Author Topic: Warum überhaupt Politik machen?  (Read 772 times)

hellboy

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Warum überhaupt Politik machen?
« on: 2013, 07, 16; 12:40:06 »
https://forum.piratenpartei.at/thread-6657-post-61290.html#pid61290
Quote from: hellboy
Quote from: 'Wolf' pid='61290' dateline='1373801228'
Sicher habe ich "Glück", weil ich im Laufe meines Lebens Reserven schaffen konnte... aber auch diese Reserven sind endlich und daher MUSS sich diese politische Arbeit früher oder später auch finanziell lohnen, zumindest insofern, dass man davon leben kann. Wenn die Piratenpartei dort angelangt ist, diesen grundpragmatischen Ansatz zu akzeptieren... dann wird man auch Erfolg haben.

rofl! gerade wollte er mich noch verklagen, weil ich geschrieben habe, daß er genau das von sich gegeben hat, und jetzt wiederholt er es. aber hauptsache ich werde deswegen auf zensuriert geschalten, weil die spackeria die wahrheit nicht hören will, und im sinne des bauer meinungsglechschaltung betreiben muß. und der neue superzensurator jokersteve aus slzburg, der ja den wolf angeblich nicht mag, hat sich gleich als braver parteisoldat nützlich gemacht, und die zensurmaßnahmen implementiert. und wofür? dafür, daß ich die wahrheit gesagt habe!

wo sind sie denn jetzt, die großmäuligen parteigranden, die den wolf immer so verteidigt haben, weil "wer soll denn sonst in sbg wahlkampf machen"? wo ist cyberhawk, der mir sogar gedroht hat, mir den daumen zu brechen, wenn ich nicht ruhe gebe? seit einer woche keine spur. offensichtlich erachtet er sein werk als vollendet, den bauer wieder in die partei zu integrieren, und mich loszuwerden. aber weit gefehlt, mit euch bin ich noch lange nicht fertig! und der bunoutbernie wird kritisiert, weil er keine ues sammelt, aber beim cyberhawk, der auch auf der kandidatenliste steht, ist das ok? manche sind halt wieder gleicher. und was sagen c3o und seine fanboys dazu? wie üblich kein kommentar. aussitzen, totschweigen, kopf in den sand. super politiker. aber halt leider keine piraten.

daß sich die einstellung des bauer, politik sei primär eine karrieremöglichkeit mit gutem verdienst und wenig arbeit durchgesetzt hat, macht die piraten zu einer politischen lachnummer. es wird nämlich genauso das gegenteil von dem gelebt was gepredigt wird, wie bei allen anderen parteien. widerlich.

die piratenpartei ist KEIN karrieresprungbrett für unterbelichtete politparvenues, das werde ich euch solange eintrichtern, bis ihr es kapiert habt. und ich werde auch nicht einfach zusehen, wie ihr diese großartige idee einfach den karrieristen zum fraß vorwerft. ich werde das was ich entscheidend mitaufgebaut habe nicht den inkompetenten kasperln auf der kandidatenliste, und nicht den infantilen pseudodiktatoren, die glauben ihre absurden weltverbesserungsideen die keine sind anderen auf faschistiode art und weise anderen aufzwingen zu können die piratenbewegung nicht einfach überlassen. ich werde sie bekämpfen, bis sie sich endlich geschlichen haben. weil sie keine piraten sind, und hier deshalb nix verloren haben. und keiner von den weichflöten kann irgendetwas dagegen tun, weil um politisch zu überleben braucht es charakter, und den haben sie alle miteinander nicht.

tja, da hat sich der bauer mal wieder verraten, auch wenn er kurz zuvor noch was anderes behauptet (also gelogen) hat. das führt mich aber zu der frage, weshalb leute überhaupt politik machen. beim bauer ist es die karriere. bei den piratenspackos ist es die überzeugung, daß sie besser wüssten was gut für die menschen ist, als diese selbst. beides ziemlich geisteskrank, weil der bauer das bei den piraten machen will, obwohl seine agenda eindeutig övp-dreck ist, und die spackos mit ihren infantilen ideen was ihrer meinung nach gut für die menschen sein soll sowas von daneben liegen (rauchverbote, veganismus und ähnliche geistige aussetzer), daß es schon an weltzerstöreische tendenzen grenzt, diese spinner zu unterstützen.

