Author Topic: "Jung und anders -- Workshopwochenende"  (Read 1127 times)

GOLEMXIV

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"Jung und anders -- Workshopwochenende"
« on: 2014, 04, 02; 16:26:51 »
Aus dem Geheimblog von "Europa irgendwie anders". helly, was ist deine geschätzte Wahrnehmung hierzu?
Wer hat eine Meinung? Was ist ein "Aktions- und Blockadetraining"? Jimbopedia weiß es nicht.

=====================

Die Jungen Jungen Pirat*innen und die Junge Linke veranstalten kommendes Wochenende (also am 5. und 6. April) ein Workshopwochenende.

Auf dem Programm stehen 2 Tage diskutieren, vernetzen, gegenseitige Standpunkte und Inhalte kennenlernen, Erfahrungsaustauch, geselliges Beisammensein und was uns sonst noch so einfällt.

– SAMSTAG, 05.04. –

- Geschichte der Piratenbewegung
- Mailverschlüsselung
- Aktions- und Blockadetraining
- Frauen und Genderqueere Menschen in der Politik und warum da so schwer ist
- Generation #Neuland – Was ist Netzpolitik?

– SONNTAG, 06.04. –

- Einführung in den Marxismus
- Geschichte der feministischen Bewegung
- Geschichte der Linken in Österreich
- Was ist regressiver Antikapitalismus?
- Rechtspopulismus – Wer, Warum, Wie.

!! Falls du aus einem Bundesland anreisen willst, übernehmen wir deine Fahrtkosten.
Bitte Tickets aufheben!

Frühstück, Mittag- und Abendessen wird es (freie Spende) am Veranstaltungsort geben.

Nächtigungsmöglichkeiten gibt es genügend. Melde dich dazu bitte einfach bei 0680/5578117 (Conny), falls du noch eine suchst.

Natürlich ist auch eine teilweise Teilnahme an dem Event möglich.

Wann? — 5. und 6. April, jeweils von 10:00 bis 19:00
Wo? — Drechslergasse 42, 1140 Wien (KPÖ-Bundesvorstand)
Wer? — Du! und alle anderen engagierten Menschen, die an Jugendarbeit in der Politik interessiert sind
Facebookevent — https://www.facebook.com/events/642004869170039/?fref=ts
« Last Edit: 2014, 04, 02; 16:28:47 by GOLEMXIV »

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attx

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #1 on: 2014, 04, 02; 18:27:21 »
Was ist ein "Aktions- und Blockadetraining"?

Blockadetraining ist ein Begriff aus dem Demonstrationswesen.

Eine erfolgreiche Demonstration besteht aus zwei Kerngruppen:
  1.   Demonstranten
  2.   Polizisten

In der Regel mögen sich diese Gruppen nicht besonders. Der Polizist wird vom handelsüblichen Demonstranten meist als böse oder wütend wahrgenommen. Der Schlagstock des Polizisten (kurz:  Knüppel) hat eine abschreckende Wirkung, weil die Demonstranten damit in Rudeln verprügelt werden können.

Um der kollektiven Verknüppelung zu entfliehen (Merke: auch Demonstranten fühlen Schmerz) haben die Demonstranten ihrerseits Defensivstrategien entwickelt.

Eine dieser Strategien ist die Blockade, die es zu trainieren gilt. Für die Blockade sollte der Demonstrant neben einer Jause (für die spätere Untersuchungshaft) jedenfalls mit Schildern (zB: Walrettung jetzt! Text ist aber nicht so wichtig) und Steinen ausgerüstet sein.

Der nachhaltig erfolgreiche Demonstrant muss darauf gedrillt sein, dass die Blockade im Über- oder Zugriffsfall durch die Polizei automatisiert und im Schwarm präzise abläuft: Die übergewichtigen Demonstranten bilden bei diesem Manöver den „äußeren Block“ und bilden einen Kreis oder Ring. Zwischen, aber hinter(!) den Übergewichtigen platziert sich der Banner- oder Schilderblock. Das sind die Wichtigsten! Die Bannerblocker müssen beweglich und gelenkig sein. Ihre Aufgabe besteht darin, die (mitgebrachten) Schilder vor den Übergewichtigen, also vor dem Speckgürtel zu positionieren. Dabei müssen sie stets auch die Polizisten im Auge behalten.

