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Topics - hellboy

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TF:Netzpolitik / Netzneutralität
« on: 2017, 12, 14; 19:33:59 »
Das ist Netzneutralität:

Quote from: wikipedia
Netzneutralität bezeichnet die Gleichbehandlung von Daten bei der Übertragung im Internet und den diskriminierungsfreien Zugang bei der Nutzung von Datennetzen. Netzneutrale Internetdienstanbieter behandeln alle Datenpakete bei der Übertragung gleich, unabhängig von Sender und Empfänger, dem Inhalt der Pakete und der Anwendung, die diese Pakete generiert hat. Erfunden und durch jahrelange politische Aktivität geprägt hat den Begriff der amerikanische Jurist und Programmierer Tim Wu im Jahr 2002.

Begriffsklärung

Netzneutralität bedeutet grundsätzlich die gleichberechtigte (neutrale) Übertragung von Daten im Internet. Diese Neutralität kann jedoch auf unterschiedlichen Ebenen realisiert werden.

Eine völlige Neutralität würde bedeuten, dass alle Daten in jeder Hinsicht gleich behandelt werden. In solch einem „egalitären Netz“ werden keine Dienste unterschieden oder sonstige Kriterien berücksichtigt, wie Plattform, Sender oder Empfänger o. ä.

Eine weitere, weniger strenge Auslegung des Begriffs der Netzneutralität setzt nur voraus, dass gleiche Dienste gleich behandelt werden. Sie würde zulassen, dass der Datenverkehr in verschiedene Kategorien unterteilt wird (z. B. Telefonate, Webseiten oder Dateiübertragung). Unterschiedliche Dienste stellen auch unterschiedliche Anforderungen an die Übertragungsgüte (Quality of Service): Telefonate beispielsweise benötigen nur eine geringe Datenrate, die Paketlaufzeit sollte aber möglichst kurz sein. Datei- oder Videoübertragungen benötigen dagegen eine hohe Datenrate, die Verzögerung kann jedoch hoch sein. Zwischen diesen Kategorien könnte dann eine Priorisierung bei der Übertragung stattfinden, zum Beispiel indem interaktive Dienste, die eine niedrige Verzögerung benötigen, bevorzugt übertragen werden. Innerhalb einer Kategorie müssten aber wiederum alle Daten gleich behandelt werden.[4] Tarife mit einer Begrenzung des Datenvolumens können mit der Netzneutralität vereinbar sein, wenn die Begrenzung für alle Dienste gleichermaßen gilt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Netzneutralit%C3%A4t

In Europa gilt dazu:

Quote from: shroombab
OFFENES INTERNET
Netzneutralität in Europa: "So gut abgesichert wie nie"

Am Dienstag haben die Regulierungsbehörden die neuen Leitlinien zur Umsetzung von Netzneutralität veröffentlicht. Netzaktivisten feiern diese als Erfolg.


Europa hat seit Dienstag neue Leitlinien für die Netzneutralität. Diese wurden von den europäischen Regulierungsbehörden BEREC (Body of European Regulators for Electronic Communications) nach einer mehrwöchigen Konsultationsphase, bei der Bürger, Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit hatten,  sich einzubringen, festgelegt und am Dienstag in Brüssel offiziell präsentiert.

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https://futurezone.at/netzpolitik/netzneutralitaet-in-europa-so-gut-abgesichert-wie-nie/218.551.902

ahoy
hellboy

2
Sie labern jetzt natürlich was von einem Rechtsruck, vom Desinteresse der Bevölkerung für Umweltschutz und direkte Demokratie. Alles blöde Ausreden. Die Grün*/_Innen haben den Leuten direkte Demokratie vorgegaukelt, und wenn die Basis was anderes beschlossen hat, als das Politbüro wollte, wurde sie einfach beiseite gewischt. Siehe Parkpickerl und Heumarkt:

Quote
Heumarkt: Wenn Grüne gegen Grüne stimmen

Der grüne Rathausklub will sich mehrheitlich hinter Maria Vassilakou – und gegen den Entscheid der grünen Basis stellen. Über die Flächenwidmung soll im Juni abgestimmt werden.


Seit Jahren treibt die grüne Vizebürgermeisterin, Maria Vassilakou, das Heumarkt-Hochhausprojekt voran: Es gab kooperative Verfahren, einen Architekturwettbewerb, eine Nachdenkpause, eine Überarbeitung – und es hätte die Flächenwidmung folgen sollen. Nun machte Vassilakou die eigene Basis einen Strich durch die Rechnung. Eine Urabstimmung hat ergeben, dass sich die grünen Gemeinderäte künftig gegen das Projekt wenden sollen, da Wien dadurch wohl den Welterbe-Status verlieren wird. Ein Dilemma, das Montagnacht einen parteiinternen Sitzungsmarathon nach sich zog.

...

http://diepresse.com/home/panorama/wien/5206995/Heumarkt_Wenn-Gruene-gegen-Gruene-stimmen

Quote
Das Thema "Parkraumbewirtschaftung" ist in Währing immer wieder heftig debattiert worden. 1995 wurde eine entsprechende Regelung im Nachbarbezirk Alsergrund eingeführt. Als Hernals 2012 nachzog, verlagerte sich der Verkehr in den 18. Bezirk. Der damalige Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP) blieb jedoch ein Parkpickerl-Gegner, wobei er sich auch auf zwei von ihm durchgeführte Anrainerbefragungen stützte. Bei der ersten Abstimmung 2012 votierten zwei Drittel der teilnehmenden Anrainer gegen die Einführung, ein knappes Jahr später nur mehr 56 Prozent. Bei der Wien-Wahl im Oktober 2015 erhielten die Grünen in Währing die Mehrheit und stellen nun mit Nossek die Bezirksvorsteherin. Diese tat bereits im Wahlkampf kund, bei einem Sieg das flächendeckende Parkpickerl einzuführen – was nun geschieht.

http://derstandard.at/2000042777957/Wien-Parkpickerl-ab-September-in-Waehring-drei-Bezirke-fragen-Bewohner

Das ist aus einer Presseaussendung der APA, die natürlich gelogen ist. Nossek hat VOR der Wahl eben NICHT klargestellt, daß sie den Willen der Bevölkerung ignorieren wird, sondern noch was von den Ergebnissen direkter Demokratie geschwafelt, die man respektieren müsse.

Die Begründung, man könne am Heumarkt nicht nach dem Willen der Basis handeln, weil man "gegenüber den Investoren Verpflichtungen eingegangen" sei, hat sicher auch nicht geholfen. Den Wienern gilt halt auch Vorteilsannahme als Korruption, nicht nur die Entgegennahme von Bargeld, auch wenn man das in anderen Kulturen, wie zB der SPÖ, Niederösterreich oder Griechenland anders sehen mag.

Und in einer Stadt wie Graz, die die schlechteste Luft überhaupt hat, unter anderem wegen des dort noch existierenden Kohlekraftwerks, ein ohnehin schon alternatives Wasserkraftwerk zu bekämpfen, als angebliche Umweltschutzpartei, ist auch reichlich absurd. Dazu noch die permanente Bewerbung von thermischer Sanierung, natürlich mit giftigem und extrem feuergefährlichem Schaumstoff, der noch dazu zu extremer schimmelbildung führt, die für die aktuelle Zunahme von lungenerkrankungen entscheidend mitverantwortlich ist. Wenn man von einer Lobby Geld nimmt, muß man halt deren Lied singen. Dann fordert man auch immer mehr völlig aus dem Rahmen jeglicher zivilisierter Agitation fallender Maßnahmen gegen das Rauchen, weil vom Dämmstoff-Schimmel kann der Anstieg der Lungenkrankheiten ja nicht kommen, obwohl immer weniger Leute rauchen. Dafür regiert man den Menschen lieber bis ins Wohnzimmer. Völlig asozial sind auch die Forderungen zu Abschaffung des Individualverkehrs. Den gspritzten Gentrifizierungsopfern im siebten Hieb fällt es natürlich nicht ein, daß viele nicht so reiche Menschen, gerade in der von den Mietpreisen her leistbaren Peripherie, darauf angewiesen sind. Die sind auch auf günstige Gebrauchtwagen angewiesen, die die Grün/*_Innen alle möglichst schnell verschrotten wollen, weil "die stinken". Daß bei modernen Autos über 90% der Schadstoffe bei der Produktion entstehen, nicht im Betrieb, und es deshalb besser für die Umwelt ist, mit alten Autos so lange wie möglich zu fahren, statt neue zu kaufen, wollte man nicht wissen. Es war doch viel zu einfach, auf die "bösen Stinker" zu zeigen, da muß man selber nicht denken und anderen nix erklären.

Krank macht auch Veganismus, der wie jede Form der Mangelernährung autoaggressiv, und somit Ausdruck einer Borderlinerstörung ist. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung enthält eben auch tierische Produkte. Zu versuchen, diese mit Paraffinen und anderen Abfallprodukten der Erdölindustrie, Palmöl, Gensoja und anderen nicht zum Verzehr geeigneten Stoffe zu ersetzen, und dann noch jede Menge Pillen gegen Mangelerscheinungen schlucken zu müssen, und am Ende reicht es noch immer nicht, ist dagegen ganz klar eine Verhaltensstörung. Umso schlimmer ist deshalb, daß man sich noch mit den Leuten vom VGT (Veganer gehören therapiert) zusammengetan, und diese zu offiziellen Beratern der Partei gemacht hat. Diese Spinner haben jahrelang Reformen wie das Verbot der Gatterjagd verzögert, indem sie mit ihren terroristischen Aktionen bei den Verantwortlichen eine absolut nachvollziehbare Trotzhaltung hervorgerufen haben. Wenn Leute die sich auf offener Straße mit Blut beschmieren und nackt in Käfige stecken, nicht weil das irgendwas mit ihren Anliegen zu tun hat, sondern einfach nur, weil sie das geil finden, dann machen die meisten Leute das Gegenteil dessen was die fordern, schon allein um auf keinen Fall das zu tun, was diese Spinner wollen. Statt sich für eine Reform der landwirtschaftlichen Förderungen weg von der Massenproduktion hin zu naturnahen Nahrungsmitteln einzusetzen, propagiert man den Veganismus, und damit den Einsatz von noch mehr Chemie.

Genauso hat man das Thema Legalisierung von Cannabis und damit verbunden die Reformen der Drogenpolitik und des Arzneimittelrechtes zwar im Programm versteckt, aber im täglichen politischen Geschäft unter den Teppich gekehrt, übrigens ganz im Gegensatz zu den deutschen Grünen. Wieso? Na wenn keine Lobby dafür bezahlt, wird ein Thema auch nicht behandelt. Mit der Übernahme dieses Prinzips unterscheiden sich die Grün/*_Innen nicht mehr von den Altparteien, und darum gibt es offenbar auch keinen Grund mehr, sie zu wählen.

Gemeinsam mit den Grün/*_Innen dabei auch die Soz/*_Innen bei den Wahlen eine Niederlage einstecken müssen. Dabei fällt ein Thema das beiden gemeinsam ist besonders auf: der Genderwahn. Letzter Höhepunkt war das sogenannte Frauenvolksbegehren. Wer es gelesen hat weiß, daß es dabei in keinster Weise um die Gleichberechtigung von Frauen, sondern rein um die Bewerbung linksradikaler Inhalte ging. Die Frauensprecherin der neos hat das sofort erkannt, und ihre Unterstützung verweigert, wofür sie natürlich auf infamste Weise angefeindet wurde. Sowohl die Frauenministerin Rendi-Wagner von den Soz/*_Innen als auch der Vorstand der Grün/*_Innen haben dagegen nicht nur sinngemäß, sondern fast wörtlich verlauten lassen: "Wenn 'für Frauen' draufsteht, unterstützen wir das, egal was drin steht". Dazu kommen die üblichen Desinformationen wie die Behauptungen über die Differenzen beim Lohn für die gleiche Arbeit, die es bei uns kaum noch gibt, die aber immernoch absichtlich mit den Unterschieden beim Lebenseinkommen vertauscht werden, worauf die Leute bei uns aber nicht hereinfallen, und das unterschlagen der Tatsache, daß Frauen die zusätzlich erwerbstätig werden meist in die Arbeitslosigkeit oder prekäre Beschäftigung wechseln, nicht in gut bezahlte Jobs. Daß man dazu noch versucht, den Menschen den gegenderten Neusprech aufzuzwingen, wogegen sich in den Umfragen die es dazu gibt immer zumindest 96% aller Befragten aussprechen, auch der Frauen, wird auch nicht zur Wählbarkeit beigetragen haben.

Zu dem Thema passt auch die Geschichte die wir Piraten mit Albert Steinhäuser erlebt haben. Als wir in den Umfragen zu einer ernsten Konkurrenz wurden, hat er den Vorstand der Piratenpartei eingeladen, natürlich bis auf den einen, der den Laden eigentlich am Laufen gehalten hat. Über den hat er dann eine Akte vorgelegt. Eigentlich über dessen Vater, der ein freiheitlicher war. Er hat seinen Gästen eingeredet, ihr Kollege wäre ein Agent der FPÖ, der geschickt worden wäre, um die Piratenpartei zu zerstören. Die versammelten Dorftrottel sind natürlich darauf hereingefallen, und haben auch nicht begriffen, daß sie ab diesem Zeitpunkt Agenten der Grünen Stasi waren, die geschickt wurden um die Piratenpartei zu zerstören. Der Versuch den fälschlich Beschuldigten aus der Partei zu werfen führte zu einem Ausschluß durch den Vorstand, der aber später im Zuge einer Generalversammlung von der Parteibasis aufgehoben wurde. Doch der Schaden war bereits angerichtet, und eine Hoffnung für die politische Zukunft unseres Landes war zerstört. Was das mit der Liste Pilz zutun hat? Na alles. Der grüne Mielke hat ja auch Akten über seine Kollegen, um denen, die sich von ihm und seinen Komplizen lossagen, noch eins mitzugeben. Wenn man dann noch so fahrlässig ist, dem Europaforum Alpbach in die Falle zu gehen, ... naja, Anfängerfehler. Das mafiose System der existierenden Parteien und ihres Filzes aus Korruption und Freunderlwirtschaft lässt keine neue politische Kraft hochkommen, schon gar keine, die sich Transparenz und Mitbestimmung auf die Fahnen geschrieben hat, ohne ihr gesamtes Repertoire an hinterfotziger Niedertracht und ihre unbegrenzte kriminelle Energie dagegen zu setzen.