aber was ist eine sinnvolle intention in die politik zu gehen? bei den piraten war die begründung ursprünglich, also bei den echten piraten ganz am anfang, daß wir das aus selbstverteidigung machen. weil die die es gerade machetn es so schlecht machten, daß wir uns gezwungen sahen, das selbst in die hand zu nehmen. nicht für geld und nicht für ruhm, sondern trotz alledem. jetzt kandidieren aber auf der liste der piraten romario und tommi. nicht daß die es nicht gut meinen würden, aber die sind noch ungeeigneter als die derzeitigen parlamentarier, weil sie einfach intellektuell völlig überfordert wären mit parlamentarischen aufgaben. und dann noch die labner auf der liste, eine notorische lügnerin, die sich in keinster weise von herkömmlichen poitikern unterscheidet. wenn ich vorher aus notwehr die derzeitigen politischen akteure abgelehnt habe, dann muß ich das bei den derzeitigen kandidaten der piraten erstrecht tun. die sind nämlich entweder aus den falschen gründen hier, oder sie sind einfach zu blöde für politik.

weshalb ich das hier schreibe? na aus notwehr.
« Last Edit: 2013, 07, 16; 13:10:54 by hellboy »
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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #1 on: 2013, 07, 16; 15:20:53 »
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marenostrum

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #2 on: 2013, 07, 18; 15:32:42 »
Quote
weshalb ich das hier schreibe? na aus notwehr.

Ich verstehe deinen Groll, aber sehr nützlich ist das nicht.

Quote
tja, da hat sich der bauer mal wieder verraten, auch wenn er kurz zuvor noch was anderes behauptet (also gelogen) hat.

Waaas? wOlf ein armer Leuchter? Das sollte jeden hier schockieren!

Quote
das führt mich aber zu der frage, weshalb leute überhaupt politik machen. beim bauer ist es die karriere. bei den piratenspackos ist es die überzeugung, daß sie besser wüssten was gut für die menschen ist, als diese selbst.

Falsch. Auch bei den Piratenspackos ist es die Karriere.

Quote
beides ziemlich geisteskrank, weil der bauer das bei den piraten machen will, obwohl seine agenda eindeutig övp-dreck ist, und die spackos mit ihren infantilen ideen was ihrer meinung nach gut für die menschen sein soll sowas von daneben liegen (rauchverbote, veganismus und ähnliche geistige aussetzer), daß es schon an weltzerstöreische tendenzen grenzt, diese spinner zu unterstützen.

Deswegen unterstützt diese Spinner auch kaum wer.
Allerdings warst du es, der einen Popularitätswettbewerb gegen Braincap verloren hat.
Wie konnte das geschehen?

Quote
aber was ist eine sinnvolle intention in die politik zu gehen?

1.) Rechthaben
2.) Selbstdarstellung
3.) Effekthascherei
4.) Justament
5.) Weils lustig ist
6.) Weil Frauen auf Politiker stehen
7.) Weils was zu verdienen gibt

Alles sehr ehrenwert und üblicherweise einem knallharten Wettbewerb unterworfen.
Bei den Piraten nicht. Deswegen sind die Schwammerl ja da: weil außer Idioten keine
Konkurrenz da ist, aber die Wortmarke "Piratenpartei" Türen öffnet. Fresse im
Fernsehen gibt es sonst nirgends billiger als bei der peinlichsten Partei Österreichs.

Quote
bei den piraten war die begründung ursprünglich, also bei den echten piraten ganz am anfang, daß wir das aus selbstverteidigung machen. weil die die es gerade machetn es so schlecht machten, daß wir uns gezwungen sahen, das selbst in die hand zu nehmen. nicht für geld und nicht für ruhm, sondern trotz alledem.

Denk nur: es gibt Leute, die wünschen sich Politiker, die ein bisserl mehr zu bieten haben
als Bilder von Gschroppen und Ponies. Es gibt Leute, bei denen lösen Slogans wie
"Blauer Mut statt Einwandererflut" nicht die vorgesehenen Emotionen aus. Was
anderes hat aber keine heutige Partei mehr zu bieten.

