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Piraten => Taskforces => TF:Postgender => Topic started by: hellboy on 2013, 09, 22; 15:21:59


Title: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2013, 09, 22; 15:21:59
Quote from: TF:Postgender (https://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender)
Das ist Postgender

Der Postgender-Ansatz geht davon aus, daß das Geschlecht und sexuelle Ausrichtung genau wie die Hautfarbe und ähnliche Persönlichkeitsmerkmale kein Anlass für Diskriminierung sein dürfen. Anders als im Feminismus und dem aktuellen Zeitgeist ist im Postgender aber die sogenannte positive Diskriminierung durch Quuoten oder generisches Femininum nicht zielführend. Vielmehr soll die Gleichberechtigung vorgelebt werden, um die positiven Effekte hervorheben zu können. Das Gechlecht wird einfach überall als Kiterium ausgeblendet, egal ob es um Postenbesetzungen oder sonstige Aufgebenzuweisungen geht. Dieser sogenannte dekonstruktivistische Ansatz soll bei den Piraten verinnerlicht, und im Kontakt mit anderen Organisationen und der Bevölkerung konsequent beworben werden.

Es nützt dem Anliegen der Gleichstellung nichts, wenn sich Frauen oder die Queer-Community untereinander treffen, und sich bestätigen, daß sie gerne gleichberechtigt wären. Es sind die Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die von den Vorteilen überzeugt werden müssen. Dies ist unter anderem möglich, indem auf die positiven Effekte des höheren Frauenanteils in höheren Positionen in jenen Ländern, in denen die Frauenquote engeführt wurde, hingewiesen wird. "Die Welt wäre dann eine bessere." ist kein Argument, bei Entscheidungsträgern zählen nur hard facts.


Das Gendern der Sprache ist ein Irrweg. Das führt nur zu Abwehrreaktionen in der Gesellschaft. Diese sind nicht Folge eines unterschwelligen Chauvinismus, sondern verständliche Auswirkung der Abgehgobenheit der gegenderten Sprache, die mit der Alltagssprache der Menschen wenig zu tun hat. Dies führt auch zu einer steigenden Politikverdrossenheit, weil es von der Bevölkerung zurecht als Abgrenzung der herrschenden Klasse vom geneinen Volk empfunden wird, genau wie das Beamtendeutsch, hinter dem rhetorisch geschulte Personen aus Politik und Wirtschat gerne ihre wahren Anliegen verbergen. Die deutsche Sprache bietet in den allermeisten Fällen ausreichend Möglichkeiten, Dinge geschlechtsneutral zu formulieren. Mit ein wenig gutem Willen können also gerade in der Amtssprache Binnen-I und generisches Femininum gänzlich vermieden werden, ohne daß als diskriminierend empfundene maskuline Formen eingesetzt werden müssen.


Auch Quoten sind immerwieder ein Grund, die Ansätze des Feminismus als bevormundend zu empfinden. Viel sinnvoller sind hier optimierte Ausschreibungsverfahren, die Bewerbungen von unabhängigen Instanzen anonymisiert und ohne Angabe des Geschlechts bewerten. Für die ungleiche Bezahlung gleicher Arbeit müssen gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die auch durchsetzbar sind. Dazu muß auch massiv Aufklärung betrieben werden, und es bedarf auch einer größeren Zahl von Anlaufstellen für Diskriminierte, wo die Identität der Personen vertraulich behandelt wird, um negative Folgen der Anzeigen zu verhindern. Was die Ungleichbehandlung nämlich bis heute möglich macht, ist die Angst der Diskriminierten vor den Folgen einer Auflehnung gegen diese Ungerechtigkeit.


Postgender ist auch ein laizistischer Ansatz. In den meisten Religionen ist der Frau eine untergeordnete Rolle zugedacht, und andere Geschlechter sind als widernatürlich gänzlich verachtet. Religiöse Unterweisung ist in den meisten Gesellschaftsschichten Teil der frühkindlichen Erziehung, weshalb auch deren Vorurteile und negativen Bewertungen aller Geschlechter und sexuellen Ausrichtungen außer dem hetero-Mann den Kindern frühzeitig eingeprägt werden. Um in einer modernen Gesellschaft noch ein Existenzrecht zu besitzen, müssen sich die Religionen hier entweder anpassen, oder aus dem Leben der Menschen verschwinden, weil sich Postgender demnächst durchsetzen wird, da dieser Ansatz der einzig logische für die Zukunft ist.

Wege zu Postgender

einfach mitmachen! Auflehnung gegen Neokonservativismus und die neue Prüderie!


jetzt bei redemption! das echte postgender!

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: pet on 2013, 09, 23; 06:01:28
Dem Gertschie gfallts. Das sollte dir zu denken geben.

Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2013, 09, 23; 11:42:11
Aber dem wimmernden Ohrbohrer von den teletubbies gfallts nicht, also muß es gut sein.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: pet on 2013, 09, 24; 12:10:19
Ich fechte zwei Dinge an:
1.) Ungleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeit ist nicht ungerecht, sondern ein Erziehungsproblem

Es kriegen auch Männer unterschiedlich viel Geld für gleiche Tätigkeiten. Ich z.B. bekam die meiste Zeit meines Lebens mehr für Programmierung gezahlt als meine Kollegen, obwohl ich mehr gammelte, weniger konnte, zuerst deutlich jünger war und keine Ausbildung hatte. Warum? Ich war ein Bluffer und Blender und hatte oft Impresarios, die für mich verhandelten. Dass Frauen weniger kriegen, ist, weil sie zu ****n und Duckmäusern erzogen werden, nicht zu gerissenen Verhandlern und Zockern, was Mädchen angeblich nicht steht. Bildung hilft. Damit meine ich nicht, dass Männer dazu erzogen werden, Frauen gleich zu behandeln, sondern damit meine ich, dass Frauen lernen, sich durchzusetzen und sich mehr zutrauen.

2.) Gendern IST eine gute Idee, allerdings nicht für alle Gelegenheiten. Darüber habe ich einen Vortrag, allerdings noch ohne Lichtbilder. Durch das "generische Maskulinum", das im Deutschen eben nicht so funktioniert, wie die Linguisten behaupten, treten Damen tatsächlich in den Hintergrund, und das verschenkt viel Gleichbehandlung. Sprache IST Hypnose, und männliche Formen sind keine Ausnahme. Binnen-Innen ist nur manchmal eine Lösung, aber es gibt Alternativen, auch wenns nicht so leicht geht wie helly offenbar denkt.

Ich habe noch einen dritten Einwand, für den hellys Text keinen sichtbaren Anlass gibt, aber zur Sicherheit: es ist okay, andere Menschen zu verachten oder nicht zu mögen, denn Gedankenfreiheit ist ein hohes piratisches Gut, wenn nicht das höchste. Das schließt Verachtung von Frauen, Männern, Ausländern, Andersrassigen, usw. mit ein. Manche Leute verachten hässliche oder übergewichtige oder alte Menschen, na und? Besonders die Verachtung gleichgeschlechtlicher Praktiken sollte verständlich sein, noch mehr die für Praktikanten im fortgeschrittenen Alter, denn sexuelle Verirrungen sind irritierend und unappetitlich, und Sex zwischen Senioren ist, fürchte ich, kein Zuschauersport, na und? Wer Perversionen in sich vorfindet, braucht besondere Betreuung, um sich dafür nicht selber zu verachten. Aber natürlich dürfen solche verständlichen Reflexurteile absolut keinen Einfluss auf die Auswahl von Bewerbern, politische Ämter, Adoptionseltern, usw. haben, denn DAS ist Diskriminierung. Und hier ein "übrigens". Diskriminierung adelt niemanden. Auch Neger können homophob sein, Senioren verspotten und Frauen diskriminieren. Schwule mögen aus offensichtlichen Gründen gerne Neger, sind aber oft trotzdem Rassisten. Ein Neger wude sogar Kriegsverbrecher. Und so weiter. In diesem Forum ist dieser letzte Absatz vermutlich überflüssig, aber ich halte diesen Sht für reif fürs breite Publikum, besonders die Piratenbasis muss in diesem Sinne hergerichtet werden, um die Bewegung nicht in der Öffentlichkeit nicht zu blamieren.
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2013, 10, 19; 15:02:47
Durchsetzen von Femtrolling mittels Zensur

Die Piraten sind Postgender! Die Definition davon ist hier nachzulesen: http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender

Nun gibt es aber einen Antrag, diese Position aufzugeben, und wiedermal die Position der Grünen dazu zu übernehmen, weil die halt nach political correctness klingt. Hier der Liquid-Antrag: https://liquid.piratenpartei.at/initiative/show/3870.html

Diese Anbiederung an den Zeitgeist soll offensichtlich mit allen Mitteln durchgestzt werden. Die sehr schwachen Argumente der Femtrolle werden überall propagert und in den Vordergrund gestellt, während die viel stärkeren und stichhaltigeren Argumente der Postgender-Piraten zensuriert werden.

Nachvollziehen läst sich das an diesem Beispiel:

Das ist der Diskussionsthread zum Thema: https://forum.piratenpartei.at/thread-9006-post-81009.html#pid81009

Dort schrieb der Femtroll PeterTheOne: "i3873 ist kein Satzungsänderungsantrag, bitte zurückziehen und i3874 und/oder i3876 unterstützen."

Darauf wollte ich antworten:

das ist eine aufforderung, deinen blödsinnigen antrag nicht zu unterstützen. und gleichzeitig eine erklärung, weshalb man das als pirat nicht unterstützen darf. wenn du herumgndern willst, geh zu den grüninnen!

bei den piraten war dieses thema niemals ein problem, und wir konnten mit diesem alleinstellungsmerkmal immer gut leben. nur ein paar spinner wollen uns immer den zeitgeist aufzwingen, und uns mit dieser sinnlosen sprachvergewaltigung namens gendern quälen. das lehnen piraten aber ab, weil wir den menschen politische inhalte in ihrer sprache vermitteln wollen. und die sprache der menschen ist nicht gegendert, das ist nur der gspritzte politsprech, den ausschließlich politiker und soziologen verwenden.

diese versuche uns den mist aufzuzwingen sind reines femtrolling. gegen die initiatoren sollten ausschlussanträge wegen parteischädigenden verhaltens eingebracht werden, weil diese völlig abstrusen diskussionen ein verheerendes außenbild für die sypathisanten echter piratenpolitik abgeben.


Natürlich konnte ich so nicht antworten, weil diese Antwort komplett zensuriert wurde. Wer so etwas tut, weiß, daß er im Unrecht ist. Die Führungsgruppe der PPÖ, die mittlerweile ihre Positionen zementiert hat, mittels Zensur und Meinungsdiktatur, und dem Installieren von Mitläufern in allen entscheidenden Parteipositionen, kennt mittlerweile keinerlei Zurückhaltung bei der brutalen Durchsetzung ihrer metagrünen Agenda mehr. Zwischenzeitlich wurde mir sogar das Recht entzogen, auf der ansonsten für alle zugänglichen Facebook-Seite der Bundespirtaten Beiträge zu posten, damit ich nicht mehr auf kritische Beiträge wie diesen hier hinweisen kann, und ich habe es erst nach wochenlanger persönlicher Urgenz wieder erhalten. Der selbsternannte Anführer dieser Gruppe Christopher Clay versucht garnicht mehr, seine Herkunft von den Grüninnen zu verbergen, sondern tritt offen für eine Zusammenarbeit, die wohl in einer Fusion enden soll ein.

Die Piraten sind aber eine eigenständige Bewegung, die in vielen Bereichen die unbrauchbaren Konzepte und Ideen der Grüninnen nicht mitträgt, sondern sogar oft gegenteilige Position bezieht. Ein Beispiel dafür ist, daß wir Piraten postgender sind. Das müssen wir auch bleiben, weil das Femtrolling der Grüninnen ein Irrweg ist, so wie im Postgender-Konzept beschrieben.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: attx on 2013, 10, 20; 23:42:59
Die Piraten sind Postgender!

Postgender ist die Fähigkeit des Individuums, dem anderen Geschlecht nicht gleich 'ich will dich vögeln' zu sagen. Frauen können das besser als wir Männer. Wir Manninen sind (grundsätzlich) Triebtäter, die (insbesondere alkoholisiert oder bekifft) jeden Rock schustern (wollen).

Quote from: 'helly'
Die Definition davon ist hier nachzulesen: http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender

Schön und gut.

Es gibt falsche Genderer: Bischöfe, Priester, Kirchenchorsänger, Papst Franz.

Es gibt echte Genderer: Eunuchen: Die bespringen nicht mal die Klum Heidi, wenn sie lasziv bitten würde.

Dann gibt es die Mischlings-Genderer: Die sind bei der PPÖ anzutreffen: Im Alltag nennt man sie Weicheier, Loser, Frauenversteher oder Luschis.

Quote from: 'helly'
und wiedermal die Position der Grünen dazu zu übernehmen, weil die halt nach political correctness klingt.

Schon im Wiener Forum habe ich davor gewarnt, dass die PPÖ die Grünen 2.0 wird.

Politcal Corectness ist eine Götze, sowie der Zeitgeist, mit dem Unterschied, dass es ihn (den Zeitgeist) wirklich gibt. Political Corectness ist eine moderne Form des Klugscheißens.
(Definition: Der Klugscheißer gehört zur Sorte homo sapiens und zeichnet sich durch hochtrabendes, besserwisserisches Geschwafel aus, mit dem er den Anschein erwecken will, besonders intelligent zu sein. Er ist -in Insider-Kreisen- auch als PPÖler bekannt.)


Quote from: 'helly'
Dort schrieb der Femtroll PeterTheOne:

Femtroll PeterTheOne ist offensichtlich Frauenversteher, Lusche und/oder Weichei. (Ich möchte seine Dirn nicht mal bekifft. Pfui!)

Quote from: 'helly'
Darauf wollte ich antworten:

Die Popo-Ö will deine Antworten nicht hören. Du musst in einen anderen Kanal eskalieren.
Frage: Was treibt dich als Piraten zur Popo-Ö? Willst du mit Vilitril und c30 die Raucherstüberl verbieten? Oder mit Fuchs und eduardo die Mädels vergrämen? Oder mit faithless und Tochter die Menschen in Armut verelenden? Oder mit MoD und lava eine kleine Diktatur aufbauen? Oder mit marenostrum und mir eine Satire mit Jolly und Gefangenenchor?




 
Quote from: 'helly'
sprachvergewaltigung namens gendern quälen.
Meine Red' !


Quote from: 'hellboy'
Anführer dieser Gruppe Christopher Clay versucht garnicht mehr, seine Herkunft von den Grüninnen zu verbergen, sondern tritt offen für eine Zusammenarbeit, die wohl in einer Fusion enden soll ein.

Gegen die Grüninnen zu hetzen ist ganz und gar verpönt in der P-Ö: Alles darfst du dort. Aber nix gegen Grüne und Kummerl!
Das ist ein NO-GO!

Ob der C3o ein Grüner ist? Prüfen wir mal, ob er schon verlaust ist.
Er (der c3o) ist jedenfalls ein Neo-Stalinist und ein Verbieter und einer, der sich mit seinesgleichen den ganzen Tag den Kopf zerbricht, wie man die Welt durch Verbote (oder: 'denken für andere') schöner gestalten könnte.


Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: Gamoder on 2013, 10, 21; 15:52:14
Quote from: 'attx'
Postgender ist die Fähigkeit des Individuums, dem anderen Geschlecht nicht gleich 'ich will dich vögeln' zu sagen.
Um ehrlich zu sein: Sehe ich nicht so bzw. nicht so in der Gesamtheit. Postgender heißt mMn, dass das Geschlecht keine (besondere) Relevanz hat, die über das hinausgeht, was im Wesen des Geschlechts liegt. Das heißt, dass das Geschlecht einfach so wie jede andere Eigenschaft des Menschen wie z.B. der Hautfarbe, Intelligenz oder dem sozioökonomischen Status behandelt wird.
Das Geschlecht hat im Bezug auf das "vögeln" einen nicht geringen tatsächlichen Stellenwert, daher ist es mMn mit Postgender durchaus kompatibel, dem anderen Geschlecht gleich "ich will dich vögeln" zu sagen (Damit das klar ist: Das heißt nicht, dass das ok/gut ist, nur, dass ich es nicht notwendigerweise für mit Postgender inkompatibel halte) - genauso, wie es z.B. mit "Post-Rassismus" durchaus kompatibel wäre, einem Schwarzhäutigen in Österreich die Sonnencreme nicht so schnell anzubieten wie einem Weißhäutigen oder es ok ist, mit Leuten, die keine Ahnung von bestimmten Themen haben (und auch keine haben wollen), nicht darüber zu sprechen, weil da einfach die Eigenschaft tatsächlich eine Rolle spielt.

Ich denke, man sollte die Existenz und Relevanz von Eigenschaften nicht leugnen - aber halt den Eigenschaften nur so viel Relevanz zukommen zu lassen wie sachgemäß.
Quote from: 'attx'
Schon im Wiener Forum habe ich davor gewarnt, dass die PPÖ die Grünen 2.0 wird.
Das Problem: Viele Piraten sind enttäuschte Grüne (aber inzwischen scheinen immer mehr KPÖ-ler usw. dazuzukommen). Auch ich habe früher nicht selten grün gewählt.
Das ganze ist natürlich auch unabhängig von den konkreten Inhalten ein Problem: Wieso sollte man eine Partei wählen, die praktisch dasselbe Programm wie eine andere Partei hat, nur anders gewichtet?
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: attx on 2013, 10, 21; 19:57:51
einem Schwarzhäutigen in Österreich die Sonnencreme nicht so schnell anzubieten wie einem Weißhäutigen oder es ok ist,

Du, das stimmt nicht.
In meiner Zeit in Amerika hatte ich einen Freund. Er war ein echter Neger. (Ist er immer noch.)
Dem hat's am Torrey Pines State Beach den Sonnenbrand viel schneller aufgezogen, als mir.
So weiße Pusteln hat er bekommen, die sich rasch rot färbten. Das Rot war auf der schwarzen Haut aber fast nicht sichtbar, obwohl es ihm sauweh tat, wie er beteuerte.

Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: Gamoder on 2013, 10, 21; 21:15:34
Quote from: 'attx'
So weiße Pusteln hat er bekommen, die sich rasch rot färbten. Das Rot war auf der schwarzen Haut aber fast nicht sichtbar, obwohl es ihm sauweh tat, wie er beteuerte.
Klingt nach einer Sonnenallergie, also nicht der "Normalfall".
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: Gerrsimazibz on 2013, 11, 18; 10:18:30
Quote from: 'Gamoder'
Um ehrlich zu sein: Sehe ich nicht so bzw. nicht so in der Gesamtheit. Postgender heißt mMn, dass das Geschlecht keine (besondere) Relevanz hat, die über das hinausgeht, was im Wesen des Geschlechts liegt. Das heißt, dass das Geschlecht einfach so wie jede andere Eigenschaft des Menschen wie z.B. der Hautfarbe, Intelligenz oder dem sozioökonomischen Status behandelt wird.
Das Geschlecht hat im Bezug auf das "vögeln" einen nicht geringen tatsächlichen Stellenwert, daher ist es mMn mit Postgender durchaus kompatibel, dem anderen Geschlecht gleich "ich will dich vögeln" zu sagen
Sehe ich genauso.  Dort wo Geschlechtlichkeit stark im Vordergrund stehe, in der Partnerwahl, in Flirtsituation, in der Sexualität sehe ich keine Postgender-Themen.  Dort ist eher die Bewertung von Aktivitäten durch den Betroffenen wichtig.  Ob es Übergriffe sind oder nicht. Und das ist dann eine Frage der Strafbarkeit und ähnlichem.   Postgender mischt sich aus meiner Sicht aber nicht in zwischenmenschliche Angelegenheiten ein, sondern nur in die in die Geschlecht eigentllich keine Rolle spielen sollte. (Beruf, Alltag, Netzkultur, Familenleben usw.)  Dort wo Geschlecht bewertet wird obwohl kein Bedarf dazu besteht (Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Religon, Bildung, Justiz, Werbung usw.)

Deswegen ist auch Postgender die Fortsetzung und nicht der Ersatz zu Feminismus und Emanzipation.
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2013, 11, 20; 19:00:21
Deswegen ist auch Postgender die Fortsetzung und nicht der Ersatz zu Feminismus und Emanzipation.

du hast es noch immer nicht kapiert: postgender setzt das sicher nicht fort, im gegenteil. feminismus ist gender. postgender ist darüber längst hinaus, weil wir haben erkannt, daß emanzipation durch feminismus niemals erreicht werden kann.

postgender steht für gleichberechtigung. das ist nicht das ziel des feminismus.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 01, 08; 21:23:34
weil es eigentlich hierher gehört:

http://partypiratesat.createaforum.com/general-discussion/hellseher-golemxiv/

das (die hysterischen Reaktionen auf eine angeblich "sexistische Anspielung") sind die leute, die postgender nicht verstehen. weil sie nur so tun, als wollten sie gleichberechtigung, aber in wahrheit sind sie reaktionäre spießer.

postgender heißt nämlich, daß man es als selbstverständlich erachtet, daß frauen sich selbst wehren können. sie brauchen keinen helden in strahlender rüstung, der sich der armen hascherln erbarmt, und sie vor der bösen welt errettet. das impliziert nämlich das alte vorurteil, daß sich frauen nicht selbstständig behaupten können. jene pseudopiraten, die sich da sofort als vermeintliche kavalliere für sie ins zeug geworfen haben, sind demnach dafür mit verantwortlich, daß sich beim thema gleichberechtigung so wenig tut, und so wenige frauen den weg zu den piraten finden. richtige frauen finden es nämlich voll widerlich, wenn sich so peinliche pseudomachos als die großen beschützer aufplustern.

genausowenig brauchen frauen auch bevormundung durch quoten oder gendern von sprache. die quoten transportieren nämlich dieselbe botschaft wie die vermeintliche ritterlichkeit, das gendern der sprache soll angeblich eine "positive diskriminierung" sein. das bedeutet, daß man mithilfe der verunstaltung der sprache die menschen ständig mit dem thema belästigen will, um so "ein bewußtsein zu schaffen". in wahrheit schädigt man das anliegen der gleichberechtigung nachhaltig, indem man die menschen durch diese absichtliche permanente schikane in eine abwehrhaltung treibt, und man transportiert ein weiteres vorurteil der reaktionären spießer: "frauen können nicht argumentieren, sondern nerven so lange rum, bis sie kriegen was sie wollen."

wer solche verhaltensweisen an den tag legt, zementiert die ungleichbehandlung der frauen, indem die alten stereotype am leben gehalten werden, die sonst ganz von selbst ausgestorben wären. egal ob solche leute es trotz der absurdität ihres verhaltens eh gut meinen, oder ob sie es absichtlich machen, sie sollten bei den piraten eine fanatisch-verwirrtte minderheit sein, und nicht den ton angeben. sonst kommen wir nie zu einem herzeigbaren frauenanteil, aber das dürfte dabei ja auch das ziel einiger akteure sein. frauen kriegen wir nur, wenn wir endlich postgender (http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender) wirklich umsetzen.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 04, 26; 16:42:07
http://zurpolitik.com/2009/07/10/gendern-fur-dummies/

Quote from: zurPolitik
Gendern für Dummies

Wer dieses Blog verfolgt weiß es: Ich bemühe mich um gendergerechte Schreibweise. Die Macht der Sprache ist mir bewusst, ihr Bias hin zum Männlichen auch. Für mich persönlich hätte sich der Zweck des Genderns – die Sensibilisierung – bereits erledigt. Aber weil ich Texte ja nicht nur für mich verfasse, halte ich mich weiter an Regeln, die mir sinnvoll erscheinen. Welche sind das?

Spreche ich von Politikern und Politikerinnen, dann ergibt das Sinn. Es gibt ja beides und nur von Politikern zu sprechen, würde die Frauen sinngemäß außer Acht lassen. Das Gendern ist insbesondere deshalb sinnvoll, weil die Politikerkaste (das Wort blase ich nicht unnötig auf) ja tatsächlich immer noch männlich dominiert ist. Hier hilft die Sprache also, subersiv einen tatsächlichen Missstand zu betonen und zu bekämpfen.

Das geht aber auch andersrum. Etwa wenn nur von dem Dieb und den Dieben, nicht aber von der Diebin und den Diebinnen die Rede ist. Männer werden bei solchen Beispielen oft mit negativen Stereotypen belastet. Wenn nach einem Verbrechen zum Beispiel davon gesprochen wird, dass “der Täter” flüchtig ist, ohne die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass es auch eine “Täterin” sein könnte. Man sieht: Gendergerechtes Schreiben ist kein feministischer Feldzug gegen die Männlichkeit, sondern durchaus auch etwas, das Männern zugute kommt.

Ein Wahnsinn

Es gibt aber einen gewissen “Genderwahnsinn”, den ich nicht mitmache, weil ich ihn für gefährlich halte. Das geschieht zum Beispiel, wenn aus Mitgliedern plötzlich Mitgliederinnen werden (nicht vergessen: “das Mitglied” ist ein sächliches Wort und kommt nicht vom Pimmel, sondern vom Glied – wie es z.B. in einer Kette vorkommt.), wird die Sprache völlig unnötig mit Silben aufgeblasen und nicht besser und gerechter, sondern nur unverständlicher.

Ein eigentlich neutrales Wort bekomt zusätzlich einen Geschlechterkampf aufgedrückt. Die skurrilste Erfahrung in dieser Hinsicht war für mich ein Seminar, in der eine Kommilitonin tatsächlich den männlichen Artikel des “Bechers” anprangerte. Hallo?! Jemand zuhause?

Ganz ähnlich beim Wort “man”. Man wird nämlich immer wieder dadurch irritiert, dass “frau” nicht mehr hinnehmen will, dass man “man” schreibt.

Kontraproduktiv

“Man” hat jedoch nichts mit einer Geschlechtsunterscheidung zu tun. Es ist schlichtweg ein legitimes Wort, dass “die Leute” beschreibt. Es stammt auch vom althochdeutschen Wort für “Mensch”. Es hatte also wahrscheinlich einmal einen sexistischen Unterton (der Mann als Mensch, die Frau als abnormal – Androzentrismus). Aber durch die Gewöhnung daran hat es diesen Bias für jeden verloren. Wer “man” sagt, denkt nicht an Männer. Punkt.

RSS-FeedErst wenn “man” durch “frau” oder “mensch” ersetzt wird, wird ein neutrales Wort plötzlich wieder biased. Gendern ist hier nicht sinnvoll – es wird sogar kontraproduktiv. Statt zu sensibilisieren, trennt man die Geschlechter. Ein “mensch” oder “frau” statt einem “man” schafft überhaupt erst die Idee, dass mit “man” Frauen nicht gemeint sein könnten.

Hier wird Gendern von einem wichtigen Instrument zur Blödheit. Ich habe das Anfangs als gefährlich bezeichnet. Ich meinte jedoch nicht, dass ich eine feministische Welteroberung brodeln sehe. Vielmehr werden durch solch lächerliche Beispiele die legitimen Anliegen der Gendergerechtigkeit untergraben.


was er übersieht ist, daß es auch Politikmachende oder politisch Tätige heißen müsste. niemand vermiest heute den frauen politische tätigkeiten mehr als den männern. das ist für alle gleich unangenehm. bei den grüninnen hat man es als mann sogar extrem schwer, genau wie bei den jusos und all den besonders politisch überkorrekten, wo männer mittlerweile als grundsätzlich latente vergewaltiger gelten.

was er erkannt hat ist der geschlechterkampf, den der femisnismus betreibt. er hat ihn halt als syptom missverstanden, und nicht als ursache erkannt. und daß mit dem gendern alle anderen geschlechter die es neben mann und frau noch gibt umso mehr diskriminiert werden, hat er auch nicht mitgekriegt. aber ansonsten hat er das durchschaut.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 06, 06; 20:30:10
http://www.nuklearsprengkopf.de/2014/02/piraten-medien-demokratie-der-feminismus-macht-alles-kaputt/

Quote
Ich frage mich heute, warum es denn nicht wahrgenommen wird, wie destruktiv der Feminismus weltweit wirkt. Der Feminismus hat in viele politische Bewegungen Einzug gehalten und handelt dort alles andere als konstruktiv. Er ist destruktiv. Der Feminismus zerstört Parteien, Medien, Demokratien. Warum fällt das dem “gemeinen Volk” nicht endlich mal auf?

...

Den “größten Erfolg” feiern die Feministen aber nun in der Piratenpartei. Dort haben die Feministen – männliche und weibliche – die komplette Partei zerstört. Dies wird ja momentan durch das #bombergate deutlich. Das wievielte GATE ist das jetzt bei den Piraten? Es gab das #om13gate, das eine Menge zum Thema “Piraten und Persönlichkeitsrechte” aufgeworfen hat, und nun das #bombergate. Genderama hat einige Links dazu zusammengetragen. Dieser Link zur TAZ stammt auch von dort.
BEIDE “Gates” wurden durch Femistinnen verursacht. Die Piraten, die eine Bereicherung für die Parteienlandschaft hätte sein können, hat sich durch Feministinnen zerstören lassen. Stimmen, die die Piraten schon lange davor gewarnt haben, wurden von verantwortlichen Feministinnen und deren “Allies” als Nazis und “Maskus” niedergebrüllt.

Aber so ist das halt:
Kritische Stimmen des “Maskus” werden niedergebrüllt, diskreditiert und sowieso verunglimpft. Leider sind viele dieser Stimmen dem Humanismus, der Demokratie und der Meinungsfreiheit verbunden. Dies wird aber natürlich durch Schmähungen wie “Nazi” und “Maskutroll” komplett entwertet. Nicht der kritische “Masku” ist der Böse. Er möchte endlich eine Gleichberechtigung und nicht die Vernichtung der Demokratie und der Meinungsfreiheit. Die Gefahr für die Demokratie wird durch die Unterwanderung und Zerstörung von Parteien deutlich. Da sind wir noch lange nicht bei den Zielsetzungen, die so gefährlich sind.

...

Demokratie

Wenn man nun berücksichtigt, wer auf welche Art in der Lage ist “im Volk Stimmungen zu verbreiten”, sollte dem durchschnittlich begabten Menschen auffallen, dass der Feminismus eine Gefahr für die Demokratie darstellt. Diese Gefahr zeigt sich in indirekter Beeinflussung des Bevölkerung und an direkten Maßnahmen durch die Regierungen. Auch in der EU ist der Staatsfeminismus angekommen. Der Umgang mit Kritik am Feminismus könnte auch für meine Seiten hier unangenehm werden. Verbote von Kritik gepaart mit endloser Überwachung des Internets:

Was braucht man noch für eine Gefährdung der Demokratie?

Da hat der Feminismus einiges zu bieten. Die ganzen Dinge, die der Feminismus dem Mann abspricht, Zensur, Zwangsveränderung der Sprache, die unendlich schlechte Behandlung von Jungs in Kindergärten und in der Schule und viele Dinge mehr.

Wann werdet ihr wach?

A-men!!!

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 06, 06; 20:48:52
Quote from: Felix_W_Ludwig
Wie ein Pirat den Feminismus kennen lernte

Seit dem Jahr 2000 bin ich als Aktivist für Attac-Nahe „Organisationen“ und „Vereine“ unterwegs. Meine Themengebiete sind vor allem globalisierungs-kritisch und sozial, mit dem Thema Feminismus hatte ich mich nie ernsthaft beschäftigt. Ich fand einfach, solange Menschen regelrecht versklavt werden, Eltern ihre Kinder nicht ernähren können und Diktatoren ungehindert Geschäfte mit „uns“ machen, gibt es drängendere Probleme, als ein Gender-Gap oder Frauen-Quoten.

...

Lena Simon sah sich auserkoren, als Frauensprecherin der Piratenpartei auf zu treten. Das sie dazu niemand gewählt hatte und die anderen Piratinnen davon nichts wussten, wen interessierte das das schon? Die Feministinnen Deutschlands zumindest nicht, denn diese griffen das Thema sofort auf und fabulierten von einem Gender-Kampf bei den Piraten, der gar nicht wirklich existierte, weil die Piraten gerade mit ganz existenzielleren Problemen zu kämpfen hatten. Besonders bizarr wirkt auf mich die Argumentation der Internet-Feministinnen immer dann, wenn sich Piratinnen zu Wort meldeten, die sich aber auch partout nicht unterdrückt fühlen wollen. Denen wurde dann erklärt, sie müssten sich halt mehr mit dem Thema Feminismus befassen, dann würden sie schon merken, wie sehr sie vom Patriachat bevormundet würden. Urplötzlich wurden Leute, die viel zu jung waren, die Feminismus-Debatten verbitterter Alt-68erinnen jemals miterlebt zu haben, von einer regelrechten Hass-Welle überspült. Sexisten, potentielle Vergewaltiger, Männerschweine, Frauen-Hasser, dass sollten auf einmal jene Jungs sein, deren größte Liebe bisher ihr Computer gewesen war. Und die PiratINNEN erst, angeblich alles Anti-Feministinnennen! Alles nicht mehr ernst zu nehmen, wenn man bei 16 Grad Minus Plakate aufhängt.

Die Begründungen dafür waren unterirdische Stereotype:
- „die Piratenpartei ist eine Internetpartei, im Internet gibt es viele Pornos, also sind alle Piraten sexsüchtige, Frauen schändende Maniacs“
- „die Piraten sind Piraten und Piraten sind keine Gentleman, kennen daher keine Frauenrechte“
- „in der Piratenpartei sind zu 90% Männer, also müssen die ja Frauenfeindlich sein, sonst würden sich dort ja mehr Frauen engagieren“
- „die Piratenpartei hat keine Frauenquote und ist deshalb die frauenfeindlichste Partei“
- „bei den Piraten gibt es einen Männer-AK, einen Arbeitskreis für Waffenrecht "AK 47" und einen "AK Furzkissen", also müssen das allesamt Macho-Faschisten-Schweine sein“

Obwohl die Gefühlslage der meisten Piraten zwischen erstaunt und schockiert schwankte, war die Antwort auf derartige Feministen-Attacken größtenteils immer die Gleiche: „WTF?“ - What the ****, haben wir euch eigentlich getan? Bringt euch doch ein, Mädels. Wir können jede Unterstützung gebrauchen. Frauen sind bei uns ein rares Gut.

Aber für „die Feministinnen“ schien zu gelten: „Ihr übernehmt kritiklos unsere Forderungen, oder ihr seid schlechte Menschen (Männer).“ Das sah ich sehr kritisch. Aber sei es drum, ich bin ein medien-kritischer Mensch und möchte mir meine Meinung nicht von Leuten verbilden lassen, die lediglich am lautesten schreien.

...

Als nächstes forschte ich im Internet. Dort wird überall der Gender-Gap angeführt, das Frauen durchschnittlich 25% weniger verdienen. Dies schien mir seltsam, denn ich kenne keine einzige Frau, die für die gleiche Arbeit 25% weniger verdient hätte, als ich in dem selben Job. Auf der Homepage des statistischen Bundesamtes stolperte ich dann auf eine andere Aussage. Der Gender-Gap beträgt „nur“ 8% und dies sei strukturbedingt. Argumentieren die Feministinnen etwa mit falschen Zahlen?

...

Mittlerweile argumentiert das feministische Internet nicht mehr mit den Statistiken vom Bundesamt, sondern nur noch mit den Statistiken vom jeweiligen Landesamt. Diesen Ebenenwechsel bewerte ich als bewusstes verdrängen einer unangenehmen Wahrheit auf Bundesebene, denn auf Landesebene existiert keine Differenzierung des Gender-Gap, wie ihn das Bundesamt veröffentlicht hatte. Argumentieren Feministinnen sogar wissentlich mit falschen Daten?

...

Heute sehe ich moderne Feministinnen durchaus in der Eigenverantwortung. Mir ist Jedermann lieb, der für seine Rechte streitet, aber nicht nur für seinen Vorteil. Und absolut niemand konnte mir bislang die einfache Frage beantworten, wie die Piraten Ämter besetzen sollen, bei einer grünen Frauenquote (50/50), aber nur 2 % Frauenanteil.

http://felixwernerludwig.over-blog.de/m/article-84873077.html

Die selbe Geschichte wie bei uns. Nur ist es bei uns schon früher eskaliert, weil wir uns konsequenter gewehrt haben. Und wir gewinnen.

ahoy
hellboy

ps: nochmal dank an 0utput für diese Funde!
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 06, 09; 11:29:18
Wieder eine Bestätigung, daß Frauen nicht beschützt und bevormundet, sondern respektiert werden wollen:

Quote from: andrea
Liebe Männer, ihr meint es gut, aber lasst es sein!


Hört auf zu glauben, ihr müsst uns beschützen, fördern oder fordern. Wir leben im 21. Jahrhundert; Frauen haben hierzulande die gleichen Rechte und Möglichkeiten auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben.
So wie es Mädchen gibt, die euch anderes vermitteln, wird es auch immer Machos geben, die schützend ihren Arm um schmale Schultern legen, ja.

