Author Topic: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind  (Read 3144 times)

attx

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hellboy

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Rückruf 
Krebserregendes Chrom VI in Kaufland-Clogs gefunden

In Damen-Bio-Clogs der Marke Comfort ist eine Belastung mit Schadstoffen festgestellt worden. Verkauft wurden die Schuhe über die Kaufland Warenhandels GmbH. Das meldet das europäische EU-Schnellwarnsystem für Verbraucherschutz, Rapex. In den Clogs wurde eine erhöhte Menge des giftigen Chrom VI gefunden.

...

Krebserregend und Allergie auslösend

...

Artikel

Und wenn die Leute dann Krebs kriegen, ist es wieder vom Passivrauchen. Immer mehr Rauchverbote, trotzdem höhere Krebsraten. Aber man kann sich ja auf die un-Studie ausreden, in der all die Ursachen für Krebs und Allergien, die auf die Produkte der am besten lobbyierenden Industrien zurückzuführen sind ausgeschlossen werden. Ist halt am bequemsten, das nicht zu hinterfragen, weil man den Menschen jahrzehntelang "Raucher sind böse" ins Gehirn massiert hat.

ahoy
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Anfangsposting ergänzt:

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Daß das Rauchen Krebs verursacht, gilt als allgemein gültige Volksweisheit. Wer das anzweifelt, gilt als realitätsfremder Querulant, oder darf sich anhören, daß Suchtkranke sowieso nicht denken können. Für uns Piraten ist das natürlich ein Grund hellhörig zu werden, und sich die Sache genau anzusehen.

Und tatsächlich: die Behauptungen der fanatischen Verbieter und Bevormunder halten einer kritischen Betrachtung nicht stand.

Am einfachsten ist das mittels einer einfachen statistischen Schlußfolgerung zu illustrieren: wenn Rauchen Krebs erregt, müsste durch eine geringere Anzahl an Rauchern auch die Zahl der Krebserkrankungen zurückgehen. Seit 1986 ist die Zahl der Raucher konstant zurückgegangen, von ca 25% auf ca 20%, die Lungenkrebs-Erkrankungen sind im selben Zeitraum von 3.362/Jahr auf 4.130/Jahr gestiegen. Genau so weist man statistisch nach, daß kein Zusammenhang besteht.

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums sieht das ohnedies wesentlich differenzierter als die meisten Politiker und andere Populisten. Bei denen steht zu lesen:
Quote
Vermutlich sind bei der Entstehung von Lungenkrebs viele verschiedene Einflüsse gemeinsam beteiligt. Bei betroffenen Patienten lässt sich im Nachhinein oft nicht feststellen, was genau ihre Erkrankung im Einzelnen ausgelöst hat. Einige Faktoren, die laut vieler Studien das durchschnittliche Erkrankungsrisiko steigern, sind allerdings gut bekannt.
Insbesondere bei linken Politikern wird dagegen jeder einzelne Krebstote dem Rauchen oder Passivrauchen zugerechnet, und das ist in höchstem Maße unseriös.

ahoy
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« Last Edit: 2015, 01, 09; 18:40:19 by hellboy »
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Unser Freund aranita ist wie immer an unserer Seite, und ist uns mit der vorarbeit eine Nasenlänge voraus.

http://www.rauchernews.de/news/

Niemals aufgeben, niemals kapitulieren!

http://youtu.be/SJ2hJezvd2I

ahoy
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« Last Edit: 2015, 01, 10; 12:56:24 by hellboy »
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Quote from: pnp
Frankenberger jetzt auch in Österreich aktiv

Wie die PNP bereits am Samstag berichtete, will Österreich ein strengeres Rauchverbot − und schon meldet sich einer zu Wort, der das Thema seit Jahren missionarisch beackert: Sebastian Frankenberger, Ex-ÖDP-Chef und Deutschlands bekanntester Anti-Raucher-Aktivist. 2010 hat er in Bayern per Volksentscheid das totale Rauchverbot in Gaststätten durchgesetzt. Jetzt will der Passauer auch die Menschen in unserem Nachbarland bekehren − und das nicht nur mit netten Worten. Frankenberger kandidiert aktuell beim Österreichischen Wirtschaftsbund für die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft auf Platz drei der Liste. Sollte er das Amt bekommen, wird er Obmann der Fremdenführer (Austriaguides) und würde in dieser Funktion auch kräftig mobil machen gegen die Raucher in Österreich. Die Wahl findet vom 23. bis 26. Februar statt.

