
eigene Kolumne.

Luxi und ich sind uns auf Gizmos Weltfriedens-Veranstaltung über
den Weg  gelaufen. Dort habe ich mich eigentlich mit dem Harmo
getroffen, um über den armen Willi zu reden, der jetzt
in Haft ist, was den Harmo ärgert und er die Geschichte
mit jemandem besprechen wollte, der sich in seine
aktivistischen Vorhaben zur Willi-Befreiung einfühlen kann. Ich
habe mich bereit erklärt, einen Artikel über das prominente
Hampfkampf-Starlet Willi für Medijuana zu schreiben,
was bis jetzt gescheitert ist, weil der Willi telefonisch
nicht erreichbar ist und in Salzburg, wo ich schlecht
hin kann. (Hamstray war auch dabei, aber nicht lang,
weil ihm das Thema Willi-Artikel zu fad war. Harmo und
ich waren keine gute Gesellschaft.)


Der Freeride hat mich angerufen, weil er am Pöpö-Facebook
gebanhammert wurde, weil er den innerparteilichen Mangel an Eifer
kritisiert hat. Ähnlich wie Gizmo, Harmo, Luxi et al. hat er zwar
genug von der Pöpö, allerdings nicht von Zivilgesellschaft.
Ich habe den Verdacht, dass er noch im Frühstadium des
Ex-Pöpölers ist, in dem er die Pöpö noch durch Piraterie
auf eigene Faust beschämen will. (Was prinzipiell unmöglich
ist, weil den Xichtern ja nix peinlich ist.) Ausreden
konnte ich ihm das vermutlich nicht, aber es gibt auch
in Oberösterreich genug Zivilgesellschaft, der sich
der Freeride anschließen kann. Für sein Straßenvorhaben
konnte ich einstweilen nicht mehr machen als dem Freeride
die Nummer vom Gizmo zu geben, weil der sich besser auskennt.
Am Telefon wirkt der Freeride ganz normal.

irgendwas

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #35 on: 2016, 09, 20; 22:41:20 »
Die chemtrails Bewegung hat noch mehr Potential in Österreich
Je suis merde

hellboy

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #36 on: 2016, 09, 25; 13:47:45 »
Jeder hat mehr Zukunft als die pöpö, die hat nämlich überhaupt keine.

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #37 on: 2016, 09, 25; 21:09:18 »

Quote
Die chemtrails Bewegung hat noch mehr Potential in Österreich

Glaub ich nicht, weil der Höhepunkt schon überschritten ist.

Mir ist übrigens aufgefallen, dass eher die politisch-/ökonomischen
VTler Chemtrailer sind. Technikschweindln sind eher nicht so die
Chemtrailer, sondern eher Birther und Illuminaten.

Das erhärtet den Verdacht, dass VTler jenen VTs den Vorzug
geben, die im Terrain außerhalb ihrer Kompetenz liegen (Duh!)

Diese Erklärung erklärt aber nicht, warum ausgerechnet
Ingenieure oft mit den größten Quatsch daherkommen, obwohl
sie hauptberuflich denken. Es könnte ein Burnout-Symptom sein.
Als Teenager kannte ich diverse Computeristen, die in mittleren
Jahren auf einmal lebhaftes Interesse fürs Okkulte entwickelten.
Da Freizeit "emanzipatorisch" (hieß früher "ausgleichend") sein
sollte, hätte das sogar einen Sinn.

Wo war ich? Richtig. Freeride23. Besser VTler als Systemtrottel.
Meine Meinung. Am besten sind natürlich kritische Selberdenker,
die weder für offizielle Propaganda noch für Aberglauben anfällig
sind.

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #38 on: 2016, 09, 30; 08:13:49 »



Organisationsentwicklung Aufbruch.or.at
 
Ich kam zu spät, weil ich zunächst irrtümlicherweise ins
Siebenstern ging, wo allerdings eine Lesung abgehalten
wurde (mein Fuckup, kann nicht lesen oder nicht merken).
 