Aber der Rest der Gesellschaft sollte endlich aufhören, Menschen nach Geschlecht zu kategorisieren, denn es sagt nichts aus über Qualifikation, Durchsetzungsvermögen, Intelligenz oder Herzenswärme. Genau so gut könnten wir Menschen nach Augenfarben kategorisieren, die Blauäugigen und so..

Ihr könnt gerne eure Gesprächs- und Diskussionskultur überdenken, aber nicht wegen mir, ich komm damit klar, über #sexistischenkachscheiß kann ich herzlich lachen, aber falsche Rücksichtnahme beleidigt mich.

Ich will keine Quote und brauche kein großes I in Text, um mich vertreten zu fühlen.
Ich bin in erster Linie Mensch, akzeptiert mich, auf Augenhöhe, danke, dann passt es.
Gleichen Lohn für gleiche Arbeit kriegen wir dann auch noch hin.


http://www.wakosblock.de/2014/06/09/liebe-maenner-ihr-meint-es-gut-aber/

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: attx on 2014, 06, 16; 14:25:28
Frauen brauchen keine Feministen-AGs

Quote from: 'vernünftiges Mädel'
Einengung der Sprach- und Denkmöglichkeiten. Verhinderung von Gedankenverbrechen. Gleichschaltung und Gleichmachung der Menschen. Trennung von Gedanken, Gefühlen und Sprache. Manipulation und Kontrolle.

Das alles sind die eindeutigen Ziele des „Neusprech“ (im Englischen „Newspeak“), der Weiterentwicklung der normalen Sprache durch das Regime im Roman „1984“. Diese Sprache soll Gedankenverbrechen, also kritische Gedanken über das herrschend Regime, verhindern, sie sogar grammatikalisch unmöglich machen und in letzter Konsequenz wohl auch eine Möglichkeit bieten, Gedankenverbrecher zu erkennen, zu entlarven und zu eliminieren.

Artikel: http://ef-magazin.de/2014/06/16/5433-neusprech-orwell-und-das-gender-mainstreaming  (http://ef-magazin.de/2014/06/16/5433-neusprech-orwell-und-das-gender-mainstreaming)

Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 06, 18; 19:17:44
Quote from: Profil
Löhne: Die Wahrheit über die Ungleichheit

    • Frauen und Männer verdienen in Österreich bei gleicher Arbeit ähnlich viel
    • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit nahezu erreicht

Frauen verdienen in Österreich bei gleicher Arbeit um ein Viertel weniger, trommeln Politikerinnen seit Jahren. Gleich zwei Equal Pay Days pro Jahr und noch mehr Kampagnen verbreiten diese Botschaft. profil hat neueste Berechnungsmethoden und Studien analysiert: Die weit geöffnete Lohnschere ist ein Mythos.

...

http://www.profil.at/articles/1213/560/323607/einkommen-loehne-die-wahrheit-ungleichheit

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 06, 18; 22:55:02
Mal ein guter, differenzierter Beitrag zum Thema "DEN Feminismus gibt es nicht"

http://geschlechterallerlei.wordpress.com/2014/06/16/uber-den-feminismus/

Auch die dikussion in den Kommentaren ist am Anfang ganz interessant, bis irgendein Trottel mit der unhöflich-keule ankommt.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 06, 29; 16:48:20
der name "Normungsinstitut" gefällt mir als individualistischer pirat zwar nicht so, aber trotzdem find ich die gut.

Quote from: derstandard
Normungsinstitut will Binnen-I verbannen

Entwurf für "Richtlinien zur Textgestaltung" will allgemeingültige Formulierungen statt weiblicher Endungen

Geht es nach den Vorschlägen von Austrian Standards, dem österreichischen Normungsinstitut, könnte die geschlechtergerechte Sprache bald der Vergangenheit angehören. Der Entwurf für die "Richtlinien zur Textgestaltung", Önorm A 1080, sieht vor, "eingeschlechtlichen Formulierungen den Vorzug" zu geben, damit die Verständlichkeit des Textes nicht darunter leide.

Das Binnen-I in sei demnach stilistisch nicht zu empfehlen. "Es ist durch keine Rechtschreibregelung gerechtfertigt und daher zu vermeiden", heißt es im Text. In der Richtlinie wird eine Generalklausel vorgeschlagen, um Texte so zu formulieren, dass Frauen in einer allgemeingültigen Form in die männliche Form miteinbezogen werden.

weiter (http://derstandard.at/1392688451600/Binnen-I-Norm-gegen-geschlechtergerechte-Sprache)

Quote from: wienerzeitung
Sprache
Das Ende des Binnen-I

Eine neue ÖNORM empfiehlt nur Verwendung der männlichen Form.

Wien. Gibt es sie tatsächlich, die Sprachpolizei? Einsatzgebiete gäbe es ja genug, wenn etwa statt einem "Bis bald" ein "xoxo" ans Briefende gesetzt wird (es steht für "Umarmung" und "Kuss"), oder wenn ein Schreiben an "S.g. Hr./Fr. BürgerInneninitiativen-Obmann/frau" adressiert ist.

Die deutsche Sprache hat zwar ein Regel-, aber eben kein Gesetzeswerk, auf dessen Basis die Exekutive einschreiten könnte. Doch es gibt tatsächlich Normen, genauer: die ÖNORM A 1080.

Sie ist für das "Erstellen und Gestalten von Schriftstücken in Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und im privaten Bereich vorgesehen. Sie dient zur Unterstützung im Unterricht sowie in der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung", heißt es im Vorwort. "Sie hat aber keinen bindenden Charakter, es ist nur eine Empfehlung", erklärt Johannes Stern, der Mediensprecher des zuständigen österreichischen Normungsinstituts.

weiter (http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/615795_Das-Ende-des-Binnen-I.html)

über den bullshit mit der bundeshymne, die irgendwie zum bundeshymen werden soll, äußere ich mich nicht weiter.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 05; 14:09:20
@Aranita: warum gendern diskriminierend ist

http://www.aranita.de/blog/2014/07/05/warum-gendern-diskriminiert/

Quote from: aranita
Die Genderlobby leistet gute Arbeit. Besonders bei jungen Menschen und Gruppierungen setzen ihre Lobbyisten an, wohl wissend, dass junge Menschen am leichtesten zu manipulieren sind.

...

Bei der Piratenpartei ist es bislang nur die Jugendorganisation, die einen der Grundwerte der Partei, Postgender, ignoriert. Obwohl von Genderlobbyisten viele Versuche unternommen werden, diesen Unsinn auch in die Partei selbst zu tragen

...

Noch hat die Mehrheit der Piratenpartei das Rückgrat, sich gegen derartige Unterwanderungsversuche zu wehren. Noch erkennen die meisten, dass Gendersprech und Bevorzugung eines Menschen aufgrund dessen Geschlechtes nicht in eine progressive, linksliberale, gerechte, soziale und menschliche Partei, wie das die Piratenpartei ist, passt.

...

Gendern sei einfach ein Muss und diejenigen, die das nicht wollen, haben sich gefälligst daran zu gewöhnen. Denn Genderlobbyisten haben nach eigener Anschauung Recht. Nur wenige Genderbefürworter stellen sich einer sachlich-kritischen Diskussion.

Aber Gendern diskriminiert. Und das ist das große Problem daran.

...

Genderisten geht es nicht um Wahrheit, Objektivität oder Neutralität. Im Gegenteil. An der Humboldt-Universität in Berlin, wo man “Geschlechterstudien” studieren kann, wird als Lernziel eindeutig vorgegeben, Werte in der Wissenschaft wie “Objektivität”, “Rationalität” oder “Neutralität” als “tradiert”, also veraltet anzusehen und diese kritisch zu reflektieren, was nichts anderes bedeutet, als diese Werte abzuschaffen. Man sieht, die Genderideologen machen auch vor der Wissenschaft nicht halt, um ihre Ideologie zu verbreiten.

...

Abgesehen davon, dass diese angeblich ausschließliche Unterdrückung der Frau zumindest in unseren Breitengraden glücklicherweise nicht mehr stattfindet (es gibt allerdings die Unterdrückung von Menschen jeden Geschlechts), würde ich gerne nur eine einzige unterdrückte Frau kennenlernen, deren Unterdrückung deshalb nicht mehr stattfindet, weil irgendwelche Leute die deutsche Sprache vergewaltigen.

...

nehmen wir das Jahr 2011. In diesem Jahr gab es 173 Genderprofessuren an deutschen Universitäten und Fachhochschulen. Selbstverständlich fast ausschließlich mit Frauen besetzt. In diesem Zusammenhang ist folgendes interessant: Seit 1997 hat die Paläontologie, die wichtig unter anderem für die Klimaforschung ist, 21 Lehrstühle verloren. Von 1995 bis 2005 wurden in Deutschland 663 Professorenstellen in den Sprach- und Kulturwissenschaften eingespart, während dutzende neuer Genderprofessuren eingerichtet wurden.

...

Aber nehmen wir als Beispiel die Politikerin Anke Domscheit-Berg, ehemalige Grüne, jetzt Piratenpartei und eine der radikalsten Genderlobbyistinnen die ich kenne. Eine ihrer Firmen, fempower.me, kann nur Geld bringen, wenn der Genderismus immer weiter voranschreitet. Würde man, wie die Piratenpartei das als Wert definiert, Postgender akzeptieren, könnte Domscheit-Bergs Firma zusperren. Denn wenn man alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht gleich behandelt, was Postgender ja bedeutet, gäbe es einfach kein Interesse mehr daran, nur Frauen zu bevorzugen und damit auch kein Interesse mehr an Domscheit-Bergs Kursen oder ihrem Buch “Ein bisschen gleich ist nicht genug!: Warum wir von Geschlechtergerechtigkeit noch weit entfernt sind. Ein Weckruf”, welches im Januar 2015 erscheinen soll.

Man würde Anke Domscheit-Berg vielleicht Unrecht tun, wenn man ihre Lobbyarbeit für das Gendern ausschließlich auf ihre Bücher und Firmen reduzieren würde. So gut kenne ich sie nicht. Ein “G’schmäckle” bleibt aber für mich trotzdem, insbesondere wenn man sich die Frage stellt, warum Domscheit-Berg aus einer Gender- und Quoten-Partei (Grüne) in eine Partei eintritt, die sich ausdrücklich für Postgender ausspricht (Piratenpartei) und dort Gender-Lobbyismus betreibt. Der, wie ich oben ausgeführt habe, Menschen diskriminiert und keinerlei Vorteile für die Allgemeinheit bringt.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 05; 14:15:36
Eia: sind Mann und Frau wirklich gleich?

https://m.youtube.com/watch?v=2Rzd2UmpkZs

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 05; 20:36:07
Wie Frauen in diplomatischen Kreisen heuten noch gesehen werden: http://www.arte.tv/guide/de/047511-000/diplomatische-liebschaften

Traurig, aber ist so.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 05; 21:48:06
Die Pille für den Mann

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/wir-machen-uns-mal-frei-die-pille-fuer-den-mann-a-876313.html

Den Spiegel mag man oder nicht. Fängt trocken an, und endet bei eierwärmern.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 11; 19:12:08
Wieder ein Fundstück von 0utput:

Cicero: Feminismus: die Emanzipation ist durch

http://www.cicero.de/berliner-republik/feminismus-die-emanzipation-ist-durch/57884

Zwei Frauen wehren sich gegen ihre Stilisierung zum Opfer, und werden dafür von Radikalfeministinnen angegriffen. Der bereits hinlänglich bekannte Gesinnungsterror.

Quote from: cicero
In einem klugen Buch plädieren zwei Autorinnen gegen die Stilisierung der Frau zum Opfer. Das wiederum gefällt einigen Frauen gar nicht. Was meinen eigentlich die Männer dazu?

Neulich bei einem Workshop der Grünen-nahen „Heinrich-Böll-Stiftung“. Die teilnehmenden Hochschullehrer sollten als Vertrauensdozenten und Auswahlkommissionsmitglieder lernen, wie man Stipendienbewerber „diversity-orientiert“ auswählt, also ohne den Verdacht der Diskriminierung nach Gruppenzugehörigkeit. Eine der ersten Übungen bestand darin, Begriffe aus dem Leitbild der Stiftung auszuwählen, die man nicht verstanden hat. Mein Wortungetüm lautete „geschlechterdemokratische Kompetenz“.

Ich kann nur vermuten, was sich dahinter verbirgt. Erklärt hat es während des Seminars nämlich niemand. Meine Vermutung: „geschlechterdemokratisch kompetent“ ist jemand, der die Überzeugung teilt, dass Frauen in unserer Gesellschaft systematisch benachteiligt werden. Eine Kompetenz im Sinne einer Fertigkeit ist das zwar nicht, vielmehr eine Weltanschauung im Mantel der politischen Korrektheit.

Das stört aber nicht, denn auch mit Demokratie hat das Ganze nichts zu tun, da der Opferstatus der Frau heute inzwischen ganz offiziell von oben diktiert wird. Der Feminismus ist die einzige Ideologie, die sich auch der Staat zueigen gemacht hat, mit eigenen Ämtern (Frauenbeauftragte), Lehrstühlen für „Gender Studies“ und gesetzlichen Quotenüberlegungen.

Gegen dieses Benachteiligungs-Kartell ist kürzlich ein erfrischendes und höchst lesenswertes Buch erschienen. Zumindest im moralischen Diskurs hätten Frauen nämlich längst die Oberhand, so die These von Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling in „Tussikratie: Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können.“

...

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 14; 11:22:00
Töchter der Freiheit: Einspruch, Herr Professorin!
Die grotesken Auswirkungen der Frauenförderung

http://toechterderfreiheit.blogspot.de/2014/07/einspruch-herr-professorin.html

CDU will 150mio für Programm zur "professorinnenförderung" verpulvern. Auch dort haben sich die genderfaschisten schon eingenistet.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 14; 11:46:27
Gewalt: feministische Zahlenspiele

http://nicht-feminist.de/2014/07/link-gewalt-feministische-zahlenspiele/

Mit welcher desinformation die radikalen versuchen, den staatsfeminismus zu erzwingen

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 15; 20:13:12
Die einzige Umfrage zum Thema gender bei den deutschen piraten hat der Kegelklub gemacht

http://kegelklub.net/blog/allgemein/die-ergebnisse-der-genderumfrage-durch-den-kegelklub/

Bei uns wurde ja mehrfach der Antrag gestellt, die Stelle "Mitglieder werden geschlechtsneutral als piraten bezeichnet" aus der Satzung zu streichen. Der blieb allerdings in der Minderheit. Was die linksradikalen bvs um den Clay, den Hayden und den Klausner nicht gehindert hat, das zu ignorieren, und ständig Piratinnen zu schreiben. Aber das sind ja in Wahrheit keine piraten.

Piraten sind postgender!

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 22; 20:17:15
Der gender-pay-gap ist auch Geschichte.

http://www.pelzblog.de/2014/03/das-ende-des-gender-pay-gaps/

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 23; 00:03:22
TjaIn, da geben die cockpornpiraten der schramm noch einen verdienten Pokal mit auf den Weg.

http://cockpornpiraten.de/2014/07/21/als-waere-mein-koerper-ein-stueck-fleisch-die-cockpornpiraten-im-interview-mit-julia-schramm/

Quote
Julia: Am schlimmsten sind die Männerbünde. Die PiratInnen brauchen
Vorstände, die zu 100% aus Frauen oder weiblich SozialisiertInnen bestehen, denn die reinen Männervorstände haben die Partei in den Abgrund geführt.

Die hundert Prozent weiblich sozialisierten haben wir in den letzten beiden vorständen auch. Ist super. Gesundgeschrumpft.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 28; 17:59:31
Belle Knox gegen die femanzen

Quote from: Bild
„Mir wurde sehr früh beigebracht, dass Sex eine sündhafte, böse Sache ist und dass Frauen, die sich mit Sex beschäftigen, geistig gestört sind“, schrieb Belle Knox, die mit bürgerlichem Namen Miriam Weeks heißt, erst kürzlich in einem Blog.

Medien, die Kirchen und das soziale Umfeld würden Frauen einreden, dass Männer sie nicht respektieren, wenn sie außerhalb der Ehe Sex hätten. „Sie möchten sie mit zu ihrer Mutter nach Hause bringen können. Frauen, die diesen Standard verfehlen, werden bestraft.“

Und genau das wolle sie als selbsternannte Feministin ändern! Sehr zum Ärger der etablierter Feministinnen …

https://twitter.com/elomnipotento/status/493798558228049920
(Jetzt muß ich doch glatt einen Link zu einem Tweet posten, weil dieses dämliche Forum p.o.r.n. "****" aus der URL zensuriert. Bigotte Amis vertrottelte!)

Dabei wissen die femanzen doch viel besser was gut für die Frauen ist, als die armen Hascherln selber.

Da muß schon ein ****ostar kommen, und sich gegen die Bevormundung wehren, bevor wer merkt, daß diese fanatischen femanzen nur für eine verschwindend kleine Minderheit stehen. Egal ob heinisch-Hosenboden oder klatschwatschniggg.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: GOLEMXIV on 2014, 07, 28; 20:40:05
Ich glaube, auch Julias Hirn ist gesundgeschrumpft.
Oder war die schon immer so?

Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 07, 29; 11:48:25
Quote from: taz
Umstrittenes Gleichstellungsgesetz
Alle gegen die Quote

...

Vorzimmerherren und Sekretäre

Ärger droht dem Entwurf auch von ganz anderer Seite: Die Frauenbeauftragten des öffentlichen Dienstes sind alarmiert, weil der Gesetzentwurf in Paragraf 8 vorsieht: „Sind Frauen oder Männer in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert, haben die Dienststellen und Unternehmen Zugehörige des jeweis unterrepräsentierten Geschlechts bei Einstellung, Anstellung, beruflichem Aufstieg und Vergabe von Ausbildungsplätzen bevorzugt zu berücksichtigen.“ Soll heißen: Wo es zu wenig Männer gibt, bräuchten diese Förderung.

Schon die Frauenbeauftragte des Frauenministeriums, Kristin Rose-Möhring, hatte das bemängelt. Nun legen weitere Frauenbeauftragte nach: Der Arbeitskreis von etwa 150 Gleichstellungsbeauftragten der Bundesbehörden schreibt in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf, der der taz vorliegt: Der Paragraf führe dazu, „dass sich die Masse der Gleichstellungsbeauftragten in Zukunft mit der Unterrepräsentanz von Männern in den niedrigen Lohngruppen der Dienststellen beschäftigen muss“. Denn in diesem Bereich, so die Gleichstellungsbeauftragten, „überwiegt, wie in der Privatwirtschaft auch, der Frauenanteil“. Setze man sich dort für mehr Männer ein, bleibe für wirksame Frauenförderung keine Zeit mehr.