Frankenberger erklärte auf Anfrage der Zeitung "Am Sonntag" zur aktuellen Raucherdebatte in Österreich: "Ich begrüße natürlich das Vorhaben eines strengen Nichtraucherschutzes ohne Ausnahmen in der Gastronomie − ganz nach bayerischen Vorbild. Das ist längst überfällig, weil sich die freiwillige Lösung wie damals in Bayern nicht bewährt hat." Frankenberger zeigt zwar Verständnis für die Ängste der Wirte, die um ihre Umsätze bangen. Doch Gesundheitsschutz für Gäste und Mitarbeiter gehen vor. Frankenberger rechnet fest damit, dass es auch in Österreich diverse Widerstände der bekannten Lobby-Gruppen − unter anderem der Tabakindustrie − geben wird.

Wie man damit umgeht, weiß er nur zu geht. Frankenberger wurde wegen seines Erfolgs beim Nichtraucherschutz massiv angefeindet, sogar Morddrohungen gab es. Sein Wissen und seine Erfahrungen aus der bayerischen Initiative für den Nichtraucherschutz möchte er den treibenden Kräften in Österreich nun gerne anbieten. Denn einschüchtern lassen hat er sich in der Vergangenheit nicht. Frankenberger bleibt bei seinem Standpunkt: "Nur ein einheitliches konsequentes Rauchverbot in der Gastronomie wird wirklich funktionieren und nicht nur die Nichtraucher schützen, sondern wie viele Studien zuletzt belegt haben, die Herzinfarktrate senken und das Rauchen für Jugendliche unattraktiver machen. "

http://www.pnp.de/mobile/?cid=1553840

Die grundrechtefeindliche Spackeria rottet sich in Österreich zusammen. Die Bevormunder und Gleichschalter wollen ihr spaßverbot auch hierzulande durchsetzen, nachdem sie bereits in Bayern der Lokalszene und dem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben schweren Schaden zugefügt haben. Wir leisten Widerstand!

ahoy
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attx

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Hurra, bald regieren sie bis ins Wohnzimmer!


Da ging ja ein großes Aufatmen durchs Land als endlich die Weihwasser-Sozialisten ihren Widerstand gegen das totale Rauchverbot in der Gastronomie am Altar der Bevormundung geschlachtet haben.
„Aufatmen“ auch bei der überfressenen Gesundheitsgenossin: Das totalitäre Rauchverbot ist beschlossene Sache! Das Staatsmedium ORF zollt Beifall, weil das Mittelalter zugunsten eines „modernen, internationalen Standards“ überwunden wurde.

Mit der Keule des Gesetzes wird den Wirten in ihren Wirtshäusern nunmehr endlich vorgeschrieben und auferlegt, wie sie ihr Wirtshaus zu führen haben: nämlich rauchfrei.

Was der Staatlichen Erziehungsanstalt (neuerlich) entgangen sein dürfte sind die Begriffe des Privatrechts und des Privateigentums.
Eigentlich sollte jeder dieser Hobbydiktatoren begriffen haben, dass ein Wirtshaus kein „öffentlicher Raum“ ist. Ein Wirtshaus gehört dem Wirten. Es ist in der Regel sein privates Eigentum, sofern es sich nicht um den Pächter der Parlamentskantine handelt.
In diesem seinen Wirtshaus entscheidet alleine der Wirt mit wem er Verträge über die Zufuhr und Kredenz von Schnitzel und Bier eingeht oder nicht. Das nennt man kurz „Privatautonomie“. Der Wirt, seine Arbeiter und seine Gäste entscheiden also frei („Privatautonomie“), ob sie dort hackeln oder fressen oder trinken oder rauchen.

Wer am Gebotenen keinen Gefallen findet kann ja woanders hackeln, fressen, trinken oder ficken. Sollte man meinen.
Die Welt des Sozialismus in ihrer Bevormundungs- und Umerziehungsekstase beschert ein anderes Menue: Nicht der Wirt entscheidet (der ist ja per definitionem zu deppert), sondern das „Kollektiv“ befindet, was gut und was schlecht ist für den Wirten und für dessen  Gäste und deren Kinder und Kindeskinder!

Die Privatautonomie wird Opfer des sogenannten Willens einer angeblichen Mehrheit. Private Einrichtungen werden (per Dekret) zum „Öffentlichen Raum“ erklärt und schon (schwupps) ist das Private, also das Eigentum zurückgedrängt. Zugunsten „der Allgemeinheit“. Parented statt represented.
An vorderster Front beklatscht die veröffentlichte Meinung den missionarischen Verbotswahn.

Wer jetzt immer noch mit dem Sau-Argument „Aber es geht um Arbeitnehmer-Schutz“ daherkommt, der hat überhaupt nichts begriffen, trotzdem will ich aufklären: Auch der Arbeitnehmer hat Grundrechte! Er kann sich privatautonom aussuchen, wo er arbeiten will und wo nicht. Es gibt auch hier keinen Kontrahierungszwang.