Die Grün/*_Innen haben sich über die Jahre immer weiter vom gesellschaftlichen Konsens und den Grundsätzen einer freiheitlich demokratischen Grundordnung (nein, das hat nix mit der FPÖ zu tun, für alle die von Politik garnix verstehen) entfernt, und sind zu einer Partei der Vorschriften und Verbote, gebrochenen Versprechen, absurden Ideologien und abgedrehten Esoterik geworden. Dafür haben sie jetzt die Rechnung kassiert. So einfach ist das, da braucht man garnicht über den angeblichen Rechtsruck der bösen Wählerschaft und andere blöde Ausreden zu lamentieren.

ahoy
hellboy

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General Discussion / Sebastian Kurz und der Austrofaschismus
« on: 2017, 10, 18; 15:43:18 »
Kurz verklagt den Falter wegen satirischer Überschrift zu Artikel

Der Falter betitelte einen Artikel über Kurz mit "der Neofeschist". Hier berichtet die Presee: http://diepresse.com/home/kultur/medien/5305176/Gegengift_Der-Falter-und-sein-plattes-Wortspiel-mit-Neofeschist
Irgendwie peinlich, daß sich der Autor des Artikels memüßigt fühlt, das Wortspiel zu erklären. Das lässt vermuten, daß er es selber nicht gleich verstanden hat.

Mit diesem wehleidigen Versuch Satire zu verhindern erinnert Kurz frappierend an Trump. Er will ja auch das Magazin Titanic wegen einer Satire verklagen. Damit stellt er sich in eine Reihe mit Putin und Erdogan. Daß der Vergleich bei der ÖVP durchaus berechtigt ist, hat die Presse ja schon einmal in einem peinlichen Artikel, der eigentlich Promotion für die Autorin eines einschlägigen Buches ist, zu verschleiern versucht: http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/497811/Dollfuss-die-Historiker-und-die-Parteipolitik

Allein das Wort Austrofaschismus immer in Anführungszeichen zu setzen, als wäre das eine Bezeichnung, die nicht wissenschaftlich gebräuchlich ist, spricht Bände. Auch statt Selbstkritik zu üben ständig auf andere zu zeigen, ist eine erbärmliche Strategie, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Das bisher im ÖVP Parlamentsclub hängende Portrait von Faschistenführer Engelbert Dollfuß wurde nur nicht in die derzeit genutzten Container übersiedelt, weil dort kein Platz ist. Man besitzt es aber weiterhin, und stellt es im niederösterreichischen Landesmuseum aus. Lopatka spricht weiterhin von "positiven Aspekten" des Wirkens von Dollfuß. Auch in dem Artikel wird wieder die widerliche Geschichtsfälschung weiterverbreitet, das Dollfußregime habe sich durch besonders frühe Verfolgung der Nationalsozialisten hervorgetan. In Wahrheit hat Schuschnigg mehrfach bei Hitler vorgesprochen, und ihm angeboten, daß die Austrofaschisten die offizielle Vertretung der Nazis in Österreich werden. Hitler hat das abgelehnt, weil ihm der Katholizismus der Austrofaschisten nicht ins Konzept gepasst hat, und ERST DANN hat das Dollfußregime angefangen, die Nazis zu verfolgen. Wer nicht bereit ist, die eigene Parteigeschichte aufzuarbeiten, und dann noch versucht, die Medien mittels gerichtlicher Klagen gleichzuschalten, braucht sich über solche Vergleiche nicht im geringsten zu wundern.

ahoy
hellboy

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TF:Konsumentenschutz / Der Beschiß mit Maut und Umweltprämien
« on: 2017, 09, 14; 01:37:27 »
Ein LKW belastet die Infrastruktur 40.000 mal so stark wie ein PKW. Nein, das ist kein Tippfehler, das ist wirklich so viel. Müssten deshalb die LKWs alleine für die Erhaltung der Straßen aufkommen, würden die Verbraucherpreise steigen. Das wollen die Politiker aber nicht, weil es sich einfach den Wählern besser verkaufen lässt, den Autofahrern noch weiter in die Taschen zu greifen. Im Tausch gibt es sogenannte "Umweltprämien" für Neuwagen, die die Umwelt schädigen, weil 80% des co2 Ausstoßes eines modernen Automobils bei der Produktion entsteht, nicht im Betrieb. Aber das soll keiner wissen, daß es besser für die Umwelt ist einen alten Stinker so lange wie möglich zu fahren, statt ein schickes Elektroauto dessen Magnete mit Energie aus Kohle, Erdöl und Atomstrom erzeugt werden, weil das ist schlecht fürs Geschäft.

ahoy
hellboy

5
Patrioten waren schon immer "Idioten". Wer nichts hat als die Tatsache, dass er zufällig in einem bestimmten Land geboren ist, hat gar nichts. Idioten im Sinne der alten Griechen, die das Wort erfunden haben, welches ursprünglich Leute bezeichnet, die sich nur für sich selbst und ihre Befindlichkeiten, aber nicht für die Interessen der Allgemeinheit und die Bedürfnisse der Gesellschaft interessieren.

Ein paar Zitate von Literaten und Philosophen zum Thema Patriotismus (ich weiß, ein paar davon enthalten sehr deutliche Formulierungen, aber Schopenhauer und Bierce wird man es glauben müssen, und wer bin ich, solche Menschen zu kritisieren):

• "Patriot: Jemand, dem die Interessen eines Teils über die Interessen des Ganzen gehen. Der Gimpel der Politiker und das Werkzeug der Eroberer." – Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch, Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers

• "Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus." - Kurt Tucholsky (Kaspar Hauser): Der Mensch. Die Weltbühne, 16.06.1931, Nr. 24, S. 889, zeno.org

• "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit, Von dem was einer vorstellt. pp. 360

• "Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen Patriotismus." – Arthur Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass

• "In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes." - Walther Rathenau: Gesammelte Schriften in fünf Bänden, Bd. 4, Berlin 1918, S. 227

• "Patriotismus, der: Entflammbarer Müll, der für die Fackel des Ehrgeizlings bereit liegt, welcher seinen Namen ins rechte Licht gerückt sehen will." – Ambrose Bierce, Aus dem Wörterbuch des Teufels

• "Patriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken." – Samuel Johnson, The Life of Samuel Johnson, LL.D. von James Boswell, Eintrag vom 7. April 1775. London: Hutchinson & Co., 1791. Band 1, S. 211 Google Books

• "Fatal ist mir das Lumpenpack, // das, um die Herzen zu rühren, // den Patriotismus trägt zur Schau, // mit allen seinen Geschwüren." - Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen

• "Wer sonst gar nichts hat, der hat doch ein Vaterland. Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine." - Wiglaf Droste, Kommentar in der taz, 5. Dezember 2003, taz.de

• "Heimat ist ein Ort, kein Gefühl." - Anon Un Rama, Twitter, 2017

Schon ziemlich hart, das Urteil der Größen aus Politik und Kultur, aber bestimmt zutreffend.

Aus einem Artikel von FM4:

Quote
Die Identitären: Die "Neuen Rechten" im Aufwind?

Sie bezeichnen sich als identitär, weder links noch rechts und haben doch mit dem rechtsextremen Rand eines gemeinsam: die Gegner heißen "Multikulti" und muslimische Einwanderer.

Anfang 2012 haben zehn junge Männer in Wien eine Gruppe mit dem Namen "Wiener Identitäre Richtung" gegründet - kurz W.I.R. Das Ziel der Schüler und Studenten: Der Erhalt der Wiener Identität. Nichts Verdächtiges auf den ersten Blick. Die Gründungsmitglieder eint allerdings nicht nur die Traditionspflege, sondern auch ihre rechtskonservative Gesinnung und die Angst vor dem Verlust des Wienerischen. Letzteres zu erhalten, ist aber nur ein Teil ihres Anliegens. Vielmehr haben sie angekündigt die Speerspitze einer neuen Bewegung zu sein, Sprachrohr für das "echte, wahre Wien", eine Bewegung, die ein Sammelbecken für alle Patrioten und Identitären sei, die weder links noch rechts seien, weder Rassisten noch Antisemiten, sondern Demokraten und "Ethnopluralisten", schreiben sie auf ihrer Homepage. Eine Umdeutung von belasteten Begriffen wie Volk und Rasse inklusive.

Ruhig den ganzen Artikel lesen, er ist sehr aufschlußreich. Daß solcher rechtsradikaler Bodensatz unserer Gesellschaft zu feige ist, sich offen als rechts zu deklarieren, spricht auch Bände. Genau wie daß sie sich immer in größeren Gruppen zusammenrotten und auf die vermeintlich schwächsten der Gesellschaft losgehen. Im Audimax haben sie eine friedliche Theateraufführung gewaltsam unterbrochen, aber man hat sich gewehrt, das gehört denen viel öfter. Auch bei ihren Aufmärschen kommt es jedes mal zu gewaltsamen Ausschreitungen, und immer versuchen sich die sonst so angeberischen Herrenmenschen weinerlich als arme, unschuldige und wehrlose Opfer hinzustellen. "Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt?" heißt es schon bei den Ärzten. Aber das Lied hören sie wohl nicht so gerne, weil das ist ausdrücklich über Leute wie sie, und heißt "Schrei nach Liebe". Den Refrain brauch ich hier wohl nicht zitieren.

Die Identitären machen auch kein Hehl darus, wer sie eigentlich sind. Schließlich tragen sie bei ihren Umzügen vorne immer ihre gagerlgelben Wimpel mit dem verunglückten Mazda-Logo, und hinten schwenken ein paar Patrioten russische Fahnen. Damit sind sie die Speerspitze des Putinismus in Mitteleuropa, einer politischen Strömung die sich fast ausschließlich auf Patriotismus und Führerkult gründet. Bei Putin sieht man wiederum das, was ebenfalls typisch für Patriotismus ist: wenn der große Anfürher wirtschaftspolitisch scheitert und abgewirtschaftet hat, fängt er halt einen Krieg an. Das ist nichts typisch russisches, das ist auf der ganzen Welt so. Alleine die US-Präsidenten haben das bis auf Obama in letzter Zeit alle gemacht. Reagan war ohnehin ständig im Krieg, ob offiziell oder illegal und geheim, Bush Sr. hat den ersten Irakkrieg angefangen, als die Wirtschft lahmte, als die Lewinski-Affäre aufkam hat Bill Cliton Libyen bombardiert, Bush Jr. kam 9/11 gerade recht, deshalb ja die ganzen Vorwürfe er würde selbst dahinterstecken, hatte er doch so den perfekten Vorwand für den zweiten Irakkrieg. Argentinien hat den Falklandkrieg auch angefangen, als die Wirtschaft dort an Boden war, und Thatcher hat auch nur so schnell mobil gemacht, weil sie das ebenfalls gerade bitter nötig hatte, wegen, Überrraschung, der miesen Wirtschaftslage im Land. Das sind nur einige Beispiele die zeigen, wie Patriotismus funktioniert, denn die Beliebtheitswerte beim Volk sind leider bei all den großen Führern in allen diesen Fällen steil nach oben gegangen.

Mein Lieblingspeispiel ist und bleibt aber Nicaragua. Die kommunistischen Sandinistas die dort herrschen sind natürlich notorisch pleite, dazu sind sie ja Kommunisten. Um die darbende Bevölkerung davon abzulenken, wollen sie auch ein bisschen Krieg spielen. Als Gegner kommt dafür aber nur das benachbarte Costa Rica in Frage. Die haben aber gar keine Armee, denen reicht ihr militärisches Beistandsabkommen mit den USA und anderen amerikanischen Staaten, und die Tatsache, daß sie das reichste Land weit und breit sind, und für diesen Beistand auch zahlen können. Deshalb können die Nicos die Ticos nicht wirklich angreifen. Die Sandinisas haben sich dafür aber eine Lösung ausgeacht, die auf den ersten Blich ziemlich lächerlich wirkt: im Grenzfluß zwischen den beiden Ländern gibt es eine unbewohnte Insel. Die wird von beiden Ländern beansprucht, obwohl sie eigentlich wertlos ist. Die wird dann von den Nicos bombardiert, weil das liefert tolle Bilder von Explosionen und Carracho, die braucht man, damit es nach Krieg aussieht. Die Ticos protestieren, und drohen mit dem Eigreifen ihrer Schutzmächte. Sobald Gras über die Sache, bzw Buschwerk über die zerbombte Insel gewachsen ist, geht das ganze wiede von vorne los. Alles in allem ein ziemlich fauler Zauber. Es wäre ja anzunehmen, daß auf diesen lächerlichen Theaterdonner niemand hereinfällt, wäre da nicht die Tatsache, daß die Sandinistas ihr Publikum ganz genau kennen: es sind Patrioten.

ahoy
hellboy

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TF:Konsumentenschutz / Gegen das Monopol von sky
« on: 2017, 05, 07; 19:59:55 »
Wenn man heute in Europa Satelliten- oder Kabel- TV haben will, hat man meist die Wahl zwischen sky und sky. Das ist nicht nur aus marktwirtschaftlicher Sicht bedenklich, sondern auch aus informationspolitischer. Es ist vonseiten der Politik unverantwortlich, es einem privaten Konzern zu überlassen, wem welche Sender zu welchem Preis angeboten werden.

