Refi

Author Topic: Verschwörungstheorien und Esospinnereien bei den Piraten  (Read 2143 times)

attx

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Quote from: Desertrold
Drogenpolitik:
Ich rate tunlichst dazu sich nicht zu sehr diesem Thema zu widmen! Solange die Piraten keine Bedrohung für größere Parteien darstellen, werden sich die nicht auf uns einschießen. Sollte die NR Wahl aber zu unseren Gunsten ausgehen, schwöre ich euch, würden die uns das beim nächsten Mal schön reinbuttern und uns als verträumte Jugendorganisation voller Kiffer plakatieren. Das Thema Drogen mag kurzfristig Stimmen bringen, aber es bietet sehr, sehr viel Angriffsfläche mit der man ganze Generationen und selbst junge Eltern gegen uns aufbringen kann. Das Langzeitziel ist wichtiger. Und wer uns gestern noch wählt, weil er selbst kifft, muss das morgen schon gar nicht mehr wissen. Wenn darauf angesprochen, dann immer das Gesamtkonzept in den Vordergrund stellen, die wissenschaftliche Komponente und wenn direkt auf Legalisierung angesprochen, das nie mit einem klaren Ja beantworten, sondern sagen, dass dies nur ein Teil unseres Maßnahmenkataloges darstellt.
Ich will da nicht klugscheißen, aber ich hab jetzt schon öfter gelesen, wir sollten uns mehr auf das Thema setzen und dem kann ich nur widersprechen. Die Grünen sind jahrelang nicht vom Fleck gekommen, weil sie Legalisierung geschriehn haben. Den Fehler müssen wir nicht wiederholen.

Da hat sich ja wieder ein dicker Brummer zur PPÖ verirrt.

(lolw hat ein Plus verdient, weil er das ins Familienalbum geklebt hat.)

Quote from: 'Desertrold'
Ich rate tunlichst dazu…

Da graust’s mir schon: Ich ‚rate‘ klingt oberlehrerhaft.  ‚Tunlichst‘ ist die Phrase eines Lehrers, der im Geografie-Unterricht aufgepasst und das Wort ABGB schon mal gehört hat. (Und seinen bullshit durch die Verwendung scheinbar juristischer Diktion unterstreichen möchte).

Dazu kommt beim desert-troll:  Er opfert Kernthemen (konkret: Piraten= Kiffen) auf dem Altar der political correctness.

‚Nur nicht anecken‘, ist sein Imperativ. Und: Schon gar nicht medial, sein Superlativ.

Er denkt, wie ein schwach begabter Provinz-Bürgermeister. Er denkt in Pfützen (nicht ozeanisch).
In der Pfütze der PPÖ wird er damit weit schwimmen. Seinen Kurs auf das grüne Richtungslicht orientiert, stehen ihm die Türen zur Spackaria weit offen.

Ein künftiger Vorständer? Ein weiterer Polit-Karrierist, der seine Fresse in Kameras sehen möchte? Ein zusätzlicher Glatt-Bügler, der wie ein neuer Pickel die hässliche Fratze der PPÖ ziert?
Die Flauscher wird’s freuen.