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Messages - hellboy

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Anfangsposting ergänzt:

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Das politische Spektrum ist ein Hufeisen. In der Mitte ganz oben sind die Liberalen. Umso weiter man sich links oder rechts vom Liberalismus hin zum Faschismus nach unten bewegt, desto ähnlicher werden die Ansichten, bis sie sich dann am Ende berühren. Kleinster gemeinsamer Nenner der Ideologen beider Seiten ist die zionistische Weltverschwörung, der feuchte Traum der Faschsiten jeder Couleur.

ahoy
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TF:Privatsphäre / Re: Adblocker mit Terrorismus
« on: 2017, 09, 01; 18:06:10 »
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AdNauseam: Ublock Origin, but clicks every ad so that Google can easily fingerprint you.
https://twitter.com/i_rape_ponies/status/903491301798068224

Schwer zu sagen, ob das false flag von Google oder trolling oder wirklich ein Problem ist. Muß mir das auch noch genauer anschauen.

ahoy
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Piraten / Re: Die Geschichte der Piratenpartei in Österreich
« on: 2017, 08, 08; 22:55:42 »
Das mit dem Rauchen war beim Stoff genau das Problem, das du ansprichst. Ich hab es eh so halbwegs erklärt: er hat nachdem der Beschluß für das totale Rauchverbot nur knapp durchging verlauten lassen, daß er es ohnehin nicht akzeptiert hätte, wenn die Abstimmung anders ausgegangen wäre. Er hat auch vor der Abstimmung Druck auf einige Leute ausgeübt, die er mit Argumenten nicht überzeugen konnte, und wusste weil es trotzdem so knapp war, daß die Abstimmung nie wieder so ausgehen würde. Vielleicht war das aus deiner Sicht nur vorgeschoben, aber bei seinem Abgang war das eines der Themen, die er selbst immer als erstes angeführt hat.

Der Igler ist bis heute bei dieser Partie dabei, die sich jetzt passenderweise nach einer Katastrophe benannt hat, und einmal die ak-Vorrat war. Er ist zwar wegen dem Bündnis abgesprungen, hat aber vorher fleißig mit Clay und Komplizen mit intrigiert. Das werden er und sein Schwager Reiter nie wieder los. Wir vergeben nicht, und wir vergessen nicht. Einmal ein intrigantes Arschloch, immer ein intrigantes Arschloch. Das disqualifiziert beide vollständig als Pirat.

ahoy
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Pöpö / Re: Pöpö-Mikado
« on: 2017, 07, 20; 15:28:58 »
the fucking Gerald Kainz nennt sich bei der pöpö "WinstonSmith". Der war Gründungsmitglied der LO:Stmk, jetzt ist er dort der letzte Überlebende.

ahoy
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Pöpö / Re: Pöpö-Mikado
« on: 2017, 07, 10; 15:36:08 »
Weil sich ohnedies fast nix getan hat, ist bis zu diesem Update etwas mehr Zeit vergangen. Die Ereignisse sind schnell zusammengefasst.

Landesorganisationen gibt es keine mehr. Die letzte, die eine Sitzung abgehalten hat, war die in der Steiermark. Nachdem sie aus dem Grazer Gemeinderat geflogen sind, haben sie Büro und alles andere aufgelöst, alibihalber nochmal einen Vorstand gewählt, und werden sang und klanglos in der Versenkung verschwinden. In manchen Bundesländern gibt es eine Ansprechperson, in den meisten nichtmal das.

Kein Wunder, waren doch bei der letzten BGV noch heiße 11 Stimmberechtigte anwesend.

https://wiki.piratenpartei.at/wiki/BGV2017-01/Protokoll

Ich erinnere daran, daß ich die Partei 2011 mit 16 Stimmberechtigten übernommen, und innerhalb eines Jahres auf 1500 Mitglieder und 13% im den Umfragen gebracht habe. Davon ist jetzt endgültig nix mehr da. Zur allgemeinen Überraschung haben sie sogar erkannt, daß sie so garnicht zur Nationalratswahl antreten brauchen, aber nur gerade so. Sie haben die Reduktion der Mitglieder der Organe BV und BGF von 5 auf 3 beschlossen, aber dann doch nur je 2 gefunden. Erfahrungsgemäß kann man annehmen, daß es von denen nicht alle lange machen werden. Der neue Bundesvorständer Gerald Kainz antwortete auf die Frage nach den Themen der Partei: "BGE, legale Drogen und andere". Von Reform des Urheberrechts, Netzneutralität, Kampf gegen Patente auf Leben und Überwachung, Schutz der Privatsphäre und der Bürgerrechte im allgemeinen hat er offenbar noch nie was gehört, genau wie seine Komplizen. Umso absurder, daß diese Trottel sich trotzdem als Piraten ausgeben.