Der Staat trägt die alleinige Verantwortung dafür, seiner Bürgerschaft ein Mindestmaß an relevanter Information zur Verfügung zu stellen, das ist Teil der Grundversorgung. Nur informierte Bürger sind auch mündige, kompetente und kritische Wähler. Das steht nicht umsonst so im Gesetz, und dafür zahlen wir Rundfunkgebühren. Es ist im Sinne der europäischen Einigung ohnehin nicht einzusehen, daß die öffentlich rechtlichen Sender aller europäischen Länder nicht in allen anderen europäischen Ländern frei oder überhaupt empfangbar sind. Alleine das würde die Einrichtung eines eigenen, europäischen Kabel- und Satelliten- Angebots rechtfertigen. Dieses könnte dann ergänzt werden mit allen Sendern, die auf sky nicht gelistet werden, oder die das zusätzlich zu ihrer Listung bei sky möchten (wenn sky das vertraglich zulässt, aber das ist deren Problem). Daß diese Sender innerhalb der Grenzen der Gesetze agieren müssen ist selbstverständlich.

Preislich wäre es sicher ein interessantes Angebot, wenn das soviel kosten würde wie die Grundgebühr des kommerziellen Kabelangebotes. Vor allem für Leute, die mit den derzeit üblichen Paketangeboten nichts anfangen können. Alleine, daß dort für den heute üblichen hd-Standard noch ein Aufpreis verlangt wird, ist reine Abzocke. Und wenn man sich dann noch für Wissenschaft, Kultur und Information interessiert, muß man im Paket auch die privaten trash-Sender, die werbeverseucht, bis zur Unkenntlichkeit geschnitten und grundsätzlich ohne die Option Originalsprache daherkommen mit dazu nehmen. Die meisten öffentlich rechtlichen gibt es bei den kommerziellen Kabelanbietern meist heute schon im Basis-hd-Paket ohne Aufpreis. Das kann so bleiben, nur sollte man sich gezielt für ausschließlich eine Art von Sender entscheiden können.

Derzeit befindet sich sky in der Endphase der endgültigen Übernahme durch die amerikanische 20th Century fox. Gerade deshalb ist es notwendig, allen Europäern eine Alternative dazu anzubieten, was ihnen ein amerikanischer privater Konzern im Fernsehen vorsetzen will. Das ist Aufgabe der europäischen Rundfunkbehörde, aber wie alle europäischen Behörden wird sie nicht tätig, wenn dazu nicht Initiativen aus den Mitgliedsländern kommen. Es sind also die öffentlich rechtlichen in den einzelnen Staaten, die hier Initiative zeigen müssen.

ahoy
hellboy

7
Nachdem es beim Frauenvolksbegehren 2017 offenbar nicht um Frauen geht, muß man sich fragen, was das ganze soll. In Anbetracht der Organisatoren und der Inhalte liegt der Verdacht nahe, daß wiedereinmal versucht wird, mittels eines Volksbegehrens eine neue politische Bewegung, und letztlich eine neue Partei zu initiieren. Eine erbärmliche Idee, ist doch das Mittel des Volksbegehrens mittlerweile völlig abgenutzt, vor allem wenn es um genau solche durchsichtige politische Winkelzüge geht.

Zu oft wurden Volksbegehren in der Vergangenheit als Wahlkampfgag und als billige Motivationshilfe missbraucht. Hier ein Versuch der Auflistung der highlights, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit:

In der Liste aller Volksbegehren des Innenministeriums stehen natürlich nur die, die tatsächlich mit über 8.000 Unterschriften abgeschlossen wurden: http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/volksbegehren/Alle_Volksbegehren.aspx
Da gab es natürlich noch etliche mehr, die weniger Unterschriften gekriegt haben, oder einfach im Sande verliefen, und deren Unterschriften nie beim Innenministerium eingereicht wurden, weil sie eben eh nur ein Propagandaschmäh sein sollten. Schade, daß es nicht strafbar ist, die Bürgerschaft so zu verarschen.

Aber auch unter den abgeschlossenen gibt es das. Das 2002 initiierte Volksbegehren "gegen Abfangjäger" war in Wahrheit für Rudi Fußi und eine seiner geplanten Parteien, natürlich links der SPÖ. 2012 versuchte er es mit dem bekannten Ziel noch einmal, diesmal sollte es angeblich um Vermögenssteuern gehen. Der selbsternannten Politikberater versuchte es auch später immer wieder, auch als er versuchte, die Piratenpartei in eine linkspopulistische Kasperltruppe umzuwandeln, was aber nicht ihm, sondern erst später der KPÖ durch Unterwanderung und Infiltration nach klassischer Stasimethode gelang. Auch die KPÖ hat in jedem Wahlkampf seit sie versuchen sich hinter vorgetäuschten Linksbündnissen mit peinlichen Namen wie "andas" oder aktuell "Aufbruch" zu verstecken ein Volksbegehren gestartet. Sie haben es jedes Mal als die größte und einzigartig innovative Marketingidee angekündigt. Nachdem sie es das erste mal im Sand verlaufen ließen, versprachen sie ab dem zweiten jedes mal hoch und heilig, daß es diesmal garantiert kein reiner Wahlkampfgag sei, und sie es nach der Wahl auf jeden Fall weiterführen würden, was natürlich jedes Mal eine offensichtliche und gewissenlose Lüge war. Das Verhalten von Fußi und der KPÖ hat natürlich dem Volksbegehren als Mittel der politischen Beteiligung jegliche Glaubwürdigkeit genommen, und so dem Ansehen direkt demokratischer Beteiligung schweren Schaden zugefügt. Und das ausschließlich zur Befriedigung der persönlichen Eitelkeiten weniger größenwahnsinniger politischer Scharlatane.

Die volle Liste kommt noch, spontan fällt mir da das "wir zahlen nichts" zur Haftung mit Steuergeldern für die Hypo ein. Das war für die EU-Wahl, und hat nach der Wahl niemand mehr interessiert. Zur Wienwahl gab es dann eines das angeblich für direkte Demokratie sein sollte, aber in Wahrheit die manipulierbare Betrugssoftware "Liquid" propagiert hat. Ein gewisser Marcus Hohenecker hat nach der Wahl noch eine Zeit lang so getan, als würde er das weiter verfolgen, weil er bei seinen Tätigkeitsberichten sonst nichts vorzuweisen hatte, und wusste, daß es ohnehin niemand nachprüft. Da hat er sich wie immer geirrt, denn ich habe es nachgeprüft, und die offizielle Seite die solange ein Volksbegehren läuft auf wien.gv.at online ist, ist längst gelöscht. Leider sind die Volksbegehren, die mit weniger als 1 Promille der Bevölkerung, also ca 8.000 Unterschriften oder gar nicht beim Innenministerium eingereicht wurden, nirgendwo aufgelistet. Aber ein paar werden wir schon finden, es gab ja genug.

Auch von rechts gab es natürlich welche, aber die waren erfolgreicher, ist doch das EU-Austritts Volksbegehren zur Gründung der EU-Stopp Partei genutzt worden. Auch die Freiheitlichen haben mit ihren Volksbegehren zumindest insofern mehr Erfolg gehabt, als sie relativ viele Unterschriften einreichen konnten. Zu mehr haben sie allerdings nicht geführt, was in den meisten Fällen auch gut ist. Außerdem haben sie sie nie so offensichtlich als Wahlkampfgag eingesetzt wie die Kommunisten.

Gerade links der SPÖ wurde schon zu oft versucht, mittels eines Volksbegehrens eine neue Partei zu etablieren. Das ist aber bisher nicht gelungen, und es wird auch dem linksromantischen antikapitalistischen Zirkel um die links aus der SPÖ gefallene Sonja Ablinger nicht gelingen.

Daß das Volksbegehren damit politisch gestorben ist, stört die Handelnden wenig. Sie sind radikale Ideologen, und wollen ohnehin keine echte Demokratie, sondern Gleichschaltung.

ahoy
hellboy

8
Da sind sie wieder aufgetaucht, von ganz links, mit einer neuen Marketingidee: ein neues Frauenvolksbegehren. Um Frauen geht es dabei natürlich nicht, sondern um eine Ansammlung linksromantischer Forderungen, die die radikale Linke schon lange vor sich her trägt. Warum dann aber ein Volksbegehren "für Frauen"? Ganz einfach: weil man dann jeden, der das nicht uneingeschränkt unterstützt, als frauenfeindlichen Chauvinisten hinstellen, und unbedarfte Frauen, die sich das nicht einmal oberflächlich ansehen, in einen Konflikt Frauen gegen Männer hineintheatern kann.

Als erstes halten die ntürlich die Hand auf. Sie sammeln per crowdfunding Geld für die Campagne, als deren Proponenten sie sich natürlich auch etwas zahlen werden, als "Aufwandsentschädigung", und somit ist das ganze ohnehin nur sein eigener finazieller Selbstzweck.

Die Forderungen im einzelnen sind ein Mindestlohn von €1.750,- und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich, ganzflächige gratis Kinderbetreuung rund um die Uhr, eine verpflichtende Frauenquote, vor allem in den Parlamentsclubs, die bei deren Nichterfüllung nicht die volle Clubförderung kriegen sollen, und das Märchen es gäbe bei uns nicht längst gleichen Lohn für gleiche Arbeit steht natürlich auch mit drin.

Daß es bei uns längst gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt, und die Unterschide beim Lebenseinkommen viele sehr komplizierte Ursachen haben, haben wir inklusive Lösungsvorschlägen hier bereits ausführlich besprochen: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/der-gender-pay-gap-ist-ein-kinder-gap/

Warum Quotenregelungen nicht funktionieren, und auch die Frauenquote überall wo sie getestet wurde gescheitert ist, haben wir auch schon bis ins Detail analysiert: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/die-frauenquote-ein-irrweg/

Dort haben wir auch erklärt, wesahlb die flächendeckende Kinderbetreuung an der Finanzierung scheitert, vor allem in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten, wo entweder die Kinder unzumutbare Anfahrtswege in die Betreuung hätten, oder sehr viele Betreuer nur wenige Kinder betreuen würden, was erst recht nicht finanzierbar wäre. Natürlich haben wir nicht vergessen zu erwähnen, daß alle wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, daß Kinder die zuhause betreut werden bessere Chancen im Leben haben, und in Zeiten der zunehmenden Automatisierung ohnehin immer weniger Arbeit für immer mehr Menschen da ist, und es daher sinnvoller wäre, für die Kindererziehungszeiten mehr Geld anzurechnen, statt Leute auf den Arbeitsmarkt zu treiben, die dann ohnehin nur arbeitslos sind. Das interessiert die radikale Linke aber alles nicht, weil Dogmen sind halt faktenresistent, dazu sind es ja Dogmen.

Das mit dem Mindestlohn klingt natürlch super, aber es hat natürlich auch Gründe, warum es den und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich nicht längst gibt. Die Linken bringen als Beispiel an dem sie ihre Forderungen illustrieren immer den Friseur. Da heißt es dann: "Glaubt ihr, die Leute würden sich nicht mehr die Haare schneiden lassen, wenn der Friseur auf einmal das doppelte kostet?" Daran merkt man, was für wohlstandsverwahrloste Snobs die meisten Linken sind. Die haben mit den Lebensumständen der wirklich armen Bevölkerung absolut nichts mehr zu tun. Ein Friseurbesuch ist reiner Luxus, und der wird bei finanziellen Nöten immer als erstes gestrichen. Die Haare kann man sich auch in der Familie oder im Freundeskreis gegensitig gratis schneiden. Der Friseur wird weniger Kunden haben, und deswegen Personal entlassen, oder ganz zusperren. Die Friseure die überleben werden die sein, zu denen schon heute die Leute gehen, die sowieso nicht aufs Geld achten müssen, und so wird ein professioneller Haarschitt zum absoluten Luxus, den sich nur die Reichsten leisten können. Friseure stehen hier natürlich nur beispielhaft für zahlreiche Berufe im Dienstleistungsbereich, in denen Frauen überdurchschnittlich beschäftigt sind. Das alles ist für Menschen, die auch nur die geringste Ahnung vom Geschäft und der Wirtschaft haben, völlig banale Logik. Nicht aber für die Kommunisten, die Initiatoren des Volksbegehrens sind, weil das ist ja alles Marktwirtschaft, und deren Abschaffung ist seit jeher ihre eigentliche Absicht.

Das alles hat mit Frauenrechten und Gleichberechtigung natürlich absolut nix zu tun. Die Versuch der Initiatoren des Volksbegehrens das irgendwie zu rechtfertigen sind dermaßen an den Haaren herbeigezogen, daß es über weite Strecken weh tut, das überhaupt nur zu lesen.

Interessant ist die Tatsache, daß sich ausgerechnet im Standard ein guter Artikel zu dem Thema findet:

Quote from: Monika Köppl-Turyna im Standard
Volksbegehren als Schuss ins Frauenknie

Die Forderungen der Frauenplattform wie höherer Mindestlohn kommen einem Programm zur Arbeitsplatzvernichtung gleich. Und gegen den Gehaltsunterschied – den Gender-Pay-Gap – gibt es ein wirksameres Mittel


Was ist gut für Frauen? Welche Maßnahmen bringen die Gleichberechtigung tatsächlich voran? Die Proponentinnen des neuen Frauenvolksbegehrens haben eine Liste von Forderungen vorgelegt, die ihrer Meinung nach diesen Zweck erfüllen. Wer ein wenig darüber nachdenkt, muss aber zu einem ganz anderen Schluss kommen: Diese gleichen nämlich einem Arbeitsplatzvernichtungsprogramm. Und damit ist den Frauen ganz eindeutig nicht geholfen, ist Berufstätigkeit doch die beste Absicherung gegen Armut und Ausgrenzung. Andere Ideen, die wir kurz skizzieren, kämen dem Ziel der gleichen Chancen für Frauen näher.

