Show Posts

This section allows you to view all posts made by this member. Note that you can only see posts made in areas you currently have access to.


Messages - hellboy

Pages: 1 2 [3] 4 5 ... 111
31
Pöpö / Re: PPT - the Passion Of Mist
« on: 2017, 05, 13; 23:28:21 »
Quote
Polit-Premiere: Mit der Fußfessel im Gemeinderat

Erste Sitzung für verurteilten Inn-Pirat im Innsbrucker Stadtparlament



Heinrich Stemeseder ist ziemlich kleinlaut. Zumindest wenn es um seinen Strafvollzug geht. Über das Leben als Fußfesselträger hat der Inn-Pirat zu schweigen. Der versuchte Aufbau einer Hanf-Bank, über die "legales Cannabis" abgegeben werden sollte, hat ihm und seinem Parteikollegen Alexander Ofer ein Gerichtsverfahren wegen Suchtgiftmittelhandels eingebracht. Beide wurden im Juni 2015 schuldig gesprochen. Während Ofer in Haft sitzt, ist Stemeseder aktives Gemeinderatsmitglied.

Nach einer langen Zitterpartie bekam er vor Kurzem die Genehmigung, den unbedingten Teil seiner 18-monatigen Haftstrafe im elektronisch überwachten Hausarrest abzuleisten. Sechs Monate wird der Abgeordnete Fußfessel tragen. Am Donnerstag nahm er erstmals als Häftling an einer Sitzung des Innsbrucker Stadtparlaments teil. "Mir ist es noch nie so gut gegangen", erklärt er auf Nachfrage. "Wenn ich in der Früh in den Spiegel schaue, sehe ich einen nichtrauchenden Antialkoholiker."

Es ist eine österreichweite Premiere, dass ein Politiker sein Amt als Fußfessel-Träger ausüben darf. Zu den Auflagen gehört unter anderem ein Alkohol-Verbot. Damit Stemeseder überhaupt diese Form des Strafvollzugs gewährt wurde, musste er belegen, dass er über eine Wohnung und ein geregeltes Einkommen verfügt.

Und sein Anwalt, Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger – früher selbst Mandatar im Stadtparlament, musste erst belegen, dass die Arbeit als Gemeinderat eine die ganze Woche ausfüllende Tätigkeit ist. "Ich halte jeden Vormittag eine Sprechstunde für Mitbürger ab", erklärt Stemeseder. Der Inn-Pirat wurde am Donnerstag von einem der Gemeinderäte mit "Ahoi" begrüßt. Andere wiederum können nur den Kopf schütteln und sehen ein fatales Bild für die Öffentlichkeit, das ein Politiker abgibt, der trotz dieser Verurteilung weiter im Amt bleiben darf. Die Fußfessel selbst blieb am Donnerstag jedoch unter einer langen Hose verborgen.

Für reichlich Schlagzeilen sorgten Stemeseder und Ofer bereits mit dem kruden Projekt, dass sie letztlich auf die Anklagebank brachte. Sie wollten "legales Cannabis" verkaufen. Ofer fasste dafür und für eine Reihe weiterer Delikte 4,5 Jahre Haft aus. Sein Parteikollege übernahm von ihm das Mandat und wird dieses bis zu den Wahlen im Jahr 2018 auch nicht verlieren. Bis zum Sommer wird jeder seiner Schritte überwacht.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/polit-premiere-mit-der-fussfessel-im-gemeinderat/241.942.752

wer hätte gedacht, daß da noch was kommt. so einem echten provinzfaschisten ist halt nix peinlich. das haben wir als piraten gebraucht: weil sich die debilen, die sich jetzt in österreich als piratenparei ausgeben, nicht von diesem gesindel distanzieren wollten, stehen sie jetzt als die erste partei mit einem als straftäter verurteilten fußfesselträger als abgeordnetem da. vielen dank an die herren Christopher Clay, Daniel Gruß, Florian Salmhofer, Andreas Johannes Biberhofer, Peter Grassberger, Marcus Hohenecker, an die Irene Labner und natürlich den letzten aus dieser kriminellen partie, der sich noch als vorstand einer längst nicht mehr existenten partei ausgibt, den Harald Bauer. sie alle haben sich zu komplizen dieser absurden, kriminellen witzfiguren Ofer und Stemeseder gemacht.

für wer die geschichte nicht von anfang an kennt: http://partypiratesat.createaforum.com/piraten/die-geschichte-der-piratenpartei-in-osterreich/

ahoy
hellboy

32
ich weiß eh. das war damals ein artikel auf einer anderen plattform, als reaktion auf die damalige aktion der identitären. eigentlich als antwort auf einen artikel dort, der die identitären als opfer hinstellt. hier hab ich ihn nur zu archivierungszwecken hergepickt, wegen der zitatensammlung.

ahoy
hellboy

33
Patrioten waren schon immer "Idioten". Wer nichts hat als die Tatsache, dass er zufällig in einem bestimmten Land geboren ist, hat gar nichts. Idioten im Sinne der alten Griechen, die das Wort erfunden haben, welches ursprünglich Leute bezeichnet, die sich nur für sich selbst und ihre Befindlichkeiten, aber nicht für die Interessen der Allgemeinheit und die Bedürfnisse der Gesellschaft interessieren.

Ein paar Zitate von Literaten und Philosophen zum Thema Patriotismus (ich weiß, ein paar davon enthalten sehr deutliche Formulierungen, aber Schopenhauer und Bierce wird man es glauben müssen, und wer bin ich, solche Menschen zu kritisieren):

• "Patriot: Jemand, dem die Interessen eines Teils über die Interessen des Ganzen gehen. Der Gimpel der Politiker und das Werkzeug der Eroberer." – Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch, Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers

• "Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus." - Kurt Tucholsky (Kaspar Hauser): Der Mensch. Die Weltbühne, 16.06.1931, Nr. 24, S. 889, zeno.org

• "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit, Von dem was einer vorstellt. pp. 360

• "Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen Patriotismus." – Arthur Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass

• "In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes." - Walther Rathenau: Gesammelte Schriften in fünf Bänden, Bd. 4, Berlin 1918, S. 227

• "Patriotismus, der: Entflammbarer Müll, der für die Fackel des Ehrgeizlings bereit liegt, welcher seinen Namen ins rechte Licht gerückt sehen will." – Ambrose Bierce, Aus dem Wörterbuch des Teufels

• "Patriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken." – Samuel Johnson, The Life of Samuel Johnson, LL.D. von James Boswell, Eintrag vom 7. April 1775. London: Hutchinson & Co., 1791. Band 1, S. 211 Google Books

• "Fatal ist mir das Lumpenpack, // das, um die Herzen zu rühren, // den Patriotismus trägt zur Schau, // mit allen seinen Geschwüren." - Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen

• "Wer sonst gar nichts hat, der hat doch ein Vaterland. Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine." - Wiglaf Droste, Kommentar in der taz, 5. Dezember 2003, taz.de

• "Heimat ist ein Ort, kein Gefühl." - Anon Un Rama, Twitter, 2017

Schon ziemlich hart, das Urteil der Größen aus Politik und Kultur, aber bestimmt zutreffend.

