partypiratesat

Piraten => Taskforces => TF:Energie => Topic started by: hellboy on 2014, 05, 02; 17:45:09


Title: Atomkraft
Post by: hellboy on 2014, 05, 02; 17:45:09
Weltjournal: atomruinen für die Ewigkeit

http://tvthek.orf.at/program/Weltjournal/1328/WELTjournal-Atomruinen-fuer-die-Ewigkeit/7846044

Es gibt keine sicheren Endlager, also Schluss mit dem Wahnsinn!

ahoy
hellboy
Title: Re: Atomkraft
Post by: lolw00t on 2014, 05, 02; 23:57:26
hihi, da leidet wer wohl ein bischen unter Strahlenphobie
Title: Re: Atomkraft
Post by: hellboy on 2014, 05, 03; 20:31:34
Es ist die epedemische Gammastrahlen-Allergie. Die infektionsrate liegt bei 100%.

ahoy
hellboy
Title: Re: Atomkraft
Post by: attx on 2014, 05, 04; 17:57:32
Es ist die epedemische Gammastrahlen-Allergie. Die infektionsrate liegt bei 100%.

Beim Bundesheer hab ich seinerzeit gelernt, wie man sich schützt.

   1.   Du darfst nicht direkt in den Atomblitz reinschauen. Weil man sonst sofort blind wird.
   2.   Du wickelst dich in deinen Regenschutz, wenn gerade kein Atombunker verfügbar ist und legst dich flach auf den Boden.
   3.   Am Boden wartest du auf Anweisungen. Wichtig: Liegen bleiben, weil die Strahlung „irgendwie durchsichtig“ ist. Du kannst den Atom mit freiem Auge nicht sehen.

Title: Re: Atomkraft
Post by: hellboy on 2014, 05, 17; 14:29:41
Atomkraftwerke bleiben trotz bekannter Konstruktionsfehler am Netz

Quelle: http://borken-live.de/media/pdf/AKW-Sicherheit.pdf

Quote
O-Ton: Prof. Wolfgang Kromp, Universität Wien „Wir erheben diese Bedenken schon seit vielen Jahren und nicht nur ich jetzt, auch die Regierung. Man hat sich dran gewöhnt, dass wir das sagen. Man ist in einem gewissen Sinn prügelfaul geworden.“

Als sich die Laufzeitverlängerung in Deutschland ab zeichnet, werden die Österreicher nervös. Eine neue Studie wird in Auftrag geben, die FAKT vorliegt – darin wird im vergangenen Oktober die Sicherheit der Reaktoren erneut in Frage gestellt.

O-Ton: Prof. Wolfgang Kromp, Universität Wien „Man hat in den Druckbehältern eine Schweißnaht eingebaut, die zu einem Ermüdungsbruch führen kann im Lauf der Zeit und dann eigentlich hat man einen Reaktor, der auf einer Bombe sitzt.“

Denn an der Schweißnaht können kleinste Risse entstehen, die zum Bruch führen können. Diese Risse können sich innerhalb kürzester Zeit gefährlich ausweiten. Das Kühlwasser kann dann entweichen, die Temperatur im Reaktor steigt unkontrolliert. Eine Kernschmelze könnte die Folge sein. Die Studie kommt zudem noch zu dem Ergebnis, dass eine Nachrüstung der deutschen Siedewasserreaktoren technisch ausgeschlossen ist.

Zitat:
„Die schwerwiegenden Konstruktionsmängel können durch Nachrüstungsmaßnahmen nicht ausgeglichen werden.“

Den Experten in Österreich sind diese Probleme schon seit Jahren bekannt und führten beim AKW Zwentendorf sogar zu einem Volksentscheid. Das Ergebnis: Das Kraftwerg ging nie ans Netz, dient heute als Museum. In Deutschland hingegen werden in den Folgejahren gleich sechs Reaktoren dieses Typs gebaut, vier davon betrifft die Laufzeitverlängerung der schwarz-gelben Regierung. Bedenklich.

O-Ton: Prof. Wolfgang Kromp, Universität Wien
„Das ist sozusagen ein Geburtsfehler, der eingebaut wurde mit der Konstruktion.“

Die Studie aus Österreich wird von der Bundesregierung monatelang ignoriert. Erst am 15. Februar kommt es zu einer vertraulichen Beratung im Bundesumweltministerium an der auch Autoren der Studie teilnehmen. Doch die Runde vertagt sich ergebnislos. Nicht das erste Mal, dass wichtige Entscheidungen verschoben werden. Als die Bundesregierung die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke beschließt, macht sie das offenbar ohne wissenschaftliche Absicherung, kritisiert der deutsche Atomexperte Henrik Paulitz.

O-Ton: Henrik Paulitz, IPPNW
„Die Bundeskanzlerin hat im September vergangenen Jahres gegen viele Widerstände die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke durchgeboxt. Zugleich schreiben die Aufsichtsbeamten in der eigenen Bundesregierung ein Papier aus dem hervorgeht, dass überhaupt nicht klar ist, ob die Anlagen diese langen Laufzeiten noch ertragen können. Ob die Alterungsprozesse, die Versprödungsprozesse, die Gefahren der zunehmen Rissbildung überhaupt tragbar sind.“

Hier das Papier aus dem Umweltministerium. Eindeutig heißt es darin: „Im Hinblick auf physikalische Alterungsvorgänge ist zu zeigen, dass die relevanten Komponenten und Systeme für die noch verbleibende Betriebszeit ausgelegt sind.“

Im Klartext: Die Bundesregierung beschließt damals also, dass sie Atomkraftwerke am Netz lässt, von denen noch nicht einmal klar ist, ob sie das überhaupt technisch verkraften. Zu den Problemmeilern heißt es in den letzten Tagen nur: Hierzulande gebe es keine Tsunamis und auch keine so schweren Erdbeben wie in Japan. Aber kein Wort zu gefährlichen Schweißnähten und Jahrzehnte alten Druckbehältern.

merkel wusste also, daß die reaktoren jederzeit explodieren können, aber als lobbyistin der atomenergiekonzerne hat sie die gefahren vertuscht. die raute macht´s möglich.

ahoy
hellboy
Title: Re: Atomkraft
Post by: hellboy on 2015, 03, 17; 20:50:48
Quote from: Tagesschau
Folgen von Tschernobyl
Wildschweine noch immer verstrahlt

Fast 30 Jahre liegt die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nun zurück. Die Folgen sind bis heute messbar - auch im Fleisch von bayerischen Wildschweinen. Die zulässigen Grenzwerte sind teils um mehr als das Zehnfache überschritten. Die Grünen fordern nun schärfere Kontrollen.


Knapp 30 Jahre nach dem Atomunglück von Tschernobyl sind immer noch viele Wildschweine in Bayern radioaktiv belastet. Der zulässige Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm wird teilweise um mehr als das Zehnfache überschritten. Das geht aus der Antwort des bayerischen Umweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor.

Im Landkreis Augsburg überschritt im Jahr 2013 sogar mehr als die Hälfte der 612 genommenen Proben den Grenzwert. In den zwölf Landkreisen, die 1986 am stärksten von der Tschernobyl-Wolke getroffen worden waren, lagen 2013 insgesamt rund 1330 Proben über dem Grenzwert.

Teilweise liegen die Werte weit über der erlaubten Grenze, wie aus den Daten der amtlichen Lebensmittelüberwachung hervorgeht. So wurde im bayerischen Cham 2013 bei einem erlegten Tier 9840 Becquerel pro Kilogramm gemessen, in Regen bei einem Schwein 9836 Becquerel.

Wildbret mit einer Belastung über dem Grenzwert darf nicht in den Handel gelangen, die Jäger können dafür beim Bundesverwaltungsamt einen Schadenausgleich beantragen.

Die bayerischen Grünen werfen dem Umweltministerium vor, sich für die Problematik nur begrenzt zu interessieren. Dabei habe es allein aus Bayern mehr als 3300 Anträge auf Schadenausgleich gegeben, gibt der Grünen-Abgeordnete Markus Ganserer zu Bedenken.

Kein belastetes Fleisch im Handel

Bisher wurde allerdings kein radioaktiv belastetes Fleisch im Handel oder in Gaststätten gefunden. Keine Auskunft kam aus dem bayerischen Umweltministerium zu der Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass das Fleisch nicht getesteter Tiere radioaktiv belastet sein könnte. "Statistische Aussagen sind dazu nicht möglich", heißt es in einem Schreiben der Behörde.

Grünen-Politiker Ganserer kritisierte, dass auch in stark belasteten Regionen nur ein Teil der erlegten Tiere getestet wird. Das Ministerium dagegen verweist in seiner Antwort auch darauf, dass Wildschweinfleisch ein Lebensmittel "von geringer Bedeutung" sei. Die durchschnittliche Verzehrmenge pro Kopf liege bei 600 Gramm pro Jahr.

http://www.tagesschau.de/inland/radioaktive-wildschweine-bayern-101.html

Dazu sollte man wissen, daß Wildschweine besonders gern unterirdisch wachsende Pilze wie Mäandertrüffel fressen, in denen sich vor allem radioaktives Cäsium in gesundheitsgefährdenden Mengen einlagert. Das Problem gibt es auch im Waldviertel. Dazu hatten die Piraten in Niederösterreich auf meine Initiative schon 2011 was im Programm. Leider existieren mittlerweile landesorganisation und Programm nicht mehr.

ahoy
hellboy
Title: Re: Atomkraft
Post by: hellboy on 2015, 11, 06; 14:40:28
Nur der Vollständigkeit halber:

Quote
Baulinie 69 (KWU)

Bei der zweiten Baulinie handelt es sich um die Baulinie 69. Dieser Reaktortyp wurde im Jahre 1969 von der damaligen Kraftwerk Union konzipiert. Ein typisches Merkmal für diese Kraftwerke sind die kastenförmigen Bauten und der separate kugelförmige Sicherheitsbehälter innerhalb des Gebäudes. Ein direkter Vorläufer des Typs 69 war das stillgelegte und im Rückbau befindliche Kernkraftwerk Würgassen.

Das ARD-Politikmagazin "Fakt" berichtete am 14. März 2011, dass eine österreichische Studie über die Baulinie 69[5] einen gravierenden Konstruktionsfehler erkannt hat: an der Schweißnaht des Reaktordruckbehälters kann es zu Haarrissen kommen, die zu einem Bruch führen könnten. Der Studie zufolge besteht diese Gefahr auch bei den in Deutschland eingesetzten Kraftwerken der Baureihe 69. Dabei bestehe die Gefahr, so der Bericht, dass die Überprüfung der gefährdeten Schweißnähte schwer bis gar nicht möglich sei. Dieser Konstruktionsfehler ist nicht durch Umbauten zu beheben.

