Author Topic: Abschaffung kirchlicher Feiertage zugunsten nichtreligiöser  (Read 581 times)

GOLEMXIV

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Quote from: 'helly'
Das ist eine Frage für die TF:Laizismus. Es gibt Eiertage der katholen, bei denen weiß kaum wer, um was es geht. Die braucht kein Mensch. Und mit Leuten wie Bertha von Suttner, Hedi Lamarr und ähnlichen Größen gibt es genug Optionen an Leuten die gefeiert gehören.

Als großer, großer Negerfreund wäre ich für den Martin Luther King-Tag, welcher in Amerika immer auf den dritten Montag im Jahr fällt. Das wird sich Ösireich zu FPÖ-Zwecken aber nie durchsetzen. Was machma jetzt?
Diskutieren? Was du willst, ist eine Kulturrevolution, ähnlich wie sie es bei uns nach dem Hitler gegeben hat. Du willst eine Art Entnazifizierung, nur mit Bibel verbieten statt "Mein Kampf" verbieten, richtig? Maria raus, Hedy Lamarr rein? Werden auch Denkmäler abmontiert werden, nur mit Jesus statt mit Saddam Hussein?




Quote from: 'helly'
Natürlich wird das hier in St.Katholistan ein harter Kampf, aber die Hasenfüße müssen unten bleiben. Ostern ist ein harmloses vorchristliches Brauchtum, da wird die Fruchtbarkeit unserer Eier und Hasen gefeiert. Und zu Weihnachten feiern wir das cheruskische Lichterfest der Wintermonate.

Bin mehr für ganz abschaffen, mit öffentlichen Kreuzigungen und wilden Tieren im Stadion für vorweihnachtliche Umtriebe.

Quote from: 'helly'
Beides zu Ehren der Lichtgöttin Ostara, nach der unser schönes Land, das ehemalige Ostarrichi - das Reich der Ostara - benannt ist (nebst der Himmelsrichtung Osten).

Danke, Herr Ö1, aber wie wäre es mit "gar nicht feiern"? Feiertage sind weniger zum Feiern und mehr zum Gammeln.

Quote from: 'helly'
Die können wir ja behalten. Aber wer brauch Allerseelen oder Mariäenpfängnis, wo die doch angeblich garnicht gepoppt wurde, also was zur Hölle wird da gefeiert?

Du, bei diesem Bibelkram blickt doch unsereiner nicht mehr durch.

Quote from: 'helly'
Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, und sich die Leute nach wenigen Jahren merken, wann das mit der Demokratie ist. Beweglichkeit für Termine bei Lemmingen nix gut. Und die Tage an denen informiert wird sind auch was neues, und das gehört jedenfalls ausprobiert.

Was sind "Tage, an denen informiert wird"? Zwangsfernsehen, so wie beim Orwell in der Macintosh-Werbung?

Quote from: 'helly'
Wie denn auch? Erinnere Dich an den Spruch "wenn wahlen und Abstimmungen was ändern würden, wären sie verboten", weil es so ist. Über wichtige Dinge wird nicht abgestimmt. Schon garnicht verbindlich. Also wie solltest du das merken können, wenn es das garnicht gibt?

Wählen ist nicht das einzige politische Mittel. Es gibt noch andere, z.B. ...

Quote from: 'helly'
Ja, und? Es gibt eben auch Wahlen und Abstimmungen, die in einer Demokratie unbedingt dazu gehören, und die, wie man an der mangelnden Beteiligung sieht, in der Krise sind. Dagegen muß was unternommen werden. Dies hier ist ein Ansatz dazu.

Ich glaube, wir sind nicht in einer Krise, weil keiner wählen geht. Wir sind in einer Krise, weil Konsumtrottel sich nicht in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen.

Quote from: 'helly'
Na wenn man noch weniger dafür mobilisieren kann als für Wahlen, was ist es dann Wert?

Die wenigen, die man mobilisieren kann, sind mehr wert als Wähler.

Quote from: 'helly'
Nicht daß ich den Wert dieser demokratischen Werkzeuge anzweifle, die acta-Proteste haben bewiesen, daß man wenn's um's Eingemachte geht spät aber doch auch dafür mobilisieren kann.

Ein paar tausend Leute ist nicht viel. Die Ursula Stenzel bringt mehr Leute auf ihr Stadtfest. Und wie oft kann man einen Protest abhalten? Einmal pro Jahr und Thema. Das ist fast so wenig wie Wahlen.

Quote from: 'helly'
Es ist einfach was anderes, und alle diese Mittel für die Bevölkerung sich politisch einzubringen, müssen nebeneinander bestehen und gestärkt werden.

Was heißt "nebeneinander bestehen"? Einander nicht auf die Nerven gehen?