Author Topic: Das Rauchverbot: ein Feigenblatt!  (Read 3867 times)

hellboy

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Das Rauchverbot: ein Feigenblatt!
« on: 2015, 01, 25; 16:48:39 »
Daß das Rauchen Krebs verursacht, gilt als allgemein gültige Volksweisheit. Wer das anzweifelt, gilt als realitätsfremder Querulant, oder darf sich anhören, daß Suchtkranke sowieso nicht denken können. Für uns Piraten ist das natürlich ein Grund hellhörig zu werden, und sich die Sache genau anzusehen.

Und tatsächlich: die Behauptungen der fanatischen Verbieter und Bevormunder halten einer kritischen Betrachtung nicht stand. Allein die Behauptung, rauchen würde Krebs verursachen, ist Blödsinn, wird aber überall brav nachgeplappert. Rauchen erhöht nachweislich das Krebsrisiko, das ist ein grundlegender Unterschied. Das gleichzusetzen ist nicht, wie immer als Ausrede verwendet wird, in der Werbung als Überzeichnungen erlaubt, es ist einfach Betrug an der Bevölkerung. Und wenn man sich dann fragt, warum die Leute weiter das Rauchen genießen, obwohl sie wissen, daß es nicht gesund ist, liegt es auch daran. Wenn man die Auswirkungen eines relativ harmlosen Genusses so klar übertrieben darstellt, wird man komplett unglaubwürdig. Die Menschen mögen es nicht, wenn man sie so offensichtlich für dumm verkaufen will.

Am einfachsten ist das mittels einer einfachen statistischen Schlußfolgerung zu illustrieren: wenn man ursächlich durch das Rauchen an Krebs erkrankt, müsste durch eine geringere Anzahl an Rauchern auch die Zahl der Krebserkrankungen zurückgehen. Seit 1986 ist die Zahl der Raucher konstant zurückgegangen, von ca 25% auf ca 20%, die Lungenkrebs-Erkrankungen sind im selben Zeitraum von 3.362/Jahr auf 4.130/Jahr gestiegen.
Zudem hat sich die Verteilung nach Geschlechtern geändert. "In den 1970er Jahren rauchten 39% der männlichen und 10% der weiblichen Bevölkerung. Über die Jahre nahm bei Männern der Anteil der täglichen Raucher kontinuierlich ab und liegt nun um zwölf Prozentpunkte niedriger, nämlich bei 27%. Bei den Frauen zeigte sich ein gegenläufiger Trend. Der Anteil der Raucherinnen stieg kontinuierlich um insgesamt neun Prozentpunkte auf aktuell 19%."  Weiters heißt es da: "Die altersstandardisierte Rate für die Männer war bei den Neuerkrankungen 2011 um das 1,9-fache, bei den Sterbefällen um das 2,2-fache höher als bei den Frauen." Das heißt, daß das Erkrankungsrisiko bei den Männern höher ist als bei den Frauen. Da nun aber der Anteil der männlichen Raucher gegenüber dem der weiblichen sinkt, müsste die Anzahl der Neuerkrankungen noch stärker sinken. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich weise darauf hin, daß das hier keine Studie ist, die irgendwelche Zahlen interpretiert, das sind die offiziellen Zahlen der Statistik Austria.
Genau so weist man statistisch nach, daß kein ursächlicher Zusammenhang besteht. Das bedeutet natürlich nicht, daß kein Zusammenhang besteht. Exzessives Rauchen und Rauchen in Wechselwirkung mit anderen Risikofaktoren ist nachweislich schädlich, aber sicher nicht im überall propagierten Ausmaß, und schon garnicht als einzige und alleinige Ursache.

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums sieht das ohnedies wesentlich differenzierter als die meisten Politiker und andere Populisten. Bei denen steht zu lesen:
Quote from: dkfz
Vermutlich sind bei der Entstehung von Lungenkrebs viele verschiedene Einflüsse gemeinsam beteiligt. Bei betroffenen Patienten lässt sich im Nachhinein oft nicht feststellen, was genau ihre Erkrankung im Einzelnen ausgelöst hat. Einige Faktoren, die laut vieler Studien das durchschnittliche Erkrankungsrisiko steigern, sind allerdings gut bekannt.

