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hellboy

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Die Frauenquote: ein Irrweg
« on: 2014, 11, 12; 15:32:15 »
Die Frauenquote: ein Irrweg

Die Frauenquote ist bekanntlich überall gescheitert, wo man sie ausprobiert hat. Dazu schreibt das eu-Parlament:

Quote
AUSWIRKUNGEN DER UNTERSCHIEDLICHEN WAHLSYSTEME
AUF DEN ANTEIL DER FRAUEN AN DER POLITISCHEN VERTRETUNG


Generaldirektion Wissenschaft
Arbeitsdokument

4. Quoten und positive Maßnahmen, um die Teilnahme von Frauen am politischen Leben zu erhöhen

Positive Maßnahmen dürfen ergriffen werden, allerdings nur als Zwischenlösung. Wird dafür ein Quotensystem gewählt, sollte die Quote nicht auf Frauen abzielen, sondern im Geiste der Gleichberechtigung so festgelegt werden, daß auf keines der beiden Geschlechter ein unter einem bestimmten Prozentsatz liegender Anteil an den Sitzen entfällt.
Auszug aus dem IPU-Aktionsplan (Interparlamentarische Union 1997:61)

Quoten werden in manchen EU-Mitgliedstaaten selektiv angewendet und werden als zeitlich begrenzte Maßnahmen betrachtet, um einen Ausgleich für die Ungleichheit der Repräsentation von Frauen im öffentlichen Leben zu schaffen. Es gibt zwei Arten von Quoten, die die politische Beteiligung von Frauen vergrößern sollen, so wohl bei Wahlen als auch in leitenden Funktionen innerhalb der Regierung oder der Verwaltung. Dies sind entweder

• durch nationale Rechtsvorschriften geschaffene Quoten oder
• durch politische Parteien geschaffene Quoten.

Die durch die nationalen Rechtsvorschriften geschaffenen Quoten sind darauf ange legt, das Ergebnis einer Wahl zu beeinflussen; sie sollen nämlich garantieren, daß eine bestimmte Anzahl oder ein bestimmter Prozentsatz der Sitze an Frauen gehen. Quoten, die von politischen Parteien festgesetzt wurden, sind darauf angelegt, die Kandidatur zu beeinflussen; dies wird erreicht, indem sichergestellt wird, daß eine festgelegte Zahl von Kandidaten Frauen sind oder weder die Zahl der Frauen noch die der Männer auf der Wahlliste eine bestimmte Zahl übersteigt.

Kritik an den Quoten

Wo positive Maßnahmen in der Form von Quoten eingeführt wurden, sind bemer kenswerte Ergebnisse erzielt worden, was die Zunahme der Zahl der Frauen betrifft, die sich erfolgreich zur Wahl gestellt haben (und in höheren Ebenen der Regierung amtieren). Dennoch bleibt die Verwendung von Quoten umstritten.

Die Kritik an der Quote lautet u.a. wie folgt:

• Sind solche Methoden fair?
• Hat die Quote nur Alibifunktion?
• Entstehung einer Hierarchie zwischen den Abgeordneten, die aufgrund ihrer "Verdienste" gewählt wurden und alle Stufen des Wahlprozesses überwinden mußten, und denjenigen weiblichen Abgeordneten, die auf einen dafür reservierten Sitz gewählt wurden
• Reicht die Quote allein aus, um die Repräsentation von Frauen zu verbessern, oder sind andere spezifische Maßnahmen notwendig, um sie zu verstärken?

Die Gegner der Quote argumentieren, daß sie diskriminierend, interventionistisch und zutiefst undemokratisch sei. Viele Länder (darunter Italien, das Vereinigte Königreich und Frankreich) haben die Verwendung von Quoten auf nationaler Ebene mit dem Argument abgelehnt, daß sie in grundlegendem Widerspruch zu der Regel der Gleichheit beider Geschlechter stehe, die in ihrer Verfassung oder ihrennationalen Rechtsvorschriften festgelegt sei. Quoten, die die Anzahl von Frauen im politischen Leben erhöhen sollen, werden dafür kritisiert, daß sie andere unterrepräsentierte Gruppen in der Gesellschaft diskriminieren: Wenn Frauen durch Quoten repräsentiert werden, warum sollten nicht auch andere Gruppen entsprechend reprä sentiert werden? Außerdem hat man geltend gemacht, daß eine Verfassungsänderung eine dauerhafte und nicht nur eine zeitweise Maßnahme zum Ausgleich für den Mangel an Frauen in gewählten Gremien sein würde.

Ja, das Quotensystem hat Frauen den Zugang erleichtert, nicht nur in Parteien, die die Quote anwenden, sondern auch in andere Parteien. Ist die Quote einmal fest gelegt, wird sie nicht in Frage gestellt, aber die Einführung von exakten Quoten kann Turbulenzen verursachen: etablierte Politiker zugunsten von weniger erfahrenen Frauen hinauszuwerfen, kann unfair erscheinen .

