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Author Topic: Endlich geht was weiter mit Piratenblog  (Read 1108 times)

GOLEMXIV

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Re: Endlich geht was weiter mit Piratenblog
« on: 2016, 02, 18; 11:41:33 »

Der abgeschlossene Arztroman: Sexplosionen im Hospiz

"ÖööÖöÖ" grüßte Chefredakteur anchovie, als Doktor Hellboy und Schwester Golemxiva
ins Sterbezimmer im Keller kamen.

"Wie geht es uns heute?" begehrte Doktor Hellboy von Schmerzpatient anchovie zu wissen.
"ÖÖÖÖ" sagte anchovie und rasselte mit den Eisenketten, die ihn ans Bett fesselten. Das
gefiel Doktor Hellboy gar nicht. "Schwester Golemxiva, warum ist das Maul dieses Patienten
nicht richtig zugetuckert? Bringen Sie das bitte in Ordnung."

"Bin untröstlich" gurrte Schwester Golemxiva und griff nach der Klammermaschine, die unter
der Hospizuniform hinter dem Strumpfband steckte. Dann setzte sie sich rittlings auf den
Rücken des interimistischen Landesvorständers anchovie und riss dessen Schädel an den
Haaren nach hinten. Ein "Klack" später herrschte wieder Stille im Sterbezimmer.

"Um die Mundmitte ist eine Klammer lose geworden", erklärte Schwester Golemxiva.

"Haben Sie verstanden, was der Patient uns mitteilen wollte?" fragte Doktor Hellboy. "Ö-ö-Ö?"

"Nuuun", hauchte Schwester Golemxiva, "ich glaube der Patient will es vor seinem Exitus
noch einmal so richtig besorgt bekommen..."

"Ist das nicht rührend?" lächelte Doktor Hellboy und wog milde sein Haupt. Nach einer
kurzen Pause fügte der gütige Doktor hinzu: "Kann ich vielleicht Sie persönlich mit
dieser besonderen Aufgabe betrauen? Wäre der Patient nicht noch einen Knaller wert?"

Schwester Golemxiva zeigte sich enthusiastisch: "Herr Doktor, ich kann machen, dass
es ihn zerfetzt!"

"Dann tun Sie das bitte. Was dagegen, wenn ich zusehe?"

"Aber gar nicht!" jauchzte Schwester Golemxiva. "Gehen Sie hinter der Tür in Deckung,
den Rest besorge ich!"

Rittlings vollzog Schwester Golemxiva am Rücken des Chefredakteurs eine Wendung und
hämmerte eine stattliche Dynamitpatrone in anchovies After. Anchovie seufzte vor Erregung.
Lasziv spielte er mit seinen Eisenketten. Endlich hatte der Schmerzpatient sein baldiges
Ende akzeptiert.

Die brennende Lunte läutete anchovies letztes Stündchen ein. Im Nu hatte sich Schwester
Golemxiva zu Doktor Hellboy hinter die Tür gesellt. Dann die finale Klimax: ein Blitz, ein Knall,
und der Chefredakteur und interimistische Landesvorständer war in die Ewigkeit entschwunden.
Nur seine Arme und Beine baumelten noch in den Ketten vom Bett. "Huhu! Haha! Wuhuuu!"
jubelte Schwester Golemxiva und erhob die Faust zu einer triumphierenden Gebärde. Doktor
Hellboy hatte ein Taschentuch gezückt und tupfte sich sorgsam Knochensplitter und Blutspritzer
von der Stirn. Dann läutete er nach motz, dem Hospiz-Lakaien, welcher sogleich erschien. Wie
immer machte motz ein dummes Gesicht und sah aus als hätte er in der Livrée geschlafen.

"Saubermachen!" befahl Schwester Golemxiva.