Die letzten paar Deppen, die sich noch immer daran aufgeilen können, sich als Funktionäre einer längst nicht mehr funktionierenden Partei auszugeben, werden das auch nur so lange machen, bis die letzten 1.500 Euronen verbraten sind. Wie sie sich dann aus dem Staub machen, wird man sehen, aber sie werden es wohl so machen wie die Landesorganisationen, und einfach kommentarlos auch noch die letzten sporadischen Aktivitäten einstellen. Vermissen wird sie ohnehin niemand, es ist nur schade um die einstmals gute und wichtige politische Bewegung, die von Aluhüten, degenerierten Provinzfaschisten und Neostalinisten zerstört wurde.

ahoy
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General Discussion / Re: Überraschungswahlkampf! NRWMMXVII!
« on: 2017, 07, 10; 15:06:05 »
Wie erwartet wurde das nix. Nachzulesen im Protokoll dessen, was diese Witzfiguren als Bundesgeneralversammlung bezeichnen: https://wiki.piratenpartei.at/wiki/BGV2017-01/Protokoll

Nachdem schon zu den Sitzungen der Arbeitsgruppe zuletzt nurnoch zwei Leute kamen, waren bei der BGV 5 von 10 Stimmberechtigten gegen den Wahlantritt. Sie haben zwar nicht begriffen, daß man für einen gültigen Beschluß laut Statuten mindestens 65% braucht, haben dann aber doch eingesehen, daß das so eh nix werden kann. Im Bezug auf die Partei ansich haben sie das noch nicht begriffen.

ahoy
hellboy

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Drogen kann man nicht erschießen

Der Drogenkrieg begann 1971, als Nixon den Drogenmissbrauch zum Staatsfeind Nummer eins erklärte. Dieser Krieg ist gescheitert: Die USA sind der größte Drogenmarkt der Welt. Zukünftig muss es eine neue Antidrogen-Politik geben. Selbst eine Legalisierung ist kein Tabu mehr. Der Film dokumentiert neue Wege aus dem Drogenkrieg.


Er ist einer der längsten Kriege der Geschichte. Der Drogenkrieg begann 1971, als der damalige US-Präsident Richard Nixon erklärte: "Staatsfeind Nummer eins ist der Drogenmissbrauch." Damit begann ein weltweiter Krieg gegen die Drogen. Vor allem in Lateinamerika, obwohl die Drogen hauptsächlich in den USA und in Europa konsumiert werden. Der Krieg wurde dort geführt, wo die Rohstoffe wachsen, und nicht dort, wo das Drogenproblem besteht.

Doch dieser Krieg ist gescheitert: Drogen sind erhältlich wie eh und je, billiger als je zuvor. In den Transitländern des Drogenschmuggels und in den großen Märkten USA und Brasilien gibt es die meisten Tötungsdelikte. 47 der 50 gefährlichsten Städte der Welt liegen dort. Die Länder in Lateinamerika sind es leid, den Preis für ein Problem zu bezahlen, das nicht ihres ist. Diese Länder, sagen viele Politiker, seien nicht mehr bereit sind, diesen Krieg weiter zu kämpfen.

Deshalb hat die UN-Generalversammlung eine Sondersitzung zum weltweiten Drogenproblem einberufen. Ab dem 19. April 2016 in New York. In Deutschland und Frankreich mehren sich die Stimmen, die die vorwiegend repressive Politik in Frage stellen.

Die ehemalige Schweizer Bundespräsidentin Ruth Dreifuss, Mitglied der Weltkommission für Drogenpolitik, der auch der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan angehört, sagt, erklärtes Ziel sei, den Schwarzmarkt nicht nur einzudämmen, sondern ihn auszutrocknen. "Wir können den Drogenmarkt nicht in kriminellen Händen lassen."