Im Amerlinghaus war vilitrili der Anführer einer
Runde von fleißigen Koordinatoren, die fleißig an einer
Art Offline-Liquid arbeiteten. Die "Organisations-Entwicklung"
(Eigenwerbung im Titel der Veranstaltung) beschränkt sich
auf Entwicklung einer Bürokratie zur Einreichung und Abstimmung von
Anträgen und "Delegationen", wie das im Text zum Abend heißt,
der ca. eineinhalb Seiten lang ist. Anwesend waren vier Männer
und eine Dame -- freundlich, aber fad. Ich sagte praktisch
gar nichts und schrieb ihnen meine @ für den Mail-Verteiler auf. 

Bis jetzt hat aufbruch.or.at präzise nichts zustande gebracht.


M.M. von Aktive Arbeitslose
 
Ich ging zum Monatstreffen der "Aktiven Arbeitslosen", weil mir
der Heinz vom Runden Tisch Grundeinkommen die besonderen Fähigkeiten
von M.M. und K.R. gelobt hatte und ich wissen wollte, wie technisch
der M.M. ist. Ich hatte die vage Hoffnung, ihn für eine verbesserte
Version meines CMS zu interessieren, weil auf M.M.s Drupal-gepowerten
Website Links nicht funktionieren. Die Hoffnung wurde enttäuscht,
allerdings nicht, weil M.M. untechnisch ist. Programmierer ist er
nicht, jedoch kennt er sich mit Datenbanken aus -- offenbar durch
ein sehr textorientiertes Prisma betrachtet (Ein O'Reilly-Buch über
Openoffice.org Base 2.0 lag am Tisch). Etiketten und Bäume statt
Tabellen -- darüber hätte ich gerne mehr mit dem M.M. gesprochen, weil
ich sonst kaum Leute kenne, die sich für derlei Dinge aus politischer
Sicht interessieren.

Wir unterhielten uns mehr über Drupal. M.M. teilt meine Erkenntnisse
über Mobile, weil sich seine Website naturgemäß aus den gleichen Gründen
wie unsere nicht natürlicherweise dafür eignet. Sich mit M.M. spontan
zu treffen ist für ihn schwieriger als ich dachte, weil er nicht in
Wien wohnt, sondern in Graz.


Die Idee, einen "Import-Filter" (eigentlich "Konverter") für Drupal
zu schreiben, haben wir nach kurzer Erörterung verworfen, weil es zu
viel Arbeit ist. Weitergehen tut was bei den Aktiven Arbeitslosen. Es
ist eine richtige NGO, mit zahlenden Mitgliedern, Rechtsbeistand,
passablen Pressespiegeln und wenigstens zwei Leuten, die wissen, was sie tun.


Willi Wallner-Befreiung
 
Ich wollte mich mit Harmo treffen, der nächste Woche nach Salzburg
fährt, weil er dort eine Veranstaltung für Willi Wallner abhält, der
allerdings nicht mehr in Haft ist, weil er von einer Doktorin für
haftuntauglich erklärt wurde. Befreit ist er trotzdem nicht, weil die
Anklage natürlich aufrecht bleibt. Die Veranstaltung wird voraussichtlich
aufwändig -- Bühne, Kabarett, Soap-Boxing. Ich werde mitfahren und
beim Willi Wallner in Hennersdorf übernachten, um mir diese Sensation
endlich anzugucken. Ich hasse es, nach außerhalb des Wiener Gürtels zu
reisen, aber ohne geht es für diese Mission wohl nicht.
Für Harmos Website werde ich ein "Wir waren wo" verfassen. Statt uns
zu treffen, haben wir ein längeres Telefongespräch geführt.
 
Am Dienstag war Harmo übrigens wieder mal im Fernseher (im  Report).
Am Donnerstag (gestern) war Harmo in der Barbara Karlich-Show,
allerdings zur Aufzeichnung; weiß nicht, ob das schon ausgestrahlt wurde.
Harmo ist nicht mehr ohne seinen medizinischen Elektrojoint zu sehen.
Er tropft seine Arzneien nicht mehr, sondern dampft. Im Fernsehen. 


Düringer-Partei
 
Das verbrauchte die meiste Zeit.
 