In Betrieb befanden sich bis 2011 noch die Kernkraftwerke

Brunsbüttel,
Isar 1,
Philippsburg 1 sowie
Krümmel.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Siedewasserreaktor

Und der Bericht über die Konstruktionsmängel:

Quote
Schwachstellenbericht Siedewasserreaktoren Baulinie 69

Kurzstudie zu Schwachstellen in den Kernkraftwerken SWR 69 Brunsbüt- tel, Isar 1, Krümmel und Philippsburg
Eine Indiziensammlung

Oktober 2010

...

Durch Nachrüstungsmaßnahmen können diese schwerwiegenden Konstruktions- mängel nicht ausgeglichen werden.

Der entsprechend SWR-Sicherheitsberichten der KWU (Anlagenbauer der SWR 69 Baulinie) dargestellte Aufbau des RDB zeigt die Lage dieser „Bodenecknaht“, deren Problematik durch die Tatsache entsteht, dass der Boden nicht tangential in den zylindrischen RDB-Mantel übergeht, sondern tellerförmig unter einem stumpfen Winkel (Abbildung 1), wodurch die schweißtechnisch und prüftechnisch schwierige Nahtgeometrie entsteht, die durch diese geometrische Form und ihre Lage zu gefährlichen Spannungsverläufen führt.

...

Die Betreiber dieser Anlagen und die Leute, die den Betrieb genehmigt haben, gehören allesamt wegen Gemeingefährdung eingesperrt!

ahoy
hellboy
Title: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: pet on 2016, 01, 27; 18:42:35
Quote from: Moderation
Anmerkung Moderation: ab hier wurde ein Thread vom Thema Smartmeter hierher abgetrennt, weil es nichtmehr um Smartmeter, sondern um Kernenergie geht.

Von hier: http://partypiratesat.createaforum.com/tfprivatsphare/smartmeter-keine-info-uber-opt-out-bei-zahlertausch-benachrichtigung/msg3857/#msg3857


Hm, sehr effizient kommt mir die Methode mit der Energiespeicherung in Gewichten nicht vor.
Ein 100m x 100m x 100m großer Würfel hat 1 Mio m3 Volumen und wirkt in Stein ca. 3 Mrd kg.
Wenn man ihn 50m hoch hebt, z.B. hydraulisch, dann hat der Würfel eine potentielle Energie
von 1.5 Terajoule. Das klingt zwar viel, aber 3.6 Mio Joule sind bloß eine kWh.

(3 * 10**9 * 9.81 * 50 = 15 * 10*11)

Daher sind 1.5 Terajoule 417000 Kilowattstunden, bzw. 417 Megawattstunden.
Beim Hin- und herumwandeln geht allerdings mindestens die Häflte verloren, bleiben
nur 200 Megawattstunden übrig. Das reicht für eine Stunde Stromspitze mit
je 2 Kilowatt für 100,000 Bewohner, wenn darunter keine Overclocker sind.

Das sind zwar schöne Zahlen, aber einen 100m x 100m x 100m großen Würfel
50m zu heben ist kein gewöhnliches Ingenieursproblem. Das Material wäre ca.
so umfangreich wie bei der Cheopspyramide und müsste doppel so hoch
gestemmt werden wie ein durchschnittliches Wiener Wohnhaus. Der Würfel
wäre größer als ein durchschnittlicher Wiener Häuserblock (50-70m * 50-70m).
Kolossal!

Wieviel Benzin ist 1.5 Terajoule? Ein Liter Benzin = ca. 1 Kilo = ca. 30 Megajoule,
ergo 50,000 Liter. Das ist ein viel kleinerer Würfel als der Megakubikmeter Felsen,
nicht einmal 4m * 4m * 4m. Der Wirkungsgrad wäre vermutlich nicht sehr hoch,
aber dafür wäre die Energie beliebig transportierbar und würde nicht die Landschaft
verunstalten.
 
Bei der mechanischen Energiespeicherung ließe sich viel Energie sparen,
wenn man zunächst auf die Stromumwandlung verzichtet. Wenn sich ein
Windrad dreht, dann ist das bereits mechanische Energie. Man kann mit
dem Schwung direkt die Pumpen für die Hydraulik antreiben und erst bei der
Energie-Entnahme Strom erzeugen. Das erhöht zwar den Wirkungsgrad, aber
die Architekten für die aufgebockte Cheopspyramide müssten trotzdem
ziemlich schwitzen, um so was zu realisieren.

Auch dichteres Material würde nicht viel helfen, weil die Masse gleich bliebe.
Dichtes Material ist viel teurer als Felsen oder Beton. Am billigsten wäre
vermutlich abgereichertes Uran, welches so dicht ist wie Gold, aber überall
am Weltmarkt gegen Entrümpelung mit Selbstabholung zu haben. Ich
bezweilfe aber, dass es in der erforderlichen Quantität verfügbar ist.
Ich würde auch nicht in der Nähe einer Cheopspyramide aus abgereicherten
Uran wohnen wollen.

Ich finde diese Rechnereien mit Wirkungsgraden und Mini-Joules
für eine Technik-Zivilisation entwürdigend. Atomkraft würde uns aller
Sorgen entheben. Wir könnten richtig schön urassen ohne schlechtes
Gewissen wegen Carbon-Plattfuß, z.B. beheizbare Gehwege, damit keiner
mehr Schnee schaufeln muss. Aber dafür ist unsere Gesellschaft zu korrupt
und zu deppert, wie man sieht.

Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: pet on 2016, 01, 27; 19:18:39
Hier ist eine andere Rechnung, mit einem Wassertank in 30m Höhe. Die Zahlen habe ich mir willkürlich ausgesucht.
3m x 3m x 3m Wassertank, so groß wie ein besserer Schuppen. Das sind 27 Tonnen Wasser, die man raufpumpen kann.
In Joule: 30m * 9.81 * 27000 = 8.1 Megajoule, d.h. ca. 2 Kilowattstunden.

Helly, würdest du in deinem Garten einen 30m hohen Wasserturm aufstellen um 2 Kilowattstunden zu speichern?
Ich nicht. Ich würde lieber eine Autobatterie verwenden, weil der Carbon-Plattfuß bei der Herstellung vermutlich kleiner ist.

Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: hellboy on 2016, 01, 28; 00:18:20
Zunächst ist das einzige was wirklich deppert ist heute noch von Atomkraft zu faseln. Obwohl ich schon zigmal erklärt habe, warum Atomkraft die teuerste Art Strom zu erzeugen ist, und solange es weder den feuchten Traum von der echten Wiederaufbereitung noch eine Endlagerung - die einfach nicht sicher machbar ist - gibt, ein Verbrechen an allen nachfolgenden Generationen für eine Million Jahre (weil die Halbwertszeit 10.000 Jahre beträgt) ist, immerwieder damit anzukommen, ist schon ziemlich absurd.

Im übrigen steht dort zigmal dabei, daß die zentrale Speicherung ein Irrweg ist. Auch hier habe ich vor ein paar Postings geschrieben:
Das alles nur, weil die stromkonzerne, die sich in diesem Geschäft gerade formieren, zentrale Speicher einrichten, um die Kunden weiter in der Hand zu haben, und das für Strom, der dezentral produziert wird. Der schlaue Kunde speichert seinen eigenen Strom selbst und dezentral, weil er dann auf die Energiekonzerne ganz pfeifen kann. Dann können die sich ihre smartgrids in die Haare schmieren, und es gibt auch nix zu hacken.

Eine 4 kWh Anlage kann drei Haushalte versorgen. Dort unter dem Link geht es doch ausdrücklich darum, daß das mit Wasser wegen der zu großen Volumina nur begrenzt umsetzbar ist! Jetzt mach mal deine Rechnung mit Granit (Dichte 2,8) oder alten Stapler- oder Krangewichten (http://www.bgbau-medien.de/bau/bau507/1.htm) (Dichte 8) oder billigem Bleierz (Dichte 7,6) oder gar reinem Blei (Dichte 11,3) statt Wasser und zwei 2x2x3m Blöcken die in einem 15m Turm hängen, den du für das Windrad sowieso brauchst, und die Welt sieht wieder ganz anders aus. Da ist dann nurmehr die Frage wieviel man ausgeben will, Gold hat Dichte 19,32. Wie groß man sowas maximal machen kann hängt ja sowieso auch von der Tragkraft von Seilen und Motorleistungen und ähnlichem ab. Wenn neben ein paar herkömmlichen Windrädern ein paar vergleichsweise kleine Türmchen stehen ist die Landschaft jedenfalls nicht zusätzlich verschandelt, da ist es eh schon Wurscht. Die 50% Wirkungsgrad sind auch aus den Fingern gesogen, und daß der bei Benzin wesentlich schlechter ist, hast du ja selber festgestellt. Was der Massenspeicher nicht aufnehmen kann wird zu Wasserstoff, den man für das Auto sowieso braucht, und schon ist das Öl nix mehr wert. Hab ich alles schon beschrieben, lesen macht schlau.

ahoy
hellboy
Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: hellboy on 2016, 01, 29; 12:57:28
Mit den "erfundenen Tschernobylopfern" hast du dich jetzt endgültig als Aluhut geoutet. Das Problem bei Atomkraft ist nicht die Größe sondern der Müll und die Strahlung. Wie alle Esos gehst du aber auf dieses Problem garnicht ein, weil es all deine Pseudoargumente ad absurdum führt. Statt mit Argumenten kommst du deshalb mit Anfeindungen wie "alles Kommunisten!" daher. Oder gehörst du zu den ganz schlauen, die meinen sie hätten diese Strahlung noch nie gesehen, also gibt es die für sie auch nicht?

Wie ich sehr ausführlich beschrieben habe ist die dezentrale Produktion ganz leicht umzusetzen. Das gibt es bereits in der Praxis, und es sind nur die braven Soldaten der großen Stromkonzerne, die sich da noch immer die Hand vor Augen halten, um den bösen Krampus nicht sehen zu müssen. Und immer fest alle die was Neues machen als weltfremde Hippies beschimpfen, weil was der Bauer ned kennt, des frisst er ned. Wie die deutschen Autokonzerne, die bis heute behaupten, man könne kein Brennstoffzellenauto bauen, weil sie selbst diese Entwicklung verschlafen haben. Mercedes Benz schaltet überall Werbung, vor allem aber sponsored content mit totalen bullshit-Berechnungen, warum die angeblich viel teurer und umweltschädlicher sind als Benziner. Weil sie zurecht Angst haben, daß sie wegen ihrer eigenen Ignoranz für die Technologie der Zukunft auf der Strecke bleiben. Daß bereits etliche Modelle auf dem Markt sind wird ignoriert, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

Es sind also keineswegs "die Konzerne", wie du mir hier wiedermal unterstellen willst, weil dir in deiner bornierten Ignoranz nix anderes einfällt. Hyundai, Toyota und Honda sind auch Konzerne, oder zählen bei dir nur deutsche? Es gibt eben Konzerne die für die Zukunft planen, und es gibt solche, die sich krampfhaft an die Vergangenheit klammern. Du bist offenbar ein ideologischer Büttel der ewig gestrigen, und wie alle die das sind erzählst du hier mit der Überzeugung des esoterischen Schwätzers den größten Scheißdreck als wären es Fakten, um von deiner fachlichen Inkompetenz abzulenken. Bei einer Halbwertszeit von 10.000 Jahren, die Atommüll nun mal hat, braucht das abklingen nach Adam Riese eine Million Jahre. Das ist Fakt, aber dem Aluhut fällt dazu nur "mimimimi Emotionen" ein.