Aufgeführt werden:

Quote
Rauchen und Passivrauchen
Asbest aus älteren Gebäuden oder am Arbeitsplatz
Das Edelgas Radon: Es kommt in bestimmten Gegenden Deutschlands in natürlichem Gestein vor und kann über den Boden in die Wohnungen gelangen.
Strahlenbelastung durch medizinisch Untersuchungen, zum Beispiel durch häufige Röntgen- oder CT-Untersuchungen. Insbesondere bei Untersuchungen zur Früherkennung von Lungenkrebs muss der Nutzen der Untersuchungen gegen dieses Risiko aufgewogen werden.
Dieselruß und andere Luftschadstoffe

...

Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung werden außerhalb von Studien nicht empfohlen. Einige Stoffe, zum Beispiel Beta-Carotinoide (eine Vorstufe des Vitamin A) stehen im Verdacht, insbesondere bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko sogar zu steigern.

Da fehlen aber noch etliche Ursachen, insbesondere Nanopartikelemmissionen moderner Direkteinspritzer-Motoren, Rückstände von Kosmetika und Leim aus Spanplatten der Möbel im Hausstaub, und die durch die völlig aus dem Ruder laufenden Dämmung von Fassaden steigende Belastung durch Schimmelpilzsporen, sowie die giftigen Dämpfe aus den Polystyrolen der Platten selbst. Die giftigen Ausdünstungen von Kunststoffen aus Textilien und Bauteilen vor allem in Autos werden generell verschwiegen. Insbesondere bei linken Politikern wird dagegen jeder einzelne Krebstote dem Rauchen oder Passivrauchen zugerechnet, und das ist in höchstem Maße unseriös.

Noch viel unseriöser ist das Märchen vom Passivrauchen. Ich habe mir sämtliche Studien und vermeintlich wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema derer ich habhaft werden konnte angesehen, was nicht wenige waren, und überall steht das selbe wie beim deutschen Krebsinformationsdienst: "Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht davon aus, dass passives Mitrauchen jährlich bei etwa 280 Menschen zu Lungenkrebs führt, ..." Überall wird das nur angenommen. Das ist unwissenschaftlich und inakzeptabel, es gibt für diese Annahme keinerlei belastbare Fakten. Es wird sogar die Tatsache, daß es Nichtraucher gibt die an Lungenkrebs sterben, als einziger vermeintlicher Beweis für die Gefahren des Passivrauchens angeführt, statt als Beweis für das eigentliche Problem: all die anderen Giftstoffe, denen die Menschen ständig ausgesetzt sind, von denen abgelenkt werden soll. Die Tatsache, daß selbst im verrauchtesten Raum und direkt angeraucht derjenige der nicht aktiv raucht nur Hundertstel Promille der Rauchmenge eines aktiv Rauchenden zu sich nimmt, und somit schon alleine deshalb die behaupteten negativen Folgen keinesfalls auftreten können, wird aktiv ignoriert. Panikmache verträgt sich eben nicht mit Fakten. Die erste dieser Studien ist die berüchtigte "La Hague Studie", die versuchte, die steigenden Raten von schweren Lungenkrankheiten zu erklären. Obwohl in der Region nicht mehr geraucht wird als in anderen, wurde als Begründung das Passivrauchen erfunden, weil an der größten Atomanlage Europas, die dort rund um die Uhr radioaktive Abluft absondert, kann und darf das einfach nicht liegen.

Die Studien die beweisen sollen, daß Rauchen die Hauptursache von Lungenkrebs ist, berufen sich auch oft auf Untersuchungen in den USA vor mehreren Jahrzehnten. Dies ist jedoch unzulässig, da es in diesem Zeitraum zahlreiche Beschränkungen gab was die Inhaltsstoffe und die Möglichkeiten des Konsums angeht. Gerade in Europa gibt es da schon länger und weitreichendere Einschränkungen, erst im Mai 2014 sind wieder neue Regulierungen in Kraft getreten (Zu einem Verbot nachweislich schädlicher Aromen könnte man sich nicht durchringen, sehr seltsam!). Diese Regulierungen sind großteils sinnvoll, und niemand will sie rückgängig machen. Was wir jedoch keinesfalls übersehen können ist die Tatsache, daß diese Maßnahmen schon seit Jahrzehnten in Kraft sind. Wir zweifeln die Sinnhaftigkeit der meisten Maßnahmen nicht an, aber dann müssen wir auch die bestehenden Realitäten akzeptieren, nämlich daß die Krebsraten gerade in den Bereichen die dem Rauchen angelastet werden dennoch weiter steigen.