Ich erfuhr vorigen Dienstag von der Düringer-Partei und meldete mich
in seinem Geheim-Forum an, wo sich schon 500 Konten tummelten, die
meisten treten aber nicht schreibend in Erscheinung, sondern wollen
nur lesen. (Da es ein Geheim-Forum ist, muss man sich anmelden.)


Bei der Düringer-Partei sind bis jetzt fast ausschließlich Schlumpfi, die
zusammen mit einem Promi etwas bewegen wollen. Sie freuen sich auch,
dass sie ein Publikum für ihre Selbstdarstellung haben und endlich
auch für ihre Links zu KenFM-Videos, die ihre jeweiligen Leben
verändert haben. Einzige Ausnahme ist eine
transexuelle Ex-Offizierin, die eine Website zu Trans-Belangen
unterhält und die erste NGO in Österreich
mit einem RICHTIGEN Pressespiegel ist. Ihre Website zieht im Moment
mehr Publikum an als Düringers Forum. (Alexa.)
Sie hat sich aber nach ihren ersten Posts nicht mehr gemeldet.
Weiters gibt es eine Einmann-Werbeagentur, die im Forum einen
rudimentären Pressespiegel eingerichtet hat, für den sich aber
Schlumpfi natürlich nicht die Bohne interessieren. Es schreibt auch
keiner neue Links hinein. Der dritte Nicht-Schlumpfi ist ein pensionierter
Kriponeser der mit einem Elternverein für die Legalisierung aller
Drogen kämpft. (DUFUQ???) Da die Düringer-Partei kein Programm
haben darf, gibt es auch für ihn nichts zu tun in der Partei.

Der Düringer selber hat einen Entwurf
für ein Flugi ("Postkarte") geliefert, der allerdings eher uneffektiv
ist. Sieht also eher schlecht aus für einen Einzug. Das eherne
Gesetz der Schlumpfikratie: niemand kann Leute in eine Partei
bringen, die intelligenter sind als er selber. Wenigstens nicht
für lang, außer man bietet die Herrschaft über Schlumpfi an. Wie
weit das zum Konzept vom Düringer passt - kein Programm, keine Posten -
kann ich noch nicht abschätzen, aber sehr mächtig ist er noch nicht.
Die Medien berichten nur das Notwendigste; in den Kommentaren kriegt
die neue Partei praktisch nur Flak. Dass sich 40% von Umfrageteilnehmern
vorstellen könnten den Düringer zu wählen heißt natürlich gar nix.

Bis jetzt sind nur Stammtische für Schlumpfi geplant, die Zettel
verteilen sollen, damit mehr Schlumpfi für Zettelverteilen in die
Partei kommen. 
 
Trans-Bundesheerlerin und supi Pressespiegel:
http://www.monika-donner.at/home/medien/magazine/
 
Diese Dame ist deutlich radikaler als der Düringer und jeder
Miniprozent-Partei operativ überlegen, wie man sieht.


Metalab
 
Ich redete mit einem AKVorrat-Operativen über die AKVorrat-Kolumne bei
Idealism Prevails (siehe Eintrag vorige Woche), die aber offenbar
gar keine ist. Der AKVorrat-Operative wusste davon gar nichts. Es handelt
sich bei den einzelnen Artikeln einfach nur um die Presseaussendungen der
AKVorrat, die nicht unbedingt von der AKVorrat dort veröffentlicht werden.
So kann man es natürlich auch machen. Diese Idee habe ich zur eventuellen
Kassierung vorgemerkt.


Ich ging nicht zu Politzwecken ins Laboratorium, sondern um mich mit
Hamstray zu treffen
und gegebenenfalls mit Harry über unsere Transistoren zu reden, aber Harry
war nicht da, weil er nur mehr zum Basteln ins Metalab geht.  Hamstray
führte seine MIDI-Harmonie-Software vor und zeigte eine Facette, die ich
noch nicht kannte: den Musik-Hamstray, der sich mit Tonleitern und Harmonien
im Wandel der Jahrhunderte auskennt (WTF?) Schade, dass Harry nicht da war;
er hat gerade einen MIDI-Synthesizer auf Grundlage des  Arduino
Mikrocomputers entwickelt, allerdings
in naiver Zwölfton-Stimmung, was für viele Musiken unzulänglich ist. (Wie
Hamstray erklärte, aber Harry wäre das bessere Publikum dafür gewesen.)
Hamstray ist eine Zierde für jeden Hackerspace. Wie nicht jeder dort.