Mit dem von mir beschriebenen Modell braucht genau niemand mehr Strom sparen, weil jede Region aber potenziell sogar fast jeder Haushalt für sich selbst so viel produzieren kann wie er braucht. Auch das hast du entweder nicht begriffen, oder du ignorierst es absichtlich. Wäre ja auch blöd, wenn eines deiner armseligen Totschlagargumente plötzlich total ins Leere geht. Hoppla, das tut es ja.

Du unterstellst allen anderen, sie würden emotional argumentieren, bist aber selbst derjenige, der alle die Fakten liefern die dir nicht in den Kram passen beschimpft und verunglimpft. Du verlangst nach Wahrheit, kommst aber selber nur mit dummen Dogmen daher, verdrehst die Wahrheit und ignorierst die Tatsachen. Kurz: du argumentierst wie ein typischer Esospinner und Aluhut, und deshalb sind deine Schlussfolgerungen vollkommen falsch.

ahoy
hellboy
Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: pet on 2016, 01, 29; 19:25:09
Leider brauchen nicht nur Häuslbauer am Land Strom, sondern auch Stadtbewohner und Fabrikanten. Stadtbewohner und Fabrikanten wollen zentrale Energie, weil sie ihren Strom am liebsten aus der Steckdose haben.

Weiters ist Strom nicht alles. Für Autos, besonders für Lastwägen, Schiffe und Flugzeuge sind Verbrennungsmotoren wegen der hohen Energiedichte von Sprit der beste Antrieb.

Weiters gibt es enorm energieaufwändige chemische Prozesse in der Landwirtschaft, z.B. um Stickstoffverbindungen für Düngemittel herzustellen. Ohne diese Energie gehen uns sofort die Fressalien aus.

Der Betrieb von Haushaltsgeräten ist nur wenige Prozenterl der 100 Terawatt, die die Menschheit braucht. Vermutlich brauchen die Datacenter der Erde schon einen höheren Anteil als die Haushalte.

Für 100 Terawatt
1.) braucht man zentrale Energieumwandlung
2.) Wind, Sonne und Wellen reichen dafür nicht

Es ist absehbar, dass die fossilen Energieträger ausgehen. Entweder die Menschheit wird innerhalb der nächsten paar Generationen reif für Atomkraft oder wir gehen als Zivilisation in die Pensi. Dann ist Schluss mit Shopping und Autofahren.

Eigene Windräder oder PV-Anlagen sind für Häuslbesitzer sicher eine gute Investition -- vor allem, wenn man der Regierung und ihren Institutionen nicht traut. Smartgrids sind aber ein Schmäh zur Errichtung von Überwachung und haben damit eigentlich nichts zu tun.

Übrigens sind radioaktive Abfälle weniger schädlich als z.B. Quecksilber, weil radioaktive Elemente eine Halbwertszeit haben. Quecksilber ist für immer giftig, wird aber in gigantischen Mengen konzentriert an die Umwelt abgegeben, aber das scheint niemanden besonders nervös zu machen.

Radioaktive Substanzen fallen nicht nur bei der Nutzung von Atomstrom an, aber nur in der Strom-Erzeugung ist Radioaktivität tabuisiert. Flugzeugträger, U-Boote und Eisbrecher enthalten Atomkraftwerke und erzeugen Atommüll. Bei der Herstellung von Atomwaffen entsteht Atommüll. Herzschrittmacher enthalten sogar Plutonium, und jeder Brandmelder enthält  Americum. Alles völlig uninteressant für die Leute.

Ich persönlich finde Gaia-Energie und Energiesparen entwürdigend. Mir wäre peinlich, wenn Außerirdische in meinem Garten landen und nach der Begrüßung mein Windrad oder meine PV-Anlage bemerken. Ich glaube nicht, dass Vertreter anderer technischer Zivilisationen Gaia-Energie cool finden.

Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: hellboy on 2016, 01, 29; 22:47:48
Ich finde es schon traurig und ziemlich ignorant, daß sich niemand wirklich das Energiekonzept und die weiterführenden Erklärungen angesehen hat. Wäre das so, wäre allgemein bekannt, daß Anlagen wie andasol bereits so viel Strom wie ein großes Atomkraftwerk liefern, grundlastfähig mit Salzschmelze, ohne Gift, ohne teure Rohstoffe, sondern generativ aus Sonne. Ich finde es kindisch weiterhin von einer völlig unbrauchbaren Technologie zu träumen, die so offensichtlich teuer und gefährlich ist.

Auf die tatsächlich erhobene Behauptung, die Strahlung von Atomkraftwerken sei nicht schlimmer als die natürliche Hintergrundstrahlung geh ich garnicht ein, die ist einfach zu deppert. Die erinnert mich an so einen hirnlosen auf Twitter, der mir allen Ernstes erklärt hat, er würde problemlos in Pripjat urlauben, und dort auch bedenkenlos aus dem Brunnen trinken. Solche lächerliche Schwätzer reißen nur online die Pappm auf, im echten leben würden sie sich eher erschießen als sich auch auch nur auf hundert Kilometer dieser Gegend zu nähern. Das sind einfach Leute die Scheiße reden um des scheiße Redens Willens. Labern den Schwachsinn der Atomlobby Wort für Wort nach, unterstellen aber anderen, sie würden genau das bei ihrem gerade aktuellen Feindbild machen. So wie das halt alle Aluhüte machen.

Die Tatsache, daß die Aufbereitung des Materials vom Programm megatons for megawatts für die Stromproduktion Zentrifugen braucht, die mit Strom aus Kohle, Gas oder Öl betrieben werden, weil wenn das mit Atomstrom gemacht würde, bliebe von dessen Produktion kaum was über, wird ja auch fröhlich ignoriert. Da geht nämlich der Vorwurf der Unwissenden auch ins Leere, wo hat jemals wer gesagt, daß nur Atommüll aus Kraftwerken ein Verbrechen an der ganzen Menschheit ist? Nirgends! Das ändert übrhauptnix an der Tatsache, daß man das Zeug als eine-Million-Jahre-Sondermüll der für immer hohe Kosten verursachen wird produziert, ohne irgendein Konzept, wo damit wirklich passieren soll. Das word einfach als notwendiges Übel hingestellt, um das sich irgendwann schon irgendwer kümmern wird, oder für die künftige Generationen eine magische Technologie zur Entsorgung erfinden werden. Das ist einfach völlig irre und ein Verbrechen, anders lässt sich das einfach nicht beschreiben. Und grün ist die Technologie auch nicht, das ist wieder so eine Lüge der Lobby, sondern es ist nur die Verschleierung von Emissionen aus Kohle und Öl zur Vergesellschaftung der Kosten der Entsorgung militärischen Sondermülls.

Natürlich braucht es für Städte und Industrie große Anlagen, aber bei uns werden die hauptsächlich mit Wasserkraft versorgt, es wird immer so getan, als würden die bei einer Energiewende einfach verschwinden. In Japan und Deutschland haben sie nach der Totalabschaltung der Atomkraftwerke auch keine einzige Sekunde der vorher herbeiphantasierten Stromausfälle gegeben, das war alles Panikmache der Atomkonzerne. Alles andere kann man mit Wasserstoff mindestens so gut betreiben wie mit Benzin oder Gas, sogar den Diesel könnte man weitgehend auf industrielle und landwirtschaftliche Anwendungen beschränken, und mit Biomasse erzeugen, ohne daß jemals irgendwer verhungert, weil wer anderer Traktor fährt. Du fängst aber wieder mit deinem ewigen Mantra vom Energiesparen an, das ist bei meinem Konzept überhaupnicht nötig, im Gegenteil. Die Behauptung man könnt mit Sonne Wind und Wellen nicht genug Strom erzeugen ist völliger bullshit. Alleine mit Wind könnte man das Zehnfache von dem erzeugen was jetzt insgesamt produziert wird, bei Solarstrom ist das Potential so hoch, daß man es nicht einmal seriös schätzen kann. Auf die Problematik der giftigen Abfälle bin ich auch eingegangen, wenn man es denn gelesen hätte, beim Thema Batterien, und wieso es dafür Alternativen braucht. Das macht atomare Abfälle nicht weniger gefährlich, auf andere zeigen und "haltet den Dieb!" schreien ist peinlich. Atomstrom ist tot, und entweder man will das aus Prinzip nicht begreifen, oder man ist wirklich so verblendet oder gehirngewaschen das nicht zu verstehen.

ahoy
hellboy
Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: hellboy on 2016, 01, 30; 01:56:43
Die bullshitpostings sind ins off topic gewandert, und der Urheber wurde einmal für ein Zeiterl gesperrt, für einfach nur deppert sein. Mir ist meine Zeit zu schade für solche trottel. Ich brauch das hier nicht, daß Aluhüte mit ihren völlig verblödeten Aussagen und ihrer Soziopathie den Eindruck erwecken, als wäre hier das Jebsen Forum. Es reicht, wenn die facebookseiten der pöpö voll mit chemtrails und 9/11 Schwachsinn sind, und das Ansehen der Piraten damit in den Dreck ziehen. Hier werde ich das nicht zulassen. Weder linksideologen noch rechte noch esotrottel haben bei den Piraten was verloren. Deshalb fliegt aus dem Arbeitsbereich einfach jeder raus, der solchen Müll absondert, und auf die faktische Widerlegung seiner trotteleien nur mit noch mehr Schwachsinn reagiert.

Wer gerne im Dreck wühlt, kann sich hier bedienen: http://partypiratesat.createaforum.com/general-discussion/re-atomkraft/

Esoland ist abgebrannt.

ahoy
hellboy
Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: pet on 2016, 01, 30; 04:15:24
Ich plädiere auf 5300 Watt pro Person in Österreich, insgesamt ca. 40 GW. Das ist nicht nur der Stromverbrauch, sondern der gesamte Energieverbrauch, inklusive z.B. mein Anteil von VÖST und Semperit, die das Material für meine Stiefel mit Stahlkappen herbeischmelzen und herbeivulkanisieren, sowie das Benzin für meine Taxifahrten in die Discothek. Die Auflistung des Prokopf-Energieverbrauchs liefert El Sole Founder Jimbo:

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_energy_consumption_per_capita

Photovoltaik ist Gaia-Energie

Photovoltaik ist Gaia-Energie und für Eigenheime durchaus vertretbar. Spart Geld und im Falle eines zivilisatorischen Kollaps kann man ohne E-Werk weiter mit dem Computer spielen. Allerdings verbraucht ein Haushalt im Schnitt nicht einmal ein Kilowatt, weil die Waschmaschine nicht immer läuft.