Aus einem Artikel von FM4:

Quote
Die Identitären: Die "Neuen Rechten" im Aufwind?

Sie bezeichnen sich als identitär, weder links noch rechts und haben doch mit dem rechtsextremen Rand eines gemeinsam: die Gegner heißen "Multikulti" und muslimische Einwanderer.

Anfang 2012 haben zehn junge Männer in Wien eine Gruppe mit dem Namen "Wiener Identitäre Richtung" gegründet - kurz W.I.R. Das Ziel der Schüler und Studenten: Der Erhalt der Wiener Identität. Nichts Verdächtiges auf den ersten Blick. Die Gründungsmitglieder eint allerdings nicht nur die Traditionspflege, sondern auch ihre rechtskonservative Gesinnung und die Angst vor dem Verlust des Wienerischen. Letzteres zu erhalten, ist aber nur ein Teil ihres Anliegens. Vielmehr haben sie angekündigt die Speerspitze einer neuen Bewegung zu sein, Sprachrohr für das "echte, wahre Wien", eine Bewegung, die ein Sammelbecken für alle Patrioten und Identitären sei, die weder links noch rechts seien, weder Rassisten noch Antisemiten, sondern Demokraten und "Ethnopluralisten", schreiben sie auf ihrer Homepage. Eine Umdeutung von belasteten Begriffen wie Volk und Rasse inklusive.

Ruhig den ganzen Artikel lesen, er ist sehr aufschlußreich. Daß solcher rechtsradikaler Bodensatz unserer Gesellschaft zu feige ist, sich offen als rechts zu deklarieren, spricht auch Bände. Genau wie daß sie sich immer in größeren Gruppen zusammenrotten und auf die vermeintlich schwächsten der Gesellschaft losgehen. Im Audimax haben sie eine friedliche Theateraufführung gewaltsam unterbrochen, aber man hat sich gewehrt, das gehört denen viel öfter. Auch bei ihren Aufmärschen kommt es jedes mal zu gewaltsamen Ausschreitungen, und immer versuchen sich die sonst so angeberischen Herrenmenschen weinerlich als arme, unschuldige und wehrlose Opfer hinzustellen. "Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt?" heißt es schon bei den Ärzten. Aber das Lied hören sie wohl nicht so gerne, weil das ist ausdrücklich über Leute wie sie, und heißt "Schrei nach Liebe". Den Refrain brauch ich hier wohl nicht zitieren.

Die Identitären machen auch kein Hehl darus, wer sie eigentlich sind. Schließlich tragen sie bei ihren Umzügen vorne immer ihre gagerlgelben Wimpel mit dem verunglückten Mazda-Logo, und hinten schwenken ein paar Patrioten russische Fahnen. Damit sind sie die Speerspitze des Putinismus in Mitteleuropa, einer politischen Strömung die sich fast ausschließlich auf Patriotismus und Führerkult gründet. Bei Putin sieht man wiederum das, was ebenfalls typisch für Patriotismus ist: wenn der große Anfürher wirtschaftspolitisch scheitert und abgewirtschaftet hat, fängt er halt einen Krieg an. Das ist nichts typisch russisches, das ist auf der ganzen Welt so. Alleine die US-Präsidenten haben das bis auf Obama in letzter Zeit alle gemacht. Reagan war ohnehin ständig im Krieg, ob offiziell oder illegal und geheim, Bush Sr. hat den ersten Irakkrieg angefangen, als die Wirtschft lahmte, als die Lewinski-Affäre aufkam hat Bill Cliton Libyen bombardiert, Bush Jr. kam 9/11 gerade recht, deshalb ja die ganzen Vorwürfe er würde selbst dahinterstecken, hatte er doch so den perfekten Vorwand für den zweiten Irakkrieg. Argentinien hat den Falklandkrieg auch angefangen, als die Wirtschaft dort an Boden war, und Thatcher hat auch nur so schnell mobil gemacht, weil sie das ebenfalls gerade bitter nötig hatte, wegen, Überrraschung, der miesen Wirtschaftslage im Land. Das sind nur einige Beispiele die zeigen, wie Patriotismus funktioniert, denn die Beliebtheitswerte beim Volk sind leider bei all den großen Führern in allen diesen Fällen steil nach oben gegangen.

Mein Lieblingspeispiel ist und bleibt aber Nicaragua. Die kommunistischen Sandinistas die dort herrschen sind natürlich notorisch pleite, dazu sind sie ja Kommunisten. Um die darbende Bevölkerung davon abzulenken, wollen sie auch ein bisschen Krieg spielen. Als Gegner kommt dafür aber nur das benachbarte Costa Rica in Frage. Die haben aber gar keine Armee, denen reicht ihr militärisches Beistandsabkommen mit den USA und anderen amerikanischen Staaten, und die Tatsache, daß sie das reichste Land weit und breit sind, und für diesen Beistand auch zahlen können. Deshalb können die Nicos die Ticos nicht wirklich angreifen. Die Sandinisas haben sich dafür aber eine Lösung ausgeacht, die auf den ersten Blich ziemlich lächerlich wirkt: im Grenzfluß zwischen den beiden Ländern gibt es eine unbewohnte Insel. Die wird von beiden Ländern beansprucht, obwohl sie eigentlich wertlos ist. Die wird dann von den Nicos bombardiert, weil das liefert tolle Bilder von Explosionen und Carracho, die braucht man, damit es nach Krieg aussieht. Die Ticos protestieren, und drohen mit dem Eigreifen ihrer Schutzmächte. Sobald Gras über die Sache, bzw Buschwerk über die zerbombte Insel gewachsen ist, geht das ganze wiede von vorne los. Alles in allem ein ziemlich fauler Zauber. Es wäre ja anzunehmen, daß auf diesen lächerlichen Theaterdonner niemand hereinfällt, wäre da nicht die Tatsache, daß die Sandinistas ihr Publikum ganz genau kennen: es sind Patrioten.

ahoy
hellboy

34
TF:Konsumentenschutz / Gegen das Monopol von sky
« on: 2017, 05, 07; 19:59:55 »
Wenn man heute in Europa Satelliten- oder Kabel- TV haben will, hat man meist die Wahl zwischen sky und sky. Das ist nicht nur aus marktwirtschaftlicher Sicht bedenklich, sondern auch aus informationspolitischer. Es ist vonseiten der Politik unverantwortlich, es einem privaten Konzern zu überlassen, wem welche Sender zu welchem Preis angeboten werden.

Der Staat trägt die alleinige Verantwortung dafür, seiner Bürgerschaft ein Mindestmaß an relevanter Information zur Verfügung zu stellen, das ist Teil der Grundversorgung. Nur informierte Bürger sind auch mündige, kompetente und kritische Wähler. Das steht nicht umsonst so im Gesetz, und dafür zahlen wir Rundfunkgebühren. Es ist im Sinne der europäischen Einigung ohnehin nicht einzusehen, daß die öffentlich rechtlichen Sender aller europäischen Länder nicht in allen anderen europäischen Ländern frei oder überhaupt empfangbar sind. Alleine das würde die Einrichtung eines eigenen, europäischen Kabel- und Satelliten- Angebots rechtfertigen. Dieses könnte dann ergänzt werden mit allen Sendern, die auf sky nicht gelistet werden, oder die das zusätzlich zu ihrer Listung bei sky möchten (wenn sky das vertraglich zulässt, aber das ist deren Problem). Daß diese Sender innerhalb der Grenzen der Gesetze agieren müssen ist selbstverständlich.