Das Familienministerium will sich am liebsten gar nicht zu der Diskussion äußern. Dass nun auch Männer gefördert werden sollen, hält man dort aber für „moderne Gleichstellungspolitik auf allen Ebenen“. Es sei doch gut, heißt es aus dem Ressort, wenn es künftig auch Vorzimmerherren und Sekretäre geben würde.

http://www.taz.de/!143225/

Das deutsche familienministerium wird postgender. Wir gewinnen!

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 03; 13:30:27
Betrachtungen zu genderstudies

Quote
Gendern-Studien

Ist Gerechtigkeit abhängig von Sprache? Mehr zufällig schaue ich mir eine Studie zur Gendern-Problematik an und bin etwas irritiert, wie dünn das möglicherweise ist, auch wenn die Auswahl zufällig ist und nicht repräsentativ. Außerdem versuche ich in einer Kurz-Recherche herauszufinden, welcher Zusammenhang zwischen nicht diskriminierender Sprache und der Gleichstellung der Geschlechter besteht.

Die Piraten der progressiven Plattform haben beschlossen, dass sie geschlechtergerechte Sprache verwenden wollen. Wie diese aussieht ist noch nicht klar, die Überschrift der Bekanntmachung suggeriert aber, dass nach * gegendert werden könnte.[➚]

Die Jungen Piraten*innen hingegen haben sich schon entschieden. Sie gendern mit *. Auf der Homepage der JuPis legen sie auch dar warum.[➚] Sie verweisen dabei auch auf Studien zur Problematik.[➚]

Den von den JuPis umgesetzten Vorschlag mit dem * würde ich ähnlich wie den Vorschlag mit Binnen-I bewerten (siehe meine Artikel). Im Prinzip generiert es so eine Art generisches Femininum, ohne generisch zu sein. Man liest im Prinzip die auf weiblich abstrahierte Form des Substantivs und gibt an, damit alle anzusprechen. Dass dabei unter Umständen die selbe Diskriminierung auftreten kann, die von Feministen beim Generikum angeführt wird, nur diesmal anders herum, bleibt unberücksichtigt. Wer eine diskriminierungsfreie Lösung sucht, sollte von dieser Lösung eher Abstand nehmen. Man zahlt hier gleiches mit gleichem zurück, mit dem Unterschied, dass diese Lösung zusätzlich im Widerspruch zur Ikonizität und damit einem Grundbaustein unserer Sprache steht.[➚] Des weiteren erschwert man den Lese- und Redefluss. Menschen mit einer Leseschwäche trifft dies besonders. Das betrifft etwa 5% der Menschen in Deutschland.

...

https://stemke.piraten-nds.de/2014/08/02/gender-studien/

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: lolw00t on 2014, 08, 03; 17:46:52
Quote
Die Piraten der progressiven Plattform haben beschlossen, dass sie geschlechtergerechte Sprache verwenden wollen. Wie diese aussieht ist noch nicht klar, die Überschrift der Bekanntmachung suggeriert aber, dass nach * gegendert werden könnte.[➚]

Die Jungen Piraten*innen hingegen haben sich schon entschieden. Sie gendern mit *. Auf der Homepage der JuPis legen sie auch dar warum.[➚] Sie verweisen dabei auch auf Studien zur Problematik.[➚]

...

lass mich raten. das '*' deshalb weil diese körperöffnung geschlechtsunabhängig ist?
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 07; 21:07:53
Quote
Gender: Von Wörtern, Haltungen und veröffentlichten Texten

...

Nein, Genderschreibweise ist für mich kein Thema. Sexuelle Vielfalt sehr wohl. Die Art, wie ich schreibe, ist das eine. Die Art, wie ich lebe, das andere. Oder anders gesagt: Wer nicht gendergerecht schreibt und um der Verständlichkeit willen eine Sprache wählt, die nicht unverständliche Begriffe der sogenannten sexuellen Vielfalt verwendet, ist deshalb noch lange nicht antifeministisch oder lehnt sexuelle Vielfalt ab.

...

Artikel (http://pyrolim.de/pyrocontra/2014/gender-von-woertern-haltungen-und-veroeffentlichten-texten/)

Wieder ein Beweis, daß nicht gleichgeschaltete Frauen von der Radikalfeministinnen genauso aggressiv angefeindet werden wie Männer.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 07; 22:51:48
Quote from: sciencefiles
Brüder, nein, Schwestern zur Sonne, zum Faschismus – Ein Kommentar

“Gesetz zur Durchsetzung des Entgeltgleichheitsgebotes für Frauen und Männer”, so ist ein Gesetzentwurf überschrieben, der nach dem Willen der SPD-Franktion den Segen von Bundestag und Bundesrat erhalten soll. Tritt das Gesetz in Kraft, dann ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Gleichschaltung von Unternehmen gemacht, dann ist die staatliche Planung privater Wirtschaft weitgehend erreicht, die unternehmerische Freiheit weitgehend beseitigt, der staatliche Durchgriff auf Unternehmen gesichert und, last but not least, die ideologische Gleichschaltung unter dem Banner des Genderismus als der Faschismus zu Tage getreten, der er nun einmal ist.

Geht es nach dem Willen der sozialistischen Berufspolitiker im Bundestag, die sich in der SPD-Fraktion zusammengefunden haben, dann wird demnächst jedes Unternehmen, das mehr als 15 Angestellte beschäftigt, Rechenschaft darüber abzulegen haben, ob  “eine Person aufgrund ihres Geschlechts weniger Entgelt [erhält] als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation …, erhalten hat oder erhalten würde”. Die schwammige Formulierung lässt Schlimmes befürchten, denn Fragen wie: Welche Person wird mit welcher Person verglichen?; Was ist unter einer vergleichbaren Situation zu verstehen?; Wann liegt die vergleichbare Situation zu lange in der Vergangenheit, als dass das “erhaltene” Entgelt noch vergleichsrelevant wäre?; Wann liegt das Entgelt, das eine Person erhalten würde,  zu weit in der Zukunft, als dass es für die “vergleichbare Situation” relevant sein würde?; lassen dem Missbrauch Tür und Tor offen.

weiter (http://sciencefiles.org/2012/06/05/bruder-nein-schwestern-zur-sonne-zum-faschismus-ein-kommentar/)

Entgangene Gewinne einklagen klingt nach ttip.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 10; 10:57:46
Quote
Lohnunterschiede
Die Mär von den ungerechten Frauenlöhnen

10.08.2014 • Mit Statistik kann man alles behaupten: Auch die angebliche Benachteiligung von Frauen im Beruf. Der mediale Fokus auf den Durchschnittslohn verschleiert mehr, als wirkliche Gleichstellungsprobleme zu beleuchten.

Jedes Jahr gegen Ende März erfährt der Equal Pay Day (der Tag der Lohngerechtigkeit) eine hohe mediale Aufmerksamkeit, zuweilen debattiert darüber sogar der Deutsche Bundestag. Dieser internationale Aktionstag wurde erstmals im Jahr 1988 von den amerikanischen Business and Professional Women (BPW) ausgerufen, um auf die Unterbezahlung von Frauen hinzuweisen.

Und in der Tat: Seit Jahren beträgt die Differenz der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von Männern und Frauen in Deutschland zwischen 22 und 23 Prozent. Aber diese durchschnittlichen Lohnunterschiede sind nicht geeignet, die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen zu messen, sie lenken von den wahren Problemen eher ab.

Der Unterschied ist zum größten Teil darauf zurückzuführen, dass Frauen und Männer unterschiedliche Arbeit leisten. Während die Hochlohnbranchen der Industrie Männerdomänen sind, prägen Frauen die niedriger entlohnten Sozialberufe; zudem arbeiten sie öfter Teilzeit und sind seltener in Spitzenpositionen.

weiter (http://m.faz.net/aktuell/finanzen/die-maer-von-den-ungerechten-frauenloehnen-13089910.html)

Und wieder stellt sich eine Behauptung des radikalfeminismus als falsch heraus. Aber in Zeiten in denen eine Antje Schrupp schreibt
Quote
@antjeschrupp: 2. Ob etwas sexistisch ist, ist eine Frage der Einschätzung und keine Frage von Fakten. Manche sehn es so, andere so, und zwar immer.
https://twitter.com/antjeschrupp/status/498133887055593472
Braucht man sich über nixmehr wundern.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 13; 13:02:45
Quote from: zeit.de
FRAUENQUOTE
Wird Norwegen vom Vorbild zum Versager?

In Norwegen gibt es seit sechs Jahren die Frauenquote – scheinbar erfolgreich. Jetzt haben vier Ökonominnen das Projekt genauer untersucht und Schwachstellen offengelegt. VON LIN FREITAG

Bereits im Jahr 2003 beschloss die norwegische Regierung, eine Frauenquote einzuführen. Das Ziel: Mehr weibliche Führungskräfte und gleiche Gehälter für Mann und Frau. Dafür sollte ab 2008 der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten auf mindestens 40 Prozent steigen. Damals waren kaum mehr als fünf Prozent der Posten börsennotierter Unternehmen mit Frauen besetzt. Der Protest in den Unternehmen war groß. Einige änderten sogar ihre Rechtsform, um der Quote zu entgehen.

Doch wie sieht die Lage heute, sechs Jahre nach der Einführung, aus? Diese Frage stellten sich auch die vier Ökonominnen Marianne Bertrand, Sandra Black, Sissel Jensen und Adriana Lleras-Muney. Sie untersuchten für das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) den Status Quo in Norwegen. Das ernüchternde Ergebnis: Die Quote hat für weibliche Beschäftigte unterhalb der Führungsebene weder nennenswerte Karriere- noch Einkommensvorteile gebracht.

weiter (http://www.zeit.de/karriere/2014-08/frauenquote-fuehrungskraft-unternehmen-norwegen)

Deshalb mögen es die genderisten ja nicht, wenn ihre Thesen überprüft werden: keine davon ist haltbar.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: attx on 2014, 08, 21; 21:28:45
Warum der radikale Feminismus ausgedient hat

Quote from: 'Miss Sarah Klostermair'
Diese doch recht neue Bewegung zeigt, dass viele Frauen die Schnauze voll davon haben, von selbsternannten „Feminist_innen“ als Opfer dargestellt zu werden. So viele Frauen wollen nicht mehr schief angeschaut werden, wenn sie sich entscheiden, „Fulltime Moms“ zu werden.

Wir brauchen keine Frauenquoten

Doch statt sich diesem Traum widmen zu können, werden Frauen durch „Frauenquoten“ in Führungspositionen katapultiert, in die sie vielleicht gar nicht hinein wollten. 

Zum Artikel: http://ef-magazin.de/2014/08/20/5665-ideologie-warum-der-radikale-feminismus-ausgedient-hat  (http://ef-magazin.de/2014/08/20/5665-ideologie-warum-der-radikale-feminismus-ausgedient-hat)

Sehr vernünftig.
helly, kennst du diese Braut?

Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 22; 16:09:54
Ja, das kenn ich. Das ist wie eine Übersetzung der selbstbeschreibung der women against feminism aus dem englischen. Daß die Libertären, deren unzurechenbarkeit in vielen Bereichen wir ja bereits besprochen haben, bei diesem Thema wie auch bei manch anderem eine sehr gute Position einnehmen, verwenden die radikalfemis immerwieder als pseudoargument dafür, alle feminismuskritiker ins rechte Eck zu stellen. Ziemlich erbärmlich, dieses "aber das sagen die bösen dort auch, deshalb seid ihr auch böse!". Daß zB in unserem Parlament 70% aller Beschlüsse einstimmig getroffen werden, weil sie einfach sinnvoll und alternativlos sind, nötigt den Radikalinskis nur ein "alles eine Riesen Verschwörung!" ab. Weil mit Fakten argumentieren ja nur böse Maskus.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 23; 12:12:13
Quote
So sollen die Strassen sicherer werden
Pinke Spuren nur für Frauen
LONDON - Sie meinen es ja nur gut. Ein Autoversicherer will die Strassen Englands sicherer machen und deshalb pinke Fahrstreifen einführen – darauf dürfen dann nur Frauen fahren.


Bei dieser Idee stehen den Feministinnen die Haare zu Berg! Um die Strassen Englands sicherer zu machen, hat die Auto-Versicherung Sheilas' Wheels einen besonderen Vorschlag. Sie wollen eine separate Autospur nur für Frauen. Und damit frau diese nicht verfehlen kann, soll sie knallig pink sein.

Sexistisch? Keineswegs! Denn der Autoversicherer ist auf weibliche Fahrer spezialisiert und sorgt sich nur um deren Sicherheit.

Frauen machen zwar nicht mehr Unfälle pro Jahr als Männer, aber sie werden bei den Unfällen schwerer verletzt. Der Vorschlag mit dem pinken Fahrstreifen soll sie besser schützen.

Billig wäre die Umsetzung der pinken Strassen freilich nicht. 1,47 Milliarden Pfund berechnet der Versicherer. Doch der Sprecher von Sheilas' Wheels, Andy Sommer, ist überzeugt, dass es sich lohnen würde über die Idee nachzudenken. (kab)

http://www.blick.ch/news/ausland/so-sollen-die-strassen-sicherer-werden-pinke-spuren-nur-fuer-frauen-id3067532.html

Klingt wie ein absurder Scherz, ist aber ernst gemeint. Da fallen mir tausend blöde Kommentare dazu ein, aber die werden wir alle auch so in nächster Zeit hören, also laß ich's.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 25; 18:02:14
Quote from: Michael Klonovsky
Ein Nagel im Sarg des westlichen Menschen

Was Gender und Gender-Mainstreaming mit Dekadenz zu tun haben
 
Es gibt merkwürdige intellektuelle Moden, an die plötzlich die halbe Welt glaubt, bis irgendwann alles Schnee von gestern ist. So verhielt es sich zuletzt mit der Dialektik, dem Klassenkampf, dem „absterbenden Kapitalismus“ oder dem „Ende der Geschichte“. Zwei Moden unserer Epoche (bzw. unseres Epöchleins) heißen Feminismus und Gender. Lehrstühle für Frauenforschung sprießen allerorten, Gender-Professorinnen werden berufen, Kongresse veranstaltet, Publikationen strömen auf den Markt, Politiker übernehmen die Schlagworte, bewilligen Gelder für Studien über Frauenbenachteiligung und aufgezwungene Geschlechterrollen. Die EU und also auch Deutschland veranstalten Gender-Mainstreaming, was im Unterschied zum Kommunismus, mit dem diese Idee immerhin den Stallgeruch teilt, nicht Millionen Menschenleben, sondern zunächst nur viele Millionen überwiegend von männlichen Steuerzahlern aufzubringende Euros (und langfristig Zigtausende Männer den Job) kosten wird.

In Deutschland wurde Gender-Mainstreaming 1999 von der Regierung Schröder/Fischer per Kabinettsbeschluss – also am Parlament vorbei – eingeführt und umstandslos den Frauenabteilungen der entsprechenden Ministerien zugeschlagen. Allein der Begriff „Gleichstellungsdurchsetzungsgesetz“ hätte aufhorchen lassen müssen. Dessen zweiter Satz erläutert, worum es geht: „Nach Maßgabe dieses Gesetzes werden Frauen gefördert, um bestehende Benachteiligungen abzubauen.“

Freilich verhält sich Gender-Mainstreaming zum Gender-Theorem an sich allenfalls wie eine linke Staatspartei zur kommunistischen Weltbewegung. Gender will mehr, quasi den neuen Menschen schaffen. Der Begriff soll das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (Sex) beschreiben. Aus der Allerweltstatsache, dass es Geschlechterrollen gibt, ist unter der Hand die These geworden, Geschlecht sei eine Rolle. Männlichkeit und Weiblichkeit erscheinen so als von der Gesellschaft konst­ruiert, klassisch formuliert im Satz der Frühfeministin Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird zur Frau gemacht.“

weiter (http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/132-ein-nagel-im-sarg-des-westlichen-menschen)

Absolut lesenswert! Eine der besten Analysen zu dem Thema.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 31; 16:07:12
Quote
Quotenfrauen finden Frauenquoten gut

Gestern im Spiegel. 78% der Abstimmenden stimmten für “Eine Frauenquote ist sowieso Quatsch”. Die Umfrage ist natürlich kein Stück weit repräsentativ. Bei einer repräsentativen Umfrage 2011 von Infratest sprachen sich 19% der Befragten für eine gesetzliche Frauenquote, 70% dagegen daus. Dennoch gibt es im Bundestag eine breite Mehrheit für eine Frauenquote. Einen Grund dahinter: Jede im Bundestag vertretene Partei hat eine interne Frauenquote. Somit sitzen da recht viele Quotenfrauen. Die finden eine Quote natürlich eher gut.

Ich halte das für extrem undemokratisch. Der Frauenanteil der Parteimitglieder liegt zwischen 38 (Linke/Grünen) und 20% (CSU). Die verbindliche Ämterquote schwankt zwischen 33 und 50%. Gerade bei den Parteien wurde hier ja davon gesprochen, mehr Frauen für die Politik zu gewinnen (so wie nun auch bei der Wirtschaft. hat es ersteinmal mehr Aufsichtsrtinnen bei SAP, dann bekommen wir auch mehr weibliche Informatikerinnen). Bei der SPD ging das nicht wirklich auf.

Aus der Grafik oben lässt sich übrigens kein Zusammenhang zwischen Quote und dem Anteil weiblicher Parteimitglieder erkennen. Warum geglaubt wird, dass das in der Wirtschaft anders sein soll, ist mir ein gänzliches Rätsel. Auch hat die Quote nicht dazu beigetragen, dass sich mehr Menschen in den Parteien engagieren; auch wenn eine Korrelation keine Kausalität ist, hat die SPD seit Einführung der Quote die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Die FDP ebenfalls, ganz ohne Quote, aber da lässt sich zeigen dass eine Quote eben nicht dazu führt, dass ein neuer Markt erschlossen wird.

http://tom174.wordpress.com/2014/07/04/quotenfrauen-finden-frauenquoten-gut/

Die Geiß zur Gärtnerin gemacht.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 08, 31; 16:30:22
Quote from: piratmatzka
Niemand braucht die Frauenquote!

Der Satz „Frauen an den Herd“ ist schon längst nicht mehr aktuell. Nur noch Ewiggestrige sehen dass so. Und die wird man wohl schwerlich ändern können. Aber sie stellen zum Glück eine vom Aussterben betroffene Spezies der Gattung Mensch dar.

Andererseits halten sich Mitglieder meiner Partei für „progressiv“, die, zumeist dem Genderwahn verfallen, unbedingt eine Frauenquote fordern und damit genau dass zu erreichen suchen, wogegen sie doch eigentlich sind: Eine Ungleichbehandlung der Geschlechter. Oder eine „Verzerrung des Wettbewerbs“ der selben. Sie wollen ein Unrecht durch ein neues ersetzen.

weiter (http://piratmatzka.wordpress.com/2014/08/24/niemand-braucht-die-frauenquote/)

Amen!