In der Mitte dieses Ringes nehmen dann die „Sonstigen“ Aufstellung. „Sonstiger“ kann jeder sein. Man braucht keine besonderen Fähigkeiten. Sogar Taube, Blinde und Krüppel haben diese Position schon erfolgreich besetzt. Das Einsatzinstrument des „Sonstigen“ ist der Stein. (Wichtig ist eben, dass Steine mitgebracht wurden, weil die Vor-Ort-Förderung des Pflastersteins unter Zeitdruck mitunter Schwierigkeiten bringt.) Die Sonstigen wandeln nunmehr den Defensivblock durch Steinwurf (gegen Polizei oder Auslagen; egal) in ein äußerst unangenehmes Aktivkollektiv. Diejenigen Demonstranten, die weder mit Schild noch Stein ausgestattet sind (das ist ja oft eine Kostenfrage) sind von der Teilhabe nicht ausgeschlossen. Sie gesellen sich zwischen die Steinwerfer und brüllen „F*ck you, Fascho“ oder andere Lieder.

Du siehst, GOLEMXIV, es ist nicht einfach und erfordert entsprechendes Training und strategisches Know-How. Schön, dass die *Hihi Jupis* diese Form der Wehrsportübung anbieten.

Zum Tagesordnungspunkt „Geschichte des Feminismus“ schreib ich später. Das ist aber auch eine ganz wichtige Einheit auf dieser Tagung.



hellboy

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #2 on: 2014, 04, 03; 17:39:07 »
was unter "Aktions- und Blockadetraining" wirklich zu verstehen ist, sehen wir hier:

Quote
Bochumer Polizei warnt Kommunalwahl-Kandidaten vor Gewalt durch Antifa


Bochum. Die Kommunalwahl am 25. Mai beschäftigt den Staatsschutz Bochum. Die Polizei ermittelt wegen einer Kampagne der linksextremen Antifa: In einem eingeleiteten Strafverfahren geht es um die Bedrohung von 51 Kandidaten von NPD, Pro NRW und AfD. Nun warnt die Polizei die Kandidaten vor Gewaltaktionen.

Die Kampagne der Bochumer Antifa gegen NPD , Pro NRW und Alternative für Deutschland (AfD) beschäftigt den Staatsschutz. In dem eingeleiteten Strafverfahren geht es um die Bedrohung von 51 Kandidaten, die für die Parteien zur Kommunalwahl am 25. Mai antreten wollen. Ermittelt wird auch wegen der Farbbeutel-Attacke gegen das Kolpinghaus in der vergangenen Woche.

...

Outing-Aktionen an den Wohnorten und Arbeitsplätzen der Kandidaten,

...

„Erfahrungsgemäß gehen mit den Outing- bzw. ‚antifaschistischen Aufklärungsaktionen’ der Antifa auch Straftaten einher, insbesondere Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und Farbschmierereien an Hauswänden. Des Weiteren sind Verteilungen von Flugblättern/Flyern in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz einzukalkulieren.“ Die Polizei gibt den Betroffenen zudem Verhaltenshinweise: „Achten Sie in ihrem persönlichen Umfeld zu Hause und am Arbeitsplatz auf verdächtige Personen. Parken Sie ihr Fahrzeug (...) möglichst in gut ausgeleuchteten Bereichen.“ ... Während die Antifa sich auf ihrer Homepage bereits dafür feiert, dass der AfD-Kreisparteitag nicht wie geplant im Kolpinghaus stattfinden konnte und erste Kandidaten von AfD und Pro NRW ihre Kandidatur zurückziehen wollen,

...


weiter

oder
Quote
Auto abgefackelt Linke attackieren B.Z.-Kolumnisten

Einen „Akt antifaschistischer Notwehr“ nennen Linksextremisten eine Brandstiftung an einem Auto. Und sie bestimmen, was Presse- und Meinungsfreiheit sind: „Gunnar Schupelius militant verwarnt“ lautet die Überschrift eines anonymen Schreibens.

Einen „Akt antifaschistischer Notwehr“ nennen Linksextremisten eine Brandstiftung an einem Auto. Und sie bestimmen, was Presse- und Meinungsfreiheit sind: „Gunnar Schupelius militant verwarnt“ lautet die Überschrift eines anonymen Schreibens, das am Mittwoch ins Internet gestellt wurde.