Ja, wir stehen knapp davor, dass die Junta ins Wohnzimmer hineinregiert und den schä(n)dlichen Qualm auch von dort verbannt: In der Argumentation und Gedankenwelt der Fascista funktioniert das ganz einfach: Hey, was sagt denn deine Putzfrau dazu, die dort arbeiten „muss“? Was ist mit dem Schornsteinfeger, der dort einmal jährlich Dienst machen „muss“? Was ist, wenn die Postlerin einen Brief überreichen „muss“? Lauter gefährdete Spezien, die der gestandene Etatist schützen muss.
Es geht um Schutz! Niemals würde es darum gehen, die Bürger bis ins Wohnzimmer zu bespitzeln, zu erziehen oder zu drangsalieren, wir sind ja eine „Wertegemeinschaft“ und Demokratie! Juhuu!

Die Rauchsensoren in jedem Wohnzimmer sind halt nötig und im Sinne unser aller Wohles. Nötig, um unsere „Freiheit zu verteidigen“. Wir müssen die „Schwächsten“ vor den Rauchern schützen. Es geht um die Volksgesundheit. Und es geht um die Einhaltung der Regeln. Das Gemeinwohl erfordert halt auch Zivilcourage, daher sind tapfere Denunzianten und Rauchersheriffs auszuzeichnen.

Ich wiederhole mich: Ich will ein Grundrecht auf "In Ruhe gelassen zu werden".



GOLEMXIV

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Quote from: 'attx'
Hurra, bald regieren sie bis ins Wohnzimmer!

Was heißt "bald"? Schon mal was von VDS gehört?

Quote from: 'attx'
Mit der Keule des Gesetzes wird den Wirten in ihren Wirtshäusern nunmehr endlich vorgeschrieben und auferlegt, wie sie ihr Wirtshaus zu führen haben: nämlich rauchfrei.

Darunter habe ich diese Woche gelitten: ich konnte mir von diversen Kellnern und Wirten das Gesuder anhören, was für eine Frechheit dieses Rauchverbot ist.

Quote from: 'attx'
Was der Staatlichen Erziehungsanstalt (neuerlich) entgangen sein dürfte sind die Begriffe des Privatrechts und des Privateigentums.
Eigentlich sollte jeder dieser Hobbydiktatoren begriffen haben, dass ein Wirtshaus kein „öffentlicher Raum“ ist. Ein Wirtshaus gehört dem Wirten. Es ist in der Regel sein privates Eigentum, sofern es sich nicht um den Pächter der Parlamentskantine handelt.

Du predigst zum Kirchenchor.

Quote from: 'attx'
In diesem seinen Wirtshaus entscheidet alleine der Wirt mit wem er Verträge über die Zufuhr und Kredenz von Schnitzel und Bier eingeht oder nicht. Das nennt man kurz „Privatautonomie“. Der Wirt, seine Arbeiter und seine Gäste entscheiden also frei („Privatautonomie“), ob sie dort hackeln oder fressen oder trinken oder rauchen.

Es rächt sich immer wieder, dass Österreich keine verbindliche Verfassung hat. Niemand hat in diesem Land richtige Grundrechte, auch Wirte nicht.

Quote from: 'attx'
Wer am Gebotenen keinen Gefallen findet kann ja woanders hackeln, fressen, trinken oder ficken. Sollte man meinen.
Die Welt des Sozialismus in ihrer Bevormundungs- und Umerziehungsekstase beschert ein anderes Menue: Nicht der Wirt entscheidet (der ist ja per definitionem zu deppert), sondern das „Kollektiv“ befindet, was gut und was schlecht ist für den Wirten und für dessen  Gäste und deren Kinder und Kindeskinder!

Du musst rechts wählen. EU-Stop oder F.


attx

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Du musst rechts wählen.

Ich "muss" gar nichts.

Du musst ...wählen.

Falsch.
Siehe: Demokratiereform.

EU-Stop

Gegen den Armin Wolf komm' ich hier (noch) nicht an, ich weiß. Ein g'scheiter Pinkel!
Wie sagte sinngemäß bzw. wörtlich der helly? "Die EU schützt uns."
In der Krone haben sie das auch gesagt. Da wird schon was dran sein.
Ich bin halt zu blöd. Weißt eh: Wohlstandsverlierer & so.

Du musst rechts wählen.
...
oder F.

Ich schätze und bewundere deine literarische Qualität ohne Ende,
weil solcherart Talente nicht am Baum wachsen.
Das mit "F. wählen" solltest du noch einmal überdenken, weil du
meinem Statement gegen Rauchverbote und unzulässiger Staatseinmischung unrecht tust.




GOLEMXIV

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Quote from: 'attx'
Das mit "F. wählen" solltest du noch einmal überdenken, weil du
meinem Statement gegen Rauchverbote und unzulässiger Staatseinmischung unrecht tust.