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 09, 02; 22:03:31
Anleitung zum Umgang mit radfems  ;)

Quote from: Armin Peter
Weiblich, humorlos, kompromisslos sucht Lehrstuhl

Sie sind oft weiblich, meist eher humorlos und in der Regel kompromisslos von ihrer gerechten Sache überzeugt: Gender-Ideologen setzen sich gern über wissenschaftliche Tatsachen und biologische Fakten hinweg und posaunen die frohe Botschaft stattdessen mit missionarischem Eifer in die weite Welt hinaus.

Mit Vernunft oder logischen Einwänden kommt man im Diskurs oft nicht weit und wird rasch als Chauvinist, Rassist oder schlicht reaktionäres Arschloch gebrandmarkt. Sie wissen schon – böse, weiße Männer. Und falls die Kritiker weiblich sind, ach herrje, welch arme Gefangene des Patriarchats und seiner testosterongetränkten Herrschaftsstrukturen! Kurzum, Gender-Ideologen schlägt man nur mit ihren eigenen Waffen. So nehmen Sie ihnen auf kreative Weise den Wind aus den Segeln:

weiter (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/weiblich_humorlos_kompromisslos_sucht_lehrstuhl)

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 09, 14; 17:41:51
Quote from: Profil
Mappa, Pamma, Kind - Die Gender-Debatte im internationalen Vergleich

Ist Angela Merkel im Italienischen weniger sichtbar als im Deutschen? Kann ein Minister schwanger werden und eine **** männlich sein? Ein internationaler Streifzug durchs Gendergewirr.

Von Christina Feist, Anna Giulia Fink und Robert Treichler

Türkisch müsste man sprechen. Oder Persisch. Oder, noch besser: Yoruba. Diese Sprachen kennen kein grammatikalisches Geschlecht, kein Pronomen, um "er“ und "sie“ zu unterscheiden, und sie geben somit keinen Anlass zu einem Streit über eine genderneutrale Ausdrucksweise. Im Wortschatz des Yoruba gibt es nicht einmal Bezeichnungen für "Bruder“ und "Schwester“ oder "Sohn“ und "Tochter“. Über die sprachliche Sichtbarkeit der Frauen in der Türkei, im Iran und in jenem Teil Nigerias, wo Yoruba gesprochen wird, braucht man sich also keine Sorgen zu machen. So weit, so gut.

Schlimmer ist die Situation hingegen in so gut wie allen europäischen Ländern. Fast alle Sprachen in unserem Kulturkreis weisen Elemente auf, die das Genus nicht nur bezeichnen, sondern auch hierarchisch ordnen - maskulin vor feminin. Die Reaktionen darauf sind allerdings höchst unterschiedlich: Sie reichen von Versuchen, per Gesetz in die Sprache einzugreifen, über skurrile Wortschöpfungen bis hin zu genderindifferentem Schweigen. profil unternimmt einen linguistischen Streifzug quer durch Europa und entdeckt dabei einen schwangeren Minister, ein brandneues Pronomen, weibliche Stars und männliche Vaginas.

weiter (http://www.profil.at/articles/1433/982/377354/mappa-pamma-kind-die-gender-debatte-vergleich)

Interessante Aspekte, ohne belehrenden Unterton. Auch wenn ein paarmal an den falschen Stellen sowas wie "leider" steht. Leider klingt das Profil wenn Sven Gächter schreibt (http://www.profil.at/articles/1432/569/377269/sven-gaechter-binnenarchitektur) wie ein linksradikales Kampfplatt mit Gehirnwäsche-Ambitionen.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 09, 22; 15:33:28
Un-Botschafterin Emma Watson erklärt im Rahmen der Vorstellung der "he for she (http://www.heforshe.org/)" campagne, wieso Radikalfeminismus der Feind von Frauenrechten ist

http://m.youtube.com/watch?v=4v5Dq-CZc0s

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/boulevard_nt/article132460096/Emma-Watson-startet-UN-Gleichberechtigungskampagne.html


Quote from: Emma Watson
Ich habe bei meinen zahlreichen Auftritten zum Thema Feminismus in letzter Zeit feststellen müssen, daß Feminismus immer öfter mit Männerhaß gleichgesetzt wird. Das muß aufhören!

...

Ich möchte, dass Männer diesen Mantel abnehmen. So dass ihre Töchter, Schwestern und Mütter frei von Vorurteilen sein können, aber so dass auch ihre Söhne die Erlaubnis haben, ebenfalls verletzlich und menschlich zu sein - diese Teile von sich zurückerobern können, die sie stillgelegt haben, um damit eine ehrlichere und komplettere Version ihrer selbst zu werden.

...

Sowohl Männer als auch Frauen sollten sich sensibel fühlen dürfen, sowohl Männer als auch Frauen sollten sich stark fühlen dürfen

...

Sie denken vielleicht, wer ist dieses Harry Potter-Mädchen? Alles, was ich weiß, ist, dass mir diese Angelegenheit wichtig ist und dass ich etwas verbessern will.

Original:

Quote from: Emma Watson
"Today, we are launching a campaign called HeForShe. I am reaching out to you before we need your help. We want to end gender inequality and to do this, we need everyone involved. This is the first campaign of its kind at the UN. We want to try to galvanize as many men and boys as possible to be advocates for change and we don't just want to talk about it. We want to try and make sure that it's tangible."

"I was appointed as Goodwill Ambassador for U.N. Women six months ago and the more I've spoken about feminism, the more I have realized that fighting for women's rights has too often become synonymous with man-hating. If there is one thing I know for certain, it is that this has to stop."

"for the record, feminism, by definition, is the belief that men and women should have equal rights and opportunities. It is the theory of the political, economic and social equality of the sexes. I started questioning gender-based assumptions a long time ago."

"When I was 8, I was confused about being called 'bossy' because I wanted to direct the plays that we would put on for our parents. But the boys were not. When at 14, I started to be sexualized by certain elements of the media, when at 15, my girlfriends started dropping out of their beloved sports teams, because they didn't want to appear 'muscle-y,' when at 18, my males friends were unable to express their feelings, I decided that I was a feminist. And this seems uncomplicated to me. But my recent research has shown me that feminism has become an unpopular word."

"Women are choosing not to identify as feminists. Apparently, I am among the ranks of women whose expressions are seen as too strong, 'too aggressive,' isolating and anti-men, unattractive, even. Why has the word become such an uncomfortable one?"

"I am from Britain and I think it is right that I am paid the same as my male counterparts. I think it is right that I should be able to make decisions about my own body, I think [applause break] ... I think it is right that women be involved on my behalf in the policies and the decisions that affect my life. I think it is right that socially, I am afforded the same respect as men."

"But sadly, I can say that there is no one country in the world where all women can expect to receive these rights. No country in the world can yet say that they have achieved gender equality. These rights, I consider to be human rights but I am one of the lucky ones, my life is a sheer privilege because my parents didn't love me less because I was born a daughter. My school did not limit me because I was a girl. My mentors didn't assume that I would go less far because I might give birth to a child one day. These influencers are the gender equality ambassadors that made me who I am today."

"They may not know it, but they are the inadvertent feminists who are changing the world today. We need more of those and if you still hate the word, it is not the word that is important. It's the idea and the ambition behind it. Because not all women have received the same rights that I have. In fact, statistically, very few have been."

"In 1997, Hillary Clinton made a famous speech in Beijing about women's rights. Sadly, many of the things that she wanted to change are still true today. But what stood out for me the most was that less than 30 percent of the audience were male. How can we affect change in the world when only half of it is invited or feel welcome to participate in the conversation?"

"Men, I would like to take this opportunity to extend your formal invitation." [Applause break] "Gender equality is your issue too. Because to date, I've seen my father's role as a parent being valued les by society despite my needing his presence, as a child, as much as my mother's. I've seen young men suffering from mental illness, unable to ask for help, for fear it would make them less of a men—or less of a man. In fact, in the U.K., suicide is the biggest killer of men, between 20 to 49, eclipsing road accidents, cancer and coronary heart disease. I've seen men made fragile and insecure by a distorted sense of what constitutes male success. Men don't have the benefits of equality, either."

"We don't want to talk about men being imprisoned by gender stereotypes but I can see that they are. When they are free, things will change for women as a natural consequence. If men don't have to be aggressive, women won't be compelled to be submissive. If men don't need to control, women won't have to be controlled."

"It is time that we all see gender as a spectrum instead of two sets of opposing ideals. We should stop defining each other by what we are not and start defining ourselves by who we are. We can all be freer and this is what HeForShe is about. It's about freedom. I want men to take up this mantle so their daughters, sisters and mothers can be free from prejudice but also so their sons have permission to be vulnerable and human, too and in doing so, be a more true and complete version of themselves."

"You might think, 'Who is this Harry Potter girl? What is she doing at the U.N.?' And it's a really good question—I've been asking myself at the same thing. All I know is that I care about this problem and I want to make it better. And having seen what I've seen and given the chance, I feel my responsibility to say something. Statesman Edmund Burke said all that is needed for the forces of evil to triumph is for good men and women to do nothing."

"In my nervousness for this speech and my moments of doubt, I've told myself firmly, 'If not me, who? If not now, when?' If you have similar doubts when opportunities are presented to you, I hope that those words will be helpful because the reality is, if we do nothing, it will take 75 years or for me, to be nearly 100, before women can expect to be paid the same as men for the same work—15.5 million girls will be married in the next 16 years as children and at current rates, it won't be until 2086 before all rural African girls can have a secondary education."

"If you believe in equality, you might be one of those inadvertent feminists that I spoke of earlier and for this, I applaud you. We are struggling for a uniting word but the good news is that we have a uniting movement. It is called HeForShe. I am inviting you to step forward to be seen and to ask yourself, 'If not me, who? If not now, when?' Thank you very, very much."

Von da: http://de.eonline.com/news/581276/emma-watson-gives-emotional-powerful-speech-at-u-n-about-gender-inequality-check-out-a-transcript-and-a-video

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 09, 22; 19:04:18
Sie beschreibt ein First-World-Problem. Nämlich eines, das der First World dem Blick auf die Probleme der third World vernebelt. Anstatt dort Bildungsprogramme zu initiieren, werden hier Lehrstühle für gender-mainstreaming geschaffen, mit der Kohle, die man bei der Entwicklungshilfe gestrichen hat. Dann kommen tollwütige femanzen in die dritte Welt, und schwadronieren den Frauen dort was von Dingen vor, die mit deren lebensrealität nicht das geringste zu tun haben, und ihnen deshalb bei der Bewältigung ihrer Probleme nicht ein Stück helfen. Es war allerhöchste Zeit, daß das mal jemand mit Reichweite und weltweiten Sympathien sagt. Und das noch vor der UNO, als offizielle Referentin derselben.

Der Emma aus dem Kino vorzuwerfen, daß sie leiwand ausschaut, machen femanzen gerne, und versuchen damit ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben. Nur sind die halt nicht das zielpublikum, sondern die Normalbürger und Entscheidungsträger, denen sonst permanent nur die gender-Propaganda von rotinnen und grüninnen ins Hirn massiert wird. Danke Emma!

ahoy
hellboy

ps: http://genderama.blogspot.de/2014/09/emma-watsons-appell-den-feminismus.html

Quote
Besonders hübsch ist übrigens ein Link der BRIGITTE gleich neben dem Artikel. Er verweist auf den Beitrag "Männer, hört auf zu jammern!" Das soll nämlich nach wie vor Frauen vorbehalten bleiben, und in feministischen Zirkeln tut man höchstens dann so, als würde man sich ansatzweise auch für Männerprobleme interessieren, wenn man hofft, damit die blöden Kerle für sich einspannen zu können. Daran, dass Feminismus ein Synonym für Männerhass geworden ist, trägt auch die BRIGITTE ihren Teil bei.

qed
Title: Re: was POSTGENDER überhaupt ist
Post by: pet on 2014, 09, 23; 23:53:02
Tanja Paar: "femcamp = mogelpackung"
http://diestandard.at/2000002238832/FemCamp2014-Mogelpackung

Forum dazu ist gold, sieht man heute aber nicht wegen forumfreien tag.
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 09, 28; 18:57:14
Quote from: faz
Niederlande
Frauenquote mit Nebenwirkungen

Von MICHAEL STABENOW, BRÜSSEL

27.09.2014 • In den Niederlanden sorgen Äußerungen eines Spitzenmanager zum Thema Frauenquote für Wirbel. Geht die Förderung von Frauen zulasten hochqualifizierter Männer mit Migrationshintergrund?

Die Niederlande waren nach Norwegen das zweite Land, das konkrete, wenn auch nicht rechtsverbindliche Vorgaben für den Frauenanteil in Spitzenpositionen von Unternehmen erlassen hat. Mit dem Telekomkonzern KPN scheint ein führendes Unternehmen des Landes eine Abkehr von der gezielten Erhöhung des Frauenanteils vollzogen zu haben. Diesen Eindruck hat zumindest der für Chancengleichheit zuständige KPN-Programmdirektor Jasper Rynders im Gespräch mit der Zeitschrift „Intermediair“ erweckt. Als Grund hatte er insbesondere angeführt, die Anwerbung von Frauen für Spitzenpositionen sei auf Kosten hochqualifizierter Männer mit Migrationshintergrund gegangen. „Die auf Frauen ausgerichtete Politik hat nur zum Teil die von uns ins Auge gefasste Veränderung gebracht“, sagte Rynders in dem Interview, das am Freitag für erhebliches Aufsehen gesorgt hat.

Der Vorstandsvorsitzende Eelco Blok relativierte die Aussagen von Rynders. KPN prüfe bei Stellenausschreibungen sorgfältig, ob geeignete Frauen unter den Bewerbern seien. Sein Unternehmen sei aber auch bemüht, den Anteil von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund sowie von homosexuellen Frauen und Männern im Management zu erhöhen. KPN hatte 2009 eine interne Quotenregelung beschlossen und ist mit einem Frauenanteil von knapp 30 Prozent im Aufsichtsrat den vom Parlament für 2016 ins Auge gefassten Anteil nahe gekommen.

Ministerin mahnt zu größerer Vielfalt

KPN-Direktor Rynders hatte in dem Interview gesagt, sein Unternehmen wende seit längerem keine spezifische Frauenquote mehr an. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen sei deutlich gestiegen. „Wir mussten in den vergangenen Jahren aus einem begrenzten Reservoir an Frauen schöpfen, da alle große Unternehmen in demselben Teich fischen“, sagte Rynders. Angeworben worden seien vor allem „weiße, zwischen 40 und 50 Jahre alte Frauen mit höherer Ausbildung und dem gleichen gesellschaftlichen Hintergrund“. Dass aus dem Ausland stammende männliche Bewerber das Nachsehen gehabt hätten, sei angesichts der Veränderungen der niederländischen Gesellschaft ein „unerwünschter Nebeneffekt.“

Die für Gleichberechtigung zuständige Ministerin Jet Bussemaker hatte kürzlich beklagt, der Frauenanteil in Aufsichtsräten steige nach wie vor zu langsam an. Dennoch reagierte sie mit Interesse auf die Erkenntnisse von KPN zu den unerwünschten Nebenwirkungen von Frauenquoten. „Sie gelangen zu dem Schluss, dass Männer mit Migrationshintergrund benachteiligt werden und die Frauen eigentlich den Männern gleichen, die schon da sind“, sagte die sozialdemokratische Politikerin. Ziel müsse eine größere Vielfalt sein. Die Niederlande haben zwar die Zielmarke von 30 Prozent für den Anteil von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen in Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern vorgegeben. Eine gesetzliche Verpflichtung, insbesondere den Plan der Europäischen Kommission für eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent in Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen bis spätestens 2020, lehnt die Regierung strikt ab.

http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/niederlande-frauenquote-mit-nebenwirkungen-13175793.html

Immer öfter zeigt sich, daß die Frauenquote kontraproduktiv ist. Radikale Feministinnen ignorieren das gezielt, und verweisen darauf, daß ihre Thesen doch bitte nicht mit Fakten zu konfrontieren seien, weil das für sie emotional unzumutbar sei. Es wird höchste Zeit, dem entschieden entgegenzutreten, und sich für echte Gleichberechtigung aller einzusetzen.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 09, 29; 22:08:53
Quote from: Focus
Lohn-Märchen
Warum Männer gar nicht mehr verdienen als Frauen

Gleicher Abschluss, gleicher Job, gleiche Leistung - trotzdem verdienen Frauen viel weniger als Männer. Kann das wirklich stimmen? FOCUS MONEY zeigt, warum die gängige Meinung mit der Realität wenig zu tun hat.


Man nehme den durchschnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer und Frauen und dividiere diese Summe durch den durchschnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer - und bekommt dann die Lohnlücke zwischen den beiden Geschlechtern. So zumindest sind die Experten des Statistischen Bundesamts an dieses Problem herangegangen. Bei dieser Rechnung kommt eine Lohnlücke von 23 Prozent heraus, zumindest gilt das für das Jahr 2010.

Das Lohngefälle lässt sich mit diesem Rechenansatz dann noch international vergleichen - und siehe da, fast in keinem anderen europäischen Land ist das Lohngefälle so groß wie zwischen Flensburg und Garmisch. Das heißt doch, so die gängige Logik: Frauen werden in der Regel weitaus schlechter bezahlt.

So schrieb die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 30. Juli dieses Jahres beispielsweise: „Frauen verdienen rund ein Fünftel weniger als Männer.“ Auch „Spiegel Online“ hat am 9. Dezember 2013 die Lohnlücke ausgeleuchtet und sieht Deutschland auf dem „zweitletzten Platz in Europa“.

Stimmt das Märchen denn wirklich?

Ein Körnchen Wahrheit enthält es sicher, aber so ganz unvoreingenommen sollte niemand den Erzählungen glauben. Jeder Zahlengläubige sollte erst einmal fragen „cui bono?“, wie es der römische Staatsmann Cicero ausdrückte, sprich: Wem nützt es? Da wollen offensichtlich einige Politiker steuernd eingreifen - und die Zahlen liefern ihnen die nötige Munition.

Äpfel mit Äpfeln vergleichen

Die Statistiken fassen die Bruttogehälter von Männern und Frauen über alle Branchen, Qualifikationen, Positionen und Familienstände zusammen. Das ist aus Sicht der Statistiker legitim. Aber so eindeutig, wie diese sehr simple Rechnung suggeriert, ist die Sachlage nicht. Der Vergleich schließt Journalisten und Altenpflegerinnen ein, Bauingenieure und Verkäuferinnen, Automechaniker und Modedesignerinnen, egal, ob in Voll- oder Teilzeit. Das ist schon der erste wichtige Punkt, denn die Geschlechter unterscheiden sich in puncto berufliches Interesse.