Zunächst aber: Warum solch harsche Worte? Da wäre zunächst einmal die Forderung nach einem Mindestlohn von 1750 Euro brutto. Mehr Geld ist natürlich gut. Aber es sich zu wünschen hilft noch immer nicht dagegen, dass diese Maßnahme eindeutig Jobs kosten würde, und zwar an die 16.000, wie mittels konkreter Daten aus einer Reihe von Branchen berechnet werden kann. Da mehr Frauen in Niedriglohnsektoren arbeiten als Männer – eine Analyse der Ursachen führte hier leider zu weit -, würden die meisten dieser 16.000 neuen Arbeitslosen Frauen sein.

Weniger Wochenstunden, nach oben schießende Personalkosten

Hinzu kommt das Begehren, die Wochenarbeitszeit um etwa ein Viertel auf 30 Stunden zu verkürzen. Damit ist wohl nicht gemeint, dass die Löhne auch um etwa ein Viertel sinken sollen – es geht also um eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Hier wird wohl nicht nur Ökonominnen endgültig schwindlig. Jemand, der derzeit 1500 Euro brutto verdient, erhält einen Stundenlohn von knapp 9 Euro. Gehen die Wünsche der Frauenplattform in Erfüllung, erhielte diese Person etwa 13,50 Euro pro Stunde; auf einen Schlag um die Hälfte mehr. Und damit die Arbeit, die ja nicht abnimmt, auch weiterhin erledigt wird, müssten die Unternehmen zusätzliche Arbeitnehmer einstellen. Die aus diesen Gründen nach oben schießenden Personalkosten würden viele, gerade kleinere Unternehmen nicht überleben; "nur" 16.000 Jobs weniger erscheinen da noch harmlos.

Ein höherer Mindestlohn soll auch helfen, den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen zu verringern. Männer im Niedriglohnsektor erhalten, so zeigt die Analyse "Mind the Gap" der Agenda Austria, maximal um fünf Prozent mehr Gehalt als gleich qualifizierte Frauen im gleichen Job. Dieser Unterschied, so ungerecht er ist, ist deswegen relativ gering, weil ja zumindest der niedrigste Kollektivvertragslohn für Frauen und Männer der gleiche ist. Die große Lohnbenachteiligung für Frauen liegt nicht hier, sondern weiter oben. Hier wird zum Preis vieler verlorener Jobs nur wenig erreicht.

Ursache: Extrem lange Karenzzeit

Um dem Gehaltsunterschied vehementer zu Leibe zu rücken, braucht es andere Maßnahmen. Der Lohn hängt in Österreich ganz wesentlich von der Arbeitserfahrung ab; es gilt das sogenannte Senioritätsprinzip. Daher ist die im internationalen Vergleich extrem lange Karenzzeit bzw. die Abwesenheit vom Beruf die wichtigste einzelne Ursache für den Gender-Pay-Gap. Wer beim aktuellen Lohnregime bleiben und gleichzeitig den Gehaltsunterschied reduzieren will, kommt nicht umhin, die Karenzzeit zu verkürzen. Zur Karenzzeit sagt das Frauenvolksbegehren nichts, diese soll also weiterhin bis zu zwei Jahre dauern. Kinderbetreuungsgeld gibt es ja bis zu drei Jahren. Die Agenda Austria plädiert hingegen dafür, die bezahlte Karenz auf ein Jahr zu verkürzen; sechs Monate davon sollen die Väter wahrnehmen müssen, was dem Ziel der Frauenorganisationen entspricht, die Familienarbeit anders aufzuteilen.

Horrend teure Forderungen

Während das Volksbegehren einen Rechtsanspruch auf ganztägige kostenlose Betreuung für jedes Kind ab acht Wochen nach der Geburt vorsieht, meinen wir, dass ein Betreuungsscheck nach einem Jahr bezahlter Karenzzeit die bessere Variante ist. Warum? Der Rechtsanspruch könnte allein beim Staat eingefordert werden. Mit einem Scheck aber können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind einen (staatlichen) Kindergarten besucht oder sie es z. B. zu einer Tagesmutter bringen. Gerade für kleine Gemeinden, wo das Betreuungsangebot besonders unbefriedigend ist, sind eigene Ganztagskindergärten zu teuer und damit unrealistisch. Der Scheck würde zu einem größeren und flexibleren Angebot führen; es gäbe dann mehr Kinderbetreuung in unterschiedlichen Formen zu bisher nicht üblichen Zeiten.

Kurz gesagt: Einige Forderungen des Frauenvolksbegehrens sind horrend teuer und in der Folge gerade auch für Frauen kontraproduktiv. Gleichzeitig gibt es die eine oder andere ähnliche Vorstellung, wie die Chancengleichheit für Frauen erhöht werden könnte. Schön wäre, wenn Frauenorganisationen, die im Endeffekt ähnliche Vorschläge machen, jene der Agenda Austria nicht ablehnen, bloß weil ihnen der Absender vielleicht nicht gefällt. Es sollte doch kein Problem sein, in einem bestimmten Bereich an einem Strang zu ziehen, auch wenn die Meinungen über andere Fragen auseinandergehen. Zum Wohle der Frauen. (Monika Köppl-Turyna, 1.5.2017)

http://mobil.derstandard.at/2000056813955/Volksbegehren-als-Schuss-ins-Frauenknie

In den Kommentaren entlädt sich natürlich der spontane Volkszorn der bezahlten Systemtrolle, mit den selben alten Unterstellungen gegen, und Anfeindungen von Frauen wie der Autorin des Artikels, die zwar erfolgreich und klug sind, und deshalb eigentlich ein Vorbild für alle Frauen sein könnten, aber die halt nicht ideologisch gleichgeschaltet, und somit natürlicher Feind der linken Spackeria sind. Damit führen sie natürlich selber den Beweis, daß es bei diesem ganzen Aufgebot nicht um Frauenrechte und Gleischstellung, sondern ausschließlich um ideologische Indoktrination und Gleichschaltung geht. Umso trauriger ist es, daß sich offenbar aus einem absurden Chorgeist der Frauen untereinander heraus sogar ÖVP-Frauenchefin Schittenhelm dazu verstiegen hat, diese Ansammlung linkspopulistischer Unsäglichkeien zu unterstützen. Das ist genau das, was die Initiatoren bezwecken: Frauen die zu dumm sind, ihre Absichten zu hinterfragen und zu erkennen, zu Unterstützern ihrer realitätsfernen und linksromantischen Agenda zu machen. Daß es daran liegt, daß die ÖVP jetzt generell eine linksradikale Agenda vertritt, ist extrem unwahrscheinlich. Bei der frauenpolitischen Sprecherin der neos wurde es von den Organisatoren nach der Präsentation des Volksbegehrens auf Twitter so dargestellt, als würde sie das auch unterstützen, aber die hat sich das nur angehört. Dann hat sie sich über die Inhalte sehr kritisch geäußert, wie hier zwei Postings weiter nachzulesen ist, das haben sie zunächst "vergessen" zu erwähnen. Mittlerweile beschimpfen sie sie dafür, daß sie den Blödsinn kritisiert. Politische Redlichkeit sieht auch hier anders aus.

Man kann nur dazu aufrufen, das Hirn einzuschalten, und nicht reflexartig "ich bin dabei, ist ja für die armen unterdrückten Frauen, die sich sonst nicht helfen können" zu schreien. Frauen sind bei uns den Männern gesetzlich absolut gleichgestellt, und es gibt zahlreiche Gestze und Regulierungen, die Diskriminierung und Ungleichbehandlung unter Strafe stellen, und Frauen die dem ausgestzt waren Hilfe garantieren. Einige davon wurden seit dem letzten Frauenvolksbegehren erlassen, und damit ist auch die vorrangige Behauptung des Volksbegehrens, es wäre notwendig, weil sich seit dem letzten Frauenvolksbegehren in Sachen Gleichstellug der Frauen nix getan habe, ad absurdum geführt.

Fazit: das ganze ist nur ein groß angelgtes Spendenhustling der linksradikalen "Marxismus-Feminismus"-Zirkel, und ein peinlicher weil offensichtlicher Propagandacoup der European Left.

ahoy
hellboy

9
Quote
Rücktritt MoD
Nachdem zuletzt harsche Kritik an meinen Handlungen und auch meiner Person aufgekommen ist, biete ich hiermit meinen vorzeitigen Rücktritt an.
Ich habe das Regelwerk des Misstrauensantrages gewählt, weil dieses am ehesten einer Abwahl entspricht. Gerne kann ich auch ein Meinungsbild anlegen, wenn das gewünscht ist.

https://reddit.piratenpartei.at/r/Allgemein/comments/1o1/r%C3%BCcktritt_mod/

Aufgrund unserer prophetischen Veranlagung haben wir es kommen gesehen: wenn die Mitglieder ausgehen, geht auch das Geld aus, und dann gehen die letzten Schmarotzer von Bord.

Ein aktuelles Sittenbild zeigt, daß sie es ohnehin nie verstehen werden:
Quote from: 0utput
Welche harsche Kritik an welchen Handlungen denn?
Dürfte man das von der Transparenzpartei auch erfahren oder besprecht ihr das`nur in euren geheimen Telegram-Gruppen?

Sollte jemand nicht wissen, was für ein mieser Typ der Hohenecker ist, hier zur Erinnerung, im zweiten Teil: http://partypiratesat.createaforum.com/piraten/die-geschichte-der-piratenpartei-in-osterreich/

Das heißt natürlich nicht, daß er sich wirklich schleichen wird. Das ist der verzweifelte Versuch jemanden dazu zu bringen, ihn darum zu bitten doch da zu bleiben, weil ja niemand anders mehr da ist. Er fühlt sich offenbar zu wenig beachtet, obwohl man ihn garnicht wenig genug beachten kann, und zu wenig lieb gehabt, dabei kann man ihn garnicht genug verachten. Es ist ein verzweifelter Schrei nach Aufmerksamkeit, allerdings in einer Partei, die unter anderem seinetwegen keine Mitglieder mehr hat, weshalb diese Verzweiflungstat bis auf den Hohn von 0utput keinerlei Reaktion hervorgerufen hat. Hohenecker war von Anfang an weder charakterlich noch intellektuell geeignet, als Pirat durchzugehen, und erstrecht bei uns irgendeine Funktion kompetent auszuüben. Er ist ein minderwertiger, charakterloser, unterbelichteter Wadlbeisser, ein größenwahnsinniger Wutgreissler, der sich für einen großen Anführer gehalten hat, und der jetzt mit der grausamen Realität konfrontiert wird, die er so lange gewaltsam ignoriert hat.

Wir Piraten wünschen diesem miesen Dreckskerl nach allem was er getan hat die Pest an den Hals, und hoffen, daß er so unglücklich und verzweifelt wie möglich ist, und uns nie wieder über den Weg läuft.

ahoy
hellboy

10
Pöpö / Patschen: keine Mitglieder und völlig verblödet
« on: 2016, 11, 22; 18:41:54 »
Quote
Gemeinderat Philip Pacanda wurde am Samstag zum Spitzenkandidaten der offenen BürgerInnenliste der Piratenpartei gewählt. Mit 100% Zustimmung aus den Reihen der Piratenpartei und den parteilosen UnterstützerInnen zeigt die Plattform Geschlossenheit hinter Pacanda.

pacanda„Wer für BürgerInnenbeteiligung einsteht muss diese auch leben. Darum haben wir uns entschlossen mit einer für alle Grazerinnen und Grazer offenen Liste in die Gemeinderatswahl 2017 zu gehen. Wir wollen die klassischen Parteistrukturen aufbrechen! Es freut mich, dass sowohl Piraten als auch unseren parteilosen UnterstützerInnen mich heute zum gemeinsame Spitzenkandidat unserer Bewegung gewählt haben“, kommentiert Pacanda seine Wahl.

Durch den großen Andrang an unabhängigen Kandidaturen entschied man sich auf der MitgliederInnenversammlung die restliche Listenwahl erst nächste Woche durchzuführen.

https://steiermark.piratenpartei.at/pa-grazwahl-piraten-und-unabhaengige-kueren-gemeinsamen-spitzenkandidaten/

Nicht nur, daß sich bei den steirischen Pseudopiraten keine Kandidaten für die Gemeinderatswahl in Graz finden, und sie deswegen wieder irgendwelche Leute auf ihrer Liste kandidieren lassen, ohne sie auf ihre Eignung zu testen, sie beweisen ihre völlige Verblödung auch in ihrer Diktion. "Mitgliederinnen" ist ein Wort, das jene die es verwenden als völlig gehirngewaschene Neostalinisten entlarvt. Piraten sind postgender, und deswegen wird bei uns die Sprache grundsätzlich nicht gegendert, auch nicht Worte bei denen eine weibliche Form mit dem Suffix "innen" theoretisch möglich wäre. Aber aus Mitgliedern "Mitgliederinnen" zu machen beweist nicht nur die völlige Unkenntnis der deutschen Sprache, sondern auch eine massive und krankhafte Indoktrination mit linksradikaler Ideologie, die in einer demokratischen und aufgeklärten Gesellschaft nichts zu suchen hat.

Wir echten Piraten distanzieren uns ausdrücklich von solchen Idiotien, und auch von den Pseudopiraten um Philip Pacanda!

Piraten sind postgender!
Piraten sind postideologisch!

ahoy
hellboy

12
Piraten / Die Diktatur der Nervensägen
« on: 2016, 09, 27; 21:49:18 »
Die Diktatur der Nervensägen

Sie ist in aller Munde, die vielbeschworene Politikverdrossenheit. Als Gründe werden meist die mangelnden Möglichkeiten der Wähler auf die Politik Einfluß zu nehmen und der ach so rüde Umgangston in der Politik genannt. Doch das ist nicht alles.

Die Politikverdrossenheit ist zum Teil beabsichtigt, bedingt sie doch auch die Frustration der Kritik, die auf taube Ohren stößt und irgendwann zu deren Verstummen führt, und eine wachsende Gleichgültigkeit gegenüber den Machenschaften der Mächtigen. Darum ist man jetzt dazu übergegangen, Kritische Bürger und Journalisten gezielt aus dem politischen Diskurs zu trollen.

