Refi

Author Topic: Antje Schrupp reißt Maske von Gesicht von diestandard.at  (Read 1086 times)

GOLEMXIV

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Nur der Vollständigkeit halber: antjeschrupp linkt zur angeblichen Inspiration zu ihrer Monographie:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/hass-im-netz-ich-bin-der-troll-13139203.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Dieser FAZ-Artikel ist zur Abwechslung mal was Feines, weil sie den richtigen Troll erwischt haben. Der im Artikel porträtierte Uwe Ostertag ist in perfekter Übereinstimmung mit der traditionellen Erklärung in E.D.: "trolling for newbies" (usenet, ca. 1989) heißt: der Gemeinde von Werwölfen einen Knochen in den Zwinger schmeißen, um den sie augenblicklich auf Leben und Tod zu kämpfen beginnen. Der letzte stehende Siegerwerwolf entdeckt, dass der Knochen aus Plastik ist. So steht es geschrieben.

Uwe Ostertags Meldungen sind meistens sehr kurz (wie Tweets), extrem kontroversiell und funktionieren so gut, dass er ständig gesperrt wird. Außerdem müssen wir Uwe für seine Offenheit danken: „Provozieren, das ist wie ein Orgasmus“ und  „Wenn sich jetzt jemand aufregt, dann ist das mein Ejakulat.“ So primitiv und sexuell das auch klingen mag, scheint bei Uwe doch mehr Intellektualität und Konzept durch als z.B. bei c3ro oder vilitrili im Flausch-Rausch: „Indem ich alles überspitze, in alle Richtungen, will ich die Leute aufwecken" und "[e]r spricht von einer „Selbstpersiflage“, da er doch selbst schwerbehindert sei".

Kurz gesagt: der FAZ-Artikel dreht sich zur Abwechslung um einen bona fide-Troll im klassischen Sinn, wenngleich ich nicht sicher bin, ob der Autor von dem Artikel das Internet und den Uwe ganz verstanden hat. Auf keinen Fall verstanden hat das alles antjeschrupp. Für sie ist nicht nur jeder ein Troll, der nicht ihrer Meinung ist, die sie allerdings nicht ausdrücken kann, sondern auch jeder normale Mann, für den eben offenbar immer gilt, dass er sich nicht für antjeschrupps Behauptungen interessiert.

Quote from: antjeschrupp
Der normale Mann
Der normale Mann hat mit all dem gar nichts zu tun, denn "die Vergewaltigung von Frauen ist nicht mein Problem. Ich tu es nicht und rechtfertige es nicht. Das muss genügen."