Obwohl die Bundesregierung seit Jahren dafür wirbt, dass sich mehr Mädchen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) interessieren sollten, ist der Prozentsatz weiblicher Ingenieurinnen immer noch vergleichsweise gering. Die MINT-Quote bei den Absolventinnen lag den Arbeitgeber- und Industrieverbänden BDA und BDI zufolge 2011 bei 20,5 Prozent.

Das heißt umgekehrt, annähernd 80 Prozent der weiblichen Absolventinnen haben beispielsweise ein sozialwissenschaftliches oder Kunstgeschichte-Studium vorgezogen. Gerade in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen lässt sich jedoch meist mehr verdienen. Allein daraus ergeben sich Lohnunterschiede.

Mehr Arbeit, mehr Geld

Ferner spielt die Arbeitszeit eine wichtige Rolle, denn viele Frauen arbeiten in Teilzeit. Wer wegen der Kinder eine Auszeit nimmt, verdient ebenfalls weniger, denn eine durchgängige Karriere wirkt sich auf das Gehaltsniveau aus. Daraus leitet sich häufig auch die Position in einem Unternehmen ab: Wer sich eine Auszeit nimmt, muss damit rechnen, langsamer aufzusteigen. Das gilt im Übrigen auch für Männer. Wenn sie wegen Kinderbetreuung kürzertreten, ist der Weg nach oben nicht selten verschlossen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft berichtigte den Gehaltsunterschied in einer Studie, in der es Gleiches mit Gleichem verglich und Faktoren wie Teilzeitbeschäftigung, Bildungsstandard und Dauer der Betriebszugehörigkeit sowie familienbedingte Auszeiten berücksichtigte. Dabei kamen die Forscher auf eine Differenz von nur zwei Prozent.

 Eine Frau und einen Mann zu vergleichen, bei denen alles gleich ist außer dem Geschlecht, ist nach Ansicht der Autoren des Buchs „Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet“ extrem schwierig bis unmöglich.

Viel zu bescheiden

Ein kleiner Unterschied ist teilweise damit zu erklären, dass Frauen bei Gehaltsverhandlungen häufig bescheidener auftreten als Männer und entsprechend weniger aushandeln. Das bestätigt auch Wolfgang Runge, Chef der ManpowerGroup in Deutschland. In großen Firmen gebe es keine Lohnungleichheiten, „Unterschiede innerhalb der Gehaltsbandbreiten kommen allenfalls durch unterschiedliche Verhandlungsstrategien zu Stande oder durch reduzierte Stundenzahl im Teilzeitmodell“.

Aus seiner Sicht ist die Debatte um ungleiche Bezahlung überholt, Deutschland stünde vielmehr vor einem strukturellen Problem. Unternehmen „müssen sich fragen, wie sie aufgestellt sein sollten und welche Kultur sie schaffen müssen, damit Frauen Karriere machen wollen“.

Der wirkliche Skandal ist nicht die Lohnlücke, sondern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - und da sind viele Frauen immer noch gekniffen. Männer übrigens auch.

http://www.focus.de/finanzen/news/lohn-maerchen-warum-maenner-gar-nicht-mehr-verdienen-als-frauen_id_4163527.html

Neben der Sinnhaftigkeit von Quoten und Sprachgendering erweist sich auch der Gender-Pay-Gap immerwieder als reine Propaganda, die von linksextremen Radikalfeministinnen zum Gesinnungsterror verwendet wird. Das ist keine Basis für eine sinnvolle Politik, und genau deshalb sind wir Piraten postgender.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 10, 01; 00:30:24
Quote from: newsbloggers
Neue Hirnforschungs-Studie widerspricht Gender-Mainstreaming

Geschlechterunterschiede seien nur anerzogen, behaupten die Verfechter des Gender Mainstreamings. Eine Studie von Hirnforschern der Universität von Pennsylvania (http://www.pnas.org/content/111/2/823) widerspricht dieser Sicht nun ganz massiv.


Ihr zufolge gibt es sehr wohl Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die über die primären Geschlechtsmerkmale hinausreichen. Der Erlanger Hirnforscher Prof. Manfred Spreng erklärt, was die Studienergebnisse für die Glaubwürdigkeit des Gender Mainstreamings bedeuten.

Die US-Wissenschaftler untersuchten die Differenzen in den Gehirnaktivitäten von Männern und Frauen. Ihr Ergebnis: Die beiden Geschlechter “ticken” unterschiedlich. Männliche Gehirne weisen mehr Nervenbahnen pro Hemisphäre (Hirnhälfte) auf, während bei weiblichen Hirnen die Verbindung (Balken) zwischen den beiden Hemisphären stärker ausgeprägt ist.

Unterschiedliche Hirnstruktur

Das Team von Madhura Ingalhalikar untersuchte 949 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ihre Methode bestand darin, Wassermoleküle im Gehirn zu “tracken”, um so Aufschlüsse über Zahl, Verlauf und Länge von Nervenfasern zu erhalten. Männerhirne scheinen für die Kommunikation innerhalb einer Hirnhemisphäre optimiert zu sein, während weibliche Gehirne einen bessern Informationsaustausch zwischen den beiden Hirnhälften hinbekommen. Möglicherweise decken sich die Erkenntnisse der aktuellen Studie mit denen einer früheren, die aus dem reinen Verhalten von Männern und Frauen die altbekannten Klischees bestätigt hatte: Frauen können besser zuhören, haben ein höheres soziales Einfühlungsvermögen und können sich Gesichter besser merken, wohingegen Männer sich mit der Orientierung im Raum und der Koordination von Bewegungen leichter tun.

Manfred Spreng ist von den Ergebnissen nicht überrascht. Wie er sähen auch andere Neurowissenschaftler in aller Welt klar die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, trauten sich aber angesichts der aggressiven Medienpräsenz der Genderisten nicht, ihre Meinung kundzutun. Laut Spreng ist es jedoch höchste Zeit, den Gender-Theorien ein echtes wissenschaftliches Gegengewicht zu bieten. Den hohen Anteil depressiv erkrankter Mädchen in Schweden sieht er beispielsweise der dortigen konsequenten Gender-Erziehung geschuldet. Der Gender-Gedanke geht davon aus, dass jeder Mensch neben dem (auch nicht in Stein gemeisselten) biologischen Geschlecht (Sex) noch ein soziales Geschlecht (Gender) besitzt, welches anerzogen wurde. Dabei präge gerade Letzteres die Persönlichkeit besonders, so die Gender-Ideologen. Ihre Schlussfolgerung: Was anerzogen wurde, kann und sollte auch umerzogen werden.

Gender Mainstreaming schädigt das Gehirn

Gender Mainstreaming geht noch weiter und möchte die oben beschriebene Sicht zum allgemeingültigen Leitmassstab in der Pädagogik, Wissenschaft und Jurisdiktion machen. Spreng warnt allerdings vor einer “Vergewaltigung” der Identität junger Menschen. Bestehende Unterschiede, so der emeritierte Professor, könne man nicht einfach wegdiskutieren. Besonders Mädchen und junge Frauen litten besonders unter Verlust ihrer weiblichen Identität, da sie plötzlich gezwungen werden etwas “Männliches” in ihnen zu entdecken, das gar nicht da ist. Spreng bringt selbst im Januar 2014 ein Buch mit dem Titel “Vergewaltigung der sexuellen Identität” heraus. Darin beschreibt er zahlreiche neurophysiologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern und geht dabei auch auf die besondere Gefährdung der Gehirnentwicklung von Kindern durch Gender-Mainstreaming-Aktivitäten ein.

Dem Gender-Mainstreaming wurde durch die US-Studie ein weiterer Tiefschlag verpasst. Es wäre nicht der erste, aber bisher haben die Genderisten vor allem eines bewiesen: Resistenz gegen wissenschaftliche Argumente. Nicht wenige Wissenschaftler sprechen deshalb dem Gender-Gedanken den Status einer wissenschaftlichen Theorie ab und halten sie schlichtweg für eine Ideologie, die ungeachtet gegenteiliger Erkenntnisse an ihren Zielen festhält. Und gerade das macht sie so gefährlich.

http://newsbloggers.ch/2013/12/07/neue-hirnforschungs-studie-widerspricht-gender-mainstreaming/

Jetzt ist auch noch "dekonstruktivistisch" nicht als Rezept für Gleichberechtigung geeignet. Jedenfalls nicht so, wie es die Genderstudies behaupten. Hier wird der Bevölkerung von einer kleinen radikalen Clique ein Konzept aufs Aug gedrückt, das jeder Grundlage entbehrt.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: irgendwas on 2014, 10, 01; 10:21:24
http://de.wikipedia.org/wiki/David_Reimer

Quote
Bruce und Brian Reimer wurden als eineiige Zwillinge geboren. Im Alter von sechs Monaten stellte man bei beiden eine Vorhautverengung fest und knapp zwei Monate später, am 27. April 1966, erfolgte eine Operation bei Bruce. Die Beschneidung mittels Elektrokauter missglückte jedoch, und sein **** wurde irreparabel verletzt. Seine Eltern entschieden sich daher auf Rat des Sexualwissenschaftlers John Money, eine geschlechtsverändernde Operation durchführen zu lassen und das Kind als Mädchen zu erziehen. Im Alter von 22 Monaten wurden Bruce die noch vorhandenen Hoden entfernt (Kastration) und aus der Haut seines Hodensacks rudimentäre Schamlippen geformt. Bruce wurde ab diesem Zeitpunkt Brenda genannt. Darüber hinaus wurde das Kind etwa ab dem 12. Lebensjahr mit weiblichen Hormonen behandelt.

Money sah dies als Möglichkeit, durch den Vergleich mit Bruces eineiigem Zwillingsbruder Brian einen Beleg für die in der Sexualwissenschaft diskutierte These zu finden, nach der alleine oder im Wesentlichen die Erziehung in den frühen Lebensjahren für die Ausprägung einer sexuellen und geschlechtsspezifischen Identität eine Rolle spielt. Brenda wurde nach dieser Zuweisung von Money als „normales, glückliches Mädchen“ beschrieben; Familie und Freunde hingegen beschrieben ihn als ein zutiefst unglückliches Kind mit großen sozialen Problemen. 1980 erfuhr Brenda, dass sie als Junge geboren worden war. Von diesem Zeitpunkt an bestand er darauf, wieder als Junge zu leben, und nannte sich fortan David. Reimer unterzog sich einer konträren Behandlung mit Brustentfernung, Testosteroninjektionen und Phalloplastik. Am 22. September 1990 heiratete er Jane Fontaine und adoptierte ihre drei Kinder.

David Reimer beging am 4. Mai 2004, im Alter von 38 Jahren, Suizid.[1] Seine Mutter gab gegenüber der New York Times an, David habe wohl keinen Sinn mehr in seinem Leben gesehen, nachdem er und seine Frau sich getrennt hatten und er seine Arbeitsstelle verlor. Außerdem war er über den Tod seines Zwillingsbruders Brian zwei Jahre zuvor noch nicht hinweggekommen, der am 1. Juli 2002 aufgrund einer Medikamentenvergiftung verstarb. Ob die Überdosis versehentlich oder in suizidaler Absicht genommen wurde, ist nicht eindeutig geklärt. Davids Mutter sagte, sie glaube, dass ihr Sohn noch am Leben wäre, wenn er nicht das Opfer jenes „katastrophalen Experiments“ geworden wäre, das bei ihm so viel Leid verursacht habe.[2]
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 10, 04; 02:01:40
Quote from: sciencefiles
Vorsicht Falle: Professorinnenprogramm Update

Seit mehreren Jahren bemühen sich die Verantwortlichen des Professorinnenprogramms in den Landesministerien, im Bundesministerium für angeblich Bildung und Forschung und bei den jeweiligen Hochschulen darum, einen Ausschreibungstext zur Besetzung wissenschaftlicher Positionen an Hochschulen, vornehmlich von Professuren zu entwerfen, der geeignet ist, männliche Bewerber zu täuschen und gleichzeitig auf die Herkunft der Mittel aus dem Professorinnenprogramm zu verweisen.

Seit mehreren Jahren scheitern die entsprechenden Bemühungen. Täuschen will eben gelernt sein. Nicht jede, die versucht, männliche Bewerber zu täuschen, ist dazu in der Lage.

Wir haben in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von abstrusen Versuchen dokumentiert, den Anschein zu erwecken, die Ausschreibung für eine Stelle, auf die nur weibliche Bewerber berufen werden können, richte sich an männliche und weibliche Bewerber, diskriminiere entsprechend keine männlichen Bewerber und sei mit dem Antidiskriminierungsgesetz konform. Alle Versuche sind mehr oder weniger kläglich gescheitert, was aber nichts daran ändert, dass weiterhin mit mehr als 300 Millionen Euro die Diskriminierung von Männern an Universitäten vorangetrieben wird.

Das liegt zum einen daran, dass mit der Antidiskriminierungsstelle eine Stelle geschaffen wurde, deren Zweck darin besteht, da zu sein, nicht jedoch darin, etwas zu tun, und es liegt daran, dass die politisch Verantwortlichen zum einen nichts daran finden, Männer zu diskriminieren und sich zum anderen um Gesetze wie das Antidiskriminierungsgesetz nur dann scheren, wenn es ihnen in den Kram passt. Kurz: Deutschland ist eine Banananrepublik in der die Willkür der Behörden darüber bestimmt, wann ein Gesetz gerade genehm und anzuwenden ist und wann nicht.

Die beiden neuesten, lächerlichen Versuche, die Männerdiskriminierung, die planmäßig und in voller Verantwortung der zuständigen Kultur- und Bildungsminister betrieben wird, als etwas anderes erscheinen zu lassen, stammen von der Bergischen Universität Wuppertal und der Universität Erfurt.

weiter (http://sciencefiles.org/2014/10/03/vorsicht-falle-professorinnenprogramm-update/)

Abgründe. Und das ausgerechnet in der Bildung.

In der Lehrtischlerei der BoKu haben sie auch eine hingesetzt, wegen der Quote, die von Tischlerei nicht die geringste Ahnung hat. Die geht jetzt oder ist schon weg, und weil sie keine Frau finden, die sich dort hin setzen lässt, nur um die Quote zu erfüllen, bleibt der Posten unbesetzt. Der Stellvertreter, der absolut kompetent ist, und den Laden eigentlich leitet, hat keine Chance auf den Job, weil er ein Mann ist. Und er verdient entsprechend schlechter. Gleichen Lohn für gleiche (in dem Fall bessere) Arbeit? Nicht für Männer.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 10, 28; 16:57:54
Quote from: sciencefiles
Fortpflanzung verbieten und Gender Pay Gap beseitigen

Eigentlich können wir nicht nachvollziehen, wie jemand weiterhin behaupten kann, es gäbe ein Gender Pay Gap, das auf Diskriminierung von Frauen zurückgeführt werden kann, aber diejenigen, bei denen der Wunsch die Wirklichkeit überragt, deren Phantasie von keinerlei empirischem Faktum erreicht werden kann, sind in Deutschland (derzeit?) recht zahlreich, und entsprechend wollen wir eine nagelneue Untersuchung in den Reigen all derer einstellen, die zeigen, dass es keine Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt als Ursache des Gender Pay Gaps gibt, dass das Gap vielmehr ganz rational erklärt werden kann.

Altmeister Solomon W. Polachek, der bereits in der Vergangenheit nicht müde geworden ist, an den Verstand der Gender Pay Gapper zu appellieren, und zwar weitgehend erfolglos, was die Frage nach dem Verstand von Gender Pay Gappern auf dramatische Weise neu und auf einer anderen Stufe stellt, aber lassen wir das,… Solomon W. Polachek hat gemeinsam mit Xu Zhang und Xing Zhou einen neuen Anlauf genommen, um zu zeigen, wie man das Gender Pay Gap erklären kann, ganz ohne von hässlichen Bonzen oder sonstigen Ekelgestalten zu phantasieren, die kleine, elfengleiche und verletztliche Weiblein am Ein- und Aufstieg in gutbezahlte(n) Berufe(n) hindern.

Die Erklärung lautet wie folgt:
Bei Heirat oder beim Eingehen einer Partnerschaft sind Männer nach wie vor und durchschnittlich älter als Frauen.
Wer älter ist, hat mehr Zeit, sich Humankapital anzueignen.
Wer älter ist, hat mehr Zeit, in sein Humankapital zu investieren.
Wer älter ist, hat deshalb mehr Erfahrung und ein höheres Einkommen als Jüngere.
Wer Kinder in die Welt setzt, muss sich um die entsprechenden Kinder kümmern.
Dazu gibt es ein Mittel: Arbeitsteilung.

Arbeitsteilung sieht vor, dass derjenige, für den Kindererziehung geringere Kosten mit sich bringt, zuhause bleibt, während derjenige, der hohe Kosten durch Kindererziehung hätte, weiter arbeiten geht.

(Ehe-)Männer sind im Durchschnitt älter als ihre (Ehe-)Frauen.
(Ehe-)Männer verdienen im Durchschnitt und wegen ihres höheren Alters (s.o.) mehr als ihre (Ehe-)Frauen.
(Ehe-)Männer hätten, blieben sie zuhause, um sich um ihr Kind zu kümmern, höhere Kosten als (Ehe-)Frauen.
Deshalb bleiben Frauen zuhause und kümmern sich um ihre Kinder, während Männer weiter arbeiten gehen.
Und wenn Frauen zuhause bleiben, wird das Gender Pay Gap nicht nur aufrechterhalten, sondern größer, schon weil ihr Humankapital relativ zu dem von Männern noch geringer wird.

Simpel – oder?

Man muss schon mit erheblichem Unverstand begabt sein, um das nicht verstehen zu können oder mit erheblicher krimineller Energie, um das nicht verstehen zu wollen.

Geprüft haben Polachek, Zhang und Zhou ihre Annahmen auf Basis chinesischer Daten. Manche werden sich noch an die chinesische Einkind-Politik erinnern. Als Folge der Einkind-Politik ist die Altersdistanz zwischen (Ehe-)Männern und (Ehe-Frauen) und die Bildungsdistanz zwischen arbeitenden Männern und arbeitenden Frauen in China gesunken und der Anteil von Frauen, die arbeiten, gestiegen und die Zeit, die Frauen auf dem Arbeitsmarkt zubringen auch.