Notiz aus Schweden über die Bewertung des Quotensystems, zitiert in Interparlamentarische Union (1997:75)

Weiterhin wird kritisiert, daß die Quote eine Alibifunktion habe, es wird geltend gemacht, daß nicht die Notwendigkeit, sicherzustellen, daß eine bestimmte Anzahl von Frauen im Parlament vertreten ist, sondern vielmehr persönliche Kompetenz und politischer Einsatz Grundlage für die Auswahl sein sollten. Im Vereinigten Königreich haben Frauen 28% der öffentlich besetzten Stellen inne, eine Zahl, die ohne die Verwendung der Quote erreicht wurde. Die britische Regierung hat erklärt, daß die Verwendung der Quote die Bemühungen von Frauen untergraben würde, sich durch ihre Fähigkeiten verdient zu machen. Es besteht außerdem die Gefahr, daß die Quote zu einer Hierarchie unter den Abgeordneten selbst führt, wobei diejenigen, die ohne die Hilfe der Quote gewählt wurden (und alle Stufen des Wahlprozesses hinter sich gebracht haben) in bestimmter Weise denjenigen überlegen sind, die von der Quote profitiert haben. Dies verstärkt die bereits benachteiligte Stellung von Frauen im öffentlichen Leben.

Schließlich können Quoten nicht als vollständige Lösung für die Unterrepräsentation von Frauen im öffentlichen Leben angesehen werden. Die Verwendung der Quote muß von anderen Maßnahmen flankiert werden, z.B. die Plazierung von Frauen auf den oberen Plätzen in den Wahllisten. Dies zeigt sich am Beispiel der Belgischen Sozialistischen Partei, bei der trotz der Anwendung einer Ein-Drittel-Quote auf dem Wahlzettel weniger als ein Drittel Frauen unter den gewählten Kandi daten waren, weil die Quote die Plazierung der Kandidatinnen auf der Parteiliste nicht beeinflußt, und dort stehen sie oft am Ende (Interparlamentarische Union 1997:75). Belgien, das einzige Land mit einer gesetzlich festgelegten Quote, steht, was den Prozentsatz weiblicher Abgeordneter betrifft, in der EU nur an elfter Stelle. Zu den weiteren notwendigen Maßnahmen gehören verstärkte Werbung, um mehr Frauen zur Kandidatur zu ermutigen (und dadurch das Spektrum der Kandidaten und der Kompetenz, aus der zu wählen ist, zu vergrößern), die Plazierung von mehr Frauen in sichtbaren politischen Positionen und eine familienfreundlichere Arbeitsorganisation in den Parlamenten.

Quoten bleiben umstritten, aber sie werden in der Gesetzgebung der Mitgliedstaaten häufig diskutiert. Obwohl sie als Mittel zur Korrektur der ungleichen Verteilung der Geschlechter in Parlamenten oft abgelehnt wurden, ist diese Debatte dennoch insofern sinnvoll, daß sie die Existenz einer solchen ungleichen Verteilung öffentlich macht und praktische Lösungen für dieses hartnäckige Problem fordert. Jedesmal, wenn irgendwo eine Quote eingeführt wurde, ist auch ein "Schneeballeffekt" eingetreten, denn andere Parteien erkannten, daß die Auswahl oder Ernennung von mehr Frauen(mit oder ohne Quoten) ein Weg ist, um ihre Attraktivität für die Wähler zu erhöhen.

In der Praxis zeigt sich, daß wesentlich mehr negative effekte daraus resultieren, daß frauen die wirklich qualifiziert sind unterstellt wird, sie wären quotenfrauen, hätten ihre position also nur deshalb, weil sie frauen sind, als frauen die trotz qualifikation nicht weiterkommen geholfen wird.

die sehr wohlwollend ausgewählte kritik aus schweden ist ja im obigen papier des eu-parlaments zitiert: "Notiz aus Schweden über die Bewertung des Quotensystems, zitiert in Interparlamentarische Union (1997:75): etablierte Politiker zugunsten von weniger erfahrenen Frauen hinauszuwerfen, kann unfair erscheinen." der konjuktiv ist deplatziert. man erreicht keine gleichberechtigung, indem man menschen unterschiedlich behandelt. "Weiterhin wird kritisiert, daß die Quote eine Alibifunktion habe, es wird geltend gemacht, daß nicht die Notwendigkeit, sicherzustellen, daß eine bestimmte Anzahl von Frauen im Parlament vertreten ist, sondern vielmehr persönliche Kompetenz und politischer Einsatz Grundlage für die Auswahl sein sollten." amen!

In Norwegen, wo es seit sechs Jahren die Frauenquote gibt, ist das ernüchternde Ergebnis: Die Quote hat für weibliche Beschäftigte unterhalb der Führungsebene weder nennenswerte Karriere- noch Einkommensvorteile gebracht.

Auch in Holland, dem zweiten Land in dem sie eingeführt wurde, sind die Erfahrungen mit der Quote durchweg negativ.

wenn aber männer wo unterrepräsentiert sind, und somit von gleichstellungsbemühungen und quoten für alle auch profitieren würden, gehen radikalfeministinnen auf die barrikaden. die quote wollen sie nur für frauen, als revanche für "jahrtausende der unterdrückung". ein solch plumper revanchismus kann niemals der weg in eine gleichberechtigte gesellschaft sein.