Preislich wäre es sicher ein interessantes Angebot, wenn das soviel kosten würde wie die Grundgebühr des kommerziellen Kabelangebotes. Vor allem für Leute, die mit den derzeit üblichen Paketangeboten nichts anfangen können. Alleine, daß dort für den heute üblichen hd-Standard noch ein Aufpreis verlangt wird, ist reine Abzocke. Und wenn man sich dann noch für Wissenschaft, Kultur und Information interessiert, muß man im Paket auch die privaten trash-Sender, die werbeverseucht, bis zur Unkenntlichkeit geschnitten und grundsätzlich ohne die Option Originalsprache daherkommen mit dazu nehmen. Die meisten öffentlich rechtlichen gibt es bei den kommerziellen Kabelanbietern meist heute schon im Basis-hd-Paket ohne Aufpreis. Das kann so bleiben, nur sollte man sich gezielt für ausschließlich eine Art von Sender entscheiden können.

Derzeit befindet sich sky in der Endphase der endgültigen Übernahme durch die amerikanische 20th Century fox. Gerade deshalb ist es notwendig, allen Europäern eine Alternative dazu anzubieten, was ihnen ein amerikanischer privater Konzern im Fernsehen vorsetzen will. Das ist Aufgabe der europäischen Rundfunkbehörde, aber wie alle europäischen Behörden wird sie nicht tätig, wenn dazu nicht Initiativen aus den Mitgliedsländern kommen. Es sind also die öffentlich rechtlichen in den einzelnen Staaten, die hier Initiative zeigen müssen.

ahoy
hellboy

35
Was der Standard auch hat: Was die Parteien vom Frauenvolksbegehren halten

http://mobil.derstandard.at/2000056859643/Was-die-Parteien-vom-Frauenvolksbegehren-halten

Bei manchen fragt man sich schon, vor allem bei der Schittenhelm: es widerspricht zwar komplett dem Programm ihrer Partei, aber sie unterstützt es, weil Frauen halt. Fetzendeppert!

ahoy
hellboy

36
Nachdem es beim Frauenvolksbegehren 2017 offenbar nicht um Frauen geht, muß man sich fragen, was das ganze soll. In Anbetracht der Organisatoren und der Inhalte liegt der Verdacht nahe, daß wiedereinmal versucht wird, mittels eines Volksbegehrens eine neue politische Bewegung, und letztlich eine neue Partei zu initiieren. Eine erbärmliche Idee, ist doch das Mittel des Volksbegehrens mittlerweile völlig abgenutzt, vor allem wenn es um genau solche durchsichtige politische Winkelzüge geht.

Zu oft wurden Volksbegehren in der Vergangenheit als Wahlkampfgag und als billige Motivationshilfe missbraucht. Hier ein Versuch der Auflistung der highlights, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit:

In der Liste aller Volksbegehren des Innenministeriums stehen natürlich nur die, die tatsächlich mit über 8.000 Unterschriften abgeschlossen wurden: http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/volksbegehren/Alle_Volksbegehren.aspx
Da gab es natürlich noch etliche mehr, die weniger Unterschriften gekriegt haben, oder einfach im Sande verliefen, und deren Unterschriften nie beim Innenministerium eingereicht wurden, weil sie eben eh nur ein Propagandaschmäh sein sollten. Schade, daß es nicht strafbar ist, die Bürgerschaft so zu verarschen.

Aber auch unter den abgeschlossenen gibt es das. Das 2002 initiierte Volksbegehren "gegen Abfangjäger" war in Wahrheit für Rudi Fußi und eine seiner geplanten Parteien, natürlich links der SPÖ. 2012 versuchte er es mit dem bekannten Ziel noch einmal, diesmal sollte es angeblich um Vermögenssteuern gehen. Der selbsternannten Politikberater versuchte es auch später immer wieder, auch als er versuchte, die Piratenpartei in eine linkspopulistische Kasperltruppe umzuwandeln, was aber nicht ihm, sondern erst später der KPÖ durch Unterwanderung und Infiltration nach klassischer Stasimethode gelang. Auch die KPÖ hat in jedem Wahlkampf seit sie versuchen sich hinter vorgetäuschten Linksbündnissen mit peinlichen Namen wie "andas" oder aktuell "Aufbruch" zu verstecken ein Volksbegehren gestartet. Sie haben es jedes Mal als die größte und einzigartig innovative Marketingidee angekündigt. Nachdem sie es das erste mal im Sand verlaufen ließen, versprachen sie ab dem zweiten jedes mal hoch und heilig, daß es diesmal garantiert kein reiner Wahlkampfgag sei, und sie es nach der Wahl auf jeden Fall weiterführen würden, was natürlich jedes Mal eine offensichtliche und gewissenlose Lüge war. Das Verhalten von Fußi und der KPÖ hat natürlich dem Volksbegehren als Mittel der politischen Beteiligung jegliche Glaubwürdigkeit genommen, und so dem Ansehen direkt demokratischer Beteiligung schweren Schaden zugefügt. Und das ausschließlich zur Befriedigung der persönlichen Eitelkeiten weniger größenwahnsinniger politischer Scharlatane.

Die volle Liste kommt noch, spontan fällt mir da das "wir zahlen nichts" zur Haftung mit Steuergeldern für die Hypo ein. Das war für die EU-Wahl, und hat nach der Wahl niemand mehr interessiert. Zur Wienwahl gab es dann eines das angeblich für direkte Demokratie sein sollte, aber in Wahrheit die manipulierbare Betrugssoftware "Liquid" propagiert hat. Ein gewisser Marcus Hohenecker hat nach der Wahl noch eine Zeit lang so getan, als würde er das weiter verfolgen, weil er bei seinen Tätigkeitsberichten sonst nichts vorzuweisen hatte, und wusste, daß es ohnehin niemand nachprüft. Da hat er sich wie immer geirrt, denn ich habe es nachgeprüft, und die offizielle Seite die solange ein Volksbegehren läuft auf wien.gv.at online ist, ist längst gelöscht. Leider sind die Volksbegehren, die mit weniger als 1 Promille der Bevölkerung, also ca 8.000 Unterschriften oder gar nicht beim Innenministerium eingereicht wurden, nirgendwo aufgelistet. Aber ein paar werden wir schon finden, es gab ja genug.

Auch von rechts gab es natürlich welche, aber die waren erfolgreicher, ist doch das EU-Austritts Volksbegehren zur Gründung der EU-Stopp Partei genutzt worden. Auch die Freiheitlichen haben mit ihren Volksbegehren zumindest insofern mehr Erfolg gehabt, als sie relativ viele Unterschriften einreichen konnten. Zu mehr haben sie allerdings nicht geführt, was in den meisten Fällen auch gut ist. Außerdem haben sie sie nie so offensichtlich als Wahlkampfgag eingesetzt wie die Kommunisten.