Als Ergebnis davon, so zeigen Polachek, Zhang und Zhou ist der Gender Pay Gap kleiner geworden.
Quod erat demonstrandum.

weiter (http://sciencefiles.org/2014/10/25/fortpflanzung-verbieten-und-gender-pay-gap-beseitigen/)

Die zusammenhänge sollten mittlerweile bekannt sein, sind es aber entweder nicht, oder werden ignoriert. Wenn sich Männer für die Kindererziehung entscheiden, haben sie die selben Gehalsteinbußen wie Frauen. Der Dreh-und Angelpunkt ist also die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, nicht eine geschlechtsbedingte Schlechterstellung der Frauen. Genau auf dieser Erkenntnis müssen Maßnahmen zur Karriereförderung von Frauen aufbauen. Wenn sich Frauen zur Kindererziehung entscheiden, dürfen sie nicht als ewiggestrig oder unmodern hingestellt werden. Und es muß überlegt werden wie verhindert wird, daß die Familieneinkommen von Familien mit Kindern nicht hinter die Einkommen von kinderlosen Paaren zurückfallen, obwohl ihr Finanzbedarf höher ist. Das ist nämlich der eigentliche Gap.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 10, 28; 17:22:42
Quote from: faz
Wizorek und Pirincci – was bringt Hass im Internet?

24.10.2014, 14:22 Uhr  ·  Ideologisch sind sie getrennt, inhaltlich aber einer Meinung: Alle Radikalen im Netz fühlen sich vom Mainstream verfolgt und von Kritik tödlich beleidigt. Aber taugt die Blutrache auch als Geschäftsmodell?

Von DON ALPHONSO

mit sehr vielen, leider sehr hässlichen Links

Manche Vorgänge sind so treffend, man könnte sie gar nicht besser erfinden; Vor ein paar Wochen gab die Zeit zwei feministischen Autorinnen viel Platz (http://www.zeit.de/2014/38/online-kommentare-digitale-oeffentlichkeit), sich negativ über eine „Horde“ von „wütenden, weissen, alten Männern“ auszulassen, die Angst um ihre Privilegien hätten und deshalb gegen den Feminismus anschrieben. Das nahm der Zeit-Magazin-Autor Harald Martenstein zum Anlass, ironisch zurückzufragen, ob sie denn jung und schwarz wären, und ab welchem Alter man eigentlich nicht mehr von einem Netzwerk, sondern von einer Horde sprechen könnte. Die meisten Leser dürften das als Hinweis verstanden haben, dass die feministisch-verbale Herabwürdigung und die Definition über Alter und Rasse vielleicht keine so guten Ideen sind, selbst wenn solche Umschreibungen im Internet – eine der Autorinnen ist verbunden mit der Aufschrei-Bewegung – üblich sind.


Der Berliner Caspar Mierau ist ebenfalls den Protagonistinnen dieser Bewegung nahe und schrieb einen weithin verbreiteten Beitrag, in dem er Martenstein wegen seiner Ironie als „Rassist“ bezeichnete. Das geht schnell in unseren bewegten Zeiten, und andere FreundInnen des Aufschrei stimmten ein und fragten die Zeit, warum sie so einem ein Forum bieten würde, und forderten seine Entlassung – seine, wohlgemerkt, nicht die derjenigen Autorinnen, die mit ihrer Zuschreibung ganz unironisch tatsächlich typologisierende Merkmale definiert und an realen Personen dargestellt hatten. „Dude“ ist dafür das feministisch-bewegte Slangwort, das im Internet für all die negativen Merkmale steht. Oder gleich Begriffe wie „Masku“, „Nazi“ oder „menschlicher Abschaum“.

Martenstein, so der Tenor bzw. der Sopran der Empörten, muss weg. Weg muss auch eine Rezension des Männerrechtlers Arne Hoffmann, der bei Amazon das neue Buch der selbststilisierten Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek hinterfragt, und deshalb mit einer gezielten Aktion diskreditiert werden soll. Weg muss der Blogger Sascha Pallenberg, der es wagte, einer Aufschrei-Feministin eine falsche Aussage zu nachzuweisen, und deshalb Anne Wizorek zufolge keinen Platz mehr auf einer Konferenz mehr erhalten sollte. Und dann ist da noch der freie Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung Hakan Tarniverdi, der auch bei Anne Wizoreks Projekt kleinerdrei wirkt und bei der SZ einen höhnischen Beitrag schrieb, als die Übertragung einer Ansprache von Wikileaks-Gründer Julian Assange zusammenbrach – im Vorfeld der Veranstaltung hatte man in Aufschreikreisen öffentlich Stimmung gegen den Vortrag gemacht. Tarniverdi hat jetzt eine Kolumne in der deutschen Wired und bezeichnet Meinungsfreiheit wörtlich als „verlogenes Ideal“, wenn eine Debatte sich gegen den Feminismus wenden sollte.

weiter (http://blogs.faz.net/deus/2014/10/24/wizorek-und-pirincci-bringt-hass-im-internet-2197/)

Das ist leider die Realität der genderdebatte: Männerhasserin gegen Frauenhasser. Ideologie statt problemlösungskompetenz.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 10, 28; 17:32:00
Der im Vorpost angesprochene Martenstein-Artikel

Quote from: Harald Martenstein
Über zornige alte Männer und den Umgang mit Kritik

Vor ein paar Wochen erschien in der ZEIT ein Essay über die Wut abgehängter Männer. Unser Autor fühlt sich angesprochen. Von Harald Martenstein


Liebe Anna-Katharina Meßmer, liebe Christina Schildmann, in der ZEIT haben Sie ein Essay über den Zorn abgehängter Männer veröffentlicht. Sie schimpfen über "alte weiße Männer", die sich feminismuskritisch äußern. Diese schlössen sich "wütend" in "Horden" zusammen, was mich ein wenig an Affen erinnert, und schürten Ressentiments. Erlauben Sie dem alten weißen Mann eine Frage, Anna und Christina. Welche Hautfarbe haben eigentlich Sie? Offenbar sind Sie beide jung und schwarz. Was meinen Sie, ab welchem Alter darf man Sie als wütende Affenhorde bezeichnen?

Schauen Sie, der Feminismus ist heute eine gesellschaftliche Macht, Frauen wie Sie sitzen an vielen wichtigen Schaltstellen, ihre Meinung dominiert in den Medien, auch in der ZEIT. Dagegen habe ich nichts. Ich würde mich niemals als Antifeministen bezeichnen. Aber je mächtiger Sie werden, desto mehr müssen Sie sich damit abfinden, auch kritisiert zu werden, oder verspottet. Alle Mächtigen machen diese Erfahrung. Journalisten müssen sich, glaube ich, mit dem Establishment kritisch auseinandersetzen, und Ihre Ansichten gehören halt zum Establishment von heute. Sie sollten dann nicht gleich die Fassung verlieren. Sie sind keine schutzbedürftigen Rehkitze. Ich musste schmunzeln, als Sie über die ruppigen Angriffe klagten, denen Sie als Feministinnen im Internet ausgesetzt sind. Was meinen Sie, wie es mir im Internet geht? Da müssen wir alle durch, Anna und Christina.

Ich bin nicht wütend. Ich amüsiere mich. Die Frauenministerin Schwesig hat gefordert, dass die Bahn 960 zusätzliche Gleichstellungsbeauftragte einstellt. Dann könnte, wie ich ausgerechnet habe, in jedem ICE eine Gleichstellungsbeauftragte mitfahren. Die Bundeswehr soll 200 Gleichstellungsbeauftragte einstellen, eine ganze Kompanie. Die Bundeswehr hätte dann mehr Gleichstellungsbeauftragte als Kampfschwimmer, und im Konfliktfall könnten wir unsere Gleichstellungskompanie ins Gefecht schicken. Ich finde das lustig. Kommen Sie, lachen Sie doch auch mal.

Sie tun so, als sprächen Sie für alle Frauen und auf der anderen Seite stünden böse, weiße, alte Männer. Aber so einfach ist der Frontverlauf nicht, und ich glaube, das wissen Sie auch. Ihre brachiale Spielart des Feminismus wird von immer mehr Frauen, vor allem jungen, abgelehnt. Sie schreiben Bücher und haben in den USA die Bewegung "Women Against Feminism" gegründet. Im New York Observer schrieb daraufhin eine Radikalfeministin, Nina Burleigh, fast alle feminismuskritischen Frauen sähen aus wie "schmutzige Männerfantasien". Das ist auch lustig, oder? Die klassische frauenfeindliche Idee, die Frau als Heilige oder als Hure, in feministischer Neuauflage. Heilige sind alle, die denken wie wir. Und Huren sind alle, die im Mann nicht den Feind sehen.

Zurück zu den Tieren, mit denen Sie mich ja vergleichen. Ich lehne den Veggie-Day ab, eine Idee der Grünen. Bin ich deshalb für die Abschaffung des Tierschutzes? Weil die Grünen auch eine Tierschutzpartei sind? Bin ich, wenn ich die Linkspartei kritisiere, automatisch ein Gegner aller Errungenschaften der Arbeiterbewegung? Natürlich nicht. Aber das ist genau die Art, in der Sie argumentieren. Jedem, der einen Exzess Ihrer Denkart ablehnt, unterstellen Sie, er wolle die Frauen zurück an den Herd schicken. Wenn Frauen sich treffen, ist das bei Ihnen ein "Netzwerk". Wenn Männer sich treffen, ist es eine "Horde". Und Sie beschweren sich über die Ressentiments der anderen? Ernsthaft? Mein Tipp: Behandeln Sie Ihre Kritiker einfach so fair, wie Sie selbst behandelt werden möchten.

Harald Martenstein ist Redakteur des Tagesspiegels (http://www.tagesspiegel.de/).

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/41/harald-martenstein-zorn-abgehaengter-maenner

Auch dieser Aufruf zum sachlichen Diskurs verhallte ungehört.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 10, 28; 17:41:08
Quote from: achdomina
Social Justice Warriors

Während eines Spaziergangs mit einer Freundin kam ich heute am Grimm-Zentrum vorbei, einem Bibliotheksgebäude der Humboldt-Universität in Berlin Mitte. Mir fiel ein, dass darin noch ein bestelltes Buch auf mich wartete, also gingen wir hinein.

Das erste, was man im Foyer sah, war wenige Schritte hinter den Türen ein etwa brusthoher Aufsteller mit einem Schild. Das Schild war rot, nahe am Feuerwehrrot, aber noch knalliger. Darauf stand in großen, weißen Lettern “Kein Raum für Übergriffe”, darunter kleiner der Hinweis, dass sexuelle Übergriffe in den Räumen der Bibliothek nicht geduldet würden, und dann eine Aufzählungsliste, was alles unter sexuelle Übergriffe falle. Ich kann leider nur aus dem Gedächtnis zitieren, weil ich im Internet kein Exemplar dieses Schildes finden konnte. Die Liste war auf jeden Fall derjenigen auf S. 2 dieses Flyers (“humboldt chancengleich. fokus frau” – das Logo war auch auf den Schildern) ähnlich, aber kürzer. (Vielleicht mache ich mal ein Foto, wenn ich wieder in der Nähe bin. Und klebe dann eine Triggerwarnung drauf. Ohne ist das doch unverantwortlich.) (Nachtrag 25.10.: ich hab’s doch noch gefunden. Hier das Poster mit kurzem Kommentar.)

An der hinteren Seite des Foyers, wo man nach dem Einschließen von Taschen und Jacken die eigentliche Bibliothek betritt, befindet sich über der Tür ein großes Display, das denselben Text in demselben Rot zeigt. Weil es dort selten freie Schließfächer gibt, wartete meine Freundin mit meinen Sachen im Foyer, während ich das Buch holte. Als ich wiederkam, hatte sie das Schild ganz gelesen und sagte zu mir, dass sie sich plötzlich als Frau wie ein irgendwie besonderes und problematisches Wesen an diesem Ort fühlte. Normalerweise spielt es für sie beim Betreten einer Bibliothek keine Rolle, dass sie eine Frau ist. Normalerweise ist sie dort einfach ein Mensch unter vielen, die aus irgendwelchen Gründen Bücher brauchen. Über die Vorstellung, dass ausgerechnet in einer Bibliothek akut mit sexueller Belästigung zu rechnen sei, hat sie, die studiert hat und durchaus gelegentlich von Männern angesprochen wird, herzlich gelacht.

Wir saßen noch ein paar Minuten im Foyer und unterhielten uns. Weil ich mich freute, sie nach relativ langer Zeit mal wieder zu sehen, wollte ich sie spontan auf die Wange küssen, wie ich das bei ihr gelegentlich tue, meist zur Begrüßung, aber manchmal auch einfach so. Aber ich tat es nicht, weil mir plötzlich Zweifel kamen, ob das dort überhaupt erlaubt wäre, ob ich damit Anstoß erregen würde, ob plötzlich eine Trillerpfeife erklingen würde. (Immerhin stammt ja auch dies von der HU, und man spürt diesen Einfluss auch vor Ort.) Ich weiß, das ist kaum eine realistische Befürchtung, aber der Gedanke kann einem schon kommen. Genaugenommen müsste es aus Genderology-Sicht ja auch wirklich problematisch erscheinen, wenn ich es getan hätte, denn ich hätte ja nicht vorab ihre Einwilligung eingeholt, sondern hätte einfach angenommen, dass ich von ihrem Einverständnis ausgehen kann. Und fängt damit nicht das ganze Übel der **** Culture an, dass Männer einfach so glauben, sie dürften?

Ich erzählte ihr dann von meinem geplanten und abgebrochenen Übergriff, weil wir uns über die Schilder ja schon amüsiert und aufgeregt hatten. Sie sagte, ja, man kommt sich ein bisschen vor wie in Saudi-Arabien. Wir fühlten uns ziemlich unwohl und gingen.

weiter (http://achdomina.wordpress.com/2014/10/24/social-justice-warriors/)

Quote
Aber so wie es im Moment aussieht, lässt sich diese Gegenseite nicht vernichten. Und das ist vielleicht eine Chance – eine zahlenmäßig starke und im Netz überaus artikulationsfähige Gruppe, die sich von der Totschlagrhetorik rund um angebliche Frauenfeindlichkeit nicht zum Schweigen bringen lässt. Die beharrlich erwidert, nö, wir sind nicht frauenfeindlich, und nur weil eine angebliche “Feministin” sagt, etwas sei frauenfeindlich, muss es das noch lange nicht sein. Es ist vielmehr ein selbstverständlicher Bestandteil von Gleichberechtigung, von einem Umgang der Geschlechter miteinander auf Augenhöhe, dass man auch Thesen einer Frau und/oder Feministin zurückweisen kann; dass eine Frau/Feministin ebenso ein Idiot und/oder ein Hochstapler sein kann wie ein Mann, und dann auch so genannt werden können muss. (Das ist übrigens die kaum noch fassbare Ironie des ganzen, dass Sarkeesians Videoserie mit dem Klischee der “Damsel in Distress” anfing, der Frau in Gefahr, die dann gerettet werden muss – und dann selbst ihre ganze Karriere als Online-Sternchen darauf baute, ebendiese “Damsel in Distress” zu spielen, während ihre zu einem guten Teil männlichen Fans die Aufgabe übernehmen, sie heroisch zu beschützen. Und sie merken: gar nix.) Und dazu noch eine Gruppe, die zeigt, mit welchen Mitteln diese Leute, die SJWs, die viele oberflächliche Beobachter immer noch selbstverständlich für “die Guten” halten, eigentlich arbeiten – mit Lügen, mit Aufhetzung, mit Verleumdung, mit sehr viel gruppenbezogener Verachtung und Hass, mit Verdrehung und Unterschlagung von Tatsachen; und auf der argumentativen Ebene mit nichts als stereotyp wiederholten Propagandaphrasen.

Da fällt mir jetzt garnix dazu ein, außer: ja.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 11, 12; 15:19:21
Quote from: wsw
Harvard’s new sexual harassment policy, democratic rights and the new right

On October 15, 28 professors at Harvard Law School published a statement sharply criticizing the university’s new sexual harassment policy announced this summer. The institution, the professors argued, “has adopted procedures for deciding cases of alleged sexual misconduct which lack the most basic elements of fairness and due process, [and] are overwhelmingly stacked against the accused.”


The diverse group of law professors, which includes a number of distinguished legal scholars, pointed to three concerns in particular: the absence in the new procedures “of any adequate opportunity to discover the facts charged and to confront witnesses and present a defense at an adversary hearing”; “the lodging of the functions of investigation, prosecution, fact-finding, and appellate review in one office”—and one that essentially has an incentive to find instances of sexual harassment; and “the failure to ensure adequate representation for the accused, particularly for students unable to afford representation.”

The public statement went on to assert that Harvard had adopted “a definition of sexual harassment that goes significantly beyond Title IX [of the federal Education Amendments of 1972, which prohibits discrimination on the basis of sex in educational institutions receiving federal aid] and Title VII [of the federal Civil Rights Act of 1964, which prohibits employers from discriminating against employees on the basis of sex, race, color, national origin and religion] law.”

Furthermore, the professors accused the university of adopting rules “governing sexual conduct between students both of whom are impaired or incapacitated, rules which are starkly one-sided as between complainants and respondents, and entirely inadequate to address the complex issues in these unfortunate situations involving extreme use and abuse of alcohol and drugs by our students.”

University officials dismissed the law professors’ concerns out of hand.

However, a perusal of the new sexual harassment policy adopted by Harvard suggests that the professors’ points are well taken and, if anything, understate the deeply unfair and undemocratic character of the new regulations.

weiter (https://www.wsws.org/en/articles/2014/11/11/harv-n11.html)

empfohlen von wikileaks

tldr: genderideologen versuchen selbiges wie an der humoldt-uni, nur daß sich in harvard die professoren genauso wehren wie bei uns.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2014, 12, 17; 20:02:17
Quote from: die Zeit
FEMINISMUS
Menstruationscomics, nein danke
Viele junge gebildete Menschen vertreten feministische Positionen. Schön. Aber müssen sie so humorlos wie ein Teekränzchen sein? Über die neue Ästhetik einer Bewegung
VON HANNAH LÜHMANN

http://www.zeit.de/kultur/2014-12/feminismus-internet-intellektuelle-essay

Der Artikel beschreibt im Grunde das, was wir als Grund nehmen, antifa als Abkürzung für anti-Fantasie bezeichnen. Auch in der postgender-Definition steht die Humorlosigkeit der femanzen als Grund für die Ablehnung des Begriffes Feminismus.


Und den Kommentar vom Kollegen Superdjango muß ich natürlich besonders hervorheben:

Quote from: Superdjango
Feminismuskritisch heißt postgender!

"Postgender ist die Lehre von der Normalität der Verschiedenheit.

Postgender ist die positive Reaktion auf die Verschiedenheit von Menschen. Es ist die Aufgabe des Staates und seiner Behörden, im Rahmen der Verfassung allen Menschen die Befriedigung ihrer unterschiedlichen Bedürfnisse so weit es geht zu ermöglichen. Keinesfalls dürfen dabei individuelle Eigenschaften gegeneinander aufgewogen oder überhaupt gewertet werden. ..."

http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/was-postgender-uberhaupt-ist/

Steht zB bei den Piraten seit es sie gibt in den Statuten.