Wie berichtet, hatten Unbekannte in der Nacht zu Montag in Wilmersdorf den Mini Cooper angezündet, der dem Journalisten des Axel-Springer-Verlags gehört. Durch das Feuer wurden fünf weitere Autos erheblich beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

In dem nachts um 0.01 Uhr geposteten Schreiben begründen die Verfasser die Tat mit den Inhalten der von Schupelius in der Boulevardzeitung B.Z. verfassten Kolumnen. Sie unterstellen ihm, für Anschläge und Angriffe auf das Flüchtlingscamp am Oranienplatz und die Unterkunft in Hellersdorf „mit seiner unerträglichen Hetze“ mitverantwortlich zu sein, beleidigen ihn als „Hassbrenner“ und rechtfertigen den Angriff auf sein Auto als „antifaschistische Notwehr“.

weiter

die erste aktion wurde von den jupis in d schon gefeiert, weil "es funktioniert ja.", und einige kandidaten die man zu rechts findet, wollen ihre kandidaturen bereits zurückziehen. dabei sind die linksfaschisten nichteinmal davor zurückgeschreckt, vor den schulen der kinder der kandidaten diese kinder als "nazikinder" zu diffamieren. das ist der blanke terror! DAS ist verfassungsfeindliches verhalten per definitionem. das ist die gewissenlose missachtung von persönlichkeitsrechten, um politische gleichschaltung zu betreiben.

es verwundert ja nicht, daß die pseudopiratische linksfaschistenspackeria jetzt dem nachwuchs zur "fortbildung" solche terrorcamps anbieten will. schließlich ist die gleichschaltung parteiintern ja das primäre ziel der karrieregeilen politmafiosi im bundesvorstand und der geschäftsführung. daß sich solches gesocks auch noch mit dem namen piraten schmücken will, ist schon tragisch, vor allem wenn man sich die parteigeschichte ansieht, und dabei entdeckt, daß die ursprüngliche zielsetzung der piratenbewegung das genaue gegenteil ist.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2014, 04, 03; 19:17:32 by hellboy »
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GOLEMXIV

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #3 on: 2014, 04, 03; 17:53:00 »
Ich finde Gewalt prinzipiell gut und erfreulich, besonders zur Bekämpfung von Unterdrückung.
Aber.

Leider kann ich nicht genau sagen, was mich am Aktions- und Blockadetraining für
Jugendliche durch die junge-linke.at stört. Ist es die Ausbeutung schwärmerischer
Jugendlicher als Kanonenfutter? Ist es die schrill-hysterische Anti-Fa(ntasie) als
politischer Lebenszweck? Oder alles zusammen?

Quote from: 'attx'
Du siehst, GOLEMXIV, es ist nicht einfach und erfordert entsprechendes Training und strategisches Know-How. Schön, dass die *Hihi Jupis* diese Form der Wehrsportübung anbieten.

Mich verblüffen deine genauen Kenntnisse. Gut, dass ich nicht mit meiner Pipi-Mitläuferei bei
Ägidi/Spalo (heute Flex) angegeben habe. Da hätte ich mich bei attx schön blamiert. attx'
Schilderung ist eigentlich zu schade für nur hier; leider fällt mir im Moment kein Aufhänger
oder Kanal ein.

Quote from: 'attx'
Zum Tagesordnungspunkt „Geschichte des Feminismus“ schreib ich später. Das ist aber auch eine ganz wichtige Einheit auf dieser Tagung.

Stimme zu, allerdings einstweilen nur deswegen, weil Feminismus der Selbstzweck
für einfallslose Möchtegernpolitikerinnen ist. Ich verstehe nichts von übergewichtigen
Frauen, glaube jedoch nicht, dass sie gratis ins Fernsehen dürfen sollten.
« Last Edit: 2014, 04, 03; 18:10:07 by GOLEMXIV »

GOLEMXIV

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #4 on: 2014, 04, 03; 18:04:08 »
Quote
das ist der blanke terror! DAS ist verfassungsfeindliches verhalten per definitionem. das ist die gewissenlose missachtung von persönlichkeitsrechten, um politische gleichschaltung zu betreiben.