Ich kann nicht durch Notwehr erklären, dass die PPÖ genau diesen Schmarren
nachmacht, nur nicht so gut reimen kann wie HC Strache. Ich kann nicht durch
Notwehr erklären, warum die PPÖ sich auf ihre LQFB-erwählten Bilder von
Gschroppen und Ponies etwas einbildet. Ist ein Bild von c3o mit
"Sichere Hand - Super Verstand" besser als ein Bild vom Faymann mit
"100% Bio 0% Korruption"?

Quote
jetzt kandidieren aber auf der liste der piraten romario und tommi. nicht daß die es nicht gut meinen würden, aber die sind noch ungeeigneter als die derzeitigen parlamentarier, weil sie einfach intellektuell völlig überfordert wären mit parlamentarischen aufgaben.

"Hey, PPÖ, schickt neue Mandatare, die zwei Trottel haben wir lebendig gefressen".
Reste von Romaio und Tommi im Parlament sind dann mehr ein Problem für Zahnstocher.

Quote
und dann noch die labner auf der liste, eine notorische lügnerin, die sich in keinster weise von herkömmlichen poitikern unterscheidet. wenn ich vorher aus notwehr die derzeitigen politischen akteure abgelehnt habe, dann muß ich das bei den derzeitigen kandidaten der piraten erstrecht tun. die sind nämlich entweder aus den falschen gründen hier, oder sie sind einfach zu blöde für politik.

Ironing Sirene ist kein Problem für die PPÖ, sondern für die PPT, und über die würde ich
nicht einmal mit dem Auto drüberfahren. Falsche Gründe gibt es für Politik nie,
nur Polit-Versager. Zu blöd für Politik sind die meisten, das ist keine Schande.
Eine Schande ist allerdings, wenn solche Leute gewählt werden. Mildernder Umstand:
sonst war keiner da.

Und von dieser stattlichen Ruine musst jetzt DU durch pfiffige Slogans, strahlende Lächeln,
gediegene Dialektik, raffiniertes NLP und hochwertige Zeichnungen ablenken.
Helly, ich wünsche gutes Gelingen.

 

hellboy

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #3 on: 2013, 07, 18; 22:09:45 »
Und von dieser stattlichen Ruine musst jetzt DU durch pfiffige Slogans, strahlende Lächeln,
gediegene Dialektik, raffiniertes NLP und hochwertige Zeichnungen ablenken.
Helly, ich wünsche gutes Gelingen.
ich denk ja garnicht daran, von irgendwas abzulenken. im gegentum, ich werde solange alle die es nicht wissen wollen darauf hinweisen, was für abgewixte politversager da am werk sind, bis kein hund mehr ein radl wurscht von denen nimmt. und dann fang ich wieder von vorne an, zum dritten (oder vierten, ich verlier langsam den überblick, aber wenigstens nicht den durchblick) mal.

ich werde mein genie sicher nicht in den dienst dieser halbdebilen loser stellen. das wäre doch perlen vor die säue werfen. außerdem hab ich mit zu vielen von denen noch rechnungen offen, und ich pflege schulden immer einzutreieben.
Darwin was wrong.                   i'd rather be morally right
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marenostrum

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #4 on: 2013, 07, 19; 17:35:18 »
Quote
Ich denk ja garnicht daran, von irgendwas abzulenken. im gegentum, ich werde solange alle die es nicht wissen wollen darauf hinweisen, was für abgewixte politversager da am werk sind, bis kein hund mehr ein radl wurscht von denen nimmt.

Das funktioniert NOCH schlechter als Vertuschen, denn sowas interessiert die Öffentlichkeit nicht. Ich habe es ausprobiert. Davon wird die Piratenbewegung für Österreicher nicht attraktiver, sondern UNattraktiver. Und was oben im Zitat steht, ist im Grunde genommen das Grundsatzprogramm der Rektaldemokraten Österreichs. Für wers kennt.

Quote
und dann fang ich wieder von vorne an, zum dritten (oder vierten, ich verlier langsam den überblick, aber wenigstens nicht den durchblick) mal.

Du hast bereits wieder von vorne angefangen. Du hast nicht den geringsten Einfluss auf die
Muppets, weil von deinen Fans keiner mehr übrig ist.

Quote
ich werde mein genie sicher nicht in den dienst dieser halbdebilen loser stellen. das wäre doch perlen vor die säue werfen. außerdem hab ich mit zu vielen von denen noch rechnungen offen, und ich pflege schulden immer einzutreieben.