Ein tragisches Missverständnis: 1.) bin gegen Raucherhetze in Lokalen, 2.) Die F sticht tatsächlich hervor, weil sie offenbar nicht daran teilnimmt.

Helly und ich haben sogar schon überlegt, wie wir die F mit Hellys Gedanken zu seinen Socks umfunktionieren könnten. Ich habe durch "FPÖ" weder dich noch die Raucherbewegung in Lokalen verunglimpfen wollen.

Quote from: 'attx'
Gegen den Armin Wolf komm' ich hier (noch) nicht an, ich weiß. Ein g'scheiter Pinkel!
Wie sagte sinngemäß bzw. wörtlich der helly? "Die EU schützt uns."
In der Krone haben sie das auch gesagt. Da wird schon was dran sein.
Ich bin halt zu blöd. Weißt eh: Wohlstandsverlierer & so.

Die EU schützt uns leider nicht, denn EU=NATO, NATO=Abstinenzler => EU + NATO = Armleuchter.

Ich dachte eigentlich, wir sind uns vollkommen einig.

hellboy

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die eu schützt uns vor der vds, aber leider nicht vor sich selbst. Leider kann die EU noch so danebenhauen, es wird unsere heimischen politglücksrittern immer noch was dümmeres einfallen.

Es gibt in der EU leider noch immer einige kalte Krieger, die sich ihre alten Feindbilder zurückwünschen. Die versuchen aus der EU einen politischen Ableger der NATO zu machen. Es ist an uns das einfach so geschehen zu lassen, oder denen zu sagen, daß sie sich ins Knie ficken können.

Die f ist eine politische Partei wie jede andere. Ich bin mit denen in genauso vielen Punkten unterschiedlicher Meinung wie mit den sozen und den Grünen. Das heißt aber nicht, daß ich nicht mit den einen beim Konsumentenschutz und den anderen beim Kampf gegen rauchverbote zusammenarbeiten muß, weil die halt gewählt werden. Das gefällt mir zwar nicht, aber solange es kein für mich wählbares Angebot gibt, muß ich mit denen auskommen die andere gewählt haben. Eigentlich sollten die piraten diese wählbare Alternative sein, aber mit den derzeitigen trotteln sind die noch unwählbarer als die anderen.

ahoy
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Nachbarschaft
Wiener Bezirksgericht verhängt Rauchverbot für Mieter

Klage auf "Unterlassung einer Immission" wegen nächtlichen Zigarrenqualms war in erster Instanz erfolgreich


Ein Mieter einer Wohnung im 1. Wiener Bezirk darf keine Zigarren mehr auf seiner Loggia oder bei geöffnetem Fenster rauchen. Das hat das Bezirksgericht Innere Stadt in der vergangenen Woche in erster Instanz entschieden. Es ging dabei um einen Zigarrenraucher, der häufig mitten in der Nacht, zwischen Mitternacht und drei Uhr früh, bei geöffnetem Fenster oder auf der Loggia rauchte.

Immissionsschutz und wirtschaftliche Nachteile

Begründet wurde das Verbot in erster Linie damit, dass einem Vermieter wirtschaftliche Nachteile entstünden (§ 1118 ABGB), wenn sich ein Mieter durch eines Nachbarn "erheblich nachteiligen Gebrauch" von dessen Wohnung so gestört fühlt, dass er aus der Wohnung auszieht. Im konkreten Fall ist schon der Vormieter der vom Zigarrenrauch verqualmten Wohnung deswegen ausgezogen, weil seine Kinder wegen des Rauchs mit Atemwegserkrankungen zu kämpfen hatten.

Eine Rolle spielte bei der Urteilsbegründung aber auch der Paragraph 364 des ABGB, der besagt, dass der Eigentümer eines Grundstückes "dem Nachbarn die von dessen Grund ausgehenden Einwirkungen durch Abwässer, Rauch, Gase, Wärme, Geruch, Geräusch, Erschütterung" insoweit untersagen könne, als sie "das nach den örtlichen Verhältnissen gewöhnliche Maß überschreiten und die ortsübliche Benutzung des Grundstückes wesentlich beeinträchtigen". Der betroffene Mieter klagte auf Unterlassung dieser Immission und ließ sich auch die Rechte des Vermieters auf Unterlassung abtreten.

Verbot nicht nur während der Nachtruhe

Daniel Varro, Anwalt des klagenden Mieters, der von dem Fall am Montag in der "Presse" berichtet, spricht von einer "weitreichenden Entscheidung" der Richterin insofern, als das Urteil das Rauchverbot nicht auf gewisse Zeiten oder eine bestimmte Anzahl an Zigaretten einschränkt.