Gerade links der SPÖ wurde schon zu oft versucht, mittels eines Volksbegehrens eine neue Partei zu etablieren. Das ist aber bisher nicht gelungen, und es wird auch dem linksromantischen antikapitalistischen Zirkel um die links aus der SPÖ gefallene Sonja Ablinger nicht gelingen.

Daß das Volksbegehren damit politisch gestorben ist, stört die Handelnden wenig. Sie sind radikale Ideologen, und wollen ohnehin keine echte Demokratie, sondern Gleichschaltung.

ahoy
hellboy

37
Nachdem es beim Frauenvolksbegehren 2017 offenbar nicht um Frauen geht, muß man sich fragen, was das ganze soll. In Anbetracht der Organisatoren und der Inhalte liegt der Verdacht nahe, daß wiedereinmal versucht wird, mittels eines Volksbegehrens eine neue politische Bewegung, und letztlich eine neue Partei zu initiieren. Eine erbärmliche Idee, ist doch das Mittel des Volksbegehrens mittlerweile völlig abgenutzt, vor allem wenn es um genau solche durchsichtige politische Winkelzüge geht.

Zu oft wurden Volksbegehren in der Vergangenheit als Wahlkampfgag und als billige Motivationshilfe missbraucht. Hier ein Versuch der Auflistung der highlights, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit:

In der Liste aller Volksbegehren des Innenministeriums stehen natürlich nur die, die tatsächlich mit über 8.000 Unterschriften abgeschlossen wurden: http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/volksbegehren/Alle_Volksbegehren.aspx
Da gab es natürlich noch etliche mehr, die einfach im Sande verliefen, und deren Unterschriften nie beim Innenministerium eingereicht wurden, weil sie eben eh nur ein Propagandaschmäh sein sollten. Schade, daß es nicht strafbar ist, die Bürgerschaft so zu verarschen.

Aber auch unter den abgeschlossenen gibt es das. Das 2002 initiierte Volksbegehren "gegen Abfangjäger" war in Wahrheit für Rudi Fußi und eine seiner geplanten Parteien, natürlich links der SPÖ. 2012 versuchte er es mit dem bekannten Ziel noch einmal, diesmal sollte es angeblich um Vermögenssteuern gehen. Der selbsternannten Politikberater versuchte es auch später immer wieder, auch als er versuchte, die Piratenpartei in eine linkspopulistische Kasperltruppe umzuwandeln, was aber nicht ihm, sondern erst später der KPÖ durch Unterwanderung und Infiltration nach klassischer Stasimethode gelang. Auch die KPÖ hat in jedem Wahlkampf seit sie versuchen sich hinter vorgetäuschten Linksbündnissen mit peinlichen Namen wie "andas" oder aktuell "Aufbruch" zu verstecken ein Volksbegehren gestartet. Sie haben es jedes Mal als die größte und einzigartig innovative Marketingidee angekündigt. Nachdem sie es das erste mal im Sand verlaufen ließen, versprachen sie ab dem zweiten jedes mal hoch und heilig, daß es diesmal garantiert kein reiner Wahlkampfgag sei, und sie es nach der Wahl auf jeden Fall weiterführen würden, was natürlich jedes Mal eine offensichtliche und gewissenlose Lüge war. Das Verhalten von Fußi und der KPÖ hat natürlich dem Volksbegehren als Mittel der politischen Beteiligung jegliche Glaubwürdigkeit genommen, und so dem Ansehen direkt demokratischer Beteiligung schweren Schaden zugefügt. Und das ausschließlich zur Befriedigung der persönlichen Eitelkeiten weniger größenwahnsinniger politischer Scharlatane.

Die volle Liste kommt noch, spontan fällt mir da das "wir zahlen nichts" zur Haftung mit Steuergeldern für die Hypo ein. Das war für die EU-Wahl, und hat nach der Wahl niemand mehr interessiert. Zur Wienwahl gab es dann eines das angeblich für direkte Demokratie sein sollte, aber in Wahrheit die manipulierbare Betrugssoftware "Liquid" propagiert hat. Ein gewisser Marcus Hohenecker hat nach der Wahl noch eine Zeit lang so getan, als würde er das weiter verfolgen, weil er bei seinen Tätigkeitsberichten sonst nichts vorzuweisen hatte, und wusste, daß es ohnehin niemand nachprüft. Da hat er sich wie immer geirrt, denn ich habe es nachgeprüft, und die offizielle Seite die solange ein Volksbegehren läuft auf wien.gv.at online ist, ist längst gelöscht. Leider sind die Volksbegehren, deren Unterschriften nicht beim Innenministerium eingereicht wurden, nirgendwo aufgelistet. Aber ein paar werden wir schon finden, es gab ja genug.

Auch von rechts gab es natürlich welche, aber die waren erfolgreicher, ist doch das EU-Austritts Volksbegehren zur Gründung der EU-Stopp Partei genutzt worden. Auch die Freiheitlichen haben mit ihren Volksbegehren zumindest insofern mehr Erfolg gehabt, als sie relativ viele Unterschriften einreichen konnten. Zu mehr haben sie allerdings nicht geführt, was in den meisten Fällen auch gut ist. Außerdem haben sie sie nie so offensichtlich als Wahlkampfgag eingesetzt wie die Kommunisten.

Gerade links der SPÖ wurde schon zu oft versucht, mittels eines Volksbegehrens eine neue Partei zu etablieren. Das ist aber bisher nicht gelungen, und es wird auch dem linksromantischen antikapitalistischen Zirkel um die links aus der SPÖ gefallene Sonja Ablinger nicht gelingen.

ahoy
hellboy

38
Da sind sie wieder aufgetaucht, von ganz links, mit einer neuen Marketingidee: ein neues Frauenvolksbegehren. Um Frauen geht es dabei natürlich nicht, sondern um eine Ansammlung linksromantischer Forderungen, die die radikale Linke schon lange vor sich her trägt. Warum dann aber ein Volksbegehren "für Frauen"? Ganz einfach: weil man dann jeden, der das nicht uneingeschränkt unterstützt, als frauenfeindlichen Chauvinisten hinstellen, und unbedarfte Frauen, die sich das nicht einmal oberflächlich ansehen, in einen Konflikt Frauen gegen Männer hineintheatern kann.

Als erstes halten die ntürlich die Hand auf. Sie sammeln per crowdfunding Geld für die Campagne, als deren Proponenten sie sich natürlich auch etwas zahlen werden, als "Aufwandsentschädigung", und somit ist das ganze ohnehin nur sein eigener finazieller Selbstzweck.

Die Forderungen im einzelnen sind ein Mindestlohn von €1.750,- und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich, ganzflächige gratis Kinderbetreuung rund um die Uhr, eine verpflichtende Frauenquote, vor allem in den Parlamentsclubs, die bei deren Nichterfüllung nicht die volle Clubförderung kriegen sollen, und das Märchen es gäbe bei uns nicht längst gleichen Lohn für gleiche Arbeit steht natürlich auch mit drin.