Sonstweh war auch dort und brachte zum Ausdruck, dass er das partyforum
nicht gut findet und mich nicht mag (Überraschung). Das dauerte nur kurz.
Sonstweh hat jetzt
violette Haare und sitzt im Metalab im vormaligen Rauchsalon, der jetzt
allerdings nur mehr für die Rezeption von Manga-Videos und
Supermario-Aktivität benutzt wird. Die früheren Bewohner (Kifferprogrammierer,
Nachteulen, Erich Möchel, einmal sogar Birgitta Jonsdottir, die den Jolly
von mir zum Yasha rüberreichte, allerdings nicht selber dran zog) haben sich
offenbar dauerhaft geschlichen -- so wie auch mein Ex-Vermieter, der
die Schar lieber gelegentlich zu Gartenfesten einlädt.

Technisch begabte Menschen gibt es jetzt mehr im Schanigarten
des Instituts für Maschinenwesen von der TU Wien.


hellboy

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #39 on: 2016, 10, 01; 11:43:41 »
Der Düdlüdüringer kann noch so oft behaupten, daß seine Partei kein Programm haben darf, es ist und bleibt ein Sammelbecken für die größten Spinner dieses Landes.

Um das zu testen habe ich mir die Facebookgruppe von gïltnix (offizieller Parteinahme G!LT) angeschaut. Ich habe mir einen Beitrag rausgesucht, wo einer behauptet, daß hinter jeder Verschwörungstheorie eine echte Verschwörung steckt. Dann habe ich als Antwort darauf ohne weiteren Kommentar einen Link auf unsere Sammlung von Dokus über Verschwörungstheoretiker gepostet, diesen hier: http://partypiratesat.createaforum.com/general-discussion/von-verschworungsspinnern-und-esotanzbaren/
Und siehe da: ich würde sofort schrebgesperrt in dieser "offenen" Gruppe. Die klassische Filterbubble in der Aluhut-Version, das Forum ist ja auch nicht öffentlich, und nach deiner Schilderung geht es dort auch nicht anders zu.

Seine Nominierung für das Goldene Brett erfolgte also völlig zurecht: http://diepresse.com/home/leben/mensch/5093388/Roland-Duringer-furs-Goldene-Brett-vorm-Kopf-nominiert?xtor=CS1-15

Potential hat das sowieso keines. Nachdem die KPÖ die Piratenpartei unterwandert und alle echten Piraten vertrieben hatte, blieb die pöpö, die bestand aus den eingeschleusten Kommunisten und den vereinigten Aluhüten Österreichs. Ohne die Esos hatte die KPÖ immer so um die 0,8%. Mit den Paranoikern hatten sie ca. 1,2%. Das Potential für eine Aluhutpartei liegt also auch für den Düdlüdüringer nur bei 0,4%, und damit ist auch schon alles gesagt, was es zu dieser Kasperliade zu sagen gibt.

ahoy
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« Last Edit: 2016, 10, 01; 12:44:28 by hellboy »
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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #40 on: 2016, 10, 01; 18:26:44 »
Deine Sperrung fand bereits seinen Niederschlag in diesem
Video:

youtube.com/watch?v=mkihsDJlu_w&t=80

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #41 on: 2016, 10, 03; 11:56:17 »
Na Mahlzeit! Das ist ja ein fester trottel! Alleine dieses "ihr greift uns nur an weil, ihr Angst vor uns habt"- Gefasel, das ist ja vollkommen absurd und extrem peinlich. Vor diesen Witzfiguren hat genau niemand Angst, das hätten die nur gerne. Und dieser Selbstbetrug vonwegen der tausenden Anmeldungen in deren Forum und auf der facebookseite, diese noobs glauben wirklich, das wären alles Fans von ihnen. Die Leute sind halt so doof sich in dem Forum anzumelden, weil sei es sonst nicht lesen können. Wenn das so ist wie im Facebook lesen die dort ein paar Beiträge, wissen dann was für Spinner dort unterwegs sind, und kommen nie wieder.

