Refi

Author Topic: Abschaffung kirchlicher Feiertage zugunsten nichtreligiöser  (Read 581 times)

hellboy

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Was für Feiertage sollen dann kommen?

Nächsten Satz lesen:
Quote
Hier soll es aber nicht um die Benennung der Tage gehen,

Das ist eine Frage für die TF:Laizismus. Es gibt Eiertage der katholen, bei denen weiß kaum wer, um was es geht. Die braucht kein Mensch. Und mit Leuten wie Bertha von Suttner, Hedi Lamarr und ähnlichen Größen gibt es genug Optionen an Leuten die gefeiert gehören.

Du glaubst doch nicht, dass sich auf das wer einigen kann? Außerdem sehe ich nicht ein, warum irgendwelche Zeitgeist-Moden und irgendwelche Lobbyisten-Slogans die harmlose Brauchtumspflege ablösen sollen.
Natürlich wird das hier in St.Katholistan ein harter Kampf, aber die Hasenfüße müssen unten bleiben. Ostern ist ein harmloses vorchristliches Brauchtum, da wird die Fruchtbarkeit unserer Eier und Hasen gefeiert. Und zu Weihnachten feiern wir das cheruskische Lichterfest der Wintersonnenwende. Beides zu Ehren der Lichtgöttin Ostara, nach der unser schönes Land, das ehemalige Ostarrichi - das Reich der Ostara - benannt ist (nebst der Himmelsrichtung Osten). Die können wir ja behalten. Aber wer brauch Allerseelen oder Mariäenpfängnis, wo die doch angeblich garnicht gepoppt wurde, also was zur Hölle wird da gefeiert?

Sinn? Wahlen sind immer an einem Feiertag, genannt "Sonntag". Davon gibt es jedes Jahr 52-53, daher hohe Beweglichkeit für Termine.
Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, und sich die Leute nach wenigen Jahren merken, wann das mit der Demokratie ist. Beweglichkeit für Termine bei Lemmingen nix gut. Und die Tage an denen informiert wird sind auch was neues, und das gehört jedenfalls ausprobiert.

Quote from: 'helly'
Wenn die Menschen über wichtige Dinge abstimmen können, dann tun sie es auch.

Davon merke ich nichts.
Wie denn auch? Erinnere Dich an den Spruch "wenn wahlen und Abstimmungen was ändern würden, wären sie verboten", weil es so ist. Über wichtige Dinge wird nicht abgestimmt. Schon garnicht verbindlich. Also wie solltest du das merken können, wenn es das garnicht gibt?

Wählen ist nicht das einzige politische Mittel. Es gibt noch andere, z.B. ...
Ja, und? Es gibt eben auch Wahlen und Abstimmungen, die in einer Demokratie unbedingt dazu gehören, und die, wie man an der mangelnden Beteiligung sieht, in der Krise sind. Dagegen muß was unternommen werden. Dies hier ist ein Ansatz dazu.

Das ist mehr wert als wählen, aber dafür kann man kaum jemanden mobilisieren.
Na wenn man noch weniger dafür mobilisieren kann als für Wahlen, was ist es dann Wert? Nicht daß ich den Wert dieser demokratischen Werkzeuge anzweifle, die acta-Proteste haben bewiesen, daß man wenn's um's Eingemachte geht spät aber doch auch dafür mobilisieren kann. Es ist einfach was anderes, und alle diese Mittel für die Bevölkerung sich politisch einzubringen, müssen nebeneinander bestehen und gestärkt werden.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2016, 03, 29; 13:03:24 by hellboy »
Darwin was wrong.                   i'd rather be morally right
Man is still an ape.                   than politically correct!