Das ist Klinikpiraterie, aber bitte sehr, wir halten hier die Ursache für diese Geisteskrankheit am Rockzipfel. Du bist kein Einzelfall.
Für jeden, der bei der Schwammintelligenz abgeblitzt ist, gilt:
1.) Es nutzt nichts, sich ihnen zu verweigern, weil sie zu blöd sind, zu wissen, was ihnen entgeht
2.) Daher muss man sie an die Wand spielen, überstrahlen
3.) Das kann nur heißen: mehr Anreize schaffen, mehr sichtbar sein als das offizielle wOlf/c3o-Syndikat
4.) Aber von dieser Leistung profitiert dann niemand anderer als der wOlf und all jene, die seinen
satanischen Samen im After tragen
5.) Daher darf man nix Produktives mehr machen, sondern nur mehr zerstören
6.) Ende des Gedankengangs; fertig ist der Klinikpirat

Hast du auch einen Plan B?

attx

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #5 on: 2013, 07, 19; 18:39:12 »
Quote from: 'marenostrum'
5.) Daher darf man nix Produktives mehr machen, sondern nur mehr zerstören

If you can't impress them with brilliance - buffle them with bullshit. (W. C. Fields)


hellboy

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #6 on: 2013, 07, 26; 13:01:30 »
Hast du auch einen Plan B?
sonst wäre ich ja wohl nicht der hellboy.

ahoy!
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hellboy

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #7 on: 2013, 07, 29; 15:14:10 »
und wieder geht es dem bauer nur um's geld:

https://forum.piratenpartei.at/thread-6310.html
Quote from: hellboy
Quote from: 'Liquid' pid='57274' dateline='1372345577'
Bundesweite Themen: Satzung, Parteistruktur
Geschäftsordnungsänderung direkt: Thema 1461
Ereignis: Neues Thema, erstellt von Wolfgang "Wolf" Bauer
Phase: Neu (14 days 23:59:50 left)
i3229: §2 Ziffer 3 Bundesfinanzordnung
Quote
§2 Ziffer 3 Bundesfinanzordnung
(neu)
(3) Staatliche Förderungen einschließlich Erstattung von Wahlkampfkosten kommen der jeweils zu einer Wahl antretenden Unterorganisation der Piratenpartei Österreichs zu. Parteiförderung nach bundesweiten Wahlen fließt nach Abzug vertraglicher Verpflichtungen und sonstiger Finanzierungskosten zu einem Drittel der Summe in eine sichere Rücklage zur Finanzierung des nächsten bundesweiten Wahlkampfs, zu einem Drittel in das Budget der Bundesorganisation und zu einem Drittel – aufgeteilt nach der Anzahl der bei der Wahl für die Piratenpartei abgegebenen Stimmen – an die jeweiligen Landesorganisationen oder Kooperationspartner nach BGO §15. In Bundesländern wo Landtags- oder Gemeinderatswahlen im selben, oder folgenden Jahr anstehen wird dieser Betrag einmalig aus Mitteln der Rücklage verdoppelt. Über die Auswahl von Sponsoren entscheidet der BV nach Anhörung der Unterorganisationen und, wenn möglich, unter Einbindung der Basis gemäß der LDO.
(alt)
(3) Staatliche Förderungen einschließlich Erstattung von Wahlkampfkosten kommen der jeweils zu einer Wahl antretenden Unterorganisation der Piratenpartei Österreichs zu. Parteiförderung nach bundesweiten Wahlen fließt nach Abzug vertraglicher Verpflichtungen und sonstiger Finanzierungskosten zu einem Drittel der Summe in eine sichere Rücklage zur Finanzierung des nächsten bundesweiten Wahlkampfs, zu einem Drittel in das Budget der Bundesorganisation und zu einem Drittel – aufgeteilt nach der Anzahl der bei der Wahl für die Piratenpartei abgegebenen Stimmen – an die jeweiligen Landesorganisationen oder Kooperationspartner nach BGO §15. Über die Auswahl von Sponsoren entscheidet der BV nach Anhörung der Unterorganisationen und, wenn möglich, unter Einbindung der Basis gemäß der LDO.

und wieder versucht der bauer geld für sich abzuzweigen. und immernoch keine stellungnahme der selbsternannten führungsgruppe. kein bv, kein kandidat distanziert sich von diesem raubzug an den parteifinanzen. so wird die piratenpartei immer mehr zu einem selbstbedienungsladen für gewissenlose profiteure, wodurch die die sich nicht davon lossagen, zu komplizen dieses dreckigen spiels werden.