Genau, da war ja die RAF noch besser. Ulrike konnte wenigstens dichten.

Quote
es verwundert ja nicht, daß die pseudopiratische linksfaschistenspackeria jetzt dem nachwuchs zur "fortbildung" solche terrorcamps anbieten will. schließlich ist die gleichschaltung parteiintern ja das primäre ziel der karrieregeilen politmafiosi im bundesvorstand und der geschäftsführung. daß sich solches gesocks auch noch mit dem namen piraten schmücken will,

Aufklärung von Mitgliedern braucht keine Gleichschaltung zu sein, aber so wie ich das in der Vergangenheit beobachtet habe, liegst du im gegebenen Fall vermutlich richtig.

Quote from: 'El Hel'
ist schon tragisch, vor allem wenn man sich die parteigeschichte ansieht, und dabei entdeckt, daß die ursprüngliche zielsetzung der piratenbewegung das genaue gegenteil ist.

Das ist auf mehrere Arten richtig. Die wichtigste: dieser frömmelnde Pfadfinder-/Terror-/Sekten-Sht ist präzise das, was Metalabber niemandem verzeihen, weswegen eine Piratenpartei bei ihnen theoretisch eine Lücke in der politischen Landschaft besetzen könnte. Da die Pöpö den letzten Rest dieses Rassepublikums aber eh schon im Sommer 2012 verloren hat, isses total wurscht. Die Pöpö ist seit fast zwei Jahren tot, da interessiert keinen mehr, von wem das Aas im Endstadium wie geschändet oder verdaut wird.


hellboy

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #5 on: 2014, 04, 06; 17:11:33 »
das war doch gestern. gibt es irgendwo berichte? waren viele linkslinke pseudopiraten da?

die blade juli und ihr genderfimmel sind dot sicher gut angekommen. auch daß sie als kurzzeitmitgliederin einen vortag über die geschichte der piratenbewegung gehalten haben soll, ist absolut skurril. sie hat doch bis heute nicht kapiert was es heißt, ein pirat zu sein.

findet da jemand was?

ahoy
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marenostrum

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #6 on: 2014, 04, 06; 20:27:08 »
1.) Auf der http://jupis.at Website ist davon keine Rede.
Allerdings sagt das eher wenig, denn dort gibt es nur
einen "Solidarität mit Anne Helm"-Artikel und einen
"Frauentag"-Artikel.

2.) Auf der http://www.junge-linke.at Website ist davon
keine Rede. Allerdings sagt das eher wenig, denn dort
ist der neueste Artikel der vom Frauentag, und der ist
schon einen Monat her. (ACHTUNG, FALLE:
http://junge-linke.at funktioniert NICHT. WWW muss
dabei sein. ACHTUNG, FALLE: http://www.junge-linke.at
sind die Kommunisten, http://www.jungelinke.at sind
die Sozialisten.)

3.) Auf der http://europa-anders.at Geheimwebsite ist davon
keine Rede. Allerdings sagt das eher wenig, denn heute
ist Wochenende, und der Mullah Abdullah mag heute
vielleicht nicht. Vor allem, weil das Geheimblog eh niemanden
interessiert.

4.) Auf der KPÖ-Website ist davon keine Rede. Allerdings
sagt das eher wenig, denn das Folklorecamp war ja auch
nicht öffentlich ausgeschlagen. Das gleiche gilt analog auch
für die piratenpartei.at Website sowie für andere öffentliche
Websites.

5.) Offenbar gibt es nur drei jupis. Offenbar gibt es nur ein
paar dutzend jukos, weil sich die Likes auf der Website in
sehr engen Grenzen halten. Aussagekräftig könnte die
Beobachtung sein, dass die Veranstaltung aus Mangel an
Beteiligung abgesagt wurde. Vielleicht gibt es für
"Geschichte des Fimmelnismus" ja gar nicht so viele
Interessenten wie gedacht? Vielleicht, weil die jukos diese
Geschichte eh schon vom letzten Mal kennen und keine
neuen dazugekommen sind? Vielleicht ist es auch so,
dass Leute, die sich für Blockadetraining interessieren
mutually incompatible sind mit Leuten, die sich für
Fimmelnismus interessieren.