So berichtet heise.de:

Quote from: Heise
Sockenpuppen aus Österreich: Foren gezielt manipuliert

Ein österreichische PR-Agentur soll mit zehntausenden Fake-Accounts gezielt Kommentare in Foren gestreut haben, die die Auftraggeber in besseres Licht rückt. Das geschah im Dienste gewichtiger Kunden.

Eine Wiener PR-Agentur namens Mhoch3 hat offenbar im großen Stil versucht, durch vermeintliche Nutzerpostings die öffentliche Meinung in Onlineforen zu beeinflussen. Laut Recherchen des Magazins Datum standen dahinter prominente Auftraggeber wie etwa die konservative Partei ÖVP, die staatliche Eisenbahngesellschaft ÖBB, die Bank Austria, das Reise-Unternehmen TUI Österreich, der Pharmakonzern Bayer Austria, aber auch Kunden außerhalb des deutschen Sprachraums wie der britische Anbieter Paysafecard.

Der Bericht bringt mehrere Beispiele solcher Kommentare von Fake-Nutzern, zum Beispiel 2009 anlässlich der Studierendenproteste "unibrennt" über den damaligen Bildungsminister Hahn (ÖVP): "Ich finde es toll, dass Hahn, obwohl er selber anscheinend nicht so protestieren würde, doch Verständnis für die Proteste und die Besetzung hat. Nun bleibt es zu hoffen, dass dieser Konflikt bald gelöst wird – Letztendlich bemüht sich Hahn doch darum.“

80.000 bis 100.000 Kommentare pro Jahr

"Wir machen Meinung", verspricht die Agentur. Vergrößern Datum schätzt, dass die Agentur mehrere zehntausend solcher Fake-Accounts angelegt haben könnte. Eine Liste von 2012 verzeichne rund 10.000 Profile, dazu noch 2000 für internationale Foren, wobei die Agentur wohl Online-Meinungspflege in mindestens sechs Sprachen anbietet. Die jährliche Leistung wird auf 80.000 bis 100.000 solcher Kommentare geschätzt. Die seit zehn Jahren aktive Agentur unterhält dafür offenbar einen Stamm von freien Mitarbeitern, die nicht vom Büro aus posten dürfen, damit die IP-Adressen keinen Verdacht erregen.

Agenturchef Martin Kirchbaumer bezeichnete die Poster gegenüber Datum als "Onlinejournalisten“, die recherchierten, sich eine Meinung bildeten und sie äußerten. Die Agentur habe aktuell vierzig Angestellte und beschäftige eine dreistellige Anzahl solcher "Online-Journalisten“. Das verdeckte Vorgehen begründete Kirchbaumer damit, dass einem offen auftretenden "Firmenvertreter nichts geglaubt wird“. Dabei gehe es nicht um Irreführung, sondern um Aufklärung über wahre Inhalte, was von der Zielgruppe auch gewünscht werde, betonte er.

"Du schläfst nicht so gut"

Datum zitiert auch ehemalige "Onlinejournalisten“, die diese Praktik etwas anders bewerten: "Wenn du einem Spielsüchtigen in einem Wettforum vorgelogen hast, dass du seit Jahren gut vom Onlinezocken lebst, dann schläfst du nicht so gut." Mhoch3 dürfte jedenfalls nicht die einzige Agentur sein, die so vorgeht: 2013 wurde etwa das Vorgehen des Anbieters Wiki PR publik, der Wikipedia-Einträge von mindestens 300 Fake-Profilen aus verschönerte. (axk)

Das Trollen im Internet wurde ursprünglich vom Hackerkollektiv Anonymus erfunden.
https://m.youtube.com/watch?v=kO3vIQw0WMs
Was anfangs nur harmloser Spaß im Netz war, enthüllte sein Potential im Kampf gegen rechtsradikale Radiomoderatoren und die kriminelle Gehirnwäschesekte Scientology in den USA. Grundlage deren Methoden waren die technischen Fähigkeiten der Aktivisten, und die Tatsache, daß die Aktivisten im der Masse scheinbar unendlich viel Zeit in ihre Aktionen investieren konnten. Doch jetzt werden sie ausgestochen von Leuten, die hauptberuflich ihre Zeit in solche Aktionen investieren, im Auftrag von Leuten, die nahezu beliebig viele Angestellte dafür rekrutieren können. Davon hat ja @Hawaiipiraten von Österreich hier bereits berichtet.

Auch das Nachschlagewerk Wikipedia ist betroffen

In der Wikipedia kommt es vermehrt zu sogenannten „edit wars“, im Zuge derer bezahlte und auch freiwillige Anhänger einer bestimmten Ideologie die frei veränderbaren Seiten entsprechend ihrer gewünschten Weltsicht immerwider verändern, auch wenn die dortigen Moderatoren das wieder richtigstellen, bis die Seiten für die öffentliche Bearbeitung gesperrt werden müssen. Doch damit endet es nicht, es werden dann einfach parallele Seiten erstellt, in denen wieder die selbe Desinformation verbreitet wird. Für ungeübte Benutzer von Wikipedia ist es dann nicht zu unterscheiden, welche der Seiten die korrekten Informationen enthält. Die Gruppen, die diese Vorgänge am öftesten verursachen sind Genderideologen, auch in der englischen Version, wie der Guardian berichtet, und bezahlte Propagandaschleudern und überzeugte Anhänger diverser Diktatoren. Mir selbst ist das zuletzt wieder vor Augen geführt worden, als ich eine Seite zu Yugoslavienkrieg in der Wikipedia gefunden habe, die die gesamte Verantwortung für alles was dort passiert ist auf eine Aggression der NATO schiebt. Der Text findet sich auch wortgleich auf einer Propagandaseite einer Lobbyorganisation von Putins Partei, also ist auch klar, wer das in der Wikipedia platziert hat. Damit ist der Status der Wikipedia durch genau das gefährdet, was sie eigentlich ausmacht, nämlich die Möglichkeit für jedermann dort zum Umfang der gespeicherten Information beitragen zu können. Auch mit der Genderfraktion habe ich meine Erfahrungen gemacht. Die schafften es sogar, daß in deutschen Fernsehmagazinen von selbsterklärten Wächtern über Wahrheit und Anstand, ja sogar dem moralischen Zeigefinger der deutschen Medienlandschaft, dem Medienmagazin ZAPP, ganze Beiträge voller Verleumdungen über mich gesendet wurden, weil ich sie für ihre Aggressivität und Dogmatik kritisiert hatte.

Blogs haben es naturgemäß besonders schwer

Die Betreiber von Blogs sind auf solche Angriffe schlecht vorbereitet, man hat dafür ja kein Personal, und weil sich natürlich niemand der sowas noch nicht erlebt hat vorstellen kann, daß es sowas überhaupt gibt, geschweige denn welche Ausmaße so etwas annehmen kann. Man will den Leuten eine Plattform bieten sich auszudrücken, und wird dann von Werbung und Propaganda überschwemmt, und hat es mit aggressiven Spinnern zu tun, die auf der jeweiligen Plattform keine eigenen Artikel schreiben, sondern nur denen die schreiben mittels massenhaft gezielter, untergriffiger und negativer Kommentare das Schreiben vermiesen wollen, weil das Geschriebene dem eigenen Weltbild nicht entspricht. Auch da gibt es bezahlte. Man erkennt sie am ungelenken und aufgesetzten Auftreten, und dem Erfüllen diverser Stereotype, die sie in ihrer Ausbildung zur Propagandaschleuder erlernen. Zunächst haben sie Avatarbilder, die Sympathie erzeugen sollen, meist süße Terbabys mit Hundeblick, oder Bilder von knapp bekleideten Inernetgrazien, die diese zur freien Verfügung ins Netz stellen. Sie geben sich erst konziliant und diskussionsbereit, aber wenn man ihre Propaganda mit Fakten und Argumenten widerlegt werden sie ganz schnell persönlich, und kennen keine Grenzen der Untergriffigkeit und des schlechten Geschmacks mehr. Sie arbeiten mit billigen Tricks aus dem NLP, das aber nur bei Menschen mit geringer Bildung wie ihnen funktioniert. Gebildete Menschen durchschauen das sofort, was die bezahlten Trolle dann völlig aus der Fassung bringt, und dazu den anderen genau das zu unterstellen, was sie selbst machen, nämlich Quellen ignorieren, banale Tatsachen in Frage stellen, längst widerlegte Dinge immerwieder als Argument anführen, kurz alles was es im NLP-Arsenal so gibt, inklusive den anderen die Verwendung von NLP zu unterstellen. Sie müllen hemmungslos Kommentarfunktionen mit seitenweise sinnentleertem Spam zu, und nehmen damit Moderation, Autoren und Lesern der Blogs mit der zeit die Lust am Weitermachen. Auch der Blogger Hadmut Danisch berichtet von solchen Erfahrungen:

Quote
Von der enormen Schwierigkeit, in diesen Tagen ein Blog zu führen

Dieses Blog besteht seit 9 Jahren, nächstes Jahr würde ich 10-jähriges Jubiläum feiern. In den ersten 9 Jahren ist mir das Führen dieses Blogs so leicht gefallen, hat mir immer Spaß gemacht, die Finger wollten von selbst an die Tastatur.

Das ist nicht mehr so.

Seit einigen Wochen, vielleicht Monaten, empfinde ich das Bloggen – nee, eigentlich nicht mal das Bloggen an sich, sondern das Moderieren und überhaupt den Umgang der Öffentlichkeit mit Blogs – als Belastung und als Last. Der Teil des Bloggens, der mit anderen Menschen zu tun hat, macht keinen Spaß mehr.

Wir sind – allgemein, nicht nur dieses Blog, in der kommerziellen „großen” Presse ist das ja auch nicht anders – in einem Gesellschaftszustand angekommen, in dem es eigentlich nur noch um den Krieg Linke gegen Rechte geht, nur noch darum, ob man gegen Flüchtlinge ist oder gegen solche, die gegen Flüchtlinge sind. Es sind eigentlich nur noch zwei Kriegsparteien aktiv, die völlig hirnlos und fanatisch auf ihr jeweiliges Feindbild eindreschen. Deutschland, das sich selbst so gerne als Land der Dichter und Denker tituliert, obwohl es vielleicht gerade mal zwei Dutzend davon gab und die lange tot sind, ist zu einer Ansammlung aggressiver Idioten verkommen.

Es gibt kein anderes Thema mehr.

Dabei hatten wir noch kürzlich erst welche. Klimawandel. Eurorettung. Griechenland. Geheimdienste. Überwachung. Rinderwahnsinn und Hühnergrippe. Staatsverschuldung erhöhen oder abbauen. Hat Politiker X in seiner Dissertation abgeschrieben oder nicht. Oder ob der Prominente Y Steuern hinterzogen hat. Ist TTIP gut für uns? Und, und, und.

Alle weg. Es geht nur noch um ein Thema.



Wobei mir das auch schon aufgefallen ist, dass sich in den Kommentaren immer mehr Rotz ansammelt. Früher habe ich (neben dem automatisierten Werbe-Spam natürlich, der ohne Schutzmechanismen bei über 1000 Postings pro Tag liegen würde) vielleicht 10 Kommentare im Jahr blockiert. Dementsprechend leicht war auch das Moderieren. In den letzten Monaten sind nicht nur die Zugriffszahlen auf mein Blog rapide gestiegen, auch die Zahl der Kommentare. Ich muss derzeit meist zwischen 100 und 200 Kommentare pro Tag moderieren. In den letzten Wochen ist jedoch die Rate der Kommentare, die ich blockiere, ebenfalls rasant gestiegen. Allein in den letzten Tagen habe ich über 100 Kommentare blockiert, und der Anteil der blockierten Kommentare lag zeitweise gar bei etwa der Hälfte.

Sowas will ich nicht.

Ich will kein Blog führen, in dem man jeden Abend Dreck ausmisten muss als würde man einen Schweinestall leerschaufeln.



Ja, ich halte sie beide, Rechte wie Linke, für das letzte Dummvolk und verachte sie beide zutiefst.

Der Unterschied ist nur, dass ich zu den Linken hingehen muss, um das Thema Feminismus zu bearbeiten, während die Rechten zu mir kommen, weil ich die Linken kritisiere. Ich habe bei Piraten, Grünen und der SPD, auch im linken Universitätsspektrum, reichlich der mit Abstand dümmsten Menschen meines Lebens vorgefunden. Aber mir auch einige der dümmsten Menschen als Kommentatoren von rechts eingehandelt.

Noch eine der wenigen Asymmetrien: Von Linken in Parteien und Universitäten bekomme ich immer vorgehalten, dass ich versuchte, in einen „Diskurs” (ich mag dieses ideologisch verbrannte Wort nicht) mit ihnen zu treten, sie das aber ablehnten. Dabei will ich das gar nicht. Was bilden die sich ein? Ich will nicht mit ihnen, sondern über sie reden. Welcher Forscher redet schon mit den Präparaten unter seinem Mikroskop? Anders die Rechten: Mit denen will ich zwar auch nicht reden, nicht mal über sie, aber die drängen mir ständig den „Diskurs” auf – und kapieren es nicht mal, wenn ich sie rauswerfe, die ziehen dann mit einer Beleidigung ab und kommen nach 3 Tagen wieder.

Wo sind all die normalen Leute geblieben?

Man hat sie verschreckt.