Daß es bei uns längst gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt, und die Unterschide beim Lebenseinkommen viele sehr komplizierte Ursachen haben, haben wir inklusive Lösungsvorschlägen hier bereits ausführlich besprochen: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/der-gender-pay-gap-ist-ein-kinder-gap/

Warum Quotenregelungen nicht funktionieren, und auch die Frauenquote überall wo sie getestet wurde gescheitert ist, haben wir auch schon bis ins Detail analysiert: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/die-frauenquote-ein-irrweg/

Dort haben wir auch erklärt, wesahlb die flächendeckende Kinderbetreuung an der Finanzierung scheitert, vor allem in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten, wo entweder die Kinder unzumutbare Anfahrtswege in die Betreuung hätten, oder sehr viele Betreuer nur wenige Kinder betreuen würden, was erst recht nicht finanzierbar wäre. Natürlich haben wir nicht vergessen zu erwähnen, daß alle wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, daß Kinder die zuhause betreut werden bessere Chancen im Leben haben, und in Zeiten der zunehmenden Automatisierung ohnehin immer weniger Arbeit für immer mehr Menschen da ist, und es daher sinnvoller wäre, für die Kindererziehungszeiten mehr Geld anzurechnen, statt Leute auf den Arbeitsmarkt zu treiben, die dann ohnehin nur arbeitslos sind. Das interessiert die radikale Linke aber alles nicht, weil Dogmen sind halt faktenresistent, dazu sind es ja Dogmen.

Das mit dem Mindestlohn klingt natürlch super, aber es hat natürlich auch Gründe, warum es den und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich nicht längst gibt. Die Linken bringen als Beispiel an dem sie ihre Forderungen illustrieren immer den Friseur. Da heißt es dann: "Glaubt ihr, die Leute würden sich nicht mehr die Haare schneiden lassen, wenn der Friseur auf einmal das doppelte kostet?" Daran merkt man, was für wohlstandsverwahrloste Snobs die meisten Linken sind. Die haben mit den Lebensumständen der wirklich armen Bevölkerung absolut nichts mehr zu tun. Ein Friseurbesuch ist reiner Luxus, und der wird bei finanziellen Nöten immer als erstes gestrichen. Die Haare kann man sich auch in der Familie oder im Freundeskreis gegensitig gratis schneiden. Der Friseur wird weniger Kunden haben, und deswegen Personal entlassen, oder ganz zusperren. Die Friseure die überleben werden die sein, zu denen schon heute die Leute gehen, die sowieso nicht aufs Geld achten müssen, und so wird ein professioneller Haarschitt zum absoluten Luxus, den sich nur die Reichsten leisten können. Friseure stehen hier natürlich nur beispielhaft für zahlreiche Berufe im Dienstleistungsbereich, in denen Frauen überdurchschnittlich beschäftigt sind. Das alles ist für Menschen, die auch nur die geringste Ahnung vom Geschäft und der Wirtschaft haben, völlig banale Logik. Nicht aber für die Kommunisten, die Initiatoren des Volksbegehrens sind, weil das ist ja alles Marktwirtschaft, und deren Abschaffung ist seit jeher ihre eigentliche Absicht.

Das alles hat mit Frauenrechten und Gleichberechtigung natürlich absolut nix zu tun. Die Versuch der Initiatoren des Volksbegehrens das irgendwie zu rechtfertigen sind dermaßen an den Haaren herbeigezogen, daß es über weite Strecken weh tut, das überhaupt nur zu lesen.

Interessant ist die Tatsache, daß sich ausgerechnet im Standard ein guter Artikel zu dem Thema findet:

Quote from: Monika Köppl-Turyna im Standard
Volksbegehren als Schuss ins Frauenknie

Die Forderungen der Frauenplattform wie höherer Mindestlohn kommen einem Programm zur Arbeitsplatzvernichtung gleich. Und gegen den Gehaltsunterschied – den Gender-Pay-Gap – gibt es ein wirksameres Mittel


Was ist gut für Frauen? Welche Maßnahmen bringen die Gleichberechtigung tatsächlich voran? Die Proponentinnen des neuen Frauenvolksbegehrens haben eine Liste von Forderungen vorgelegt, die ihrer Meinung nach diesen Zweck erfüllen. Wer ein wenig darüber nachdenkt, muss aber zu einem ganz anderen Schluss kommen: Diese gleichen nämlich einem Arbeitsplatzvernichtungsprogramm. Und damit ist den Frauen ganz eindeutig nicht geholfen, ist Berufstätigkeit doch die beste Absicherung gegen Armut und Ausgrenzung. Andere Ideen, die wir kurz skizzieren, kämen dem Ziel der gleichen Chancen für Frauen näher.

Zunächst aber: Warum solch harsche Worte? Da wäre zunächst einmal die Forderung nach einem Mindestlohn von 1750 Euro brutto. Mehr Geld ist natürlich gut. Aber es sich zu wünschen hilft noch immer nicht dagegen, dass diese Maßnahme eindeutig Jobs kosten würde, und zwar an die 16.000, wie mittels konkreter Daten aus einer Reihe von Branchen berechnet werden kann. Da mehr Frauen in Niedriglohnsektoren arbeiten als Männer – eine Analyse der Ursachen führte hier leider zu weit -, würden die meisten dieser 16.000 neuen Arbeitslosen Frauen sein.

Weniger Wochenstunden, nach oben schießende Personalkosten

Hinzu kommt das Begehren, die Wochenarbeitszeit um etwa ein Viertel auf 30 Stunden zu verkürzen. Damit ist wohl nicht gemeint, dass die Löhne auch um etwa ein Viertel sinken sollen – es geht also um eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Hier wird wohl nicht nur Ökonominnen endgültig schwindlig. Jemand, der derzeit 1500 Euro brutto verdient, erhält einen Stundenlohn von knapp 9 Euro. Gehen die Wünsche der Frauenplattform in Erfüllung, erhielte diese Person etwa 13,50 Euro pro Stunde; auf einen Schlag um die Hälfte mehr. Und damit die Arbeit, die ja nicht abnimmt, auch weiterhin erledigt wird, müssten die Unternehmen zusätzliche Arbeitnehmer einstellen. Die aus diesen Gründen nach oben schießenden Personalkosten würden viele, gerade kleinere Unternehmen nicht überleben; "nur" 16.000 Jobs weniger erscheinen da noch harmlos.

Ein höherer Mindestlohn soll auch helfen, den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen zu verringern. Männer im Niedriglohnsektor erhalten, so zeigt die Analyse "Mind the Gap" der Agenda Austria, maximal um fünf Prozent mehr Gehalt als gleich qualifizierte Frauen im gleichen Job. Dieser Unterschied, so ungerecht er ist, ist deswegen relativ gering, weil ja zumindest der niedrigste Kollektivvertragslohn für Frauen und Männer der gleiche ist. Die große Lohnbenachteiligung für Frauen liegt nicht hier, sondern weiter oben. Hier wird zum Preis vieler verlorener Jobs nur wenig erreicht.