Die ausgerechnet am Weltwirtschaftsforum in Davos 1999 begründete "Partnerschaft gegen den Tabak" wurde auf Druck diverser Hersteller von Entwöhnungspräparaten ins Leben gerufen, was für diese ein Milliardengeschäft ist. In Österreich bewirbt die Lobbyorganisation "Ärzteinitiative gegen Raucherschäden", die sich an die Spitze des Kampfes für ein absolutes Rauchverbot gestellt hat, sogar Präparate wie "Champix", die in den USA wegen der zum Teil tödlichen Nebenwirkungen zu 228Millionen$ Schadenersatzzahlungen geführt hat. Auch die Tatsache, daß die Rauchverbote dort wo sie bereits gelten zu explosionsartigen Absatzsteigerungen bei Antidepressiva geführt haben, wird die Pharmalobbyisten zusätzlich motiviert haben, ihre Marionetten in der Politik weiter in die Tabakprohibition zu treiben. (mehr dazu)

Was hier für den Zusammenhang zwischen Rauchen und diversen Krebsarten exemplarisch dargestellt ist, gilt natürlich auch für die anderen dem Rauchen alleine angelasteten Krankheiten wie Asthma und andere Lungenkrankheiten sowie Herzinfarkte. Von Umweltgiften über falsche Ernährung bis zum Bewegungsmangel, all die Gefahren werden marginalisiert, und das Rauchen steht als Sündenbock alleine im Vordergrund.

Wir wollen die derzeit (in Österreich!) bestehenden Maßnahmen großteils nicht rückgängig machen. Daß in Speiselokalen ein Großteil des Gastraumes für Nichtraucher reserviert ist, ist akzeptabel. Auch in Großraumbüros müssen Raucher hinausgehen, dagegen sagt niemand was. Was aber nicht akzeptabel ist sind Einschränkungen, die darüber hinaus gehen. Wer ein eigenes Büro mit ausreichender Entlüftung hat, ein Lokal mit Nichtraucherbereich, oder eines das für eine Abtrennung zu klein ist, muß selbst entscheiden dürfen, ob dort geraucht wird oder nicht. Das Strohmannargument des Nichtraucherschutzes ist lächerlich! Weder gibt es für die angeblichen Folgen des Passivrauchens einen wissenschaftlich haltbaren Beweis, noch muß ein Nichtraucher in einem Raucherbereich kellnern, weil nirgendwo mehr Arbeitskräfte gesucht werden als in der Gastronomie. Die jüngsten Urteile, die sogar in den Privatbereich der eigenen Wohnung eingreifen, sind der erste Schritt in die Aufgabe der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte.

Es gibt Aufklärungscampagnen in Schulen (die meist so peinlich:
http://youtu.be/dwsDNeKqVHQ
sind, daß sie Jugendliche eher zum Rauchen animieren), Werbeverbote und Warnhinweise wohin man blickt. Den Menschen ist durchaus bewusst, daß Rauchen nicht gesund ist. Jene die es trotzdem tun, haben sich ganz bewusst dafür entschieden. Das Argument der medizinischen Folgekosten ist nur vorgeschoben, weil anhand dessen müsste man Sport, Autofahren, Alkohol, Sexualität und alles was sonst noch Spaß macht viel eher verbieten. Wie pervers sind eigentlich die Leute, die jetzt noch Ekelphotos auf die Zigarettenpackungen drucken wollen? Wie krank muß man sein, wenn man anderen das Genussmittel ihrer Wahl auf so perfide Art vermiesen möchte? Es bringt sowieso nichts, es gibt längst individuell gestaltete Überzüge für diese Päckchen. Was in tiefste Abgründe blicken lässt ist allein die Geisteshaltung, die hinter solchen von reiner Missgunst und Menschenverachtung getragenen Forderungen steht. Hier haben die Protagonisten das Ziel längst aus den Augen verloren. Es wird nichtmehr argumentiert oder diskutiert, es geht nurnoch um Dogmatik, es ist eine Glaubensfrage geworden. Hier ist es die Pflicht der Politik, die Notbremse zu ziehen. Leider werden wir aber von politischen Scharlatanen regiert, denen Fakten egal sind, und die selbst nur von Dogmatik und Volksverblödung leben. An kritisch denkenden und korrekt informierten Menschen haben solche Leute natürlich keinerlei Interesse. Man fordert etwas, von dem angenommen wird, daß sich ohnehin niemand zu widersprechen traut, und erwartet allgemeinen Applaus. Den wird es aber nicht geben, weil die Menschen nicht so blöd sind, wie die Dogmatiker glauben, die wie so oft von sich selbst auf andere schließen.