Wer am längsten nervt gewinnt

Das ist die ganz große Gefahr: daß die gewinnen, die am längsten und effektivsten rumnerven, bis alle anderen aufgegeben haben. Ein Kurzzeitminister der FPÖ hat davon auch einmal berichtet, ich weiß leider nicht mehr, welcher das war. Er trat nach kurzer Amtszeit zurück, nachdem er als Quereinsteiger ohne vorherige politische Erfahrrung gleich zu einem Ministeramt kam. Er berichtete, er wäre mit großen Ambitionen und dem Willen wirklich etwas zu verändern und zu verbessern in seine neue Tätigkeit gegangen. Nach kurzer Zeit hatte er allerdings festgestellt, daß man entweder im System mitschwimmt, und versucht seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, oder von den Mühlen des Politischen Filz zermürbt wird. Die Menschen die er in der Politik kennengelernt hätte wären großteils Leute denen es nur darum ginge mit möglichst wenig Anstrengung möglichst viel Geld zu verdienen, die jene die nicht mitspielen ausschließen, mobben und schließlich so frustrieren, daß diese aufgeben, und nurnoch teilnahmslos als kleine Rädchen im System funktionieren. Er war davon so angewidert, daß er alles hinschmiss, und verlauten ließ, er wolle mit der Politik nie wieder etwas zu tun haben. Der Mann war Minister, man kann sich vorstellen wieviel Einfluß all die anderen Leute in der Politik wirklich haben, und wie wenig sie tun können, um sich gegen den Druck der Sytemerhalter zur Wehr zu setzen. Was wirklich gemacht wird, wird in kleinen Zirkeln entschieden, den Parteivorständen und den Interessenvertretern der großen Machtblöcke wie dem CV und den Bünden bei der ÖVP, der Logen und Gewerkschaften bei der SPÖ, den Burschenschaften und Verbindungen bei der FPÖ und dem Marxismus-Feminismus-Klüngel bei den Grünen, alle anderen werden dann von deren Handlangern so lange bearbeitet, bis sie allem zustimmen, was dort entschieden wurde. Daß man „für die Politik eine dicke Hat braucht“ hört man immerwieder, daß aber das Ausmaß an systematischem Mobbing und der Anfeindung gegen Abweichler ein solches Niveau erreicht hat, wird selten berichtet, und das ist wohl auch nicht erwünscht. Daraus lässt sich aber auch ableiten, daß die Beteuerungen man wolle etwas gegen die grassierenden Anfeindungen im Internet tun nur vorgeschoben sind, und alles was in diese Richtung unternommen wird auch nur der Gleichschaltung von Meinungen dienen soll.

Ein Funken Hoffnung steckt in Artikeln wie diesem in der Zeit:

Quote
Lasst die Trolle verhungern

Gegen Saboteure im Netz hilft Gelassenheit und Diskussion – viel Diskussion. VON JOCHEN WEGNER

In diesen Tagen sind viele Nachrufe zu lesen: auf die freie Rede im Internet. Das ist wohl stark übertrieben. Doch eine der wichtigsten Errungenschaften des Netzes könnte tatsächlich bald verschwinden, wenn wir nicht für sie kämpfen.

Für die demokratische Meinungsbildung ist das Netz so wichtig wie nie zuvor. Nun aber droht der digitale Diskurs am eigenen Erfolg zu ersticken: "Die Web-Trolle gewinnen, während die Grobheit zunimmt", titelt etwa die New York Times.

Trolle, das sind im Netzjargon die Störer, die nur an Debatten teilnehmen, um sie zu sabotieren. So wie jene Twitter-Nutzer, die die Tochter von Robin Williams wohl für immer von der Plattform vertrieben: Sie schickten ihr vermeintliche Fotos ihres verstorbenen Vaters, und gaben ihr die Schuld an seinem Tod.

...

Was aber, wenn es so viele werden, dass wir sie nicht mehr ignorieren können? Wenn sie nicht so einfach zu erkennen sind wie die paar Irren in den Foren?

Nirgendwo können wir so frei debattieren wie im Netz. Diese fundamentale Freiheit hat aber einen Preis. Das Internet ist heute nicht mehr nur eine Echokammer für einzelne Saboteure, sondern auch für ganze Troll-Armeen, gesteuert von Regimen wie Russland oder China, die das Netz systematisch für verdeckte Propaganda nutzen.

...

Die Utopie einer digitalen Agora, in der Gleiche mit Gleichen frei kommunizieren, ungefiltert und unverfälscht, ist in Gefahr.

Es gehört zu unseren neuen Bürgerpflichten, diese Sphäre zu schützen. Nur helfen dagegen keine neuen Gesetze, kein "Vermummungsverbot im Internet", wie einst gefordert, keine Internetpolizei. Derlei Initiativen werden genau das zerstören, was sie zu bewahren hoffen.

Die Trolle in Schach zu halten, ohne die Freiheit zu opfern, ist so einfach wie mühsam: Wir müssen uns täglich selbst einmischen. Millionen von Menschen, die zivilisiert debattieren, die falschen Informationen richtige entgegensetzen, die Störer gelassen übergehen und bei seltsamen Spam-Wellen aufmerksam werden, sind unbesiegbar. Einem aufgeklärten digitalen Bürgertum ist keine Troll-Armee gewachsen.

Wir kommen unserer Utopie nur näher, wenn wir sie selbst mit Leben füllen. Gehen Sie also jetzt auf Facebook und starten Sie eine Diskussion, wenn nicht zur deutschen Außenpolitik, dann eben über die Gentrifizierung Prenzlauer Bergs oder zur weiteren Verschönerung Papenburgs. Kommentieren Sie die aktuelle Lage in Gaza auf einer Nachrichten-Website. Die Redaktion von ZEIT ONLINE und viele andere verwenden große Leidenschaft darauf, einen zivilisierten Diskurs zu gewährleisten. Vor allem aber: Bleiben Sie gelassen, wenn nicht alles so wohltemperiert ist wie bei Anne Will. Ihr digitales Engagement ist für unsere Demokratie genauso wichtig wie das im Gemeinderat, in einer Bürgerinitiative oder Ihr Gang zur Wahlurne.

Solange das Internet frei ist, werden Trolle immer wieder kleine Siege erringen, manchmal auch große. Die Freiheit im Netz ist auch immer die Freiheit der Trolle.

Wenn immer die Klügeren nachgeben, regieren irgendwann die Dummen

Das habe ich früher auch gesagt, bis mir klar wurde, wie falsch das ist. Es ist keineswegs schlau, den Spinnern immer nachzugeben, weil die mit ihrer Dummheit alles zerstören. Auch die Meinungsfreiheit, weil sie mit ihrem unermüdlichen Absondern von unglaublich dummen Dingen all das Kluge was gesagt wird übertönen. Es ist einfach alles andere als klug, wenn jene die wissen wie es besser ginge einfach den Nervensägen das Feld überlassen, weil sie sich mit solchen Deppen nicht abgeben wollen, weil sie dann einfach nur tatenlos daneben stehen, während alles den Bach runter geht. Klug sind die, die sich der allgemeinen Verdummung entgegenstellen.

ahoy
hellboy

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Piraten / Auch die deutschen Piraten gibt es jetzt 10 Jahre
« on: 2016, 09, 12; 13:05:28 »
Quote from: Heise
10 Jahre Piratenpartei: vom Entern, Gendern und Kentern

Vor zehn Jahren wurde die Piratenpartei Deutschlands gegründet. Die junge Partei schaut heute auf eine bewegte Geschichte zurück und blickt in eine ungewisse Zukunft.


Vor zehn Jahren gründeten 53 Nerds im Hackerspace c-base zu Berlin die Piratenpartei Deutschland. Nach dem Vorbild der schwedischen Piratpartiet und der Piraten Partei Österreich in die Welt gesetzt, fühlten sich die Erstpiraten in der Pflicht, im Zuge der Digitalisierung der Gesellschaft gegen die Tendenzen zur globalen Überwachungsgesellschaft anzutreten und den freien Zugang zu Kultur und Wissen zu gestalten. Im Zentrum des ersten Grundsatzprogrammes stand die Reform des Urheberrechtes. Zum Geburtstag demonstriert Pirat in Berlin und zieht mit dem Flaggschiff OrangePearl ab 14 Uhr vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz. Anschließend gibt es eine Party.

Kryptografie und Bayerntrojaner
Die Gründung der Piratenpartei durch technikaffine junge Menschen, die im "Neuland Internet" zu Hause waren, wurde von Presse und Rundfunk aufmerksam verfolgt. Als sich ein Jahr später der damalige Vorsitzende der Partei, der Physiker Jens Seipenbusch, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für starke Kryptographie aussprach, wurde er vom FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher gelobt, der eine "Revolution der Piraten" kommen sah. Der Einsatz für Kryptographie wie die Unterstützung des TOR-Projektes zeigten früh das Dilemma der Piratenpartei: sie fühlte sich für Netzthemen zuständig, die schwer im Stil gängiger Politik zu erklären waren.

Ähnliches gilt für das Engagement gegen den Bayerntrojaner im Jahre 2008, als die Piratenpartei ein Schreiben des bayerischen Justizministeriums veröffentlichte, das den damals gesetzlich nicht erlaubten Einsatz des Überwachungsprogrammes dadurch dokumentierte, dass über die Kostenübernahme gestritten wurde. Es folgte eine Hausdurchsuchung beim bayerischen Pressesprecher der Partei.

Erste Sitze
Im Folgejahr konnte die Partei erstmals Sitze in politischen Gremien erringen, etwa in den Stadträten von Aachen und Münster 2009 sowie im Bundestag durch den zur Piratenpartei übergetretenen Abgeordneten Jörg Tauss. Sein Aufenthalt in der Partei bis 2010 entwickelte sich eher zur Belastungsprobe, da er Fehler im Umgang mit Kinderpornographie einräumte, während die Piraten sich beim Kampf gegen das bloße Sperren von solchen Webseiten engagierten.

Zur Bundestagswahl 2009 traten die Piraten mit einem ausgewiesenen Programm für digitale Freiheiten an. Sie waren nicht erfolgreich, konnten aber die Mitgliedszahl verzehnfachen. Mit diesem Zulauf wurden Spannungen sichtbar, fanden sich doch rechtskonservative, nationalistisch denkende Menschen wie Verschwörungstheoretiker aller Art in der Partei ein. Positiv gewendet begann die Ein-Themen-Partei sich mit Themen zu beschäftigen, die weit über die "Netzpolitik" hinausreichen. Das bedingungslose Grundeinkommen wurde diskutiert und mit der Forderung Klarmachen zum Gendern wagten sie sich an eine Geschlechterdebatte.

Mobbing im Internet
In den im Internet geführten Debatten mit Holocaust-Leugnern, VT-Anhängern und auch mit FeministInnen zeigte sich eine Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit, die die Piraten bis heute beschäftigt: Bei aller Affinität mit netzbasierter Kommunikation herrschte in den Debatten eine Schärfe und eine Kriegsrhetorik, die andere Parteien nicht kannten. Es ging nicht um Vermittlung, sondern um die Vernichtung der gegnerischen Position.

Gemobbt wurde größtenteils anonym bevorzugt über Twitter, wobei Angegriffene mitunter wehrlos waren, weil der "Datenschutz" hochgehalten wurde. Der Beliebtheit der Partei tat dies kein Abbruch; die Mitgliederzahlen stiegen weiter an, besonders in Berlin. Gerade die Berliner Szene erzeugte bundesweites Interesse, deutete sich doch mit Liquid Democracy eine neue, netztaugliche Definition von demokratischer Teilhabe an: Direkte Demokratie, dort, wo Pirat selbst entscheiden möchte, Stimmendelegation dort, wo andere kompetenter sind, das Ganze mit größtmöglicher Transparenz. Dieser Ansatz war indes dem Bundesvorstand der Partei zu viel und so wurde die Notbremse gezogen. Der ehemalige Pirat Daniel Schwerd schreibt in seinem klugen Abschiedsbuch "Politik als Notwehr" über dieses Erbe der Piratenpartei:

"Die Piratenpartei hatte die einmalige Chance, ihrem Ruf als Partei des 21. Jahrhunderts entsprechend neue digitale Wege der Demokratie auszuprobieren. Sie hätte das Dilemma der Basisdemokratie und der Parteitagselite lösen können. Sie hätte damit die Politikverdrossenheit bekämpfen können, die Menschen aufgrund der empfundenen Macht- und Wirkungslosigkeit in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen befallen hatte. Das alles wurde versäumt. In innerparteilichen Beteiligungsmöglichkeiten fiel die Piratenpartei durch das Scheitern der Liquid Democracy hinter die anderen, von ihr so bezeichneten Altparteien zurück.

Neuorientierung
Mit dem Bundesparteitag 2011 gingen die Piraten erneut auf Kurssuche mit dem Versuch, sich als liberaldemokratische Partei neu zu erfinden. In dieser Phase der Neuorientierung ereignete sich der zweite politisch-polizeiliche Anschlag auf die Partei, als ihre Server beschlagnahmt wurden. Mit der Amtshilfe für ein französisches Ersuchen wegen eines mutmaßlichen DDoS-Angriffe gegen ein französisches Stromunternehmen befand sich die Piratenpartei auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Popularität, auch bei den Mitgliedszahlen.

Die eilige Zurückgabe der Server sollte die grundrechtswidrige Aktion wie ein Versehen erscheinen lassen, doch in Folge profitierten die Piraten von der Aktion. Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus erzielten sie ihren bisher größten Erfolg: 15 Piraten gingen ins Berliner Plenum. Sie wurde als Mischung aus Happening und Detailarbeit betrieben, in deutlicher Distanz zur Bundespolitik und mit einem Server in Island. Doch die Bundespartei war sich sicher, mit diesem Berliner Rückenwind in den Bundestag einziehen zu können. Mit den Erfolgen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen sahen sie sich auf Erfolgskurs.

Weitere Irritationen
Mit dem niedersächsischen Streit über journalistenfreie Zonen bei Piratentreffen oder dem Streit über ein bedingungsloses Grundeinkommen für den politischen Geschäftsführer Johannes Ponader polarisierten sich innerhalb der Piraten Sondergruppen, wobei die Berlinpiraten sich deutlich von Bundespiraten distanzierten. Dabei gab es auch bei ihnen Zerwürfnisse und den einen oder anderen Skandal, in langen Netz-Diskussionen über das jeweilige "Gate" bis zum Extrem getrieben.