Diese Dokumentation dokumentiert diese neuen Wege aus dem Drogenkrieg und wurde in zehn Ländern gedreht: Großbritannien, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Schweiz, USA, Kolumbien, Bolivien und Mexiko.

https://m.youtube.com/watch?v=BTYGxSzfcZA

Sollte jeder gesehen haben. Aber solange die kriminellen Politiker an der Kriminalität, die mit der Prohibition immer einhergeht mitverdienen, wird sich nichts ändern.

Die in der Doku erwähnte Konferenz UNGASS hat mittlerweile stattgefunden, was wir hier ja bereits besprochen haben: http://partypiratesat.createaforum.com/tfrausch/ungass-was-war-jetzt-das-ergebnis/

ahoy
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General Discussion / Re: Wie gents was gibts was tut sich so?
« on: 2017, 05, 21; 16:23:36 »
Du hast offenbar nach deinem Abgang nicht mehr viel mitgekriegt, was so abgegangen ist. Ich hab das zwar alles hier im Forum dokumentiert, aber das ist natürlich extrem viel Zeug zu lesen. Deshalb hab ich das hier zusammengefasst: http://partypiratesat.createaforum.com/piraten/die-geschichte-der-piratenpartei-in-osterreich/
Vielleicht fällt dir ja bei Gelegenheit was dazu ein, du weißt sicher mehr zur frühen Geschichte, bevor ich dabei war.

Keine Sorge, wir sind hier eh nicht auf der Suche nach slaves, die für uns hackeln. Wir laden dich nur dazu ein, hier wenn du Bock hast Dinge reinzupacken und zu kommentieren, oder über andere abzulästern, wenn sie mal wieder ins klo greifen, so wie wir das auch machen. Alles kann, nix muß, wie sich das für Piraten gehört.

ahoy
hellboy

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General Discussion / Re: Überraschungswahlkampf! NRWMMXVII!
« on: 2017, 05, 21; 16:13:49 »
Es stellt sich eher die Frage, ob die verbliebenen Volltrottel anlässlich des Wahlkampfes feststellen, daß es in Wahrheit gar keine Mitglieder außer ihnen mehr gibt, und die in der Statistik angegebenen nur Delegationsleichen vom debilen Linksfaschisten Lukas Daniel Klausner sind. Die können sie nicht löschen, weil der Verbrecher Daniel Gruß so einen Dreck zusammengecodet hat, daß diesen Wahnsinn nie wieder wer verwenden kann. Aber wenn man wie diese erbärmlichen Versager nichts anderes hat, dann muß man weiter so tun, als wäre das eh alles super.

Was für ein Volksbegehren werden die Spackos denn in diesem Wahlkampf starten? Das vom letzten mit dem Liquid-Betrug ist ja ohne Ergebnis ausgelaufen, und auf Wien.or.at nicht mehr gelistet. War aber ganz sicher kein Wahlkampfgag. Und das unvermeidliche nächste natürlich auch nicht. Worauf ich natürlich hinweisen werde, bei jeder Gelegenheit. Wenn der alte Depp aus Graz glaubt, der hirnlose Hohenecker verdirbt die Stimmung, dann hat er vergessen, was ich ihm so alles antun kann, wenn er und die anderen charakterlosen Schweine wieder zur Wahl antreten, und sich als Piraten ausgeben. Sie wollen es offensichtlich noch einmal ganz genau wissen.

Aber das ist eh irrelevant, die werden sang- und klanglos die Unterstützungserklärungen nicht schaffen. Der Anatoli hat nämlich längst seine eigene "Robin Hood Partei" gegründet, wie er es immer schon vorhatte (er wollte ja die PPAt auch immer umbenennen) und die hat mit der Erdogan-Partei fusioniert. Viel lustiger wird es, auf die KPÖ und ihre zahlreichen Ableger einzudreschen, mit denen haben wir bekanntlich noch eine Rechnung offen.

ahoy
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ergänzt:

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Die Identitären machen auch kein Hehl darus, wer sie eigentlich sind. Schließlich tragen sie bei ihren Umzügen vorne immer ihre gagerlgelben Wimpel mit dem verunglückten Mazda-Logo, und hinten schwenken ein paar Patrioten russische Fahnen. Damit sind sie die Speerspitze des Putinismus in Mitteleuropa, einer politischen Strömung die sich fast ausschließlich auf Patriotismus und Führerkult gründet. Bei Putin sieht man wiederum das, was ebenfalls typisch für Patriotismus ist: wenn der große Anfürher wirtschaftspolitisch scheitert und abgewirtschaftet hat, fängt er halt einen Krieg an. Das ist nichts typisch russisches, das ist auf der ganzen Welt so. Alleine die US-Präsidenten haben das bis auf Obama in letzter Zeit alle gemacht. Reagan war ohnehin ständig im Krieg, ob offiziell oder illegal und geheim, Bush Sr. hat den ersten Irakkrieg angefangen, als die Wirtschft lahmte, als die Lewinski-Affäre aufkam hat Bill Cliton Libyen bombardiert, Bush Jr. kam 9/11 gerade recht, deshalb ja die ganzen Vorwürfe er würde selbst dahinterstecken, hatte er doch so den perfekten Vorwand für den zweiten Irakkrieg. Argentinien hat den Falklandkrieg auch angefangen, als die Wirtschaft dort an Boden war, und Thatcher hat auch nur so schnell mobil gemacht, weil sie das ebenfalls gerade bitter nötig hatte, wegen, Überrraschung, der miesen Wirtschaftslage im Land. Das sind nur einige Beispiele die zeigen, wie Patriotismus funktioniert, denn die Beliebtheitswerte beim Volk sind leider bei all den großen Führern in allen diesen Fällen steil nach oben gegangen.

Mein Lieblingspeispiel ist und bleibt aber Nicaragua. Die kommunistischen Sandinistas die dort herrschen sind natürlich notorisch pleite, dazu sind sie ja Kommunisten. Um die darbende Bevölkerung davon abzulenken, wollen sie auch ein bisschen Krieg spielen. Als Gegner kommt dafür aber nur das benachbarte Costa Rica in Frage. Die haben aber gar keine Armee, denen reicht ihr militärisches Beistandsabkommen mit den USA und anderen amerikanischen Staaten, und die Tatsache, daß sie das reichste Land weit und breit sind, und für diesen Beistand auch zahlen können. Deshalb können die Nicos die Ticos nicht wirklich angreifen. Die Sandinisas haben sich dafür aber eine Lösung ausgeacht, die auf den ersten Blich ziemlich lächerlich wirkt: im Grenzfluß zwischen den beiden Ländern gibt es eine unbewohnte Insel. Die wird von beiden Ländern beansprucht, obwohl sie eigentlich wertlos ist. Die wird dann von den Nicos bombardiert, weil das liefert tolle Bilder von Explosionen und Carracho, die braucht man, damit es nach Krieg aussieht. Die Ticos protestieren, und drohen mit dem Eigreifen ihrer Schutzmächte. Sobald Gras über die Sache, bzw Buschwerk über die zerbombte Insel gewachsen ist, geht das ganze wiede von vorne los. Alles in allem ein ziemlich fauler Zauber. Es wäre ja anzunehmen, daß auf diesen lächerlichen Theaterdonner niemand hereinfällt, wäre da nicht die Tatsache, daß die Sandinistas ihr Publikum ganz genau kennen: es sind Patrioten.

ahoy
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Pöpö / Re: PPT - the Passion Of Mist
« on: 2017, 05, 16; 12:12:56 »
ja, den harald bauer alias vindpuh aus tirol, nicht zu verwechseln mit dem verbrecher wolfgang m bauer aus salzburg, der ist längst wieder in das stinkende loch zurückgekrochen, aus dem er gekommen ist.

ahoy
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General Discussion / Re: Wie gents was gibts was tut sich so?
« on: 2017, 05, 16; 12:10:06 »
hallo kollege xanathos!

die kurzzusammenfassung vom kollegen über den zustand der partei kann ich unterschreiben. was sich bei uns tut ist das übliche: wir trollen die pseudopiraten, erklären so vielen leuten wie möglich, wie sie sich gegen überwachung und staatstrolling schützen und wehren können, und bringen die wahrheit unters volk. umsoweniniger dieses volk und seine vertreter diese wahrheit hören wollen, umso lauter und öfter sagen wir sie. piratenzeug halt. politischer aktivismus statt persönliche eitelkeiten und kampf um posten. kein ideologisches programm-geschwafel und keine dogmen. das größte problem das gerade anliegt wird behandelt, und im rahmen unserer nicht gerade geringen möglichkeiten etwas dagegen unternommen. ohne großes theater, und vor allem ohne fresse im fernsehen.