ich werde nicht zulassen, daß ihr all diese niederträchtigkeiten in wahlkampfzeiten unter den tisch kehrt. gerade in dieser zeit müssen die piraten beweisen, daß sie anders sind als die analogparteien, und dazu gehört auch, solche dinge publik zu machen. wenn wir deswegen nicht gewählt werden, dann sind ohnehin die verantwortlich, die sich hier so degoutant verhalten, und nicht die, die das aufdecken und publik machen.

und ab in die öffentlichkeit damit!

ahoy
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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #8 on: 2013, 07, 31; 21:55:19 »
Quote from: 'hellboy'
und wieder versucht der bauer geld für sich abzuzweigen. und immernoch keine stellungnahme der selbsternannten führungsgruppe. kein bv, kein kandidat distanziert sich von diesem raubzug an den parteifinanzen. so wird die piratenpartei immer mehr zu einem selbstbedienungsladen für gewissenlose profiteure, wodurch die die sich nicht davon lossagen, zu komplizen dieses dreckigen spiels werden.

ich werde nicht zulassen, daß ihr all diese niederträchtigkeiten in wahlkampfzeiten unter den tisch kehrt. gerade in dieser zeit müssen die piraten beweisen, daß sie anders sind als die analogparteien, und dazu gehört auch, solche dinge publik zu machen. wenn wir deswegen nicht gewählt werden, dann sind ohnehin die verantwortlich, die sich hier so degoutant verhalten, und nicht die, die das aufdecken und publik machen.

Dass der wOlf Geld für seine (politischen) Ergüsse verlangt oder erwartet, ist nix Neues. Er hat das ja selbst verlautbart.

Dramatischer erachte ich aber die wOlfe im (Wiener) Schafpelz: Die sogenannte Spackaria sind Zivilversager, die glauben, die Welt wäre dazu erfunden, um ihnen Geld zu bezahlen, damit sie sich für andere den Kopf zerbrechen (und das Leben anderer bevormunden.)

Der wOlf ist ein harmloser Gebirgler. Eigentlich ist er im Moment bloß Steigbügelhalter für die wahrhaft geldgeilen 'selbsternannten Führer'. (Es gilt die Unschuldsvermutung.)

Wann saust die hellboy'sche Axt auf dieses Gesindel nieder?

Seit mehr als einem Jahr warne ich vor Vilithrils, gigis, herbs & Co (für alle gilt die Unschuldsvermutung): Hier braucht's (politisches) Pestizid. Der Tango dieser Pest hat nichts mit Piratentum gemein.

@GOLEMXIV:
Die Bösen haben noch nicht gewonnen:
Es gibt ein kleines gallisches Dorf.... (Nicht gut, weiß ich eh, aber ich schreib's trotzdem.)

hellboy

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #9 on: 2013, 09, 18; 19:07:33 »
Quote from: dokumentation.zdf
Dokumentation | Sendung vom 20.09.2013
Die Getriebenen
Politik bis zur Schmerzgrenze



"Macht ist geil", sagt Peter Harry Carstensen. Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein gibt unumwunden zu: Einfluss, Prominenz, Bedeutung sind für viele Politiker die treibenden Kräfte ihres Ehrgeizes. Polit-Veteran Christian Ströbele nennt es so: "Ich will die Welt verändern". Doch der Rausch der Macht hat seine Schattenseiten: Druck, Dauerpräsenz, Kräfteverschleiß bis zur Schmerzgrenze. Politik - ein Geschäft von Getriebenen?

Der Film, der bewusst auf einen Off-Kommentar verzichtet, begleitet drei Politiker im Wahlkampf: die Kampf-Twitterer Johannes Kahrs (SPD) und Dorothee Bär (CSU) sowie Polit-Veteran Hans-Christian Ströbele (Grüne). An ihrem Beispiel soll deutlich werden, wie schnell der Wunsch, etwas zu gestalten, übergeht in den Zwang, ständig präsent zu sein. Viele Politiker sind 24 Stunden angeschaltet, arbeiten bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus. In der Dokumentation reden Politiker über die Frage, ob und wie der politische Betrieb krank und süchtig machen kann, was digitale Medien und rasante Nachrichtenzyklen mit ihnen machen und was das für die Qualität von Politik bedeutet.