Es sei ihm bzw. dem klagenden Mietern jedenfalls "überhaupt nicht darum gegangen, jemandem das Rauchen in seinen eigenen vier Wänden verbieten zu wollen", sagt Varro im Gespräch mit derStandard.at. Im konkreten Fall seien aber die baulichen Gegebenheiten eben so, "dass der Rauch des einen ganz genau in die Wohnräume des anderen Mieters hineinzieht".

40 Minuten lang Zigarrenqualm

Wesentlich sei außerdem gewesen, dass es sich um Zigarren handelte, und nicht um Zigaretten, sagt Varro. "Der geklagte Mieter hat selbst zugegeben, dass er oft zwischen 40 Minuten und einer Stunde braucht, um eine Zigarre zu rauchen."

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es wird wohl noch spannend, wie die nächsthöhere Instanz entscheidet; Varro rechnet fix damit, dass der beklagte Mieter beruft. Einstweilen darf der Zigarrenraucher wohl auch weitermachen, es sei denn, Varro bringt eine Einstweilige Verfügung ein. Ob das geschehen wird, weiß er noch nicht. Er müsse sich das erst ansehen, "es gibt keine vergleichbaren Fälle".

Deutschland: Rauchverbot auf Balkon

Erst am vergangenen Freitag wurde ein ähnlicher Fall in Deutschland bekannt. Der deutsche Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass ein zumindest zeitweiliges Rauchverbot für einen Raucher grundsätzlich möglich sei, wenn der Rauch wegen der damit verbundenen Geruchsbelästigung für andere Bewohner als störend empfunden wird (derStandard.at berichtete). Der Wiener Anwalt und Raucher-Lobbyist Manfred Ainedter hatte dazu noch am Freitag gesagt, dass ein ähnliches Urteil in Österreich nur "schwer vorstellbar" sei. (mapu, derStandard.at, 19.1.2015)

http://mobil.derstandard.at/2000010585442/Wiener-Bezirksgericht-verhaengt-Rauchverbot-fuer-Mieter

Diese Richterin gehört sofort mit nassen Fetzen aus dem Amt gejagt für diesen unpackbaren Eingriff in die Grundrechte. Als nächstes fühlt sich wer vom Autoverkehr draußen auf der Straße gestört, und dann wird halt Autofahren auch verboten. Weil die Diktatur der grüninnen das so will.

Es wird nicht bald passieren, sondern es ist schon so weit. Wir leben in einem Linksstaat, in dem es kein Recht gibt.

ahoy
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« Last Edit: 2015, 01, 19; 17:19:25 by hellboy »
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Was noch mit Passivrauchen gemeint ist: der Hausstaub.

http://www.ardmediathek.de/tv/alles-wissen/20-Sicherheitsfallen-zu-Hause/hr-fernsehen/Video?documentId=22688698&bcastId=3416170

Keine Sorge wegen der Länge des Videos, es geht vor allem um die ersten 3 Minuten (obwohl der Rest auch sehr interessant ist, aber hier nicht Thema). Im Hausstaub sammeln sich Mikropartikel aus Leim der Spanplatten von Möbeln, sogenannten Mikrofaser-Textilien aus Polyestern und anderen giftigen Kunststoffen und Kosmetika wie zB silikonhaltigen Haarpflegeprodukten. All das atmen wir ständig ein, immer mehr davon, und es wird immer giftiger. In Krebsstatistiken kommt das selbstverständlich nicht vor, dort steht dann "Passivrauchen".

ahoy
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Beim Stichwort "bornierte dogmatiker" muß der Verteidigungsminister natürlich sofort aufzeigen: http://derstandard.at/2000012186401/Rauchen-verboten-beim-Bundesheer

"Rauchna", voll arg!

ahoy
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Zensur: Ernst sei das Leben – „rauchfrei“ die Kunst

Von Christoph Lövenich


Der Anblick des Rauchens soll verschwinden – von Bildschirm und Leinwand, Bühne und Plakaten. Paternalistische Gesetze und Zensur aus vorauseilendem Gehorsam schränken die Kunstfreiheit ein. Christoph Lövenich zeigt, wie weit diese Tendenzen fortgeschritten sind.


Wenn es nach dem italienischen Gesundheitsministerium geht, soll in Filmen und Fernsehserien ein Rauchverbot gelten. [1] Vor wenigen Monaten entfernte ein australisches Opernhaus Bizets Carmen aus dem Spielplan, da das Stück Rauchszenen enthält; die Entscheidung folgte pünktlich vor Beginn eines mehrjährigen Sponsorings durch eine staatlich finanzierte Gesundheitsagentur. [2]