falls du darauf auch bock hast, schließe ich mich der einladung des kollegen an.

ahoy
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Pöpö / Re: PPT - the Passion Of Mist
« on: 2017, 05, 13; 23:28:21 »
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Polit-Premiere: Mit der Fußfessel im Gemeinderat

Erste Sitzung für verurteilten Inn-Pirat im Innsbrucker Stadtparlament



Heinrich Stemeseder ist ziemlich kleinlaut. Zumindest wenn es um seinen Strafvollzug geht. Über das Leben als Fußfesselträger hat der Inn-Pirat zu schweigen. Der versuchte Aufbau einer Hanf-Bank, über die "legales Cannabis" abgegeben werden sollte, hat ihm und seinem Parteikollegen Alexander Ofer ein Gerichtsverfahren wegen Suchtgiftmittelhandels eingebracht. Beide wurden im Juni 2015 schuldig gesprochen. Während Ofer in Haft sitzt, ist Stemeseder aktives Gemeinderatsmitglied.

Nach einer langen Zitterpartie bekam er vor Kurzem die Genehmigung, den unbedingten Teil seiner 18-monatigen Haftstrafe im elektronisch überwachten Hausarrest abzuleisten. Sechs Monate wird der Abgeordnete Fußfessel tragen. Am Donnerstag nahm er erstmals als Häftling an einer Sitzung des Innsbrucker Stadtparlaments teil. "Mir ist es noch nie so gut gegangen", erklärt er auf Nachfrage. "Wenn ich in der Früh in den Spiegel schaue, sehe ich einen nichtrauchenden Antialkoholiker."

Es ist eine österreichweite Premiere, dass ein Politiker sein Amt als Fußfessel-Träger ausüben darf. Zu den Auflagen gehört unter anderem ein Alkohol-Verbot. Damit Stemeseder überhaupt diese Form des Strafvollzugs gewährt wurde, musste er belegen, dass er über eine Wohnung und ein geregeltes Einkommen verfügt.

Und sein Anwalt, Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger – früher selbst Mandatar im Stadtparlament, musste erst belegen, dass die Arbeit als Gemeinderat eine die ganze Woche ausfüllende Tätigkeit ist. "Ich halte jeden Vormittag eine Sprechstunde für Mitbürger ab", erklärt Stemeseder. Der Inn-Pirat wurde am Donnerstag von einem der Gemeinderäte mit "Ahoi" begrüßt. Andere wiederum können nur den Kopf schütteln und sehen ein fatales Bild für die Öffentlichkeit, das ein Politiker abgibt, der trotz dieser Verurteilung weiter im Amt bleiben darf. Die Fußfessel selbst blieb am Donnerstag jedoch unter einer langen Hose verborgen.

Für reichlich Schlagzeilen sorgten Stemeseder und Ofer bereits mit dem kruden Projekt, dass sie letztlich auf die Anklagebank brachte. Sie wollten "legales Cannabis" verkaufen. Ofer fasste dafür und für eine Reihe weiterer Delikte 4,5 Jahre Haft aus. Sein Parteikollege übernahm von ihm das Mandat und wird dieses bis zu den Wahlen im Jahr 2018 auch nicht verlieren. Bis zum Sommer wird jeder seiner Schritte überwacht.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/polit-premiere-mit-der-fussfessel-im-gemeinderat/241.942.752

wer hätte gedacht, daß da noch was kommt. so einem echten provinzfaschisten ist halt nix peinlich. das haben wir als piraten gebraucht: weil sich die debilen, die sich jetzt in österreich als piratenparei ausgeben, nicht von diesem gesindel distanzieren wollten, stehen sie jetzt als die erste partei mit einem als straftäter verurteilten fußfesselträger als abgeordnetem da. vielen dank an die herren Christopher Clay, Daniel Gruß, Florian Salmhofer, Andreas Johannes Biberhofer, Peter Grassberger, Marcus Hohenecker, an die Irene Labner und natürlich den letzten aus dieser kriminellen partie, der sich noch als vorstand einer längst nicht mehr existenten partei ausgibt, den Harald Bauer. sie alle haben sich zu komplizen dieser absurden, kriminellen witzfiguren Ofer und Stemeseder gemacht.