Zur anstehenden Bundestagswahl 2013 waren die Risse zwischen dem linksliberalen Bundesvorstand und der Berliner Landespartei kaum zu übersehen und führten bereits zur niedersächsischen Landtagswahl nicht mehr zur gewohnten Siegesnachricht mit dem Einzug ins Parlament. Die Forderungen nach mehr Geschlossenheit und Ende der Querelen fruchteten wenig, die Querelen gingen jetzt erst richtig los. Sie fügten sich neue Wunden zu, auch wenn es immer wieder Versuche gab, mit neuen Initiativen wie OpenAntrag den alten Schwung zu bekommen.

Besonders bitter war der Umstand, dass die Piratenpartei als entschiedener Gegenentwurf zum Überwachungsstaat nicht in dem Maße von den Enthüllungen über die NSA profitieren konnte, die Mitte 2013 durch Edward Snowden bekannt wurden. Die Piraten erholten sich leicht, doch von einem "Freifahrtschein" in den Bundestag, von dem bei Snowden-Aktionen und Demos mit einem wahren Piraten-Fahnenmeer die Rede war, konnte keine Rede sein. Land unter, hieß es schließlich.

Was folgte, war kein Aufräumen nach der großen Flut, sondern weitere Skandale, etwa ein "Bombergate" und, besonders verstörend, ein Warnstreik der ehrenamtlichen IT-Administratoren einer Partei, die damit auf ihrem Kern-Kompetenzgebiet getroffen wurde. Mitten im folgenden Europawahlkampf zerlegte sich denn auch der Bundesvorstand und bei Aktionen wie der Klage gegen die NSA-Überwachung schaffte er es gerade, sich anderen Initiativen anzuschließen.

Waren die Piraten nichts anderes als eine Laienschauspielerpartei, wie es kritisch hieß? Mittlerweile hat sich ein Teil von ihnen als ruhende Pole sachlicher Diskussionen zurückgemeldet, der andere Teil den Anschluss an die Linken gesucht, im Glauben, dort die alten Sachthemen wie Transparenz und Open Access besser zum Klingen zu bringen. Der Aufruf zur großen Geburtstagssause liest sich denn auch mehr wie ein leiser Abschied:

"10 Jahre Politik mit Leidenschaft. 10 Jahre Debatten, Entwicklungen, Ideen, Arbeit, Lachen – aber auch Drama, Frust, Rückschläge, Schweiß und Tränen. Gemeinsame Erfolge und Partys, epische Wahlkämpfe und Konzepte für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Politik. Politische Programme, die oft der Zeit voraus waren und sind." (anw)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/10-Jahre-Piratenpartei-vom-Entern-Gendern-und-Kentern-3317350.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Daß Liquid Feedback und die mangelnden Abwehrkräfte gegen die linksradikalen der Untergang der Piratenpartei auch in Deutschland waren haben sie auch bei Heise nicht ganz kapiert, aber ansonsten ist es recht vollständig, vor allem mit den Links bei denen auf der Site.

ahoy
hellboy

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TF:Netzpolitik / Webhosting
« on: 2016, 08, 30; 22:40:40 »
Quote from: Horst Host
Webhosting

Der Begriff Webhosting (auch Hosting oder Nethosting genannt) bezeichnet die Bereitstellung von sog. Webspace (also Online Speicher Platz) sowie auch die Unterbringung auf einem Webserver eines Service Providers (Webhosters)
Unter Webhosting oder auch Nethosting versteht man die Bereitstellung von Webspace sowie die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP).

Der Webhosting Anbieter (auch Hoster genannt) stellt gegen eine, meist monatlich zu entrichtende, Gebühr, seine Webserver bzw. einen Platz auf dem Webserver zur verfügung. Dieser Service beinhaltet neben der Bereitstellung des eigentlichen Speicherplatzes auch die Anbindung des Servers an das Internet. Somit ist der Speicherplatz und die Daten darauf (meist Websites) auch über das Internet abrufbar sind.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind die monatlichen Kosten, der Leistungsumfang, die Performance und der Umfang der inkludierten Serviceleistungen.

http://www.webhostingvergleicher.de/

Quote from: Horst Host
Tipps zum Webhosting Vergleich

Wer eine eigene Website, einen Blog, Forum oder gar einen Online Shop aufbauen möchte braucht Webspace. Die Webhosting Anbieter überschlagen sich mit Angeboten im Netz und in Fachzeitschriften. Folgend möchten wir Ihnen ein paar grundlegende Tipps geben damit Sie unseren Webhosting Vergleich noch effizienter nutzen können.

Welches Webhosting Angebot ist das richtige für mich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Mit unserem Webhosting Vergleich geben wir Ihnen aber ein gutes Tool an die Hand um das für Sie passende Angebot zu finden. Grundsätzlich sollte ein Webhosting/Webspace Angebot die folgenden Mindestvorraussetzungen erfüllen um vernünftig verwendbar zu sein:

1 GB Speicher
1 Inklusivdomain
PHP fähig
min 1 MySQL Datenbank
Traffic Flatrate
FTP Zugang

Erfüllt ein Webhosting Angebot diese Vorraussetzungen kann man damit auf jeden fall etwas anfangen! Alle Webhosting Angebote in unseren Webhosting Vergleich für Einsteiger erfüllen diese Punkte. Des weiteren, empfehlen wir jedem Einsteiger, der seine private Webseite oder einen Blog online stellen möchte, ersteinmal klein anzufangen – nicht gleich ein Profi Angebot buchen, welches man am Ende garnicht braucht. Denn das vorhandene Webhosting Angebot kurzfristig zu “Upgraden” stellt eigentlich nie ein Problem für einen Webhosting Anbieter dar.

Welcher Anbieter ist der Beste? Welcher der richtige für mich?

Auch diese Frage lässt sich leider nicht so pauschal beantworten. Grundsätzlich sind alle Webhosting Anbieter die wir auf unserem Portal im Webhosting Vergleich führen, sehr gute, seriöse und geprüfte Anbieter die Ihr Handwerk verstehen. Selbiges gilt natürlich auch für die Anbieter im Server Vergleich. Natürlich haben alle Anbieter ihre Stärken, Schwächen und Spezialgebiete. Einige Anbieter tun sich jedoch überduchschnittlich oft durch besonders günstige Preise oder eine besonders gute Reputation hervor. Unsere Empfehlung lautet daher: Nutzen sie erst unseren Webhosting Vergleich um ein Interessantes Webspace Paket zu finden. Haben Sie sich eines oder mehrere Angebote in die nähere Auwahl geholt, rufen sie sich das jeweilige Anbieter-Profil (Bsp.: Alfahosting) unseres Portals auf und machen Sie sich mit dessen Hilfe, ein detailiertes Bild des Anbieters. Besonders ein Blick auf die Kundenmeinungen hilft in vielen Fällen bei der entgültigen Entscheidung noch mal erheblich.

Webhosting Vergleich nutzen und sparen

Immer mehr Menschen nutzen das Internet. Das belegt auch die jährliche Onlinestudie von ARD und ZDF. Kein Wunder also, dass immer mehr Webseiten entstehen und somit auch der Bedarf an Webhosting steigt. Zahlreiche Webspace Anbieter bzw. Webhoster bieten inzwischen Pakete auch für Privatkunden, die einen eigenen Blog oder eine Webseite über ihr Hobby gestalten wollen. Bei den inzwischen zahlreichen Anbietern und Webhosting-Paketen ist es allerdings schwer, die Übersicht darüber zu behalten, welche Angebote am günstigsten sind. (nutzen Sie dazu am besten unseren Webhosting Vergleich oben)

Nach eingehendem Vergleich der verschiedenen Hosting Angebote zeigt sich oft: Wer sich genau über die einzelnen Angebote der Webspace Anbieter bzw. Webhoster informiert und deren Preise für Domains und Webspace-Pakete vergleicht, findet nicht nur ein Angebot, das seinen persönlichen Bedürfnissen entspricht, sondern kann auch jeden Monat bares Geld sparen.

webhosting vergleich

Welchen Webhoster sollte ich nehmen? Mit dem Webhosting Vergleich helfe Ich dir bei der Entscheidung!
Der direkte Weg zum passenden Webspace
Leider ist solch ein Webhosting Vergleich in der Regel sehr zeitintensiv und deshalb alleine nicht zu bewältigen. Eine Lösung für dieses Problem bietet dir der WebhostingVergleicher – Horst Host, der in deinem Interesse, also im Interesse des Verbrauchers, Produkte findet und vergleicht. Dieses Vergleichsportal bietet dir eine aktuelle Übersicht an verschiedenen Webhosting Angeboten der führender Webhoster.

webhostingvergleicher.de versucht kontinuierlich, die besten Angebote zusammenzustellen. Dabei werden nur Angebote von seriösen Anbietern berücksichtigt. Webhostingvergleicher.de trifft so eine sinnvolle Vorauswahl an Angeboten für dich, denen du vertrauen kannst – und arbeitet dazu trotzdem unabhängig.

Es lohnt sich immer Angebote zu vergleichen – besonders, wenn man es dir so einfach macht. So sparst du nicht nur bares Geld, sondern findest auch das Hosting Angebot, was auf deine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

http://www.webhostingvergleicher.de/

Bitte nicht vergessen, daß auch Vergleichsportale von was leben, und unterschiedlich vertrauenswürdig sind! Ich hab das jetzt nicht überprüft, es geht mir darum, daß die hier zumindest viele der richtigen Aspekte auf die beim webhost zu achten ist aufzählen.

Was hier aber fehlt ist für Piraten der wichtigste Aspekt, nämlich die Sicherheit.

Quote
Wie sicher ist mein Webhostinganbieter?
VON NORBERT SCHOLLUM · 27. FEBRUAR 2014

Aspekte wie Speicherplatz oder angebotene Serviceleistungen sind für den Endverbrauch wichtige Faktoren um sich für einen Hosting-Anbieter zu entscheiden. Durchschnittliche Anwender vergessen häufig, den Webhosting-Anbieter auf seine Sicherheit zu überprüfen. Sicherheitslücken beim Anbieter können zu Serverausfällen oder Datenverlust führen, woraus etwa bei Webshops mit geringeren Umsätzen zu rechnen ist oder die Nutzer dauerhaft ausbleiben, wenn eine Seite häufig nicht erreichbar ist.

Datenverlust durch Serverausfall

Kein Anbieter von Hosting-Produkten ist vor einem Ausfall der Server und damit verbundenen Datenverlust sicher. Ein Ausfall der Server kann beispielsweise mit einem Stromausfall einhergehen oder durch die Ermüdung der Hardware. Datenverlust bei einem technischen Defekt der Server kann einfach durch regelmäßige Backups des Hosting-Anbieters vermieden werden. Bei Shared-Hosting-Angeboten und Managed Servern gehören regelmäßige Backups zum Standard und das Angebot sollte dahin gehend überprüft werden. Backups können in bestimmten Fällen zu redundanten Daten führen wie etwa bei Webshops oder Portalen mit starker Nutzeraktivität. Hier sollten statt Backups Spiegelungen des Datenbestandes durchgeführt werden um bei einem Serverausfall sofort auf den gespiegelten Datenbestand zugegriffen werden kann.

Up-to-Date bleiben

Kriminelle versuchen in der Software immer wieder Lücken zu finden, um sich Zugriff zu sensiblen Daten zu verschaffen. Diese Sicherheitslücken werden durch regelmäßige Updates geschlossen und somit die Sicherheit des Webhosting-Anbieters deutlich erhöht. Grundsätzlich sollte eine Trennung der Applikationen auf dem Server erfolgen. Sind Applikationen bereits auf dem ersten Server im System verfügbar, ist dies auch angreifbarer. Abhilfe kann hier eine Virtualisierung schaffen, die beispielsweise bei der Anmiete eines eigenen Servers auch selbst durchgeführt werden kann.

Schutz vor unbefugten Zugriffen

Größtes Problem im Bezug auf die Sicherheit bleiben Zugriffe von unbefugten Dritten. Ein Webhosting-Anbieter sollte daher auch über Software verfügen, mit der Viren oder Trojaner entlarvt werden können. Durch eine konstante Systemüberwachung durch den Anbieter können verstärkte Angriffe auf die Server überwacht und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es gibt mittlerweile Software, mit der sich Angriffe nicht nur überwachen lassen, sondern auch die Angreifer über das Netz verfolgt werden können.

Bei der Auswahl eines Hosting-Anbieters sollte auf die Sicherheit größten Wert gelegt werden, besonders wenn sensible Daten wie Kundeninformationen darauf gespeichert sind. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Anbieter über ausreichende Sicherheitsmaßnahmen verfügt, halten Sie direkte Rücksprache. Nur wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Daten bei einem Anbieter gut aufgehoben sind, sollten Sie einen Vertrag abschließen.

http://www.webhosting-vergleich.biz/webhosting-news/wie-sicher-ist-mein-webhostinganbieter

Da fehlt natürlich wieder ein Aspekt, nämlich: in welchem Land bin ich am besten davor geschützt, von staatlicher Seite überwacht oder gar abgedreht zu werden? Gerade in Zeiten wie diesen, in denen ungeniert darüber diskutiert wird, alles was aus irgendwelchen Gründen irgendwem nicht genehm ist aus dem Netz zu zensurieren, kann diese Frage aber für unbequemen politischen Aktivismus überlebenswichtig sein.

Die Fragen müssen lauten:

• gibt es VDS?
• gibt es eine Diskussion über hatespeech und andere SJW-Themen?
• werden aktuell oder wurden Inhalte aus dem netzt zensuriert (zB wegen Opposition, Pornografie, Gewalt, voll gemein, Religion, ...)
• gibt es staatliche Spyware?
• welche Befugnisse und Kompetenzen hat der staatliche Geheimdienst, offiziell und inoffiziell?
• wie stabil ist die politische Lage in dem Land?