Der österreichische Prokopf-Energieverbrauch beträgt allerdings über 5 Kilowatt. Ein Pendler, der jeden Tag 100 km mit dem Auto fährt, verbraucht 200MJ, das sind 2*10**8 / 10**5 = 2*10**3 = 2 Kilowatt, umgelegt auf ununterbrochen, rund um die Uhr. (Während der Stunde, die das Auto fährt, verbraucht der Pendler 48 Kilowatt.)

Rein arithmetisch ist Österreich groß genug, um für 8 Millionen Einwohner 40 GW Strom mit Photovoltaik zu erzeugen, denn dafür bräuchte man  400 Millionen Quadratmeter, das sind nur 400 Quadratkilometer, von denen Österreich 80,000 hat. Allerdings erhöht sich der Platzbedarf auf das Dreifache, wenn man sich erinnert, dass Photovoltaik einen Wirkungsgrad von bloß 30% hat, sobald man aus Licht andere Energie macht. Die Ausbeute von ca. 100 Watt pro Quadratmeter (umgelegt auf alle Jahres- und Tageszeiten) gibt es nur, wenn man die Energie als Licht braucht, z.B. als Heizung oder Beleuchtung im Freien.
1200 Quadratkilometer überzogen mit Photovoltaik sind allerdings eine etwas monströse Vorstellung, besonders, wenn man sich vor Augen hält, dass das wirklich nur die Fläche für die Silizium-Bausteine wäre. Zwischen größeren Sonnenkollektoren müssten wir Österreicher Wandelgänge und Zäune einrichten, was die Fläche vielleicht nochmal verdoppeln würde.

Wer schenkt uns 1200 qm Land in Österreich? Der Neusiedler See hat nur 300 Quadratkilometer.

Sogar, wenn man unterstellt, dass sich der helly auf seinem Grundstück seine 5 Kilowatt persönlich mit PV erzeugt, bräuchte er dafür 500 qm Hausdächer oder Garten. Das bleibt dem helly unbenommen, aber ich in der Stadt kann mir leider nirgends 500 qm Sonnensegel installieren.

Windenergie ist Gaia-Energie

Was ist mit Windenergie? Hier sind ein paar Zahlen zu Selbstversorgern in der buckligen Welt.

Quote from: 'welt.de'
Nach seiner Schätzung wurden im vergangenen Jahr rund 2000 Mini-Turbinen mit einer Gesamtleistung von etwa vier Megawatt installiert. Hinzu kämen etwa 300 weitere Anlagen bei Firmen und landwirtschaftlichen Betrieben mit Leistungen zwischen fünf und 50 Kilowatt. Die Gesamtinvestitionssumme in 2013 schätzt Jüttemann auf rund 35 Millionen Euro.

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article135327355/Der-teure-Traum-von-der-Energie-Selbstversorgung.html

35 Millionen für 4 Megawatt Spitze? Das sind fast 10 Euro pro Watt, allerdings ist es in Wirklichkeit viel mehr pro Watt, weil der Wind nicht immer im Spitzentempo weht. Zum Vergleich: das E-Werk im Dreischluchtendamm kostete 28 Milliarden für 21 Gigawatt, allerdings kann dieses Kraftwerk diese Leistung im Gegensatz zu Windrädern ununterbrochen liefern. Nur ein Euro pro Watt! Zentralisierung rechnet sich!

Wie viel Windrad bräuchte helly für seine 5 Kilowatt? Das sind vermutlich ca. 50 Kilowatt Spitze, und so ein Windrad sieht so aus:

http://www.windkraft-anlagen.com/windanlage50kw.html

Dort steht passenderweise dabei, dass die Anlage 240,000 kWh pro Jahr liefert, allerdings steht nicht dabei, dass dazu ununterbrochen der Wind mit 8m/s wehen müsste. Es passt insofern zum Energieverbrauch zum helly, als dass er ca. 40,000 kWh pro Jahr verbraucht und der Wind nur ein Sechstel der Zeit mit 8m/s weht.

Helly, würdest du so ein Riesenwindrad bei dir zu Hause im Garten aufstellen? Kostet laut Landwirtschaftskammer nur 291500 Euro! 6 Euro pro Watt! Dafür erzeugt dir das Ding alle Energie, die du persönlich brauchst, inklusive Benzin für dein Auto, Wärme für Düngemittel und Strom für Elektroloks, die dir die Milch bringen. Ich habe leider keinen Garten, und für den Balkon ist so ein Windrad zur Herstellung meiner persönlichen 5 kW zu unförmig. Außerdem will ich nicht 291500 Euro Kapital binden, auch wenn ich dann Rabatte auf meine Schuhe mit Stahlkappen sowie Taxifahrten bekäme.

http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/technik/energie/windkraft/kleinwindanlagen.htm

Allerdings ist etwas unheimlich, wie riesig so ein Windrad ist im Vergleich zur Ausbeute von 50kW. Alleine die Erzeugung des Beton für den Turm verbraucht ca. 50 Kubikmeter Zement, also mindestens 100 Tonnen. Das sind 10,000 kWh, d.h. alleine um für seinen eigenen Zement die Energie zu erzeugen müsste dieses Windrad ein Quartal lang laufen, denn pro Tonne Zement braucht man 100 kWh.

https://www.vdz-online.de/themen/energieverbrauch-zementindustrie/

Sagte ich schon, dass wir in Österreich 8 Millionen solche Windräder brauchen, um Österreichs Energiebedarf damit zu decken? Wo stellen wir diese Windräder hin?

Ein 50kW Wasserkraftwerk sieht übrigens so aus, wie auf folgendem Katalogeintrag, nur dass es ununterbrochen 50kW liefert, nicht nur, wenn Wetter zum Drachensteigen ist:

http://german.alibaba.com/product-gs/royway-high-quality-factory-directly-provide-for-hydropower-station-50kw-francis-turbine-generator-set-60011791563.html

Kostet nur 20,000 Euro! Passt in ein Mercedes Kombitaxi!

40 GW für alle Energie, die alle Österreicher für alles brauchen, wären für Atomenergie ein Klacks. Pro Bundesland bräuchte man vier bis acht mal Zwentendorf. Ab der Errichtung und Inbetriebnahme braucht Österreich keine Pipelines und keine Öltanker mehr, und Wasserkraft aus Hainburg auch nicht. Schade, dass die Energiekonzerne samt und sonders korrupte Verbrecher sind, die für Profit gerne pfuschen, vertuschen und betrügen. Solchen Windbeuteln darf man Atomenergie natürlich nicht anvertrauen.

Ich bezweilfe übrigens, dass mehrere hundert Quadratkilometer Sonnenkollektoren und/oder Millionen von riesigen Windrädern KEINEN Einfluss auf Umwelt und Klima haben.

Atommüll

Dass man Atommüll Millionen Jahre versenken muss, stimmt nicht. Ja, manche Atomsorten strahlen für Jahrmillionen. Ja, manche Atomsorten strahlen so heftig, dass man im Beisein nicht mehr lange lebt. Allerdings sind die beiden Atomsorten niemals die selben, weil die Radioaktivität bei den Langstrahlern ungefährlich ist und umgekehrt die Radioaktivität der gefährlichen Strahler nach wenigen hundert Jahren vorbei ist. Die Radioaktivität rinnt gewissermaßen aus dem Atom aus und ist nur in großen Mengen auf einmal gefährlich. Eine gefährliche Atomsorte strahlt seine Radioaktivität so schnell ab, dass es damit bald vorbei ist.

Atommüll fällt nicht besonders viel an und kann durch Transmutation in anderen, weniger gefährlichen, Atommüll umgewandelt werden. Einige radioaktive Isotope sind sehr nützlich für medizinische Bestrahlung. Ohne Plutonium-238 aus Atomkraftwerken gäbe es keine interplanetare Raumfahrt zu den äußeren Planeten, weil es dort zu wenig Solarenergie gibt.

Atommüll, besonders die heftigen Strahler, machen im Vergleich zu herkömmlichen Giften fantastische Probleme, wenn man sie so bequem und billig lagern will wie z.B. Zyankali- oder Quecksilberjauche aus Bergbau und Industrie. Die heftigen Strahler kann man - wie Zyankali oder Säuren - in Nirostafässer füllen und einfach irgendwo vergessen -- so die erste Auffassung von der Endlagerung. Was die Atombosse zunächst vergaßen: Im Gegensatz zu Gift und Säuren transmutieren heftige Strahler das Material ihrer Behälter und machen z.B. aus Stahl Plastilin oder Porridge, welches zur Korrosion und Lecks neigt.

Atommüll erfordert BESONDERE Entsorgung, aber es geht um nur wenige Kubikmeter pro Jahr. Atommüll in Yucca Mountain WÜRDE funktionieren, weil dort kaum wer wohnt und der Atommüll tief unter der Erde versteckt worden wäre, wo kein Grundwasser hinkommt.

Die Energiebilanz bei Atomenergie ist so fantastisch, dass man sogar ohne viel Verlust extreme Verdünnung von Atommüll spendieren könnte, d.h. gleichmäßige Verteilung über riesige Gebiete in der toten Zone des Meeres. Atommüll ließe sich auch feinverteilt in Glas einschmelzen und bei mir im Wohnzimmer lagern. Die paar Alphapartikel und Gamma-Strahlen würden im Vergleich zur natürlichen Hintergrundradioaktivität kaum ins Gewicht fallen, und vergiften könnte sich auch keiner, weil die Atommüllatome nicht aus dem Glas heraus können.

Diese Vorzüge des Atommülls stehen im deutlichen Gegensatz zu Kohlekraftwerken, die riesige Mengen an Schwermetallen an die Luft abgeben, die so giftig sind wie Plutionium, sich ebenfalls in den Knochen ablagern, von denen es sich aber nicht auszahlen würde, sie in Glas einzuschmelzen oder im Meer zu verteilen, weil die Energiebilanz bei Kohlekraftwerken vergleichsweise null ist (aber immer noch besser als bei Gaia-Energie). Die Schwermetalle in der Kohle sind nicht radioaktiv, fallen aber in so gigantischen Mengen an, dass Yucca Moutain nach einem Jahr voll wäre mit dem Dreck. Dieser Dreck wird daher einfach in der Umwelt endgelagert.