Im übrigen glaube ich nicht, daß der mich meint. Er sagt ja "die Beiträge wurden gelöscht", und ich hab dort nur einen geschrieben. Ich bin mir auch ziemlich sicher, daß der dem ich dort geantwortet habe kein Moderator war. Angegriffen haben sie sich zwar auch von meinem Kommentar gefühlt, aber das ist bei Aluhüten mit Fakten immer so. Dieses ganze Kasperltheater ist nur eine weitere Echokammer für weltfremde Spinner, die ihren Mangel an Bildung mit Aberglauben kompensieren wollen, und frustriert sind weil das nicht funktioniert. Nett, daß du dort Intelligence machst, mir ist das zu fad.

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #42 on: 2016, 10, 03; 22:36:44 »
Quote
Im übrigen glaube ich nicht, daß der mich meint. Er sagt ja "die Beiträge wurden gelöscht", und ich hab dort nur einen geschrieben. Ich bin mir auch ziemlich sicher, daß der dem ich dort geantwortet habe kein Moderator war. Angegriffen haben sie sich zwar auch von meinem Kommentar gefühlt, aber das ist bei Aluhüten mit Fakten immer so.

Wusste ich nicht; ich habe gedacht, er redet von dir. Dass bezahlte Shills vom System persönlich aufgetaucht sind, glaube ich allerdings auch nicht, weil das System im Moment vermutlich deiner Meinung ist, was die Reichweite der Düpö anbelangt. Allerdings muss ich jetzt einräumen, dass die negative Presse geradezu märchenhaft ist. Der Pressespiegel im Düpö-Forum ist extrem unvollständig. Wer googelt, findet eine riesige Halde an negativer Berichterstattung. Negative Berichterstattung schadet der Düpö übrigens nicht, denn, wie Hunter S. Thompson schon erklärte: "There is no such thing as bad press". Oder, wie ein Schauspielfreund von mir es formulierte: "Schreibts was glaubts, aber immer mein Namen richtig." (Was beim Düringer leider nicht selbstverständlich ist -- er wird gerne als "DüHringer" oder sogar "Pühringer" verballhornt. "Düringer" ist von heutigen JournalistInnen bereits zu viel verlangt. Aber so ist das eben, wenn Gratis-Praktikantinnen vom Chrefredakteur nach Größe der Oberweite ausgewählt werden.)

Quote
Dieses ganze Kasperltheater ist nur eine weitere Echokammer für weltfremde Spinner, die ihren Mangel an Bildung mit Aberglauben kompensieren wollen, und frustriert sind weil das nicht funktioniert.

Von innen sieht es nicht so aus als würde es nicht funktionieren. Das Düpö-Forum ist ein Online-Heuriger mit regem Zulauf. Die Site zieht auf Alexa ab wie eine Rakete. Für einen Wahlsieg reichen die 1200 Konten natürlich nicht; von Düringer selbst ist weit und breit nichts zu merken; es gibt keine wie auch immer geartete Ordnung oder Erwachsenenaufsicht; die Leute reden vorwiegend aneinander vorbei und bemühen sich kaum um Außenwirkung. Sie freuen sich in erster Linie darüber, dass sich viele neue Leute anmelden und sich vorstellen, es ist eine Art Goldrausch. Wie damals bei der Pöpö, allerdings gibt es noch keine Gehässigkeiten untereinander. Was fehlt, ist eine richtige Website, aber das würde den Düringer vermutlich was kosten, weil es keine Ehrenamtliche für Web gibt. Inhalte hat er auch keine, außer seine Videos, die aber auch noch nicht genug Leute anziehen, um einen Einzug plausibel zu machen. Der Stadler hatte zur EU-Wahl 2014 auf seinem Kanal mehr Abonnenten und mehr Abrufe als der Düringer. Und wir wissen ja, was daraus wurde. Als Dichter ist der Düringer eher mau, und die anderen im Forum haben ungefähr die Reife, Rechtschreibkenntnisse und Geschliffenheit eines Leo Scharf.