Sind Abgeordnete Treibende oder Getriebene? Darüber reflektieren aktive und ehemalige Politiker: Peter Altmaier (CDU) über sein Leben zwischen Wahlkreis, Ministerium und Twitter-Community. Gregor Gysi (Linkspartei), Wolfgang Bosbach (CDU), Hans-Christian Ströbele (Grüne) und Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sprechen offen über ihre schweren Krankheiten und die Frage, warum sie trotzdem weitermachen (wollten). Peter Danckert (SPD) beschreibt seinen Schlaganfall im Bundestag als "schlimmsten Moment" seines Politikerlebens. Polit-Neuling Christopher Lauer (Piraten) berichtet von menschlichen Abgründen in der Politik. Elke Hoff (FDP) scheidet aus dem Bundestag aus und schildert, wie in der Verteidigungspolitik Entscheidungen über Leben und Tod unter Hektik leiden.

Film von Andreas Huppert, Stefan Leifert, Thomas Walde

schmerzgrenze? was ist das?
das ist, wenn selbsterklärte basisdemokraten den caesarenwahn aufreißen, so wie die selbsternannten anführer der piraten, die jetzt rumjammern, weil sie die basis nichtmehr beachtet.

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #10 on: 2014, 01, 26; 22:31:54 »
Schlachtfeld Politik - die dunkle Seite der macht:

http://doku.me/schlachtfeld-politik-die-finstere-seite-der-macht-die-story-im-ersten/

Die Story ein Lehrstück.

ahoy
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GOLEMXIV

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #11 on: 2014, 01, 27; 10:45:52 »
Ich habe schon wieder mein piratenwiki-passwd vergessen, aber
wir brauchen allmählich eine "Redemption Videos" Page.


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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #12 on: 2014, 02, 08; 20:49:31 »
und zur abschreckung mal wieder was über spackos:

die julia reda, spitzenkandidatin der ppd für die eu-wahl, und saalschutzbeauftragte der spackeria bei der bgv in graz, hat sich wiedermal zum trottel gemacht:

erstmal sich über drei angebliche rassistische morde aufregen: https://twitter.com/3chelon/status/432124273210425344/photo/1

da geht es um diese leute: http://www.focus.de/politik/deutschland/krawalle-demonstranten-ausschreitungen-hamburg-reeperbahn-schanzenviertel-polizei-120-polizisten-verletzt-protest-deutschland-linke-autonome-rote-flora-gewalt-4_id_3499442.html


und jetzt stellt sich heraus:

http://www.taz.de/!132603/
Quote
Feuer in Flüchtlingsunterkunft
13-jähriger Brandstifter geständig

Ein strafunmündiger Inder soll das tödlichen Feuer verursacht haben, offenbar ohne rassistische Motivation.

muahahaha! die ist genauso deppert wie die spackos. die regen sich auch immer als erste über dinge auf, mit denen sie als politisch suprekorrekte besondersgutmenschen dastehen wollen, die sich im nachhinein als hoax herausstellen.

aber was war schon zu erwarten von einer pseudopiratin, die als erstes nach ihrer nominierung kundtut, daß sie meint daß basisdemokratie nicht funktioniert. was anderes funktioniert aber auch nicht, weil da werden leute wie sie gewählt. BITTE SCHLEICHEN!

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GOLEMXIV

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #13 on: 2014, 02, 09; 04:31:27 »
Wer peinlich wählt, wird peinliche Politik bekommen!

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Re: Warum überhaupt Politik machen?
« Reply #14 on: 2014, 02, 19; 16:40:13 »
weil ich grade ein mail gefunden hab, das ich erst jetzt beantwortet habe (sorry nochmal!), in dem es um basisdemokratie geht:

Quote from: fragesteller
Du bist doch so ein basisdemokratie nerd, ja? Abgesehen davon dass das mit der stimmen deligierung eh nicht funktioniert, finde ich das für viele dinge einfach beschissen. Die bürokratie lähmt einfach. Wie soll man schnell und flexibel agieren können wenn erst für jeden scheiss die mitglieder befragt werden müssen. Kannst mir das erklären. Bzw deine idee von basisdemokratie vermitteln? Meine idee wäre ja so etwas wie einen regel und konstanten katalog zu erstellen. Das durchwegs basisdemokratisch. Wenn entscheidungen anstehen füllt man da die variablen ein, und raus kommt die fertige lösung. Bringt schnelle ergebnisse und schützt vor emotionalen bullshit debatten. Wenn die piratenwerte ernst genommen werden würden, gäbs auch viele diskussionen nicht denk ich.