Ist Atomenergie zu teuer wegen der versteckten Kosten?

Die Energieausbeute ist bei Atomkraft so märchenhaft hoch, dass sie sogar durch extreme Sicherheitsvorkehrungen kaum zu verwässern ist. Heute muss man für Dampfreaktoren aus Uranerz natürliches Uran gewinnen, das jedoch zu 99% aus dem falschen Isotop, nämlich Uran-238 besteht, das von Uran-235 kaum zu unterscheiden und daher schwer zu trennen ist. Aus diesem Grund braucht man Zentrifugen, die Uran-Verbindungen durch ganz zart verschiedene Massen zu trennen. Die Kosten für Energie und Geräte sind enorm und müssten nicht sein, weil es andere Formen der Atomenergie gibt, aber weil Uran-235 auch für Atombomben dringend gebraucht wird, machen sich viele Länder diese Mühe gerne. Die Energiebilanz für diese Verschwendung ist trotzdem positiv, weil die märchenhafte Ausbeute der Atomenergie praktisch nicht umzubringen ist. Atommüll könnte man im Taxi rund um den Erdball transportieren und die Kosten wären immer noch unter denen aller anderen Energieformen.

Gaia-Energie statt fossiler Energie oder Atom-Energie? Energie-Wende?

Klar. Man kann auch reich werden indem man Blechdosen auf der Straße einsammelt und als Schrott verkauft. Einfach sehr viele sammeln, z.B. ein paar Milliarden.
Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: pet on 2016, 01, 30; 05:00:25
Quote from: 'helly'
Die bullshitpostings sind ins off topic gewandert, und der Urheber wurde einmal für ein Zeiterl gesperrt, für einfach nur deppert sein. Mir ist meine Zeit zu schade für solche trottel. Ich brauch das hier nicht, daß Aluhüte mit ihren völlig verblödeten Aussagen und ihrer Soziopathie den Eindruck erwecken, als wäre hier das Jebsen Forum. Es reicht, wenn die facebookseiten der pöpö voll mit chemtrails und 9/11 Schwachsinn sind, und das Ansehen der Piraten damit in den Dreck ziehen. Hier werde ich das nicht zulassen. Weder linksideologen noch rechte noch esotrottel haben bei den Piraten was verloren. Deshalb fliegt aus dem Arbeitsbereich einfach jeder raus, der solchen Müll absondert, und auf die faktische Widerlegung seiner trotteleien nur mit noch mehr Schwachsinn reagiert.

Was hat Atomenergie mit Aluhüten zu tun? Atomenergie ist eine exakte Wissenschaft und die Vorzüge stehen außer Zweifel. Die Energiebilanz ist märchenhaft, es gibt keinen anderen Ausdruck dafür. Zweifel gibt es nur darüber, dass eine Atomindustrie mit dem Atommüll und den Sicherheitsvorschriften verantwortungsbewusst umgehen würde. Die heutige Atomenergieindustrie ist ein Teil der Rüstungsindustrie, was Korruption und Profitgier hervorruft, die herausragende Merkmale der Rüstungsindustrie sind. Das sind aber keine technischen Probleme.

Weiters haben die Grünen nicht nur die Atomenergie, sondern auch die Forschung daran tabuisiert, daher gab es über die letzten Jahrzehnte kaum welche. Vermutlich werden die Chinesen die Segnungen moderner Atomkraft einheimsen, weil sie am meisten daran forschen. (Grüne sind in China verboten.)

Den lolw00t zu sperren war ein Fehler. Er war weder Aluhut noch sonstwie beleidigend. lolw00t zweifelt an Gaia-Energie, aber ich habe im obigen Post erklärt, was er vermutlich meint. Ich wäre - wie du - auch gerne energieautark, allerdings habe ich weder 300,000 Euro noch genug Platz um meinen Energiebedarf auf eigener Immobilie zu decken. Die meisten Österreicher sind eher so wie ich als so wie du. Darauf wollte der lolw00t hinaus.
Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: hellboy on 2016, 01, 30; 12:04:14
Von einem verantwortungsvollen Umgang mit Atomenergie zu faseln ist schon in sich bullshit. Vor allem wenn man so wie du wieder nur die uralte Propaganda der Konzerne wörtlich nachplappert.

Daß nur ein kleiner Teil des Atommülls gefährlich ist stimmt nicht. Daß man Radioaktivität aus dem Material praktisch auspressen kann ist eine extrem infantile Vorstellung, und wer auf diese absurde Behauptung der Atomlobby hereinfällt sollte mal einen Grundkurs in Physik machen. Die von dir als so märchenhaft gepriesene Energieausbeute ist genau das, was der Name schon sagt: ein Märchen der Industrie. Vor allem wenn du hier noch die extrem energieintensive Transmutation erwähnst, was ich ja unter Zentrifugen schon erwähnt habe, die genau das machen. Und eine völlig absurde Vorstellung der Sechziger Jahre sind die von dir hier wieder ausgegrabenen "toten Zonen" in den Meeren. An die glaubte man damals, weil man dort noch nicht forschen könnte, und einfach annahm, daß in der Tiefsee nix überleben kann. Seit den Siebzigern weiß man aber, daß diese Zonen voller Leben sind, das für das Ökosystem der Meere eine entscheidende Rolle spielt. Tot sind nur Zonen, in die Atommüll verkippt wurde, in Fässern die sich längst aufgelöst haben. Das ist auch so ein Punkt aus der von dir zitierten Propaganda, wo die Wirklichkeit den Gegenbeweis erbracht hat. Von denen die du nachbetest wurde ja behauptet, man könnte den Müll in Behälter tun, die niemals kaputt gehen. Die heißen Kastor, und aus der Praxis wissen wir heute, daß die fröhlich vor sich hin zerbröseln. Was besseres ist nicht in Sicht, also ist auch dieser feuchte Traum zerplatzt. Die Realität hat gezeigt, daß eine sichere und langfristige Lagerung von Atommüll nicht möglich ist, und daran kann auch keine Lobbyistenpropaganda aus den Sechzigern was ändern.

Du singst mir hier auch weiter das Lied von der Photovoltaik, daß die alleine nicht ausreicht, habe ich selber geschrieben. Die von mir beschriebenen photogalvanischen Anlagen ignorierst du weiterhin völlig. Die sind ja auch grundlastfähig und haben ein um ein Vielfaches höheres Potential, und passen dir nicht ins Konzept, weil sie ohne Rohstoffe deine geliebten Atomreaktoren leistungsmäßig in die Tasche stecken. Genauso rechnest du hör wieder mit den alten Zahlen, wie die Atomlobby das so gerne macht, was die Windkraft angeht. Da werden die Leistungsdaten der ineffizientesten und ältesten Windräder hergenommen, und hochgerechnet. Und gehofft, daß schlichte Gemüter auf den scheiß hereinfallen. Tja, Pech! Läuft nicht! Weil du nur bei der Lobby abschreibst, aber nicht fähig bist mein Konzept sinnverstehend zu lesen, kannst du das auch nicht mit dem Wirkungsgrad von modernen Anlagen mit Vertikalachsenrotoren berechnen, der viel höher ist. Mit denen lassen sich natürlich auch urbane Gebiete weitgehend versorgen, was dir auch wieder nicht ins Konzept passen wird. Damit geht nämlich deine ganze Vernaderung beider Energiegewinnungsarten als "Gaia Energie" endgültig den Bach runter. Ja, man braucht dafür viele kleine Anlagen, und wenn du mein Konzept aufmerksam gelesen hättest wüsstest du, daß das kein bug, sondern ein Feature ist.

Und genau das hat Atomkraft mit Aluhüten zu tun. Nix selber denken, die eigenen "Argumente" von teils völlig veralteten Propagandaquellen abschreiben ohne sie zu hinterfragen, auf Gegenargumente nicht eingehen, sie nicht einmal lesen, Dinge scheinbar zu widerlegen die der andere nie behauptet hat, und somit die Behauptung zu unterstellen und eine ekelhafte Faktenresistenz, also 100% Esoattitüde. Umso absurder ist es, hier von exakter Wissenschaft zu reden, wenn das das genaue Gegenteil des eigenen Zugangs dazu ist. Das einzige was wirklich passt ist die Bezeichnung "märchenhaft", wenn man wirklich nur die Märchen der Atomlobby rezitiert.

So wie das Märchen, daß alle die gegen Atomkraft sind "die Grünen" sind. Genau wie das, daß die Forschung ohne Kernkraftwerke nicht möglich sei. Das Kernforschungszentrum in Seibersdorf ist weltweit führend bei medizinischen Anwendungen, ganz ohne Kraftwerk. Genau wie der Forschungsreaktor im Prater noch nie ein Watt Strom and Netz geliefert hat, und trotzdem gibt es ihn. Das Märchen hat uns der Schüssel erzählt, damit Österreich euratom unterschreibt, und er nach seiner politischen Tätigkeit seinen Versorgungsposten bei einem deutschen Atomkonzern kriegt. Da hieß es auch, wir würden zB von der Forschung im cern ausgeschlossen, wenn wir nicht unterschreiben, dabei hat euratom mit cern oder Forschung ganz allgemein nicht das geringste zu tun. Da steht schon in der Einleitung ausdrücklich drin, daß es ausschließlich um den Ausbau der Kernkraft zur Ausbeutung der tumben Bevölkerung geht, das hat halt damals niemand gelesen, oder es wollte niemand glauben. Jedenfalls ist es ein Milliardengrab für Österreich, von dem wir nicht das geringste haben. Und ein weiterer Beweis dafür, daß Atomenergie und alles was daran hängt ausschließlich kriminellen Zwecken dient.

Den lolw00t wieder zu sperren war genau richtig. Er hat geglaubt er ist ein schlauer Troll, wenn er einfach immer irgendwas behauptet, und darauf wartet, daß ich die Fakten raussuche die das widerlegen. Damit erspart er sich jeden Aufwand, und stiehlt mir die Zeit. Sowas läuft aber mit mir nicht, bei mir werden Leute die andere mit ihrem bullshit belästigen einfach vor die Türe gesetzt.

ahoy
hellboy
Title: Re: Re: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: pet on 2016, 01, 30; 22:15:46


Tote Zone


Quote
Und eine völlig absurde Vorstellung der Sechziger Jahre sind die von dir hier wieder

ausgegrabenen "toten Zonen" in den Meeren.