Vorhersagen:
1.) das Blockadefest wurde abgesagt, weils keinen interessierte.
2.) das wird allerdings nirgends verlautbart werden, weil zu peinlich
3.) muli ärgert sich, dass sie von den patriarchalischen Spackos aufs
politische Abstellgleis geschoben wurde, nur weil sie eine Frau ist


attx

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #7 on: 2014, 04, 07; 00:20:05 »
das war doch gestern. gibt es irgendwo berichte? waren viele linkslinke pseudopiraten da?

die blade juli und ihr genderfimmel sind dot sicher gut angekommen. auch daß sie als kurzzeitmitgliederin einen vortag über die geschichte der piratenbewegung gehalten haben soll, ist absolut skurril. sie hat doch bis heute nicht kapiert was es heißt, ein pirat zu sein.

Mehrere Missverständnisse:

Das Programm zum Fest haben sie hier aufgeschrieben: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10202874006867994&set=gm.650192535017939&type=1&theater

Über die „Geschichte der Pirat*Innenbewegung“ hat der Chef persönlich referiert. Nicht die blade Juli.

Zu meiner Überraschung allerdings war die blade Juli Frontman beim act über Blockadetraining.
Ich hätte vermutet, dass sie dort selbst das Demonstrationshandwerk erlernen wollte. Übrigens: Kein Scherz: „Banner malen“ war Teil des frohen Botschaft.
Für den Vortrag „Blockadetraining“ hätte ich mir ja etwa Anatol als gstandenen Demonstrierer erwartet. Oder den Giz mit Sprengstoffgürtel und enthüllter Brust am Truck. Aber die blade Juli?

Ich hätte sie eher im Back-Office vermutet. Dort, wo Terrorlappen, speckige Basecaps oder Hoodies aus Ethnotextil gehäkelt werden.


GOLEMXIV

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #8 on: 2014, 04, 07; 02:48:17 »
Quote from: 'Sir'
Mehrere Missverständnisse:

Das Programm zum Fest haben sie hier aufgeschrieben: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10202874006867994&set=gm.650192535017939&type=1&theater

Sogar öffentlich. Allerdings ist meine geschätzte Wahrnehmung nur
wenig anders als vorher.

Quote from: 'Sir'
Über die „Geschichte der Pirat*Innenbewegung“ hat der Chef persönlich referiert. Nicht die blade Juli.

Der c3ro ist NOCH fader als El Salse in Alpbach. Das dauerte laut
Stundenplan 60 Minuten. Das tut sich keiner freiwillig an, schon gar
nicht Jugendliche, die bekanntlich die Aufmerksamkeitsspanne eines
Silberfischchens haben. Das Publikum bestand ausschließlich aus
Polit-Aspiranten, die spitz auf mulis und c3ros und birnitbirnis
Ämter sind.

Offenbar will c3ro ein neues Video vom Computerclub drehen,
denn seine vorige "Geschichte der Piratenbewegung" hatte
nur 9 Views im youtube-Google.


Quote from: 'Sir'
Zu meiner Überraschung allerdings war die blade Juli Frontman beim act über Blockadetraining.

Sag ich ja: c3ro brauchte den Platz für ein neues Video über
die Geschichte der Piratenbewegung.

Quote from: 'Sir'
Ich hätte vermutet, dass sie dort selbst das Demonstrationshandwerk erlernen wollte. Übrigens: Kein Scherz: „Banner malen“ war Teil des frohen Botschaft.

Das hättens von mir besser lernen können, weil ich
das echt gelernt habe auf der letzten Demo. Das ist
allerdings nicht für jeden. Die meisten machen eine
Sauerei mit der Farbe und können nicht einmal ein "I"
richtig mit dem Pinsel malen. Viele sind sogar zu blöd,
um die Buchenstaben in einer geraden Linie auf einem
Banner vorzuzeichnen, nicht einmal mit einem Lineal.

Dringend gebraucht für Banner: Nähmaschine und
jemanden, der sich damit auskennt. Man muss Trageschlaufen
in die Banner nähen, für die Stangen.