für wer die geschichte nicht von anfang an kennt: http://partypiratesat.createaforum.com/piraten/die-geschichte-der-piratenpartei-in-osterreich/

ahoy
hellboy

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ich weiß eh. das war damals ein artikel auf einer anderen plattform, als reaktion auf die damalige aktion der identitären. eigentlich als antwort auf einen artikel dort, der die identitären als opfer hinstellt. hier hab ich ihn nur zu archivierungszwecken hergepickt, wegen der zitatensammlung.

ahoy
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Patrioten waren schon immer "Idioten". Wer nichts hat als die Tatsache, dass er zufällig in einem bestimmten Land geboren ist, hat gar nichts. Idioten im Sinne der alten Griechen, die das Wort erfunden haben, welches ursprünglich Leute bezeichnet, die sich nur für sich selbst und ihre Befindlichkeiten, aber nicht für die Interessen der Allgemeinheit und die Bedürfnisse der Gesellschaft interessieren.

Ein paar Zitate von Literaten und Philosophen zum Thema Patriotismus (ich weiß, ein paar davon enthalten sehr deutliche Formulierungen, aber Schopenhauer und Bierce wird man es glauben müssen, und wer bin ich, solche Menschen zu kritisieren):

• "Patriot: Jemand, dem die Interessen eines Teils über die Interessen des Ganzen gehen. Der Gimpel der Politiker und das Werkzeug der Eroberer." – Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch, Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers

• "Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus." - Kurt Tucholsky (Kaspar Hauser): Der Mensch. Die Weltbühne, 16.06.1931, Nr. 24, S. 889, zeno.org

• "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit, Von dem was einer vorstellt. pp. 360

• "Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen Patriotismus." – Arthur Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass

• "In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes." - Walther Rathenau: Gesammelte Schriften in fünf Bänden, Bd. 4, Berlin 1918, S. 227

• "Patriotismus, der: Entflammbarer Müll, der für die Fackel des Ehrgeizlings bereit liegt, welcher seinen Namen ins rechte Licht gerückt sehen will." – Ambrose Bierce, Aus dem Wörterbuch des Teufels

• "Patriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken." – Samuel Johnson, The Life of Samuel Johnson, LL.D. von James Boswell, Eintrag vom 7. April 1775. London: Hutchinson & Co., 1791. Band 1, S. 211 Google Books

• "Fatal ist mir das Lumpenpack, // das, um die Herzen zu rühren, // den Patriotismus trägt zur Schau, // mit allen seinen Geschwüren." - Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen

• "Wer sonst gar nichts hat, der hat doch ein Vaterland. Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine." - Wiglaf Droste, Kommentar in der taz, 5. Dezember 2003, taz.de

• "Heimat ist ein Ort, kein Gefühl." - Anon Un Rama, Twitter, 2017

Schon ziemlich hart, das Urteil der Größen aus Politik und Kultur, aber bestimmt zutreffend.

Aus einem Artikel von FM4:

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Die Identitären: Die "Neuen Rechten" im Aufwind?

Sie bezeichnen sich als identitär, weder links noch rechts und haben doch mit dem rechtsextremen Rand eines gemeinsam: die Gegner heißen "Multikulti" und muslimische Einwanderer.

Anfang 2012 haben zehn junge Männer in Wien eine Gruppe mit dem Namen "Wiener Identitäre Richtung" gegründet - kurz W.I.R. Das Ziel der Schüler und Studenten: Der Erhalt der Wiener Identität. Nichts Verdächtiges auf den ersten Blick. Die Gründungsmitglieder eint allerdings nicht nur die Traditionspflege, sondern auch ihre rechtskonservative Gesinnung und die Angst vor dem Verlust des Wienerischen. Letzteres zu erhalten, ist aber nur ein Teil ihres Anliegens. Vielmehr haben sie angekündigt die Speerspitze einer neuen Bewegung zu sein, Sprachrohr für das "echte, wahre Wien", eine Bewegung, die ein Sammelbecken für alle Patrioten und Identitären sei, die weder links noch rechts seien, weder Rassisten noch Antisemiten, sondern Demokraten und "Ethnopluralisten", schreiben sie auf ihrer Homepage. Eine Umdeutung von belasteten Begriffen wie Volk und Rasse inklusive.