Ursache: Extrem lange Karenzzeit

Um dem Gehaltsunterschied vehementer zu Leibe zu rücken, braucht es andere Maßnahmen. Der Lohn hängt in Österreich ganz wesentlich von der Arbeitserfahrung ab; es gilt das sogenannte Senioritätsprinzip. Daher ist die im internationalen Vergleich extrem lange Karenzzeit bzw. die Abwesenheit vom Beruf die wichtigste einzelne Ursache für den Gender-Pay-Gap. Wer beim aktuellen Lohnregime bleiben und gleichzeitig den Gehaltsunterschied reduzieren will, kommt nicht umhin, die Karenzzeit zu verkürzen. Zur Karenzzeit sagt das Frauenvolksbegehren nichts, diese soll also weiterhin bis zu zwei Jahre dauern. Kinderbetreuungsgeld gibt es ja bis zu drei Jahren. Die Agenda Austria plädiert hingegen dafür, die bezahlte Karenz auf ein Jahr zu verkürzen; sechs Monate davon sollen die Väter wahrnehmen müssen, was dem Ziel der Frauenorganisationen entspricht, die Familienarbeit anders aufzuteilen.

Horrend teure Forderungen

Während das Volksbegehren einen Rechtsanspruch auf ganztägige kostenlose Betreuung für jedes Kind ab acht Wochen nach der Geburt vorsieht, meinen wir, dass ein Betreuungsscheck nach einem Jahr bezahlter Karenzzeit die bessere Variante ist. Warum? Der Rechtsanspruch könnte allein beim Staat eingefordert werden. Mit einem Scheck aber können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind einen (staatlichen) Kindergarten besucht oder sie es z. B. zu einer Tagesmutter bringen. Gerade für kleine Gemeinden, wo das Betreuungsangebot besonders unbefriedigend ist, sind eigene Ganztagskindergärten zu teuer und damit unrealistisch. Der Scheck würde zu einem größeren und flexibleren Angebot führen; es gäbe dann mehr Kinderbetreuung in unterschiedlichen Formen zu bisher nicht üblichen Zeiten.

Kurz gesagt: Einige Forderungen des Frauenvolksbegehrens sind horrend teuer und in der Folge gerade auch für Frauen kontraproduktiv. Gleichzeitig gibt es die eine oder andere ähnliche Vorstellung, wie die Chancengleichheit für Frauen erhöht werden könnte. Schön wäre, wenn Frauenorganisationen, die im Endeffekt ähnliche Vorschläge machen, jene der Agenda Austria nicht ablehnen, bloß weil ihnen der Absender vielleicht nicht gefällt. Es sollte doch kein Problem sein, in einem bestimmten Bereich an einem Strang zu ziehen, auch wenn die Meinungen über andere Fragen auseinandergehen. Zum Wohle der Frauen. (Monika Köppl-Turyna, 1.5.2017)

http://mobil.derstandard.at/2000056813955/Volksbegehren-als-Schuss-ins-Frauenknie

In den Kommentaren entlädt sich natürlich der spontane Volkszorn der bezahlten Systemtrolle, mit den selben alten Unterstellungen gegen, und Anfeindungen von Frauen wie der Autorin des Artikels, die zwar erfolgreich und klug sind, und deshalb eigentlich ein Vorbild für alle Frauen sein könnten, aber die halt nicht ideologisch gleichgeschaltet, und somit natürlicher Feind der linken Spackeria sind. Damit führen sie natürlich selber den Beweis, daß es bei diesem ganzen Aufgebot nicht um Frauenrechte und Gleischstellung, sondern ausschließlich um ideologische Indoktrination und Gleichschaltung geht. Umso trauriger ist es, daß sich offenbar aus einem absurden Chorgeist der Frauen untereinander heraus sogar ÖVP-Frauenchefin Schittenhelm dazu verstiegen hat, diese Ansammlung linkspopulistischer Unsäglichkeien zu unterstützen. Das ist genau das, was die Initiatoren bezwecken: Frauen die zu dumm sind, ihre Absichten zu hinterfragen und zu erkennen, zu Unterstützern ihrer realitätsfernen und linksromantischen Agenda zu machen. Daß es daran liegt, daß die ÖVP jetzt generell eine linksradikale Agenda vertritt, ist extrem unwahrscheinlich. Bei der frauenpolitischen Sprecherin der neos wurde es von den Organisatoren nach der Präsentation des Volksbegehrens auf Twitter so dargestellt, als würde sie das auch unterstützen, aber die hat sich das nur angehört. Dann hat sie sich über die Inhalte sehr kritisch geäußert, wie hier zwei Postings weiter nachzulesen ist, das haben sie zunächst "vergessen" zu erwähnen. Mittlerweile beschimpfen sie sie dafür, daß sie den Blödsinn kritisiert. Politische Redlichkeit sieht auch hier anders aus.

Man kann nur dazu aufrufen, das Hirn einzuschalten, und nicht reflexartig "ich bin dabei, ist ja für die armen unterdrückten Frauen, die sich sonst nicht helfen können" zu schreien. Frauen sind bei uns den Männern gesetzlich absolut gleichgestellt, und es gibt zahlreiche Gestze und Regulierungen, die Diskriminierung und Ungleichbehandlung unter Strafe stellen, und Frauen die dem ausgestzt waren Hilfe garantieren. Einige davon wurden seit dem letzten Frauenvolksbegehren erlassen, und damit ist auch die vorrangige Behauptung des Volksbegehrens, es wäre notwendig, weil sich seit dem letzten Frauenvolksbegehren in Sachen Gleichstellug der Frauen nix getan habe, ad absurdum geführt.

Fazit: das ganze ist nur ein groß angelgtes Spendenhustling der linksradikalen "Marxismus-Feminismus"-Zirkel, und ein peinlicher weil offensichtlicher Propagandacoup der European Left.

ahoy
hellboy

39
TF:Energie / Re: Windenergie
« on: 2017, 05, 01; 17:52:18 »
Die Rechnung ist halt nicht ganz vollständig. Solarmodule haben ein Ablaufdatum. Auch die modernsten müssen nach einigen Jahren ausgetauscht werden, und daß sich das ändert ist nicht absehbar. Gerade die vertikalen Rotoren stehen gleichmäßig in ihren Lagern, und so fällt die Abnutzung der horizontalen Anlagen weg. Bei gelegentlicher Wartung ist die Lebensdauer praktisch unbegrenzt.

Damit ändert sich auch das Preisgefüge. Auf einer anderen Website habe ich eine gebrauchte 1kw Anlage gefunden, die nur €1400,- kostet, da bin ich fast beim Solarstrom, und spätestens wenn die Solarzellen ersetzt werden müssen, hat der Windstrom immer gewonnen.