Es ist ja schön, daß sich der Artikel kritisch mit dem Feminismus auseinandersetzt. Allerdings reproduziert er leider auch einige Dogmen des Radikalfeminismus, die vielfach widerlegt sind.

So ist die frauenquote längst als Irrweg entlarvt: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/die-frauenquote-ein-irrweg/

Auch die Mär von unterschiedlicher Bezahlung für gleiche Arbeit ist längst Geschichte. Die Lohnunterschiede sind strukturell bedingt, und in Wahrheit gibt es einen Kindergap, der die ganze Familie betrifft: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/redemption-tfpostgender/msg2787/#msg2787

Auch für die he-for-she-campagne der UNO hat Frau Botschafter Emma Watson kritisiert, daß der heutige Feminismus vorwiegend als Männerhaß daherkommt. Der Feminismus muß den Weg von der Dogmatik in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit strukturellen Benachteiligungen finden, oder scheitern.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2015, 03, 06; 02:04:17
Quote from: Zeit
Harald Martenstein
Über das soziale Geschlecht und neue Herausforderungen für Männer

Herr Schulz soll befördert werden. Endlich. Er hatte sein Leben lang dafür gebuckelt. Wegen der Quote muss nun aber eine Frau seinen Job im Aufsichtsrat kriegen. Von Harald Martenstein

ZEITMAGAZIN NR. 47/2014 2. DEZEMBER 2014

"Schulz, mein Bester", sagte Direktor Tück, "ich will Sie im Aufsichtsrat. Der alte Müller hört ja übernächstes Jahr auf. Keiner kennt unseren Laden so gut wie Sie. Alle schätzen Sie. Die Vereinigten Stahlwollwerke AG wären ohne Sie nicht das geworden, was sie heute sind, nämlich der Weltmarktführer für Stahlwolle im Premium-Segment."

Schulz nickte. Endlich. Das war längst fällig.

"Es gibt allerdings ein kleines Problem." Direktor Tück räusperte sich. "Ab 2016 müssen 30 Prozent der Aufsichtsräte weiblich sein. Nur bei den großen Unternehmen, erst mal. Aber nicht zuletzt dank Ihres unermüdlichen Einsatzes, mein lieber Schulz, sind wir groß genug, um unter das neue Gesetz zu fallen."

Natürlich, das neue Gesetz. Schulz nickte. Das war’s dann also. Ein Leben für die Vereinigte Stahlwolle, welches ähnlich unvollendet bleiben würde wie die Fußballkarriere von Michael Ballack, der mit Deutschland nie einen Titel gewonnen hat.

"Lassen Sie den Kopf nicht hängen", sagte Direktor Tück. "Ich habe da eine Idee. Ich habe viel gelesen, wissen Sie. Das biologische Geschlecht heißt Sex. Daneben gibt es das soziale Geschlecht, also wie jemand sich verhält oder als was sich jemand empfindet. Das heißt Gender. Ob jemand Mann oder Frau ist oder etwas Drittes, nun, das hängt ganz von gesellschaftlichen Zuschreibungen ab. Die Biologie ist gar nicht so wichtig. Verstehen Sie?"

"Nicht ganz." Schulz war verwirrt.

"Ab morgen, Schulz, sind Sie eine Frau, die im Körper eines Mannes gefangen ist. So bringe ich Sie in den Aufsichtsrat. Die Vereinigte Stahlwolle nimmt jetzt mal eine gesellschaftliche Zuschreibung vor." Direktor Tück lehnte sich triumphierend im Sessel zurück. "Wir sind da in hundertprozentiger Übereinstimmung mit der Geschlechterforschung und der feministischen Theorie. Die Gleichstellungsbeauftragte muss es akzeptieren. Es bleibt ihr gar nichts anderes übrig."

"Herr Direktor – ich bin verheiratet, zum dritten Mal schon. Ich habe vier Kinder."

Der Direktor schmunzelte. "Nun, ganz offensichtlich sind Sie eine Frau im Körper eines Mannes, die sich stark zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Da sehe ich kein ernsthaftes Problem."

"Wie müsste ich mich denn in Zukunft verhalten?"

"Sie verhalten sich wie immer. Wer, bitte schön, hat denn zu bestimmen, wie eine moderne Frau sich zu verhalten hat? Sie selber. Nur auf die Frage nach Ihrem Geschlecht antworten Sie ab heute immer ›weiblich‹. Eventuell ändern Sie Ihren Vornamen, und Ihre Personalpapiere. Die Rechtsabteilung checkt gerade, wie wir das machen. Wahrscheinlich müssen Sie einen Psychotest überstehen. Keine Sorge, da werden Sie vorher gecoacht. Sind Sie bei Facebook? Sie müssen noch heute Ihr Gender ändern. Man nennt das: doing gender."

"Ich glaube, da muss ich vorher mit meiner Familie reden."

"Tun Sie das, verehrte Frau Schulz, tun Sie das. Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen, das ist halt für Frauen noch immer nicht ganz einfach. Die Vereinigte Stahlwolle wird Ihnen helfen, wo sie kann."

Tück war zufrieden. Frau Schulz war ehrgeizig, die würde sich die Chance bestimmt nicht entgehen lassen. Und sie war die Beste. Als Unternehmer auf einem umkämpften Markt kam man heutzutage gar nicht darum herum, Gesetze ein bisschen kreativ auszulegen. Die Vereinigte Stahlwolle war jetzt 135 Jahre alt, die hatte schon ganz andere Herausforderungen überstanden.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/47/harald-martenstein-geschlecht-maenner-frauen

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ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2015, 06, 01; 15:11:40
Quote from: fefe
Sun May 31 2015

•  [l] Öhm, das war mir so auch noch nicht bekannt: Auf einer Veranstaltung von Evolutionsbiologen in San Jose, auf der Kreationismus als Pseudowissenschaft besprochen wurde, haben US-Forscher auch über Deutschland gesprochen und dabei "Genderismus" als Form der kreationistischen Pseudowissenschaften betrachtet. Zu gerne hätte ich jetzt einen Link auf den entsprechenden Artikel beim humanistischen Pressedienst verlinkt, aber der ist am nächsten Tag zensiert worden (http://www.faz.net/aktuell/politik/gender-studies-genderforschung-auch-in-der-biologie-13603216.html). Autor des Artikels war übrigens Prof. Ulrich Kutschera (http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Kutschera), seines Zeichens Evolutionsbiologe.

    Ein paar Fragmente haben als Zitate überlebt. Hier ist eines:

        Die Diskussion in San José führte zum folgenden Konsens: Evolutionsbiologen sollten den Genderismus, eine universitäre Pseudowissenschaft, die den deutschen Steuerzahler jährlich viele Millionen Euro kostet, mit demselben Ernst analysieren und sachlich widerlegen wie den damit geistesverwandten Kreationismus.

    Der FAZ-Artikel stellt noch eine weitere bemerkenswerte Behauptung auf:

        Im Zuge der Genderisierung der Universitäten mit mittlerweile fast zweihundert speziell dafür eingerichteten Professuren hat sich das grundlegend geändert.

    Da fehlt mir jetzt ein bisschen der Vergleichsrahmen, aber 200 hört sich schon nach einer ganzen Menge an. Wie viele Informatikprofessuren gibt es so in Deutschland? Weiß das jemand?

    Übrigens ist auch der Autor dieses FAZ-Artikels nicht irgendwer sondern sozusagen persönlich betroffen:

        Der Autor lehrt Didaktik der Biowissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

    Update:

        2013 gab es 1021 Informatikprofessoren in Deutschland.

        Quelle: destatis, Personal an Hochschulen - Fachserie 11 Reihe 4.4 - 2013 (Seite 96) (https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Hochschulen/PersonalHochschulen2110440137004.pdf?__blob=publicationFile)

    Wenn man alle Hochschularten zusammen nimmt (also auch Fachhochschulen etc), kommt man auf (Seite 113) 2539 Professuren.

    Update: Die Ruhrbarone haben den Artikel im Original veröffentlicht. (http://www.ruhrbarone.de/humanistische-genderkritik/106017)

http://blog.fefe.de/?ts=ab940073

Quote from: Ruhrbarone
Humanistische Presse unfähig zur Genderkritik?

Der Humanistische Pressedienst (hpd) veröffentlichte  einen Kommentar zum Kreationismus – geschrieben vom Evolutionsbiologen Prof. Dr. Ulrich Kutschera. Dann nahm der hpd ihn wieder off. Wieso? Dazu schreibt Kutschera selbst auf evolutionsbiologen.de (http://www.evolutionsbiologen.de/aktuelles.html):

    (…) haben sich Humanisten, die der Genderismus-Ideologie nahestehen beschwert, und diesen Beitrag als nicht der hpd-Linie entsprechend kritisiert. Die Redaktion hat sich daraufhin entschlossen, die Publikation des kontroversen Artikels rückgängig zu machen (…).

Wir Ruhrbarone fürchten die freie Debatte nicht, und veröffentlichen Kutscheras Text in der Originalversion.

STANFORD, CA, USA (hpd). Vor zwei Monaten (Freitag, 13. Februar 2015) fand auf dem AAAS Annual Meeting in San Jose, Kalifornien (USA) ein Symposium zum Thema „Creationism in Europe“ statt. Hierbei wurde neben der deutschen Anti-Darwin-Bewegung auch der damit geistesverwandte Genderismus thematisiert.

Die 1848 gegründete „American Association for the Advancement of Science (AAAS)“ veranstaltet ein jährliches, internationales Wissenschaftlertreffen (Annual Meeting), das jeweils in einer größeren Stadt durchgeführt wird und bis zu 2000 Redner umfasst. Bereits 2007 wurde auf dem AAAS Annual Meeting in San Francisco, CA, das Thema „Is Anti-Evolutionism spreading in Europe?“ diskutiert, wobei mir damals die Aufgabe übertragen worden war, über die deutsche Anti-Evo-Bewegung zu referieren. In einer anschließenden Pressekonferenz wurden die „Invited Speakers“ gebeten, Vorschläge zur Eindämmung der wissenschaftsfeindlichen Kreationisten-Propaganda zu unterbreiten. Meine Anregung, den Begriff „Darwinismus“ durch „Evolutionsbiologie“ zu ersetzen, wurde positiv aufgenommen und in einem 2008-Science-Artikel (http://www.evolutionsbiologen.de/media/files/pdfs/Science09_Darwinism.pdf) vertiefend begründet.

Im „Weismann-Jahr 2014“ wurde von den Organisatoren des AAAS Annual Meeting 2015 ein Symposium zum Thema „Creationism in Europe“ durchgeführt, bei dem auch das mit dem deutschen Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie kooperierende US National Center for Science Education (Oakland, CA) beteiligt war. Die von zahlreichen Journalisten besuchte Vortragsveranstaltung führte zu einer lebhaften Diskussion, wobei die Information, dass die evangelikale Studiengemeinschaft Wort und Wissen (Sg. W+W), über ihr Mitglied Prof. Siegfried Scherer, die universitäre Webpage der TU München benutzt, um die pseudowissenschaftliche „Grundtypen-Biologie“ zu bewerben, mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. In einem am 7. April von der US-Journalistin Nala Rogers (Science Communication Program, UC Santa Cruz, CA) publizierten Interview mit dem Titel „Ulrich Kutschera, evolutionary biologist“ sind u. a. Details zur kreationistischen Unterwanderung des deutschen Biologieunterrichts dargelegt.

In der nur informell geführten Diskussion zum „Genderismus in Europa“ wurde klar, dass diese fundamentalistische Anti-Darwin-Ideologie dieselben Wurzeln hat wie der wörtlich verstandene biblische Schöpfungsglaube (Kreationismus). Genderisten glauben, dass das „soziale Geschlecht“ des Menschen, d. h. die Maskulinität und Femininität (Mann- bzw. Frau-Sein) unabhängig vom biologischen Geschlecht (XY- bzw. XX-Chromosomensatz, Testosteron- bzw. Östrogen-Pegel usw.) zum Ausdruck kommt, und als „gesellschaftliches Konstrukt“ interpretiert werden kann. Eine faktenbasierte, naturwissenschaftliche Analyse dieses destruktiven, quasi-religiösen Glaubens steht derzeit noch aus, aber eine Schlussfolgerung kann definitiv gezogen werden: „Nichts in den Geisteswissenschaften ergibt einen Sinn, außer im Lichte der Biologie“ (http://hpd.de/node/4916).

Die Diskussion in San Jose, CA, führte zum folgenden Konsens: Evolutionsbiologen sollten den Genderismus, eine universitäre Pseudowissenschaft, die den deutschen Steuerzahler jährlich viele Millionen Euro kostet, mit demselben Ernst analysieren und sachlich widerlegen, wie den damit geistesverwandten Kreationismus (http://hpd.de/node/12775).

http://www.ruhrbarone.de/humanistische-genderkritik/106017 (ich hab nicht alle verlinkten urls eingefügt)

amen!

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2015, 11, 19; 16:51:33
Quote
Modern Educayshun: feuchte Träume der "Social Justice Warriors"

Netzfundstück der Woche

Mit tiefschwarzem Humor nimmt Neel Kolhatkar in diesem Kurzfilm die Überspitzungen und Untiefen der "Equality"-Bewegung aufs Korn.

http://cuncti.net/gesellschaft/893-modern-educayshun-feuchte-traeume-der-social-justice-warriors

Ich glaub, die haben das an der Humboldt Universität Berlin gedreht, dort geht es wirklich so zu.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2015, 11, 29; 00:54:45
Na bitte, die heuteshow kann es noch: http://www.heute-show.de/zdf/artikel/133944/genderstar-oh-genderstar.html

Ab Minute 29:30

Genderstar oh Genderstar, leider dürfen sie den Ausschnitt aus starwars nicht im Netz zeigen, aber wer die Filme kennt weiß, welche Szenen das sind.

ahoy
hellboy
Title: Re: Redemption, TF:Postgender
Post by: hellboy on 2016, 02, 01; 17:44:39
Quote from: faz
Aus Versehen den Feminismus abgeschafft
Von FRANK LÜBBERDING
01.02.2016 •Kippt die Stimmung gegenüber Flüchtlingen? Darüber diskutierte gestern Abend Anne Will. Dabei wurde abermals die Absurdität unserer Debatte deutlich.

Frauen konnten gestern Abend bei Frau Will etwas lernen. Das kommt vor. Die meisten von ihnen werden sicherlich nicht auf einem Bahnhof oder an einem anderen Ort sexuell belästigt worden sein. Die Mehrheit der Männer in deren Umgebung sind hoffentlich ganz in Ordnung, was immer Mann und Frau darunter verstehen sollten. Daraus können Frauen jetzt Schlussfolgerungen ziehen, wenigstens wenn es nach Anke Domscheit-Berg geht. Die frühere Politikerin der Grünen und der Piraten warnte vor einem Pauschalverdacht gegenüber Männern. Damit sollte sich die feministische Debatte über Sexismus, sexuelle Gewalt oder das Geschlechterverhältnis in unserem Land erledigt haben. Das Misstrauen gegenüber den Männern in diesem Land ist wirklich unerträglich geworden, seit sie generell unter dem Pauschalverdacht stehen, Männer zu sein. Übrigens sind die meisten Männer sogar völlig unschuldig daran, wenn Frauen nicht in Unternehmensvorstände berufen würden oder ein geringeres Einkommen hätten. Frau Domscheit-Berg nannte dieses Argument, was immer das auch mit den Flüchtlingen zu tun haben sollte.

Das ist natürlich blühender Unsinn. Die Kritik am Geschlechterverhältnis funktionierte schon immer unter einer Voraussetzung: Ein Abstraktionsvermögen zu besitzen. Obwohl es sexuelle Gewalt in diesem Land gibt, ist nicht jeder Mann ein Verbrecher. Die meisten Frauen werden das genauso sehen, ansonsten müssten sie sich tatsächlich zu Hause verbarrikadieren. Deshalb wäre bisher auch niemand auf die Idee gekommen, die Männer vor dem Pauschalverdacht in Schutz nehmen zu müssen, Verbrecher zu sein. Auf dieser Ebene lässt sich über die Strukturen nicht reden, die das Leben von Frauen bestimmen. Die Frauen sollen nicht vor allen Männern geschützt werden, sondern vor den Verbrechen, die sie nur als Frauen erleiden können und die nur Männer begehen. Das ist etwas anderes.

Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetze in Syrien

Frau Domscheit-Berg hat das gestern Abend nicht begriffen. Sie meinte selbstredend nicht die Männer in ihrem Umfeld, die sie hoffentlich nicht jeden Tag sexuell attackieren oder mit sexistischen Anspielungen drangsalieren. Sie warnte vor einem Pauschalverdacht gegen Nordafrikaner. Sie sei in Kairo nicht zum Opfer sexueller Übergriffe geworden. Zudem hätten sich die Flüchtlinge, die sie bei sich zu Hause aufgenommen habe, anständig benommen. Mit diesen Argumenten und der Warnung vor dem Pauschalverdacht wollte sie tatsächlich jene Debatte unterbinden, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn ansprach. Über den kulturellen und sozio-ökonomischen Hintergrund der Flüchtlinge zu reden, die bei uns Zuflucht suchen. Offensichtlich sind das andere als in den westlich geprägten Demokratien. Aber selbst solche banalen Fakten sind in dieser Debatte nicht mehr zu formulieren, ohne rechter Umtriebe verdächtigt zu werden. Ob es zwischen den arabischen Gesellschaften und der Bundesrepublik noch signifikante Unterschiede gibt? Wer Frau Domscheit-Berg zuhörte, musste den Eindruck haben, die gäbe es nicht. Aber sie hat mit ihrer Warnung vor dem „Pauschalverdacht“ sogar aus Versehen den westlichen Feminismus abgeschafft. Aber wer weiß? Vielleicht haben wir bei uns nur noch nichts von den Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetzen in Syrien mitbekommen. Um einmal über Dinge zu reden, die das Deutschland der vergangenen Jahrzehnte geprägt haben.

Insofern ist es durchaus verdient, wenn sich Spahn über den intellektuellen Bankrott einer solchen Linken lustig machte.

ganzer Artikel (http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-anne-will-aus-versehen-den-feminismus-abgeschafft-14045339.html)

Daß sich diese durchgeknallte Neostalinistin eine Zeit lang als Pirat ausgegeben hat müssten die nicht immer so hervorheben. Sie ist eine fanatische Vertreterin des Marxismus/Feminismus, und hatte als solche bei uns Piraten, die wir ja postgender sind, von Anfang an nichts verloren.

ahoy
hellboy