Quote
Nett, daß du dort Intelligence machst, mir ist das zu fad.

Reconnaissance ist im Moment auf Alexa interessanter als im Düpö-Forum selbst. Besonders fad ist die negative Presse ÜBER die Düpö, denn die ist entweder vorhersehbar oder überhaupt vollkommen daneben. In diesem Licht betrachtet, machen die ganze Öffentlichkeitsarbeit für den Düringer seine Feinde, nicht seine Freunde im Geheimforum der Düpö. Eher merkwürdig, die Politik im Österreich des 21. Jahrhunderts.
« Last Edit: 2016, 10, 03; 22:40:14 by pet »

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #43 on: 2016, 10, 03; 23:06:22 »

Hier ist eine Zusammenfassung vom Telefonat mit Williw: http://partypiratesat.createaforum.com/tfrausch/willi-wallner-befreiung/

Zur Debatte steht, ob ich was für die Site vom Harmo verfasse, aber das muss ich erst klären. Bis jetzt habe ich nur mit dem Luxi gesmst, was ein unzulänglicher Kanal für Koordination ist.

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Re: Virtuelle Operativen-Sitzung
« Reply #44 on: 2016, 10, 06; 14:19:18 »


Was noch nicht im Operativen-Garn steht:
1.) Die Freiwilligenmesse war mehr eine Spenden-Hustler-Messe: Caritas, Tierschutz, Kinderschutz, Frauenschutz und ähnliche Herzensangelegenheiten.
Sicher kein schlechtes Geschäft, wenn ausreichend Wehs auf diese Sentimentalitäten hereinfallen, aber mit Zivilgesellschaft nach der Weisheitslehre von Redemption hat das nichts zu tun.

2.) Da Unterstützungserklärungen vorvorige Woche ein prominentes Thema waren bei der Düpö, habe ich ein kurzes Pamphlet ins Forum geklebt, das sogar ein paar Leute interessiert hat. (Die Diskussion war teilweise sehr uninformiert; viele Teilnehmer glaubten, es handle sich um Unterschriften wie für eine Petition; andere dachten, sie könnten vielleicht einen Gratis-Notar auftreiben oder sofort mit der Sammelei anfangen, usw.)

3.) Ich habe Alexa mit einem primitiven Bot abgestiert, was erfreulicherweise funktioniert, weil Alexa offenbar dem Cryptome.org-Ethos folgt: ein bisschen ist okay, aber Freude haben wir keine damit. Der Bot kann ein paar Queries absetzen, aber dann wird eine künstliche Verzögerung eingeschalten und die Antworten dauern immer länger, zunächst eine Minute, dann mehr. Lustigerweise steht in der HTML-Source an genau der Stelle mit der Zahl ein Kommentar: "Hey, wir haben einen API für sowas! Machs dir doch leichter und gucke hier: <URL zur Amazon-Cloud>." Die kennen ihre Pappenheimer. Bis zu 1000 Abfragen im Monat gratis, aber leider muss man eine Kreditkartennummer angeben, auch wenn man unter der Quote bleibt. Ich wollte eigentlich eine Automatik konstruieren, die einmal pro Woche den Rang der hier besprochenen politischen Orgas kassiert und in einem Diagram miteinander anzeigt, aber dabei gibt es nicht nur technische Probleme, sondern auch prinzipielle. Manche Organisationen (wie 0utput) verschwinden für längere Zeit aus dem Ranking. Die Unterschiede sind so groß und schwanken sehr stark, was die Anzeige in einem gemeinsamen Diagramm problematisch macht.

Vorbildlich ist https://cryptome.org in seinem Bot-Ethos. Mit Rechtfertigung!

Quote from: 'Freunde aller Bot-Betreiber'
Note: Bots, spiders and siphons downloading more than 100 files per day are
      blocked. Python, Wget and Bot Not, Thanks. Bots are vile bandwith wasters.

Google zum Beispiel verhindert Botting zur Gänze.