Das habe ich mir selber ausgedacht und nicht abgeschrieben, aber das war ja
nur ein Vorschlag, den ich mir ausgedacht habe. Noch dazu heißt es nicht "tote Zone",
sondern "abyssopelagic zone".

http://www.seasky.org/deep-sea/ocean-layers.html


Quote
An die glaubte man damals, weil man dort noch nicht forschen könnte, und einfach annahm,

daß in der Tiefsee nix überleben kann. Seit den Siebzigern weiß man aber, daß diese Zonen

voller Leben sind,

Voller Leben sind sie nicht, weil es dort praktisch keine Energie gibt:
- kein Licht
- kein Sauerstoff
- fast null Grad
- keine Nährstoffe

Wovon man dort leben kann, weiß ich leider nicht. Aber dort würden feinverteile Cäsium-

Partikel recht wenig stören -- würde ich meinen. Meeresbiologen halten das vielleicht
für Bullshit, vielleicht ist wirklich Yucca Mountain besser.

Und was ist schlecht daran, Atommüllpartikel feinverteilt in Glas einzuschmelzen?
Was funktioniert daran nicht?


Quote
das für das Ökosystem der Meere eine entscheidende Rolle spielt.

Wie soll das funktionieren? Wie wirken diese wenigen Tierlein auf das Ökosystem, vor
allem von unten nach oben?

Aber es ist wirklich egal, häng dich nicht an dieser Idee auf, sie ist mir erst gestern
gekommen. Das wichtige ist, dass radioaktiver Atommüll fein verteilt von der
natürlichen Radioaktivität nicht mehr zu unterscheiden ist.

Was ist an diesem Gedanken kontroversiell?

Transmutation

Quote
Vor allem wenn du hier noch die extrem energieintensive Transmutation erwähnst, was ich ja

unter Zentrifugen schon erwähnt habe, die genau das machen.

Transmutation hat mit Zentrifugen nichts zu tun. Transmutation wandelt chemische
Elemente um. Zentrifugen trennen Isotope von Elementen, die verschiedene Dichte haben.


Behälter für Atommüll

Quote
Das ist auch so ein Punkt aus der von dir zitierten Propaganda, wo die Wirklichkeit den

Gegenbeweis erbracht hat. Von denen die du nachbetest wurde ja behauptet, man könnte den

Müll in Behälter tun, die niemals kaputt gehen. Die heißen Kastor, und aus der Praxis

wissen wir heute, daß die fröhlich vor sich hin zerbröseln. Was besseres ist nicht in

Sicht, also ist auch dieser feuchte Traum zerplatzt. Die Realität hat gezeigt, daß eine

sichere und langfristige Lagerung von Atommüll nicht möglich ist, und daran kann auch keine

Lobbyistenpropaganda aus den Sechzigern was ändern.

Du betest hier eher mich nach, weil ich das ganz genau so erkläre:

Quote
Was die Atombosse zunächst vergaßen: Im Gegensatz zu Gift und Säuren transmutieren heftige

Strahler das Material ihrer Behälter und machen z.B. aus Stahl Plastilin oder Porridge,

welches zur Korrosion und Lecks neigt.

Sagte ich ja: einfach einfüllen und vergessen geht nicht.

Photovoltaik

Quote
Die von mir beschriebenen photogalvanischen Anlagen ignorierst du weiterhin völlig. Die

sind ja auch grundlastfähig und haben ein um ein Vielfaches höheres Potential, und passen

dir nicht ins Konzept, weil sie ohne Rohstoffe deine geliebten Atomreaktoren leistungsmäßig

in die Tasche stecken.

Zahlen deiner Photovoltaik bitte: wie hoch ist die Energieausbeute? Das Wort
"photogalvanisch" findet die Suchmaschine in diesem Forum nicht.

Deine Photovoltaik-Anlagen können nicht besonders viel Energie liefern, weil
sie Sonnenschein nicht herstellen können. Pro Quadratmeter liefert die pralle Sonne
1 Kilowatt -- völlig lächerlich. Umgerechnet aufs Jahr sind das höchstens 100 bis 200
Watt pro Quadratmeter. Es ist egal, ob der Wirkungsgrad der Technik 10, 30 oder 100
Prozent ist -- du kriegst prinzipiell HÖCHSTENS 100 bis 200 Watt pro Quadratmeter,
weil mehr ist nicht da. Sonnenenergie würde sich VIELLEICHT auszahlen, wenn die
Sonnenkollektoren so billig wären wie Tapete oder Linoleum, aber nicht einmal das
ist sicher.

Windenergie

Windenergie ist auch eine erbärmliche Energiequelle. Sogar wenn deine Windräder
100% Ausbeute hätte, wäre trotzdem kaum etwas da zum umwandeln.

Vertikale Windräder sind zehnmal effektiver, so steht es in dem von dir verlinkten
Artikel. Das ist aber deswegen, weil man sie zehnmal dichter aufstellen kann als
herkömmliche Windräder.


Stellfläche ist bei Windenergie aber das geringste Problem, weil die Fläche fast ganz
weiterhin genutzt werden kann. Das größte Problem ist wie bei Sonnenenergie: es ist
von vornherein so gut wie nix da pro Investition in den Generator und investierte
Fläche.


Das alles ändert aber nichts daran, dass Wind so gut wie keine Energie ist.

Vertikale Windräder

Vertikale Windräder erzeugen pro Generator ein Bruchteil der Elektrizität
eines gleich großen horizontalen Windrades. Der Vorteil ist, dass sie pro
Stück etwas billiger sind und dass man sie dichter aneinanderstellen kann.
Das ist zwar gut für Haus und Garten, aber sicher kein Ersatz für fossile
Brennstoffe.


Du bist dran. Rechne mir vor, wie das gehen soll mit deinem Energiemix.

Quote
Damit geht nämlich deine ganze Vernaderung beider Energiegewinnungsarten als "Gaia Energie"

endgültig den Bach runter. Ja, man braucht dafür viele kleine Anlagen, und wenn du mein

Konzept aufmerksam gelesen hättest wüsstest du, daß das kein bug, sondern ein Feature ist.

Was aufmerksam gelesen? Zahlen oder Berechnungen gibts bei dir keine.


Woher kommt welche Energie?
Wieviel Aufwand ist das an
- Stellfläche
- Zement
- Euro pro Watt

Mir sehen eher die Broschüren der Windradhersteller wie Propaganda aus,
denn die interessantesten Informationen glänzen durch Abwesenheit. Die
Windradhersteller führen z.B. bewusst in die Irre indem sie so tun als
sei die Spitzenleistung die tatsächliche Energieausbeute.

Schau dir nochmal das Bild vom gigantischen 50kW-Windrad an und vergleiche
es mit dem 50kW-Wasserkraftgenerator. Windkraft sieht sogar neben herkömmlicher
Wasserkraft armselig aus, welchselbige neben Dampfkraft (aus Fossil oder Atom)
armselig aussieht. Windkraft wird uns nicht retten, und Solarenergie auch nicht.

Vertikale Windräder können noch weniger als horizontale Windräder,
das räumen sogar die Hersteller ein.
 
Falls du anderer Ansicht bist: Zahlen und Rechnungen bitte. Fünf Kilowatt für
jeden Österreicher bitte -- rund um die Uhr, ununterbrochen.

Nachplappern

Ich plappere gar nichts nach. Ich kenne keine Propaganda der Atomindustrie.
Ich habe meine Informationen von den Websites der Windrad- und Sonnenkollektorenhersteller
und aus Wikipedia.

Das Argument hängt sich an der Energiedichte auf, an der Kosten-Nutzen-Rechnung.

Alte Zahlen

Quote
Genauso rechnest du hör wieder mit den alten Zahlen, wie die Atomlobby das so gerne macht,

was die Windkraft angeht.

Was sind "alte Zahlen"? Hat sich herausgestellt, dass auf einmal der Wind
stärker weht? Nochmal: Wind hat so gut wie keine Energie, die man ausbeuten
kann. Sogar bei 100 Prozent Wirkungsgrad ist Wind so gut wie keine Energie, daran
wird sich nichts ändern.

Bitte zeig mir ein Bild von deinem neuesten Lieblingswindrad und schreib dazu,
wieviele Kilowattstunden pro Jahr es erzeugt.

Title: Re: Atomkraft, war mal: Smartmeter: keine Info über Opt-Out bei Zählertausch-Benachrichtigung
Post by: hellboy on 2016, 01, 31; 14:34:43
Tote Zone

Quote
Und eine völlig absurde Vorstellung der Sechziger Jahre sind die von dir hier wieder ausgegrabenen "toten Zonen" in den Meeren.

Das habe ich mir selber ausgedacht und nicht abgeschrieben, aber das war ja
nur ein Vorschlag, den ich mir ausgedacht habe. Noch dazu heißt es nicht "tote Zone",
sondern "abyssopelagic zone".

http://www.seasky.org/deep-sea/ocean-layers.html
Die pelagialen Schichten sind mir als altem Seebär natürlich bekannt. Unter dem Abyssopelagial befindet sich übrigens noch das Hadopelagial. An diesen Zonen ist nix tot, und mit ausgedachten Sachen argumentieren zu wollen kann ja nicht wirklich dein Ernst sein!


Quote
An die glaubte man damals, weil man dort noch nicht forschen könnte, und einfach annahm, daß in der Tiefsee nix überleben kann. Seit den Siebzigern weiß man aber, daß diese Zonen voller Leben sind,

Voller Leben sind sie nicht, weil es dort praktisch keine Energie gibt:
- kein Licht
- kein Sauerstoff
- fast null Grad
- keine Nährstoffe

Wovon man dort leben kann, weiß ich leider nicht. Aber dort würden feinverteile Cäsium-Partikel recht wenig stören -- würde ich meinen. Meeresbiologen halten das vielleicht für Bullshit, vielleicht ist wirklich Yucca Mountain besser.
Tja, wenn man was nicht weiß, dann schaut man einfach mal nach, ist ja nicht so schwer heutzutage. Es gibt sogar etliche leicht zu konsumierende Dokus dazu, hier nur ein Beispiel, sogar mit ausführlich Text dazu:
http://www.planet-wissen.de/natur/meer/tiefsee/index.html


Und was ist schlecht daran, Atommüllpartikel feinverteilt in Glas einzuschmelzen?
Was funktioniert daran nicht?
Zum Beispiel, daß Glas eine Flüssigkeit ist. Sie ist zwar sehr zähflüssig, aber wenn die Partikel Jahrtausende Zeit haben nach unten zu sickern, setzt sich dann doch am Boden eine kritische Masse ab, und plötzlich macht es irgendwo unmotiviert bumm, und unsere Nachfahren fragen sich mal wieder, was für Arschlöcher ihren da vor ewigen Zeiten solche tödlichen Überraschungen vererbt haben. Und bei der jetzt schon vorhandenen Menge an Atommüll müsstest du die ganze Sahara einschmelzen, wenn da wie von dir gewünscht noch was dazu kommt reichen die Sandreserven der Atacama und der Gobi auch nicht aus.


Quote
das für das Ökosystem der Meere eine entscheidende Rolle spielt.