Die Dokumentation "Unser täglich Gift" zeigt auf, daß SÄMTLICHE Studien zum Thema Rauchen und Gesundheitsschäden auf einem Papier der UNO basieren, das andere Ursachen für Krebs und andere Krankheiten komplett ausblendet. Dies passiert auf Druck der großen Automobil-, Saatgut- und Chemiekonzerne, die mit dem Rauchen die perfekte Ablenkung von den realen Gesundheitsgefahren haben. Die Liste der Firmen findet man in der Doku.

Auch sieht man in der Doku Karten die deutlich machen, daß in den Ländern, in denen besonders viel geraucht wird, aber dafür besonders naturnahe Nahrung und natürliche Baustoffe dominieren, die Krebsrate am niedrigsten ist. Wer nicht die Pille nimmt, sondern nur an den Tagen an denen überhaupt eine Fruchtbarkeit besteht alternative Verhütungsmittel verwendet (was sowieso normal sein sollte), hat durch das Rauchen auch nicht das Krebsrisiko, das durch die Kombination von beidem entsteht. Selbiges gilt für alulminiumsalzhaltige Kosmetika und Medikamente, die Innenausstattungen von Autos, die giftige Bestandteile der verbauten Kunststoffe ausdunsten, Lebensmittelverpackungen, Lebensmittelzusätze, Spritzmittel und Kunstdünger, Ammoniumsulfate und Ammoniumnitrate aus der Gülledüngung (sind in Mitteleuropa größter Verursacher von Feinstaub), genmanipulierte Lebensmittel, die in den "Entwicklungsländern" großteils für den Export in die Industriestaaten produziert werden, sowie das damit gefütterte Vieh, Baustoffe wie Dämmplatten aus recycling-Kunststoffen und Spanplatten, deren Kleber Gifte ausdunsten, die Liste ist praktisch endlos. In den reichen Ländern sind die Menschen permanent all diesen Giften ausgesetzt, in den Entwicklungsländern aber nicht, bzw bei weitem noch nicht in dem Ausmaß. Dafür greifen dort die hysterischen Antirauchercampagnen auch nicht, und darum wird dort mehr geraucht. Die Campagnen gibt es dort auch nicht in dem Umfang, weil es dort noch keine Ausrede für hohe Krebsraten braucht, die aufgrund der gesünderen Lebensumstände einfach niedriger sind.

Diese Fakten widerlegen all die gefälschten Studien, mit denen die Antiraucherlobby immer hantiert. Darum sind Leute, die sich für noch mehr Rauchverbote einsetzen, bornierte Dogmatiker, die genau wie die rechte Szene Ausländer und Andersgläubige für alles verantwortlich macht, in den Rauchern ihr Feindbild gefunden haben.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2018, 02, 21; 16:00:21 by hellboy »
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Re: Das Rauchverbot: ein Feigenblatt!
« Reply #1 on: 2015, 04, 23; 17:54:33 »
Quote from: wirtzbill
Rauchverbot: Chronik eines Irrtums
DECEMBER 29, 2014     BILL WIRTZ

Ein Jahr ist es nun her dass Luxemburg das Rauchverbot in Bars eingeführt hat. Das Resultat kann weder Raucher noch Nichtraucher freuen.