Weiters ist es eine schlechte Idee, das Dichten der
Slogans den kleinen Maxis zu überlassen. Das versaut
den guten Eindruck auf der Demo. Überhaupt gehören
Trottel sofort vom Schildermalen ausgeschlossen:
- Schlafwandler trampeln auf frisch gemalten Bannern herum
- Schmerzpatienten tuckern ihren eigenen Daumen an die Stange
- der nächste steigt mit dem Schuh in den Farbkübel
- verpatzte Schilder
- überall Patzer mit ACRYLfarbe, garantiert nicht abwaschbar
- das müssen dann die Veranstalter mit Plutonium putzen,
  die Trottel sind sich zu gut dafür

Gleichzeitig muss eine Veranstaltung für Trottel stattfinden,
möglichst in einem anderen Teil der Stadt. Dort können
sie dann über depperte Slogans abstimmen, sich als
Happy Meal-Animateur betätigen, Sesselkreise bilden und
Zeichnen, Malen, Formen bis die Selbstverwirklichung
einsetzt. Hm, eigentlich wäre die muli genau die richtige,
um nachher hinter diesem Traum-Material herzuwischen.
muli merke ich mir gleich mal für zukünftige Parallelklassen.

Schildermalen braucht keine gesonderte Schulung.
Die richtigen Leute können die einzelnen Aufgaben
jeweils auf Anhieb, oder können sie in fünf bis zehn
Minuten lernen. Das macht man im Verlauf der Vorbereitungen
für einen konkreten Protest.

Quote from: 'Sir'
Für den Vortrag „Blockadetraining“ hätte ich mir ja etwa Anatol
als gstandenen Demonstrierer erwartet. Oder den Giz mit
Sprengstoffgürtel und enthüllter Brust am Truck. Aber die blade Juli?

Anatol ist eigentlich die gerechte Strafe für Jugendliche, die
nichts Besseres zu tun haben, als aus reiner Karrieregeilheit
zu c3ro und muli und birnitbirni gehen. Das ganze Terror-Camp
war eine Intelligence Op der KPÖdSU, auch genannt "Speznas".
Anatol ist ein Intelligence Repellent und daher eine Zierde für jede
impiratorische Partei.

Quote from: 'Sir'
Ich hätte sie eher im Back-Office vermutet. Dort, wo Terrorlappen, speckige
Basecaps oder Hoodies aus Ethnotextil gehäkelt werden.

Jetzt hack doch nicht immer auf der muli herum! Auch birnitbirni
wäre reines Gift für WIRKLICHES Publikum, d.h. für Leute, die
was lernen wollen in ihren Darbietungsminuten -- möglichst, ohne
dabei einzuschlafen. Birnitbirni ist auch verkehrt für ein
WIRKLICHES Studentenpublikum, weil er ein jüngerer ist, der
noch dazu altklug wirkt, weswegen er ja auch Politiker werden
will.

Danke fürs Lesen all dieser Abschweifungen, hier die Frage:
wieviele Leute waren dort? Im Facebook sehen wir nicht viel
mehr als 0 bis jetzt: 1 Like... noch 1 Like... 0 Likes dort...
die Darbietung fanden anscheinend nicht viel mehr als 0
Leute gut, und da es sich
um ein opportunistisches Publikum von Polit-Viechern handelt,
ist unwahrscheinlich, dass sich nicht jeder gleich durch ein
"Like" hervorgetan hat. Daher war nur einer dort beim Event.
Mehr Leute auf der Bühne als im Publikum.

Meine Voraussage war 0, und 1 ist nur wenig mehr als 0,
daher habe ich fast recht. Intellectual Checkmate, Sir!

PS: Sonstwer haben sie natürlich wieder in was reingesuckert.
Ein Computer-Workshop ist so ziemlich das Undankbarste --
vor allem, wenn jeder seinen eigenes Viren-verseuchtes
Microsoft-Klumpert mitbringt. Der arme Sonstwer war wahrscheinlich
das ganze Wochenende als Cyber-Installateur und
Cyber-Kammerjäger unterwegs, stets zu Diensten mit
Hektor und Fliegenklatsche. Der Sonstwer sollte mal
was Lustiges machen.

PPS: Fotos gibts keine auf der Foto-Strecke. Anscheinend
ist die Internet-Partei erst nach Anlegen der Page draufgekommen:
Hoppla -- Fotos mit Personengesichtern auf Facebook? Aber
hallo, die Anti-Überwachungspartei? Auf einem linkslinken
Terror-Camp, wo die Stalin-Jugend darauf abgerichtet wird,
mit Pinseln und Papprollen leise zu töten? Sind wir Piraten
eigentlich noch zu retten?