Wenn ich mir dann um ca €4,000,- einen kleinen Wasserstoffspeicher dazu kaufe, kann ich für den Strom einen anderen Tarif verlangen, weil ich echte Grundlast anbieten kann. Den Speicher kann ich allerdings auch für Solar verwenden, der ist für den Vergleich dieser Systeme nicht relevant, nur für die Rentabilität beider.

ahoy
hellboy

40
TF:Energie / Re: Windenergie
« on: 2017, 04, 26; 18:27:25 »
Warum die Leute mit den vielen Windkraftanlagen "Sonnenpiraten" heißen, wissen nur die.
http://sonnen-piraten.de/produktkategorie/mini-windkraftanlage/

Die nur hier als Beispiel dienen, heute gibt es unzählige Seiten von genau so vielen Firmen zum Thema.

ahoy
hellboy

41
General Discussion / Re: pol gegen antifa
« on: 2017, 04, 26; 18:07:54 »
diese leute haben sich wirklich gegenseitig verdient. egal ob antifa oder knights of odin, die haben alle einen veritablen dachschaden.

da gibt es zwei optionen: entweder man macht es so wie die cops in den usa, und sieht in aller ruhe zu, wie diese vollidioten sich gegenseitig die schädel einschlagen, oder man hält die gruppen von einander fern, wie es die polizei bei uns macht. allerdings sehen auch bei uns immer weniger leute ein, warum sich die polizei von beiden seiten beschimpfen und tätlich angreifen lassen soll.

bei den hooligans hat es ja auch funktioniert, die treffen sich abseits jeden fußballs auf feldern vor der stadt, in der ein match stattfindet, und schlagen sich dort die hohlen schädel ein, wo sie niemand sonst gefährden. die aktionen von radikalen linken und rechten haben mit den anlässen, zu denen sie sich versammeln, auch nicht wirklich was zu tun, die dienen auch nur als ausrede für randale. die polizei sollte auch bei uns, wenn sich antifa und libertäre versammeln, beide seiten in einem hof mit hohen mauern zusammentreiben, zusperren, und den schlüssel wegwerfen. ob dann noch wer lebend rauskommt, ist dabei irrelevant. gewaltbereite menschen haben in einer zivilisierten gesellschaft nichts verloren. todesstrafe gibt es in einer zivilisierten gesellschaft auch keine. einfachste lösung: die sollen sich gegenseitig erschlagen!

auch wenn so mancher von denen vielleicht nix dafür kann, daß er so geworden ist, der rest der gesellschaft kann noch viel weniger dafür, und muß vor gewaltbereiten spinnern aller art, egal ob sie ihren stumpfsinn als religiös oder ideologisch verbrämten wahn präsentieren, geschützt werden. die verantwortung des staates ist es, solche irren von bildungsinstitutionen, besonders staatlich finanzierten, fern zu halten. leider sammeln sich solche kreaturen aber besonders an universitäten und hochschulen. die lösug dafür ist sicher nicht die des gehirnamuptierten bildungsverlierers in dem einen video, der empfiehlt gar keine universitäten zu besuchen. typen wie der sind dann die ersten die laut schreien, wenn sie einen arzt brauchen, und nurnoch leute finden, die bei einem arischen guru völkisches handauflegen und garantiert-rassisch-rein-weißes-gesundbeten gelernt hat. obwohl denen genau das gebührt.

es gibt keinen unterschied zwischen islamisten, scientologen und den diversen links- und rechtsradikalen. das sind alles terroristen und kriminelle, und sie gehören auch alle gleich behandelt, also weggesperrt!

ahoy
hellboy

42
TF:Rausch / Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« on: 2017, 03, 30; 18:22:03 »
Quote
Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?

Der erste HUMAN RIGHTS TALK des Jahres 2017 mit dem Titel „Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?“ befasste sich mit grundlegenden Themenbereichen. DrogenhändlerInnen, öffentlicher Raum und Racial Profiling Österreichs Position zur aktuellen weltweiten Entwicklung von Drogenregulierung und Entkriminalisierung Schadensminimierung (Angebote zur Verringerung oder Vermeidung negativer Folgen des Drogenkonsums) und deren Verfügbarkeit in Österreich sowie aktuelle politische und zivilgesellschaftliche Bemühungen für eine sinnvolle und menschenrechtskonforme Drogenpolitik in Österreich.

Auf dem Podium im Juridicum WIen diskutierten Rainer SCHMID (checkit!), Katharina Beclin (Institut für Strafrecht und Kriminologie, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien), Toni Straka (Hanf Institut), Roland Reithofer (Suchthilfe) und Stefan Schumann (Johannes Kepler Universität, Linz). Moderation: Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte).

HUMAN RIGHTS TALK im Juridicum Wien, 16.3.2017
Das Hanf-Institut dokumentiert in seinem Youtube-Kanal alle österreichischen Events & Berichte zu Cannabis.

https://m.youtube.com/watch?v=WehtxNLJKSU&feature=youtu.be&a=

Ausdrückliche Empfehlung aus dem Netz! Nur Informierte, kein dummes Geschwafel von alten und längst widerlegten Dogmen. Die Runde macht Hoffnung, daß auch bei uns wie fast alles mit Verspätung, aber irgendwann doch, eine zurechnungsfähige Drogenpolitik möglich sein könnte.

ahoy
hellboy

43
TF:Postgender / Re: Wir in den Medien
« on: 2017, 03, 10; 18:15:28 »
Quote
BR online bietet der Schramm eine Plattform, und sie giftet wie gewohnt gegen jede Meinung, die nicht ihre ist. Ich hab das kommentiert, und zwar folgendermaßen:

Quote
Ein typischer Schramm

Wieder nutzt Schramm eine aus unerfindlichen Gründen gebotene Plattform, um ihre kruden verallgeinerungen und ihren Männerhasserin zu zelebrieren. Sie nimmt einen einzelnen Tweet, der potenziell garnicht von einem Mann stammen könnt, bei Twitter weiß man das nicht, um einen Rundumschlag gegen alle zu starten, die nicht ihrer Meinung sind.

Natürlich gibt es da einen Zorn bei vielen Männern, aber Grund für den Zorn ist die ewige Desinformation

Die wütenden Radikalfeministinnen tun immer so, als wären ihre Thesen belegt, dabei ist das Gegenteil der Fall.

Bezüglich der Quote zeigt das Beispiel Norwegen, wo sie vor Jahren eingeführt wurde, daß sie nicht zielführend ist: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/redemption-tfpostgender/msg2405/#msg2405

Auch beim Gendern der Sprache rufen keineswegs wütende Spinner, sondern Uni-Professoren, Lehrer u. Journalisten zu einer Abkehr von diesem Irrweg auf: http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/uni-professoren-lehrer-u-journalisten-fordern-ruckkehr-z-sprachl-normalitat/

Daß mittlerweile Männer und Frauen andere Ansätze als den blinden Genderismus verfolgen wie zB postgender http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/was-postgender-uberhaupt-ist/ die statt sinnlosen Maßnahmen wie gendern der Sprache und Quoten Gleichstellung für alle fordern, wird ignoriert. "Alles nazis!" zu schreien ist natürlich einfacher, als sich berechtigter Kritik zu stellen. Ernstnehmbar macht man sich damit freilich nicht.