Wie soll das funktionieren? Wie wirken diese wenigen Tierlein auf das Ökosystem, vor
allem von unten nach oben?
Weil alle Ökosysteme hochkomplex sind, alles zusammenhängt, und wie jede Kette einfach bricht, wenn ein Glied nachgibt. Das ist wieder genau die Einstellung aus den Sechzigern, daß man Lebensräume über die man nichts weiß einfach als wertlos einstuft und für entbehrlich erklärt, um dort seinen Müll abladen zu können. Es sollte sich mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben, daß das jedesmal katastrophale Folgen hat.


Aber es ist wirklich egal, häng dich nicht an dieser Idee auf, sie ist mir erst gestern
gekommen. Das wichtige ist, dass radioaktiver Atommüll fein verteilt von der
natürlichen Radioaktivität nicht mehr zu unterscheiden ist.

Was ist an diesem Gedanken kontroversiell?
Auch die Idee der Verdünnung bis zur Ungefährlichkeit ist voll Sechziger. Das hat sich vor la Hague und Sellarfield schon vor Jahrzehnten gezeigt, auch wenn die Atomkonzerne Greenpeace noch so sehr als Kommunisten diffamieren, weil sie das aufgedeckt haben. Und daß mittlerweile das Meerwasser das mit der Strömung von fukushima an die amerikanische Küste verfrachtet wurde dort alles mehr und mehr verseucht, obwohl der fukushima-Betreiber tepco immernoch behauptet, das könnte niemals passieren, weil sich das ja so stark verdünnt, ist dir offenbar auch entgangen.

Hier wieder nur ein Beispiel von vielen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/caesium-aus-fukushima-in-thunfisch-vor-us-kueste-entdeckt-a-835701.html


Transmutation

Quote
Vor allem wenn du hier noch die extrem energieintensive Transmutation erwähnst, was ich ja unter Zentrifugen schon erwähnt habe, die genau das machen.

Transmutation hat mit Zentrifugen nichts zu tun. Transmutation wandelt chemische
Elemente um. Zentrifugen trennen Isotope von Elementen, die verschiedene Dichte haben.
Stimmt, da ist was verrutscht. Ich hab das natürlich gemeint mit den "magischen Technologien, die zukünftige Generationen entwickeln werden". Hättest du zB den Wikipediaartikel dazu gelesen wäre dir folgendes aufgefallen:
Quote
Transmutation (lateinisch transmutatio: Verwandlung) ist die Umwandlung eines chemischen Elements in ein anderes. Die Alchemisten bezeichneten damit die angestrebte Verwandlung unedler Metalle in Gold.
Ein schöner Traum aus Dreck Gold zu machen. Und so voll modern Mittelalter. Auch so ein Hirngespinst, das wir seit den Sechzigern kennen, und das uns seither immerwieder als saubere Endlösung für die Zukunft versprochen wird. Aktueller Stand: 2019 soll über den Bau einer Anlage in Frankreich entschieden werden. Die Anlagen in Russland machen das, was im Wikipediaartikel ganz unten beschrieben wird, nämlich wie die Zentrifugen nur militärisches Material in ziviles umwandeln. Auf magische Weise aus radioaktiven Isotopenzusammensetzungen stabile machen können die natürlich auch nicht. Das ist weiterhin das ewige Versprechen, und es ist vor allem ein Verbrechen. Weil man ZUERST die Technologien für die Entsorgung hätte entwickeln müssen, BEVOR man mit der Produktion von Müll beginnt. Aber man wollte eben gleich Milliarden aus der Bevölkerung herausquetschen, und nix investieren. So wie das die Mafia halt macht.


Behälter für Atommüll

Quote
Das ist auch so ein Punkt aus der von dir zitierten Propaganda, wo die Wirklichkeit den Gegenbeweis erbracht hat. Von denen die du nachbetest wurde ja behauptet, man könnte den Müll in Behälter tun, die niemals kaputt gehen. Die heißen Kastor, und aus der Praxis wissen wir heute, daß die fröhlich vor sich hin zerbröseln. Was besseres ist nicht in Sicht, also ist auch dieser feuchte Traum zerplatzt. Die Realität hat gezeigt, daß eine sichere und langfristige Lagerung von Atommüll nicht möglich ist, und daran kann auch keine Lobbyistenpropaganda aus den Sechzigern was ändern.

Du betest hier eher mich nach, weil ich das ganz genau so erkläre:

Quote
Was die Atombosse zunächst vergaßen: Im Gegensatz zu Gift und Säuren transmutieren heftige Strahler das Material ihrer Behälter und machen z.B. aus Stahl Plastilin oder Porridge, welches zur Korrosion und Lecks neigt.

Sagte ich ja: einfach einfüllen und vergessen geht nicht.
Was anderes geht aber auch nicht, weshalb Kernenergie ein Verbrechen ist. Heißt das, du gibst das jetzt endlich zu?


Photovoltaik

Quote
Die von mir beschriebenen photogalvanischen Anlagen ignorierst du weiterhin völlig. Die sind ja auch grundlastfähig und haben ein um ein Vielfaches höheres Potential, und passen dir nicht ins Konzept, weil sie ohne Rohstoffe deine geliebten Atomreaktoren leistungsmäßig in die Tasche stecken.

Zahlen deiner Photovoltaik bitte: wie hoch ist die Energieausbeute? Das Wort
"photogalvanisch" findet die Suchmaschine in diesem Forum nicht.
Das Wort photogalvanischen ist der Suchmaschine in diesem Forum zu lang. Hättest du nach "Photo" gesucht, hättest du es wahrscheinlich gefunden. Aber es gibt ja noch andere Suchmaschinen, die dir deine Frage ausführlich beantwortet hätten. Grundsätzlich wandeln Photovoltaikanlagen Sonnenlicht direkt in strom um, während photogalvanische Anlagen mittels Spiegeln das Sonnelicht konzentrieren, und so eine Salzschelze erhitzen. Die ist so heiß, daß sie mehr Energie enthält als das größte Kohle- oder Gaskraftwerk am Tag erzeugen kann.
Andasol hab ich übrigens mehrfach verlinkt. Genau deshalb immerwieder mein Aluhut-Vorwurf: es ist diese selektive Wahrnehmung, wo alle Fakten die einem nicht ins Konzept passen unterbewusst ausgeblendet oder aktiv ignoriert werden. Es gibt übrigens mittlerweile auf der ganzen Welt solche Anlagen, der Artikel ist ja von 2012.


Dieses Posting wird unserem Forum auch zu lang, also in zwei Teilen.
Title: Re: Atomkraft
Post by: hellboy on 2016, 01, 31; 17:29:50
Deine Photovoltaik-Anlagen können nicht besonders viel Energie liefern, weil
sie Sonnenschein nicht herstellen können. Pro Quadratmeter liefert die pralle Sonne
1 Kilowatt -- völlig lächerlich. Umgerechnet aufs Jahr sind das höchstens 100 bis 200
Watt pro Quadratmeter. Es ist egal, ob der Wirkungsgrad der Technik 10, 30 oder 100
Prozent ist -- du kriegst prinzipiell HÖCHSTENS 100 bis 200 Watt pro Quadratmeter,
weil mehr ist nicht da. Sonnenenergie würde sich VIELLEICHT auszahlen, wenn die
Sonnenkollektoren so billig wären wie Tapete oder Linoleum, aber nicht einmal das
ist sicher.
Und wieder nimmst du irgendwas an, statt dich zu informieren, und rechnest irgendwas daher, mit völlig aus der Luft gegriffenen Variablen. Das erinnert jetzt wirklich schon an die BGE-Rechnereien vom fäsl.


Windenergie

Windenergie ist auch eine erbärmliche Energiequelle. Sogar wenn deine Windräder
100% Ausbeute hätte, wäre trotzdem kaum etwas da zum umwandeln.
Nein, erbärmlich ist WIEDER, daß du solche absurden Behauptungen aufstellst, weil halt nicht sein kann, was deiner Meinung nach nicht sein darf. Sogar die Zahlen vom deutschen Bundesumweltamt für die herkömmlichen großen Windräder zeigen, daß damit nur an Land, also ohne das Offshore-Potential, fast das doppelte des derzeitigen Verbrauchs erzeugt werden könnte.
http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/potenzial-windenergie-an-land
Und das Potential der Microwindkraft ist da auch noch nicht dabei.


Vertikale Windräder sind zehnmal effektiver, so steht es in dem von dir verlinkten
Artikel. Das ist aber deswegen, weil man sie zehnmal dichter aufstellen kann als
herkömmliche Windräder.
Nein, das stimmt nicht. Weil sie im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen schon bei ganz wenig Wind laufen, erzeugen sie generell 10% mehr. Hab ich auch schon wo verlinkt. Bei turbina steht das auch, mit allen Zahlen: http://www.turbina.de/de/produkte/


Stellfläche ist bei Windenergie aber das geringste Problem, weil die Fläche fast ganz
weiterhin genutzt werden kann. Das größte Problem ist wie bei Sonnenenergie: es ist
von vornherein so gut wie nix da pro Investition in den Generator und investierte
Fläche.


Das alles ändert aber nichts daran, dass Wind so gut wie keine Energie ist.
Nein, das ist bullshit, egal wie oft du dieses Mantra wiederholst. Es ist wirklich erstaunlich, wie konsequent du die ganzen Fakten die ich hier längst dokumentiert habe bisher "übersehen" konntest. Ich bin ja mal gespannt, ob du das auch weiterhin tun wirst.


Vertikale Windräder

Vertikale Windräder erzeugen pro Generator ein Bruchteil der Elektrizität
eines gleich großen horizontalen Windrades. Der Vorteil ist, dass sie pro
Stück etwas billiger sind und dass man sie dichter aneinanderstellen kann.
Das ist zwar gut für Haus und Garten, aber sicher kein Ersatz für fossile
Brennstoffe.
Nein, sie erzeugen generell 10% mehr, weil sie schon bei geringeren Windstärken zu produzieren beginnen. Siehe turbina! Und egal wie sehr das dein offenbar recht versteinertes Weltbild ins Wanken bringt, große Wildparks sind sehr wohl ein Ersatz für fossile Energieträger, vor allem weil sie sich ja weitgehend auf die Industrie konzentrieren können, weil alles andere mit Microwindkraft in Kombination mit Solar und dezentralen Speichern versorgt werden kann. Was ich schon ausführlich erklärt habe, was du schon wieder verdrängt hast. Das ausbaupotential von Wasserkraft und Geothermie ist auch bei weitem nicht erschöpft, dazu noch photogalvanischen, die du ja jetzt auch kennen solltest, und die Scheichs können sich ihr Öl ins Hummus Rühren.


Du bist dran. Rechne mir vor, wie das gehen soll mit deinem Energiemix.