Versuche, das Tabakrauchen aus der Kunst zu verbannen, sind in den vergangenen Jahren Alltag geworden. Besonders weit treibt man es dabei in Frankreich, wo seit 1991 ein totales Tabakwerbeverbot (Loi Evin) gilt. Werbeplakate für einen Film über den berühmt-berüchtigten Sänger Serge Gainsbourg durften nicht in der Pariser Metro hängen, ähnlich erging es einem Streifen über Coco Chanel. In beiden Fällen waren die zeitlebens bekennenden Raucher mit einer Zigarette abgebildet. [3] Damit für eine Ausstellung über den Regisseur Jacques Tati (bekannt für seine Pfeife rauchende Filmfigur Monsieur Hulot) geworben werden konnte, musste erst per Retusche eine Pfeife in ein Windrad verwandelt werden. [4]

Dem Philosophen Jean-Paul Sartre war auf ähnliche Weise in einem Ausstellungskatalog seine Rauchware nachträglich abhandengekommen und vom Buchumschlag der Memoiren des früheren Staatspräsidenten Jaques Chirac entfernte der Verlag ein Foto mit Zigarette. [5] Die negative mediale Reaktion auf solche Zensurmaßnahmen veranlasste sogar Antiraucher-Organisationen und den Gesetzesschöpfer zu Distanzierungen. [6] 2011 sah sich das Parlament dann genötigt, eine Ausnahme für nationales Kulturgut zu konzedieren. [7]

Dieser kleine Schritt zurück vermag aber über die allgemeine Dynamik nicht hinwegzutäuschen. Die Plattenfirma EMI ließ zum 70. Geburtstag John Lennons für das Coverbild eine Zigarette aus dessen Hand verschwinden [8], das einzige bekannte Foto des amerikanischen Bluesmusikers Robert Johnson erfuhr auf einer Briefmarke dasselbe Schicksal. [9] „Die Antiraucher wollen ständig die Realität zensieren und die Geschichte umschreiben“ kritisiert Joe Jackson, selbst Musiker und seit Jahren mit dem Thema Tabakrauch politisch befasst. Nicht nur Künstler, sondern auch künstlerische Darstellungen von Politikern fallen der Zensur zum Opfer, z.B. die Zigaretten bei Franklin D. Roosevelt (auf einer Briefmarke) oder dem Chinesen Deng Xiaoping, einem sehr starken Raucher, den es schon im Alter von 92 vorzeitig hinweggerafft hatte. Eine Eisenstatue von ihm wurde nachträglich bearbeitet. Ein Schicksal, das dem früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss bisher erspart blieb: Eine ihn abbildende Skulptur sollte nach dem Willen des „Aktionskreises Stuttgarter Nichtraucher” die für ihn typische Zigarre verlieren. [10]

Denn die Attacken auf die Kunstfreiheit erfolgen nicht nur durch staatliche Intervention oder die übereifrige Befolgung von Gesetzen, sondern auch durch einzelne, empörte Antiraucher. Das Ankündigungsplakat zum „Orgel- und Drehorgelfestival“ im hessischen Laubach wurde 2008 nach Einlassungen von „‚kritischen Stimmen‘“ um die Zigarette einer gezeichneten Orgelspielerin bereinigt [11], ein Ausstellungsaushang in München wurde gleich gezielt zerstört. [12] In Österreich veranlasste das Konzert „40 Jahre Woodstock“ einen Tabakfeind, einen Jimi Hendrix imitierenden Gitarristen des Rauchens wegen anzuzeigen [13], und eine Aufführung des Musicals Hair in Barcelona geriet aus gleichem Grunde ins Visier von Denunzianten. [14]

Das Rauchen auf der Theaterbühne ist ein Thema für sich, in Großbritannien darf ein Winston-Churchill-Darsteller keine Zigarre schmauchen. Wie der oben erwähnte Roosevelt war Churchill schon während des Zweiten Weltkriegs von der NS-Propaganda als einer der bösen Raucher verschmäht worden, die sich den vorbildlich nichtrauchenden, auf Langlebigkeit bedachten Achsenführern Hitler und Mussolini in den Weg stellten. [15]
Die Rechtslage in Deutschland mit seinen diversen Rauchverbotsgesetzen lässt den Tabakrauch auf der Bühne nur in einigen Bundesländern zu. „Wenn ein Schauspieler sich auf der Szene genüsslich eine Zigarette anzündet, gibt es Szenenapplaus und Lacher“, berichtet eine Theaterdramaturgin, „was vorher eine Nuance war, ist nun zum riesengroßen Zeichen geworden; auf der Bühne ist erlaubt, was im wirklichen Leben verboten ist.” [16] Mit Protestscheiben geifernder Frühpensionäre ist jeweils zu rechnen.