meine antwort:

hi!
sorry, hab das erst jetzt gesehen.

wir piraten definieren uns durch unsere basisdemokratie. wem das zu mühsam ist, und wer deshalb eine repräsentative demokratie will, wo einmal ein paar scheffs gewählt werden, und die basis ansonsten die pappm halten muß, der hat jede menge parteien zur auswahl, weil das machen alle anderen so. die stimmdelegation im liquid widerspricht der basisdemokratie vollkommen, und liquid mit delegationen ist ja per definition nicht basisdemokratisch. deshalb war es ja auch ein versuch, auf bürokratischem wege aus der piratenpartei eine partei wie jede andere zu machen, daß der c3ro den antrag eingebracht hat, die basisdemokratie aus der präambel unserer satzung zu streichen, und alleine dafür hat er bei den piraten nichts verloren.

wir hatten einmal strukturen, mit denen die basisdemokratie funktioniert hat. nachzulesen ist das hier: http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Justitia
da findest du nicht nur die gos für die tfs, da gibt es auch weitere interessante möglichkeiten die partei hierarchiefrei und damit wieder handlungsfähig zu kriegen.

patentrezept mit lösungen, die sich von selbst generieren, wird es fürchte ich nicht spielen. ein computerprogramm kann keine notwendigen intellektuellen leistungen ersetzten, daran scheitert ja gerade die liquid-spackeria. allerdings hatte die tf:justitia früher die aufgabe:

Quote
Anträge zu den Statuten im Liquid und zur BGV sind von der TF:Justitia auf Konsistenz, Vollständigkeit, Formulierung und Beschlüssfähigkeit zu überprüfen, und gegebenenfalls zu korrigieren.

das war so ca das, was du hier vorschlägst, aber das kann eben kein programm leisten, das müssen echte menschen machen. wenn möglich welche, die nicht karriere machen wollen, sondern die echte piraten sind.

und damit wären wir auch schon bei den "werten". wenn ich das wort nur höre, wird mir schlecht. davon hat der haider immer gelabert, und später der strache, und jetzt der clay. der wixt sich regelmäßig einen runter auf seine grundwerte und seinen depperten codex, aber gelten soll dieser bigotte scheiß eh nur für die anderen. für ihn selber, als selbsterklärten oberscheff, als möchtegern denker und lenker ist das alles natürlich irrelevant, weil das steht ja schon bei macchiavelli, daß der fürst sich um die moral nicht scheren darf. der clay ist ein dreckiger faschist, und solange der die piratenbewegung in geiselhaft hat, und da seinen sanfrancicoscientologenscheiß als dogma installieren will, erübrigt sich sowieso jede andere diskussion, emotional oder nicht. wobei emotionale diskussionen nicht verboten werden sollen. der vilintrili als lebender computer möchte emotionen verbieten, aber die sind ein wichtiger teil des menschseins, der bei den piraten immer einen platz haben muß, auch in der diskussion.

wir müssen auch nicht schnell und flexibel reagieren. der c3ro will schnell karriere machen, aber dafür sind die piraten nicht da. wir sind die, denen es eben nix ausmacht, 10 jahre zu hackeln, bis wir was bewegt haben. wir sind wie die erbauer der großen kathedralen, denen es völlig klar war, daß sie die fertigstellung ihres lebenswerkes nichtmehr erleben werden. die ihre leistung für die allgemeinheit erbracht haben, immer das größere ganze im blick. der c3ro und seine leute sind wie die erbauer des turmes zu babel, die zu ihrem eigenen ruhm etwas errichtet haben, was deshalb nicht von dauer sein konnte. es geht ihnen um den äußeren anschein, mit dem sie sich selbst verherrlichen wollen, ohne anspruch auf substanz oder wahrhaftigkeit. das mag jetzt pathetisch klingen, aber wie pathetisch klingen die verlogenen "werte" der spackos? wer den schnellen erfolg sucht, soll zu den neos gehen. die piraten haben wenn schon werte, dann die ganz alten, zb: gut ding will weile haben.

ahoy
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