Quote
Damit geht nämlich deine ganze Vernaderung beider Energiegewinnungsarten als "Gaia Energie" endgültig den Bach runter. Ja, man braucht dafür viele kleine Anlagen, und wenn du mein Konzept aufmerksam gelesen hättest wüsstest du, daß das kein bug, sondern ein Feature ist.

Was aufmerksam gelesen? Zahlen oder Berechnungen gibts bei dir keine.
Doch! Gibt es! Jede Menge! Ich weiß noch immer nicht, wie du das alles übersehen konntest, es ist alles da. Oder hast du das alles doch nicht gelesen, und behauptest einfach das, was deiner Vorstellung nach halt so sein sollte? Ignorierst du das alles mit Absicht, weil die grausame Realität, daß Kernenergie einfach scheiße giftig, gefährlich und teuer ist, dich nervlich überfordert? Eine andere Erklärung fällt mir dazu echt nicht ein, und die bringt mich wieder zum Thema Aluhut.


Woher kommt welche Energie?
Überraschung: die kommt von der Sonne! Auch der Wind, weil die Sonne auch das Wetter antreibt. Was ist das für eine Frage?


Wieviel Aufwand ist das an
- Stellfläche
Meistens null, weil man die meisten Anlagen auf bestehende Dächer setzen kann. Ansonsten wenige Quadratmeter auf Hügelkämmen oder Gebirgsgraten und ähnlich exponierten stellen, meistens im Wald, der dadurch in keinster Weise beeinträchtigt wird. Das erhoffte Gegenargument, daß damit vielleicht Ackerfläche oder Bauland verschwendet werden könnte kannst du also schonmal knicken.


- Zement
Verschwindend. Das meiste kann man nachhaltig aus Holz bauen, und eben meist ohnehin auf bestehende Strukturen. Und ein Fan der Atomkraft fragt nach Zement? Really??? Mit dem Zement den man für ein Atomkraftwerk braucht könnte man für alle Windanlagen die jemals gebaut werden die Fundamente gießen. Unter anderem ein Grund, warum Atomstrom so exorbitant teuer ist.


- Euro pro Watt
Jetzt haben deine blöden Atome endgültig verloren! Das ist nämlich das geniale an generativen Energieträgern: wenn die Anlage mal gebaut ist, gibt es nurnoch Minimale Wartungskosten, Rohstoffe werden keine gebraucht, und deshalb ist der Strom nachdem die Anlage abbezahlt ist praktisch gratis. Vor allem bei der Microwindkraft, weil deren Lebensdauer im Gegensatz zu Großanlagen bei entsprechender Wartung praktisch unendlich ist.


Mir sehen eher die Broschüren der Windradhersteller wie Propaganda aus,
denn die interessantesten Informationen glänzen durch Abwesenheit. Die
Windradhersteller führen z.B. bewusst in die Irre indem sie so tun als
sei die Spitzenleistung die tatsächliche Energieausbeute.
Und wieder deine selektive Wahrnehmung! Wie beim Beispiel turbina schon gezeigt, haben die ganz genaue Tabellen, bei welchen Windstärken welche Leistung anliegt, und bei einigen gibt es sogar Links zu Karten, wo man sich die durchschnittliche Windlast in seiner Region raussuchen kann. Wieder so eine völlig haltlose Behauptung. Und dann wirfst DU MIR vor, daß die Fakten fehlen, das wird langsam lächerlich, und extrem eso.


Schau dir nochmal das Bild vom gigantischen 50kW-Windrad an und vergleiche
es mit dem 50kW-Wasserkraftgenerator. Windkraft sieht sogar neben herkömmlicher
Wasserkraft armselig aus, welchselbige neben Dampfkraft (aus Fossil oder Atom)
armselig aussieht. Windkraft wird uns nicht retten, und Solarenergie auch nicht.
Und wieder dein Mantra, und es ist weiterhin totaler scheiß. Wasserkraft geht abgesehen von Gezeitenkraftwerken nur an Flüssen, und auch da müssen endlich neue Techniken konsequent umgesetzt werden, um noch weiter ausbauen zu können. Die Grundstoffe für Dampfkraft sind bald aus, und die Anlagen erzeugen jede Menge giftige Emissionen und Rückstände, also ist es in der Endabrechnung die Dampfkraft, die extrem armselig aussieht, um so langfristiger, desto erbärmlicher. Wind und Solar haben ein praktisch unendliches Ausbaupotential und benötigen keine Rohstoffe, also können nur sie uns retten. Wirst du trotzdem weiterhin diese Fakten ignorieren, und den Uranfolienhut mimen? Ich bin gespannt.


Vertikale Windräder können noch weniger als horizontale Windräder,
das räumen sogar die Hersteller ein.
Und wieder eine längst widerlegte Behauptung, aber das hatten wir ja schon mehrfach.


Falls du anderer Ansicht bist: Zahlen und Rechnungen bitte. Fünf Kilowatt für
jeden Österreicher bitte -- rund um die Uhr, ununterbrochen.
Zahlen siehe oben! Und wieder so ein Kniff der Aluhüte: irgendwelche Informationen verlangen, die es so nicht geben kann, um von der eigenen Schmähstadheit abzulenken. Selber könnte man solche Zahlen für die eigenen absurden Behauptungen und Theorien nämlich nie im Leben liefern. Oder doch? Dann bitte genaue Zahlen was die fünf Kilowatt mit Atomstrom kosten, von der Gewinnung der Grundstoffe, den Kosten für die Anreicherung, dann die Abreicherung zu zivil verwendbarem Material, dann das Kraftwerk vom ersten Spatenstich über die Betriebskosten bis zur Entsorgung der kontaminierten Bausubstanz und der über Jahrtausende zu pflegenden Müllberge sowie den Landverlust durch die Verwehung der giftigen Abraumhalden des Uranbergbaus und all die versteckten Kosten, bei deren kompletten Auflistung alleine ich viel Spaß wünsche!


Nachplappern

Ich plappere gar nichts nach. Ich kenne keine Propaganda der Atomindustrie.
Ich habe meine Informationen von den Websites der Windrad- und Sonnenkollektorenhersteller
und aus Wikipedia.
Ja, wieder die selektive Wahrnehmung. Ist ja oben dokumentiert, daß du das genaue Gegenteil tust. Nach allem was du hier bisher an völlig absurden Dingen behauptet, und an Fakten angeblich übersehen hast, kann ich das leider nicht glauben. Die Strohmannargumente und Desinformationen sind jedenfalls wörtlich die der Atomlobby, also wäre es schon ein sehr seltsamer Zufall, wenn du dir ohne das zu lesen den exakt selben Stuß aus den Fingern gesaugt hättest.


Das Argument hängt sich an der Energiedichte auf, an der Kosten-Nutzen-Rechnung.
Das Argument richtet sich eben gegen dich, weil Technologien die auf endlichen Rohstoffen basieren gegenüber nachhaltiger Produktion mittel- und vor allem langfristig immer verlieren. Und den Wasserstoff ignorierst du übrigens weiterhin völlig, weil der deine ohnehin instabile Argumentation restlos zum Einsturz bringt.


Alte Zahlen

Quote
Genauso rechnest du hör wieder mit den alten Zahlen, wie die Atomlobby das so gerne macht, was die Windkraft angeht.

Was sind "alte Zahlen"? Hat sich herausgestellt, dass auf einmal der Wind
stärker weht? Nochmal: Wind hat so gut wie keine Energie, die man ausbeuten
kann. Sogar bei 100 Prozent Wirkungsgrad ist Wind so gut wie keine Energie, daran
wird sich nichts ändern.
Hast im Brotdoserl bei den lustigen Scherzerln übernachtet? Alte Zahlen heißt natürlich, daß du genau wie die Atomlobby immer mit der Energieleistung von jahrzehntealten Windtubinen rechnen, statt mit den modernsten. Die blödsinnige Behauptung, Wind hätte keine Energie, hier wieder als dein liebstes Mantra vorgetragen, als müsstest du es dir selber krampfhaft einreden, weil du unterbewusst eh weißt, wie schwachsinnig die Behauptung ist, bleibt der größte Scheiß! Und daran wird sich auch nix ändern. Die Zahlen dazu gibt es ja weiter oben schon, deine falschen Behauptungen sind einfach so repetitiv.


Bitte zeig mir ein Bild von deinem neuesten Lieblingswindrad und schreib dazu,
wieviele Kilowattstunden pro Jahr es erzeugt.
Turbina ist zwar nicht mein Lieblingswindrad, aber das erste das ich verlinkt habe, und dort sind alle zahlen bis ins kleinste Detail aufgelistet. Auch bei den großen Darreiusrotoren ist ein Link, wo die Leistungsdaten dabeistehen. Bei sämtlichen Projekten die ich verlinkt habe, stehen genaue Zahlen oder zumindest Prognosen dabei, also was soll der scheiß? Hast du das lesen verlernt, oder verweigert dein Hirn die Aufnahme von Fakten, die deine infantile Verliebtheit in die Kernkraft gefährden könnten? Du erinnerst mich gerade an Che Guevara und Bob Marley, die haben auch ständig verlangt, daß es doch endlich einen Atomkrieg geben sollte, weil wozu wären diese ganzen tollen und super modernen Bomben denn sonst gut? Weil die halt null Ahnung hatten, wie gefährlich dies Bomben wirklich sind, die wollten um jeden Preis fortschrittlich und modern wirken, haben sich damit aber in Wahrheit total lächerlich und politisch irrelevant gemacht. Auf die Art nimmt man sich selbst jede Ernstnehmbarkeit, wenn man allen Fakten zum Trotz auf solchen offensichtlich völlig absurden Forderungen besteht.

ahoy
hellboy
Title: Re: Atomkraft
Post by: hellboy on 2016, 02, 01; 13:46:14
Nur damit das klar ist: ich trete hier deswegen so vehement gegen die Atomkraft auf, weil wir als Piraten ein Bildungsprojekt sind. Wir sind dazu da Fakten zu sammeln und darauf unsere Inhalte aufzubauen. Das gilt für jedes Thema im gleichen Maße. Egal wie sehr sich jemand wünscht, daß etwas, was ihm schon immer am Herzen lag etwas gutes ist, wenn die Fakten dagegen sprechen, muß hier stehen, daß es etwas schlechtes ist.

Man stelle sich vor, hier käme jemand her und liest, Atomkraft sei was gutes. Wen der sich nur ansatzweise mit dem Thema auskennt, hält er sofort alle Piraten für Spinner. Oder noch schlimmer: jemand kommt hier her, hat von dem Thema keine Ahnung, und glaubt nachher wirklich, Atomkraft sei was gutes. Dann hätten wir ihn ja dümmer statt klüger gemacht, und das ist für Piraten absolut inakzeptabel.

ahoy
hellboy