Wer sicher online bleiben will, muß bei der Auswahl des Landes in dem die Website gehostet wird diese Fragen unbedingt stellen. Bei den Ländervergleichen die ich gefunden habe geht es aber leider immer nur um den Datenschutz (so wichtig der ist) und um den Preis. Als sicherstes Land gilt die Schweiz, aber natürlich auch als sehr teuer. Ein Ranking mit Preis/Leistungs/Sicherheits/Stabilitätsvergleich hab ich dazu aber nicht gefunden. Nichtmal annähernd was ähnliches.

ahoy
hellboy

15
Piraten / Die Geschichte der Piratenpartei in Österreich
« on: 2016, 08, 21; 15:44:24 »
Nachdem die Geschichte der Piratenpartei vor allem in den Foren dokumentiert war, und diese aufgrund dessen, daß dort auch die diversen Verbrechen der aktuellen Funktionäre dokumentiert sind offline genommen wurden, hier eine kurze Zusammenfassung, vor allem ab 2010, weil davor war ich selber nicht dabei.

Aus der Zeit vor meinem Beitritt ist vor allem eine Sache überliefert: Die "European Left" hat schon in den Anfangsjahren der Piratenbewegung versucht, sich in Person der kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) die Piraten als politische Konkurrenz von Hals zu halten, indem man sie für sich vereinnahmen wollte.

Quote
In Österreich hat die Kommunistische Partei ( http://kpoe.at ) die Domain:
http://www.piratenpartei.at
registriert - und nimmt auch inhaltlich die Themen für sich in Anspruch - mit einer eigenen Website, die gaaanz ähnlich klingt:
http://piratinnenpartei.at

...

Also, das mag alles gut gemeint sein, von beiden Seiten - aber aus der Distanz betrachtet finde ich die Sache recht schräg - und politisch höchst problematisch. Das rückt die PP nach ganz links, und ist IMHO politisch viel gefährlicher als zB der Auftritt eines LV auf einer Demo zusammen mit Autonomen, der ja hier gross diskutiert wurde.

...

http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?t=2214

Nach den Interventionen der deutschen und schweizer Piraten sowie wiederholten Klarstellungen, daß die Piraten nicht links und nicht rechts, sondern ein völlig neuer Ansatz Politik zu machen sind, haben die Kommunisten die Domains schließlich rausgerückt, aber aus jüngster Vegangenheit wissen wir, daß sie wieder gekommen sind: http://partypiratesat.createaforum.com/general-discussion/piratische-antifaschisten-sind-antipiratische-faschisten/

Parteigründer Florian Hufsky hat sich bemüht, mit typischen Aktionen der Hackerszene Aufmerksamkeit für die Piratenpartei zu generieren, war dabei aber mäßig erfolgreich, da es damals noch kein Netzpolitisches Thema mit ausreichend Zugkraft gab. Leider habe ich ihn nichtmehr kennengelernt, weil er 2009 Selbstmord beging (indem er aus einem angeblich von innen verriegelten Fenster sprang), und ich erst Mitte 2010 beigerteten bin.

Damals eskalierte gerade ein Konflikt zwischen der wiener LO und dem Bund. Es ging darum, ob sich die LO jeden einzelnen Handgriff vom BV absegnen lassen müsste, wie es dieser forderte. Außerdem war noch diese zweite Sache am gären, die noch vor meiner Zeit vorgefallen war, die sich auf der letzten Bundesgeneralversammlung (BGV) vor meinem Beitritt zugetragen hatte. Dort hatte es die Möglichkeit gegeben, daß Mitglieder die nicht zur BGV fahren konnten denen die hin fuhren Vollmachten gaben, um auf diese zu delegieren. Der Vorarlberger Marc Fuhrken war dort mit zahlreichen Delegationen von Mitgliedern der Schweizer Piratenpartei aufgetaucht, die auch der PPAt beigetreten waren. Nachdem die Abstimmungen zu Tumulten ausarteten, bei denen Leute mit bündelweise Zetteln winkten und deren Anzahl brüllten, die angeblich Delegationen waren, beendete die für die Auszählungen verantwortliche evebugs die Veranstaltung, indem sie mit ihrem Laptop, auf dem die Wahlergebnisse gespeichert waren, selbige verließ. Später gab es dann Streit darum, daß evebugs behauptete sie hätte die entsprechenden Daten an den damaligen Bundesschtzmeister darky gesandt, was dieser aber abstritt. Das mit den live-Delegationen hatte sich damit erledigt. Fuhrken beanspruchte dennoch für lange Zeit den Alleinvertretungsanspruch für die Piraten, und berief sich dabei auf seine angebliche Delegationsmehrheit. Ernst genommen wurde er dabei zum Glück nicht.

Mir war das relativ egal, mir ging es vor allem um den Kampf gegen Überwachungsgesetze wie INDECT und ACTA. Erst bei der ersten BGV an der ich teilnahm wurde mir klar, worum es da wirklich ging. Da habe ich nämlich gleich ein paar Anträge eingebracht, bei denen es um die Ablehnung des totalen Rauchverbotes und um die bei den anderen Piratenparteien selbstverständlichen Forderung nach der Legalisierung von Cannabis ging. Auch der Antrag zur Abschaffung des Postens des Bundessprechers war erstmals dabei, mit dem bei den damaligen Piratenparteien gängigen Argument "Themen statt Köpfe". Diese Anträge bekamen damals noch keine Mehrheit, weil der damalige Vorstand, angeführt vom damaligen Bundessprecher

Markus Stoff, alias Winston, aka Plüschiplüsch

auf höchst aggressive Art Stimmung dagegen machte. Grund war eine persönliche Befindlichkeit von Stoff, weil sein bester Freund an Lungenkrebs gestorben war. Der hatte zwar nicht geraucht, auch seine Eltern nicht, er pflegte keinen Umgang mit Rauchern und ging nicht in Lokale in denen geraucht wurde, aber Stoff musste wegen seiner psychischen Labilität irgendeinen Sündenbock für das tragische frühe Ableben seines Freundes finden, und das waren halt die Raucher. Nachdem meine Anträge aber nur ganz knapp abgelehnt worden waren, machte Stoff die mittlerweile legendäre Ankündigung "der Kuschelkurs ist vorbei" (was ihm auch seinen plüschigen Spitznamen einbrachte). Mit "Kuschelkurs" war natürlich Demokratie gemeint, die er wie jeder andere selbsterklärte Anführer nach ihm abschaffen wollte, sobald die Basis nicht mehr so abstimmte, wie er das wollte. Von der bereits von der Linkspartei unterwanderten Piratenpartei Berlin, der sogenannten

Pirantifa alias Neostalinisten aka Spackeria

wurde dafür auch der Begriff

Flausch alias Verbot jeglichen Widerspruchs gegen den Willen des Politbüros

geprägt. Dies führte zu mssivem Widerstand innerhalb der Partei, der Stoff schließlich in die Knie zwang und zum Austritt trieb, natürlich nicht ohne den Versuch verbrannte Erde zu hinterlassen, und die Partei die sich seinem Willen nicht fügen wollte zu zerstören.

Das gelang ihm aber nicht, und bei der folgenden BGV wurden meine Anträge den großen Vorsitzenden abzuschaffen, Cannabislegalisierung, gegen noch mehr Rauchverbote und "Piraten sind Postgender" samt Definition sowie die von mir mitentworfene neue strikt basisdemokratische Satzung mit großer Mehrheit angenommen, und ich in den BV gewählt. Wir gingen an die Arbeit, vor allem was den letztlich erfolgreichen Widerstand gegen INDECT, ACA und VDS angeht, und mit der Partei ging es steil bergauf, auch was die Mitgliederzahlen anging. Damals wurden zahlreiche NGOs an Bord geholt, unter anderem indem unzählige Diskussionsveranstaltungen zu Themen veranstaltet, live gestreamt und dokumentiert wurden. Ich habe den Piraten ein komplettes Redesign geschenkt, von dem Teile heute noch in Verwendung sind, zB im Wiki. Die Partei wurde international vernetzt, auch indem die internationalen Delegierten auf eigene Kosten zu internationalen Treffen gefahren sind. Wir haben mehrmals wöchentlich Stammtische, online-Treffen und Sitzungen organisiert und betreut, weil wir noch gewusst haben, daß man sich bei der Piratenpartei als Funktionär zur Arbeit meldet, nicht zum anschaffen.

Wir haben unzählige Stunden in den Aufbau der Partei investiert, und mit Erfolg, weil wir damals über tausend Mitglieder, schwindelerregende Umfragewerte, Medienpräsenz, die erwähnten politischen Erfolge, zahlreiche wirklich aktive Crews und Taskforces, mehrmals wöchentlich Arbeitstreffen im Mumble mit mindestens zwanzig, oft aber noch viel mehr Teilnehmern und mehrmals im Jahr BGVen und LGVen mit Hunderten Teilnehmern hatten.

Doch das dauerte nicht lange. Die steigenden Umfragewerte versprachen Posten und Geld, und lockten so Karrieristen und Schmarotzer in Horden an. Zunächst waren da aber Leute, die schon länger versuchten, die Piratenbewegung für sich und ihre irren Ideen zu vereinnahmen, allen voran

Andrea Grasserbauer alias Mobilhexerl,

die eine Ferienzeit (ich glaube es war Ostern) nutzte um sämtliche Kommunikationskanäle der Partei unter ihre Kontrolle zu bringen, und so lange daran herumwerkte und Teile löschte, bis die gesamte IT abstürzte und die selbsterklärte Internetpartei komplett offline ging. Grasserbauer hatte es geschafft, ihren Ehemann und ihre beiden Söhne in BV und BGF zu installieren, und erklärte sie sei als Bundesschtzmeister ohnehin alleinige Verantwortliche für alle Belange der Partei. Daraufhin versammelten sich einige Piraten im metalab, einen von Parteigründer Hufsky mitbegründeten hackerspace, mieteten einen Server, setzten eine neue IT auf und bogen die url piratenpartei.at auf diese neue IT um.

Grasserbauer blieb alleine auf den rauchenden Überresten der alten IT sitzen, und beauftragte mittels ihres Zugriffes auf die Parteifinanzen mit den Mitgliedsbeiträgen der Piraten einen Anwalt, um die Piraten zu verklagen. Das Geld wurde aufgrund der in diesem Falle kriminellen Untätigkeit der späteren Verantwortlichen in der BGF leider nie zurückgefordert. Kaum war das ausgestanden, kam auch schon

Alexander Ofer alias Alexius,

der war damals derjenige, der sich in Tirol nicht nur als Vertreter sondern als Personifizierung der Piraten ausgab. Er war und ist ein kompletter Spinner, der nicht normal sprechen sondern nur brüllen kann, extrem aggressiv und beleidigend auf jeden Widerspruch reagiert, und dessen einzige Themen Bilderberger- und Freimaurerparanoia, Chemtrails und Echsenmenschen und ähnlicher bullshit sind, also ein völlig unzurechnungsfähiger Aluhut. Das Verhalten das er an den Tag legte war so absurd und verstörend, daß mein damaliger Vorstandskollege Ohm einen Ausschlußantrag gegen ihn einbrachte, der einstimmig angenommen wurde. Ich selbst brachte dann noch einen Ausschlußantrag gegen

Alexander Steinwender alias Ersatztiroler

ein, da dieser es als sein einziges Ziel bei den Piraten ansah, seinen selbsterklärten besten Freund Ofer wieder in die Partei zu holen. Um dies zu erreichen führte er zahlreiche stundenlange Telephongespräche mit Parteifunktionären in deren Verlauf er Jammern und Weinkrämpfe genauso einsetzte wie die Drohung Selbstmord zu begehen, sollte man seine Forderung nicht erfüllen und ihn ausschließen. Leider hat von den Btroffenen niemand den Psychosozialen Notdienst eingeschaltet, sondern die meisten haben begonnen sich auf mich einzuschießen, weil ich ja so gemein zu dem armen Parteikollegen war. Später stellte sich heraus, daß sich viele der damals Beteiligten aus der Psychiatrie kannten, was das alles natürlich erklärt. Darunter war auch

Irene Labner alias Ironirene alias Eierirene alias Lyingirene

die behauptete ich hätte den Ausschlußantrag gegen Ofer aber auch einen gegen alle Tiroler eingebracht. Das war zwar nachweislich gelogen, aber als ich sie deshalb als Lügnerin bezeichnete wurde mir mangelnde Höflichkeit gegenüber einer Parteikollegin vorgeworfen. Daß es alles andere als höflich war Lügen über mich zu verbreiten wurde einfach ignoriert. Grund dafür war, daß damals leider gerade der Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf anstand, in dem sich Ofer weiterhin als Pirat ausgab, weshalb er auch gewählt wurde. Ofer hatte für den Wahlkampf extra die Abspaltung PPT (Piratenpartei Tirol) gegründet. Nach der Wahl kam Labner auf die Idee, wenn Ofer weg wäre könnte sie vielleicht seinen Posten im Gemeinderat erben, und so wude Ofer auch aus der PPT ausgeschlossen. Dieser gründete abe einfach die nächste Partei, die diesmal "Innpiraten" hieß. Labner behauptete plötzlich, sie habe mit Ofer nie etwas zu tun oder gemeinsam gehabt, obwohl sie weiterhin die selben Themen hatte, und behauptete sogar ich hätte einen Haß auf alle Tiroler (was aufgrund der Tatsache, daß mein Großvater Tiroler war völlig absurd ist), weil ich ihre Lügen weiterhin aufdeckte. Weil einige Leute im damaligen BV voller Gier auf die finaziellen Mittel schielten, die Ofer jetzt vom betrogenen Steuerzahler zufließen würden, wollten sie sich mit dem völlig durchgedrehten Provinzfaschisten wieder zusammentun. Der ansonsten so vernünftige CMV erdreistete sich sogar, diesem Irren als "Piratenkollegen" zu seiner Wahl zu gratulieren. Darauf habe ich erwidert: "Ich lasse mich mit so einem Gesindel nicht in einen Topf werfen". Da brach dann das große Geheule los, daß ich doch den "armen Parteifreund" nicht so übel beschimpfen könne, obwohl der Ofer uns Piraten vorher öffentlich über die Medien auf das unflätigste beschimpft hatte.

-> Teil 2

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