Das wäre mir zum Beispiel schon VORHER eingefallen.
« Last Edit: 2014, 04, 07; 03:22:11 by GOLEMXIV »

GOLEMXIV

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attx

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #10 on: 2014, 04, 09; 13:27:34 »
Du hattest doch recht, attx: 13 Leute waren dort

Ich bin ein Erbsenzähler: Aber es waren 14. Zentral in der Mitte des Bildes hat sich noch einer versteckt. Man erkennt nur ansatzweise Haarausfall und dass er mit den Beinen auf der Bank lümmelt.
14 wunderbare BIP-Runterzieher.


GOLEMXIV

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #11 on: 2014, 04, 09; 23:28:20 »
Quote from: 'attx'
Ich bin ein Erbsenzähler: Aber es waren 14. Zentral in der Mitte des Bildes hat sich noch einer versteckt.

Ihre widerliche Pedanterie ist das beste, was diesem Forum passieren kann, Sire!

Quote from: 'attx'
Man erkennt nur ansatzweise Haarausfall und dass er mit den Beinen auf der Bank lümmelt.
14 wunderbare BIP-Runterzieher.

BIP-Runterzieher ist bald wer. Ich halte den schärferen Vorwurf für berechtigt,
dass es sich bei den 14 um Möchtegern-Politiker handelt, die spitz auf c3ros,
mulis und birnitbirnis Ämter sind, damit sie möglichst bald irgendwo auf eine
Posten sitzen.

hellboy

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #12 on: 2014, 08, 07; 01:13:42 »
Die Vorbilder unserer Baby-Faschos in Deutschland führen jetzt auch Gesinnungskontrollen ein.

https://twitter.com/schmidtflo/status/486834839170330624

Die Scientolisierung der antifanten schreitet eilig voran.

ahoy
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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #13 on: 2014, 09, 09; 12:54:24 »
Anon Austria hat jetzt die afd gehackt. Was erstmal gut klingt, hat so seine Schattenseiten.

Die Teile des Programmes öffentlich zu machen, die bisher verschwiegen wurden, um zu verschleiern wie rechts diese Partei wirklich ist, ist durchaus lobenswert. Darüber muß die Öffentlichkeit, vor allem die deutsche, aufgeklärt werden.

Die persönlichen Daten aller einfachen Mitglieder zu veröffentlichen ist allerdings völlig unnötiger Terror, der den Methodiken des oben beschriebenen Linksterrorismus entspricht. Das hat anon Austria auch die entsprechende und vollkommen berechtigte Kritik von anonymous Germany eingebracht.

Auch Terror gegen Rechte ist Terror, und hat in einer zivilisierten Gesellschaft nix verloren. Wer solche Methoden anwendet, kann den Anspruch an einer besseren und gerechteren Gesellschaft mitarbeiten zu wollen nicht ernsthaft vertreten. Durch das völlig unnötige über das Ziel hinausschießen, wurde eine eigentlich gute und richtige Aktion durch sich selbst diskreditiert. Bleibt zu hoffen, daß man daraus etwas lernt.

ahoy
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« Last Edit: 2014, 09, 09; 13:00:19 by hellboy »
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marenostrum

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Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
« Reply #14 on: 2014, 09, 09; 14:05:53 »
Ich schätze die Anonierer zwar und respektiere die Hack-Leistung, aber Outing von Mitgliedern ist ein Verbrechen gegen die Anonymität. Auch Nationalsozialisten haben die wichtigsten Grundrechte:
- Recht auf freie Massenmanipulation nach eigenem Geschmack und eigener Auffassung
- Recht auf Masken, Recht auf Versammlung, Recht auf Schutz persönlicher Daten
- Gedankenfreiheit

Das sind zufällig die Rechte, für die Anonymous eintritt. Ich dachte eigentlich, dass die Anonierer
das wissen. Vielleicht ist hier mal ein offener Brief fällig, aber dazu müsste ich erstmal die Details
am Internet nachschlagen, für wers kennt.
« Last Edit: 2014, 09, 09; 14:07:51 by marenostrum »