Für die Massenmedien Leinwand und Bildschirm gilt das erst recht. 2007 scheiterte die damalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), mit ihrem Versuch, Fernsehsendern einen Rauchverzicht für ihre Produktionen abzuringen. [17] Türkische Verhältnisse, wo die Ausstrahlung der US-Erfolgsserie Mad Men schon zu Bußgeldbescheiden an den betreffenden TV-Sender geführt hat [18], herrschen bei uns zwar noch nicht. Faktisch aber regiert längst die Schere im Kopf. Exemplarisch gibt der für die ARD erstellte Film Contergan die Verbreitung des Rauchens nicht für die 1960er-Jahre authentisch wieder. „Das stand in keinem Verhältnis zur damaligen Wirklichkeit“, räumt Drehbuchautor Benedikt Röskau ein, „aber wenn ich ein Drehbuch schreibe, bin ich mir meiner Verantwortung bewusst“ [19], die in diesem Fall wohl darin bestand, dem Druck des WDR nachzugeben, um von den Fleischtöpfen der öffentlichen Filmfinanzierung weiterhin profitieren zu können. Derlei Geschichtsklitterung ist an der Tagesordnung. Und wer brave Serien mit künstlicher Rauchverbannung herstellt, erhält das „Rauchfrei-Siegel“ einschlägiger Organisationen. [20] Auf diese Weise entwickelt heutige (Kunst-)Zensur aus Sicht des britischen Soziologieprofessors Frank Furedi Orwellsche Ausmaße: Auch die Vergangenheit, konkret das 20. Jahrhundert, soll nachträglich wegzensiert und ausgelöscht werden. [21]

Insbesondere Kindern will man gerne die Augen vor der ‚verderblichen‘ Realität zuhalten, im TV und anderswo. [22] Vor allem in den USA [23] und Großbritannien [24] werden Kampagnen – meist von staatlichen Stellen – gefahren, die Altersfreigabe von Kinofilmen daran zu orientieren, ob Charaktere darin rauchen. „Die Antiraucher üben erheblichen Druck auf Hollywood aus“, stellt Joe Jackson fest, „in der Antiraucherideologie heißt bereits jegliche Anerkennung der Tatsache, dass es Tabak überhaupt gibt, dass man für ihn Werbung macht.“ [25] So war vor ein paar Jahren James Camerons Film Avatar wegen Szenen, in denen die von Sigourney Weaver dargestellte Hauptfigur rauchte, „durchgefallen […] im Anti-Raucher-Test“ [26] und daher Anlass für Galle sprühende Kommentare der üblichen Akteure um den kalifornischen Professor Stanton Glantz.
Auch für Deutschland wird – mit Unterstützung der EU-Kommission – gefordert, „Jugendliche weniger Rauchszenen auszusetzen“, die Altersfreigabe zu erhöhen und Hinweise wie „Warnung für Eltern: In diesem Film wird geraucht“ [27] anzubringen. Die richtigen Fragen dazu stellt Florian Rötzer bei Telepolis: „Aber es gäbe viel, was man nicht zeigen dürfte, weil es ein riskantes Verhalten ist […] Ist es richtig, Kinder und Jugendliche in einer Scheinwelt aufwachsen zu lassen? […] Und wird, was man nicht zeigt, nicht auch deswegen zur Attraktion?“ [28] David Hugendick schlägt in der Zeit vor, demnächst auch den „Gebrauch von Schuss- oder Hiebwaffen, generelles Rowdytum, emotional bedingtes Türenknallen, jedwede Schimpfwörter sowie de[n] Verzehr von Fleisch ohne Biosiegel“ [29] vom Bildschirm zu verbannen.

Die organisierte Tabakbekämpfung („Tobacco Control“) unterhält ein weltweites Netzwerk, zu dem auch Wissenschaftler gehören, die in ihrem jeweiligen Land beweisen sollen, dass Minderjährige durch Medienkonsum zum Tabakrauchen animiert werden. Für Deutschland übt diese Funktion der Psychologe Reiner Hanewinkel aus, langjährig mit Gleichgesinnten dem Tabakbekämpfungs-Forum Globalink zugehörig. In seiner vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie [30] unterstellt Hanewinkel, dass der Anblick des Rauchens in Filmen junge Leute zum Rauchen motiviere. [31] Ein Großteil der Studienbefunde hat keine Bedeutung für diese Frage und ein direkter kausaler Zusammenhang darf bezweifelt werden. Einige Jugendliche, die sich für eine bestimmte Art von Filmen interessieren, verspüren vielleicht eher eine Neigung zum Ausprobieren des Tabakrauchens, während Gleichaltrige, die noch eher kindlich orientiert sind, andere Filme schauen (die im Schnitt weniger Rauchszenen beinhalten).