Solange Leute wie Frau Schramm mit ihrer Propaganda alle Kritiker mit internetspinnern und rechtsradikalen in einen Topf werfen, brauchen sie sich nicht über Menschen die ihnen mit Haß begegnen beschweren, weil das was sie machen ist auch nix anderes.

Na gut, einen Link zu ihrem gerotze gibt es auch http://www.br.de/puls/themen/netz/netz-hate-frauen-100.html

ahoy
hellboy

Ps: "faselmorast" http://www.amazon.de/review/R2VPZTY8DTPUV4/ref=cm_cr_pr_viewpnt#R2VPZTY8DTPUV4 I luv it.

Hab den Auslöser für die hinterfotzige Verleumdung durch die radikalfeministische Spackeria wiedergefunden.

ahoy
hellboy

44
TF:Postgender / Re: Der Gender Pay Gap ist ein Kinder Gap
« on: 2017, 03, 08; 16:21:22 »
Quote
Die Behauptung, es gäbe keinen gleichen Lohn für gleiche Arbeit, kann mittlerweile für Nord-und Mitteleuropa nicht mehr aufrecht erhalten werden. Es gibt zwar in der Privatwirtschaft noch geringe Unterschiede, diese werden aber auf zwei Prozent geschätzt. Das ist immernoch zu viel, das sollte es einfach nicht geben. Dagegen hilft es aber nicht, daß die Zahlen für die Unterschiede des Lebenseinkommens damit durcheinandergebracht werden, offenbar als Marketinginstrument, weil man so Empörung hervorrufen kann, und Empörung bedeutet Aufmerksamkeit. Dies ist jedoch kontraproduktiv, weil man sich unglaubwürdig macht, wenn das erste, womit man Menschen anspricht, eine Lüge ist. Was man wirklich tun kann ist den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, wirklich etwas dagegen zu unternehmen. Sie in die Öffentlichkeit zu zerren hilft ihnen jedenfalls nicht. Es ist ganz im Gegenteil nötig ihnen zu helfen, ohne ihre Karrieren zu gefährden. Dazu müssen sie zunächst die Instrumente des Whistleblowing kennenlernen, mit denen sie anonym Hilfe suchen können. In weiterer Folge hilft es oft schon, wenn ein Coaching angeboten wird, das ihnen beibringt, wie sie das Thema Vorgesetzten gegenüber richtig ansprechen, was ihnen erst das Selbstvertrauen gibt, nach einer Gehaltsanpassung zu fragen. Diese Angebote existieren aber vielfach schon, deshalb sind die Unterschiede in diesem Bereich ja so gering.

Bei den Unterschieden im Lebenseinkommen sind die Gründe hinreichend bekannt. Da es Frauen sind, die Kinder kriegen, und sich die meisten dazu entscheiden, dafür ihre Karrieren zumindest temporär zu unterbrechen, entscheiden sie sich daher traditionell auch für die Kindererziehung. Deshalb müssen sie mach der Pause ihre Karriere neu starten, und sie arbeiten auch später oft nur Teilzeit. Daran ist nichts verwerfliches, es wird in weiten Teilen der Gesellschaft ganz selbstverständlich als Teil unserer Kultur angesehen. Das einzige, was man tun könnte, um das Lebenseinkommen trotzdem anzugleichen, wäre die staatlichen Ausgleichszahlungen für die Kindererziehungszeiten so zu erhöhen, daß egal welcher Partner sich für die Kindererziehung entscheidet einen so hohen Verdienstaugleich kriegt, daß er verdient, als würde er Vollzeit arbeiten. Das würde zwar einerseits viel kosten, aber andererseits die Tendenz zur Teilzeitarbeit reduzieren, mehr Vollzeitarbeitsplätze frei machen und die Arbeitslosenzahlen senken, die Kaufkraft extrem erhöhen und damit die Binnenkonjunktur massiv stärken, und sich damit zu signifikanten Teilen selbst refinanzieren.

Was sicher nicht hilft, ist der Versuch, Familien die sich dafür entscheiden, daß sich die Frau um die Kinder kümmert, als ewiggestrige Chauvinisten hinzustellen, die sich den modernen Zeiten verweigern. Es macht nämlich keinen Unterschied, ob die Frau oder der Mann die Karriere unterbricht, um sich um die Kinder zu kümmern, die Einkommensverluste bleiben gleich. Die Alternative dazu wäre, daß beide weiter voll arbeiten, und die Kinder in staatlichen oder privaten Betreuungseinrichtungen von Krippe über Hort bis in die Ganztagsschule geben, wozu diese aber flächendeckend angeboten werden müssten, was bisher auch wieder an der Finanzierung scheitert. Realistischer Wiese muß man aber davon ausgehen, daß diese zusätzlich verfügbaren Arbeitskräfte in Wahrheit ohnehin keine Arbeit finden würden, da durch die zunehmende Automatisierung immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Daher wäre es doch viel sinnvoller, wenn es wieder selbstverständlich würde, daß sich ein Elternteil Vollzeit um die Kinder kümmert, was wie die Statistik zeigt auch für die Kinder gut ist.

Man muß sich eben entscheiden, was man will. Zu behaupten, der Grund für all das wäre Frauenfeindlichkeit oder Diskriminierung oder gar, daß Frauen nicht das gleiche Leistungsvermögen wie Männer hätten, ist eines wie das andere gleich absurd.

Neue Einleitung.

ahoy
hellboy

45
Spybusters / Re: Brexit: out means out!
« on: 2017, 02, 21; 20:13:46 »
Quote
Tony Blair calls on remainers to 'rise up in defence of our beliefs'
Former PM says that the British people were misinformed by Brexit campaign and would be correct to change their minds


...

“The people voted without knowledge of the true terms of Brexit. As these terms become clear, it is their right to change their mind,” he is expected to say. “Our mission is to persuade them to do so.”

...

“Our challenge is to expose relentlessly the actual cost, to show how this decision was based on imperfect knowledge which will now become informed knowledge, to calculate in ‘easy to understand’ ways how proceeding will cause real damage to the country and its citizens, and to build support for finding a way out from the present rush over the cliff’s edge,” the former Labour leader said. “I don’t know if we can succeed. But I do know we will suffer a rancorous verdict from future generations if we do not try. This is not the time for retreat, indifference or despair, but the time to rise up in defence of what we believe.”

Blair will say that the British people voted to leave Europe and the will of the people should prevail, but that public opinion might not always be pro-Brexit as the terms of leaving became clear.

He will also suggest May and her pro-Brexit colleagues have been abusing the “mantle of patriotism” to make their case for proceeding with an exit from the EU.

“We do not argue for Britain in Europe because we are citizens of nowhere,” he will say. “We argue for it precisely because we are proud citizens of our country who believe that in the 21st century we should maintain our partnership with the biggest political union and largest commercial market right on our doorstep; not in diminution of our national interest, but in satisfaction of it.”

...

https://www.theguardian.com/politics/2017/feb/16/tony-blair-remainers-rise-up-brexit

I didn't see that coming: I fully agree with Tony Blair.

ahoy
hellboy

Pages: 1 2 [3] 4 5 ... 111