Am 1. Juli 2013 wurde mit 56 Stimmen das neue Anti-Raucher-Gesetz im Parlament verabschiedet, das es Kneipenbesitzer ab sofort untersagte ihrer Kundschaft das Rauchen zu erlauben. Meine Formulierung im letzten Satz mag vielleicht etwas holprig klingen, sie ist jedoch besonders wichtig, um den Gedankenfehler, der bereits damals begangen wurde zu beleuchten. Es geht nicht darum, ob man die Rechte der Raucher oder die der Nicht-Raucher verteidigt, sondern die Rechte deren, die im Besitz eines Lokal ist. Der Besitzer der Bar sollte der sein, der über das Geschehen in seinem Lokal entscheiden sollte, nicht der Gesetzgeber. Aber so einfach sagte man uns sei es nicht, es ginge nämlich um die Gesundheit.

Nach dem Gedankenfehler, welche Rechte überhaupt zur Diskussion stehen, hatte das Gesetz als erste Konsequenz die Aufhebung der Wahlfreiheit: Das Rauchverbot zerstörte zunächst das Gechäftsmodell der Bars, die sich aus eigenen Stücken lange zuvor dazu entschieden hatten, das Rauchen bei ihnen zu untersagen. Diese Entscheidung war freiwillig, ebenso wie die der Kunden, die ihnen trotzdem nicht fern blieben. Im Jahre 2013 identifizierten sich 21% der luxemburgischen Bevölkerung als Raucher (mit sinkender Tendenz); die Annahme, dass das nötige Kundenpotenzial nicht gegeben wäre, scheint nicht grundlos als trügerisches Argument. Wer sich schlussendlich in eine Bar begibt ist seinerseits keineswegs repräsentativ für die ganze Bevölkerung, eine Aussage die wir als empirisch korrekt gelten lassen können, aber die das Gesundheitsministerium nie untersucht hat. Der damalige Minister und heutige Kammerpräsident Mars Di Bartolomeo (LSAP) beließ es bei generellen Aussagen über die Gesundheit.

weiter

Interessant ist auch:
Quote
Einziger Effekt auf den Tabakkonsum haben Steuererhöhungen. Doch sind diese gerecht? (Quelle: INEPS)

Rauchverbote verringern den Tabakkonsum garnicht. Damit fällt das Hauptargument für die Verbote weg.

Quote
Zweites großes Argument war das des Nichtraucherschutzes: Man muss das Recht des Nicht-Rauchers anerkennen indem man das Rauchen verbietet. Wie bereits zu Beginn erwähnt sollte es eigentlich nicht um die Rechte der Raucher oder der Nicht-Raucher gehen, sondern um die Rechte der Besitzer. Mit dem Argument des Nichtraucherschutzes müsste man auch das Rauchen im Eigenheim verbieten (mit Ausnahme man wohnt alleine und hat nie Besuch), im Auto usw. Der Diskussion bedarf es dann auch gar nicht mehr nur dem Tabak, sie kann genauso über Grillherde, Fritteusen oder Fahrzeug- und Flugzeugabgase geführt werden. Niemand zwingt sie anfänglich dazu eine Bar zu betreten, diese Entscheidung haben sie selbst getroffen. Sie sind Gast und sollten verhaltenstechnisch nur einer Person zuhören müssen: Dem Wirt.

Diese Rauchverbote sind Eingriffe in die Bürgerrechte. Und sie sind ein Probegallopp für das, was uns als nächstes verboten werden soll, weil mächtige Interessengruppen einen Gewinn für sich darin sehen.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2015, 04, 23; 20:50:58 by hellboy »
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Re: Das Rauchverbot: ein Feigenblatt!
« Reply #2 on: 2018, 02, 01; 00:18:46 »
79.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr durch Autoabgase in Deutschland.

https://www.facebook.com/3sat.de/videos/1979987965363421/

Das ist in etwa die Anzahl der Todesfälle durch Lungenkrankheiten pro Jahr. Bleiben für vorzeitige Todd wegen rauchen nicht so viele übrig. Das sind aber Fakten, die haben bei einem Thema, bei dem es eigentlich um die Umsätze der Pharmaindustrie und der Autokonzerne geht nichts verloren.

ahoy
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