Die Erhebung der Tabakbekämpfung zur Staats- und Zivilreligion bringt solche Auswüchse mit sich. Nicht nur Aktivitäten der Obrigkeit, sondern auch private künstlerische Tätigkeit hat sich demgemäß bedingungslos in den Dienst des sanitaristischen Feldzugs zu stellen. Das ist nicht freiheitlich, sondern trägt totalitäre Züge. Hinzu tritt dabei allerdings auch eine allgemeine Tendenz, in vorauseilendem Gehorsam zensorisch auf jedwede Proteste derer zu reagieren, die etwas anstößig finden. Da kann bei einer Theateraufführung dann weißer Rauch, der gar nichts mit Tabak zu tun hat (sondern an Krematorien in NS-Konzentrationslagern erinnert) die Gemüter so erregen, dass ein ganzes Stück abgesetzt wird. [32]

Womit wir wieder bei der in Australien vom Spielplan getilgten Carmen wären. Das hat immerhin den Premierminister des Landes gegen die „wildgewordene politische Korrektheit“ aufgebracht. „Wir hindern das Theater doch auch nicht daran, Macbeth aufzuführen“, so der Monarchiefan, „weil es für die Tötung von Königen wirbt.“

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zensur_ernst_sei_das_leben_rauchfrei_die_kunst

da hat also schon jemand außer uns bemerkt, daß die bevormudung durch die anhänger des marxismus-feminismus nicht beim binnen-i enden wird. die neue prüderie und enthaltsamkeit soll umfasend werden, auf daß das plansoll des gosplanes von gesunden, sauberen und korrekten genossen erfüllt werde. schöne neue stalinistenwelt.

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Quote from: Welt.de
PARTIKELFILTER
Das lange verkannte Risiko der sparsamen Benziner

Thomas Imhof

Was beim Diesel längst Standard ist, fordern Umweltverbände auch von den Herstellern moderner Benziner mit Direkteinspritzung: einen Filter für gefährliche Nano-Teilchen. Die Autobauer mauern.

Emissionen von Feinstaubpartikeln galten lange Zeit als das exklusive Problem von Diesel-Motoren. Doch spätestens mit Einführung der Euro-5-Norm Anfang 2011 kamen die Hersteller um den Einbau eines Partikelfilters nicht mehr herum. Deutsche Marken drückten sich lange um eine Nachrüstung herum. Heute sind Rußschwaden ausstoßende Selbstzünder weitgehend aus dem Straßenbild verschwunden.

Bei Benzinmotoren spielten Partikelemissionen bis vor zwei Jahren nur eine Nebenrolle. Ihr Anteil im Abgas war an die Grenze des Messbaren gesunken. Die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid stand oben auf der Agenda. Doch mit den modernen Direkteinspritzern wie den TSI von Volkswagen holt speziell die bei dieser Technik führenden deutschen Autobauer das Partikel-Problem nun ein zweites Mal ein. Die Gefahr lauert erneut in Form ultrafeiner Partikel, deren Zahl drei- bis zehnmal höher ist als bei Dieseln mit Partikelfilter.

Im Vergleich zu den inzwischen immer weniger produzierten Benzinmotoren mit Saugrohreinspritzung entlassen sie sogar über zehn- bis vierzig Mal so viele Schadstoffteile, darunter krebserzeugende Stoffe. Betrachtet man die wichtigere Zahl der Partikelteilchen erhöht sich der Ausstoß sogar um den Faktor 1000.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des TÜV Nord im Auftrag der Umweltschutzorganisation Transport & Environment, die in Brüssel veröffentlicht wurde.

Je kleiner die Teilchen, desto gefährlicher

Feinstaubpartikel entstehen bei unvollständiger Verbrennung und mangelhafter Kraftstoff-Luft-Gemischbildung. Folgen sind eine nur schlechte Kraftstoffzerstäubung und Tropfenbildung an den kalten Brennraumwänden.

Kritisch für den menschlichen Organismus sind vor allem ultrafeine Partikel von weniger als 0,1 μm Größe. Nanoteilchen, die besonders leicht in die Lungen gelangen, deren Funktion ebenso beeinträchtigen wie das Herz-Kreislaufsystem und die allgemeine Leistungsfähigkeit. Je kleiner die Partikel, desto mehr Unheil können sie anrichten.

Heinz-Erich Wichmann vom Institut für Epidemiologie des Helmholtz-Zentrums München fordert daher ebenso wie der ADAC, die Partikelemissionen von Ottomotoren genauso streng zu behandeln wie die von Dieseln. Was aber nicht der Fall ist: Benziner dürfen noch drei Jahre zehnmal mehr Partikel ausstoßen als Diesel-Triebwerke der Euro-6-Norm.

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Nanopartikel führen zu Lungenkrankheiten. Als ob wir das nicht seit Asbest und Dieselruß wüssten. Als Ursache für Krankheiten darf aber die modernste Technik der großen Automobilbauer nicht genannt werden, das ist schlecht für die Wirtschaft. Und geht's der Wirtschaft gut, ... 😒

ahoy
hellboy
Darwin was wrong.                   i'd rather be morally right
Man is still an ape.                   than politically correct!