Ruhig den ganzen Artikel lesen, er ist sehr aufschlußreich. Daß solcher rechtsradikaler Bodensatz unserer Gesellschaft zu feige ist, sich offen als rechts zu deklarieren, spricht auch Bände. Genau wie daß sie sich immer in größeren Gruppen zusammenrotten und auf die vermeintlich schwächsten der Gesellschaft losgehen. Im Audimax haben sie eine friedliche Theateraufführung gewaltsam unterbrochen, aber man hat sich gewehrt, das gehört denen viel öfter. Auch bei ihren Aufmärschen kommt es jedes mal zu gewaltsamen Ausschreitungen, und immer versuchen sich die sonst so angeberischen Herrenmenschen weinerlich als arme, unschuldige und wehrlose Opfer hinzustellen. "Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt?" heißt es schon bei den Ärzten. Aber das Lied hören sie wohl nicht so gerne, weil das ist ausdrücklich über Leute wie sie, und heißt "Schrei nach Liebe". Den Refrain brauch ich hier wohl nicht zitieren.

Die Identitären machen auch kein Hehl darus, wer sie eigentlich sind. Schließlich tragen sie bei ihren Umzügen vorne immer ihre gagerlgelben Wimpel mit dem verunglückten Mazda-Logo, und hinten schwenken ein paar Patrioten russische Fahnen. Damit sind sie die Speerspitze des Putinismus in Mitteleuropa, einer politischen Strömung die sich fast ausschließlich auf Patriotismus und Führerkult gründet. Bei Putin sieht man wiederum das, was ebenfalls typisch für Patriotismus ist: wenn der große Anfürher wirtschaftspolitisch scheitert und abgewirtschaftet hat, fängt er halt einen Krieg an. Das ist nichts typisch russisches, das ist auf der ganzen Welt so. Alleine die US-Präsidenten haben das bis auf Obama in letzter Zeit alle gemacht. Reagan war ohnehin ständig im Krieg, ob offiziell oder illegal und geheim, Bush Sr. hat den ersten Irakkrieg angefangen, als die Wirtschft lahmte, als die Lewinski-Affäre aufkam hat Bill Cliton Libyen bombardiert, Bush Jr. kam 9/11 gerade recht, deshalb ja die ganzen Vorwürfe er würde selbst dahinterstecken, hatte er doch so den perfekten Vorwand für den zweiten Irakkrieg. Argentinien hat den Falklandkrieg auch angefangen, als die Wirtschaft dort an Boden war, und Thatcher hat auch nur so schnell mobil gemacht, weil sie das ebenfalls gerade bitter nötig hatte, wegen, Überrraschung, der miesen Wirtschaftslage im Land. Das sind nur einige Beispiele die zeigen, wie Patriotismus funktioniert, denn die Beliebtheitswerte beim Volk sind leider bei all den großen Führern in allen diesen Fällen steil nach oben gegangen.

Mein Lieblingspeispiel ist und bleibt aber Nicaragua. Die kommunistischen Sandinistas die dort herrschen sind natürlich notorisch pleite, dazu sind sie ja Kommunisten. Um die darbende Bevölkerung davon abzulenken, wollen sie auch ein bisschen Krieg spielen. Als Gegner kommt dafür aber nur das benachbarte Costa Rica in Frage. Die haben aber gar keine Armee, denen reicht ihr militärisches Beistandsabkommen mit den USA und anderen amerikanischen Staaten, und die Tatsache, daß sie das reichste Land weit und breit sind, und für diesen Beistand auch zahlen können. Deshalb können die Nicos die Ticos nicht wirklich angreifen. Die Sandinisas haben sich dafür aber eine Lösung ausgeacht, die auf den ersten Blich ziemlich lächerlich wirkt: im Grenzfluß zwischen den beiden Ländern gibt es eine unbewohnte Insel. Die wird von beiden Ländern beansprucht, obwohl sie eigentlich wertlos ist. Die wird dann von den Nicos bombardiert, weil das liefert tolle Bilder von Explosionen und Carracho, die braucht man, damit es nach Krieg aussieht. Die Ticos protestieren, und drohen mit dem Eigreifen ihrer Schutzmächte. Sobald Gras über die Sache, bzw Buschwerk über die zerbombte Insel gewachsen ist, geht das ganze wiede von vorne los. Alles in allem ein ziemlich fauler Zauber. Es wäre ja anzunehmen, daß auf diesen lächerlichen Theaterdonner niemand hereinfällt, wäre da nicht die Tatsache, daß die Sandinistas ihr Publikum ganz genau kennen: es sind Patrioten.

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