Quote from: taz
Umstrittenes Gleichstellungsgesetz
Alle gegen die Quote

...

Vorzimmerherren und Sekretäre

Ärger droht dem Entwurf auch von ganz anderer Seite: Die Frauenbeauftragten des öffentlichen Dienstes sind alarmiert, weil der Gesetzentwurf in Paragraf 8 vorsieht: „Sind Frauen oder Männer in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert, haben die Dienststellen und Unternehmen Zugehörige des jeweis unterrepräsentierten Geschlechts bei Einstellung, Anstellung, beruflichem Aufstieg und Vergabe von Ausbildungsplätzen bevorzugt zu berücksichtigen.“ Soll heißen: Wo es zu wenig Männer gibt, bräuchten diese Förderung.

Schon die Frauenbeauftragte des Frauenministeriums, Kristin Rose-Möhring, hatte das bemängelt. Nun legen weitere Frauenbeauftragte nach: Der Arbeitskreis von etwa 150 Gleichstellungsbeauftragten der Bundesbehörden schreibt in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf, der der taz vorliegt: Der Paragraf führe dazu, „dass sich die Masse der Gleichstellungsbeauftragten in Zukunft mit der Unterrepräsentanz von Männern in den niedrigen Lohngruppen der Dienststellen beschäftigen muss“. Denn in diesem Bereich, so die Gleichstellungsbeauftragten, „überwiegt, wie in der Privatwirtschaft auch, der Frauenanteil“. Setze man sich dort für mehr Männer ein, bleibe für wirksame Frauenförderung keine Zeit mehr.

Das Familienministerium will sich am liebsten gar nicht zu der Diskussion äußern. Dass nun auch Männer gefördert werden sollen, hält man dort aber für „moderne Gleichstellungspolitik auf allen Ebenen“. Es sei doch gut, heißt es aus dem Ressort, wenn es künftig auch Vorzimmerherren und Sekretäre geben würde.

http://www.taz.de/!143225/

warum sich dennoch immerwieder leute finden, die sich für diese quoten einsetzen? die einen sind von der jahrzehntelangen Propaganda gehirngewaschen. wer nie gelernt hat selbstständig zu denken, ist natürlich anfällig für alle möglichen ideologien, auch wenn sie noch so absurd sind. und außerdem gibt es noch folgenden effekt:

Quote
Quotenfrauen finden Frauenquoten gut

Gestern im Spiegel. 78% der Abstimmenden stimmten für “Eine Frauenquote ist sowieso Quatsch”. Die Umfrage ist natürlich kein Stück weit repräsentativ. Bei einer repräsentativen Umfrage 2011 von Infratest sprachen sich 19% der Befragten für eine gesetzliche Frauenquote, 70% dagegen daus. Dennoch gibt es im Bundestag eine breite Mehrheit für eine Frauenquote. Einen Grund dahinter: Jede im Bundestag vertretene Partei hat eine interne Frauenquote. Somit sitzen da recht viele Quotenfrauen. Die finden eine Quote natürlich eher gut.

Ich halte das für extrem undemokratisch. Der Frauenanteil der Parteimitglieder liegt zwischen 38 (Linke/Grünen) und 20% (CSU). Die verbindliche Ämterquote schwankt zwischen 33 und 50%. Gerade bei den Parteien wurde hier ja davon gesprochen, mehr Frauen für die Politik zu gewinnen (so wie nun auch bei der Wirtschaft. hat es ersteinmal mehr Aufsichtsrtinnen bei SAP, dann bekommen wir auch mehr weibliche Informatikerinnen). Bei der SPD ging das nicht wirklich auf.

Aus der Grafik oben lässt sich übrigens kein Zusammenhang zwischen Quote und dem Anteil weiblicher Parteimitglieder erkennen. Warum geglaubt wird, dass das in der Wirtschaft anders sein soll, ist mir ein gänzliches Rätsel. Auch hat die Quote nicht dazu beigetragen, dass sich mehr Menschen in den Parteien engagieren; auch wenn eine Korrelation keine Kausalität ist, hat die SPD seit Einführung der Quote die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Die FDP ebenfalls, ganz ohne Quote, aber da lässt sich zeigen dass eine Quote eben nicht dazu führt, dass ein neuer Markt erschlossen wird.

http://tom174.wordpress.com/2014/07/04/quotenfrauen-finden-frauenquoten-gut/

wer heute noch frauenquoten fordert, hat die zeichen der zeit nicht verstanden. das machen nur ideologen, die skrupellos ihre agenda drurchdrücken wollen. und von der agenda einer ideologie profitiert niemals die gesellschaft, sondern immer nur die ideologen selbst. wer behauptet, frauenquoten würden frauen karrierevorteile bringen, ist entweder ein politischer scharlatan, oder ein gewissenloser lügner.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2017, 02, 05; 19:43:37 by hellboy »
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hellboy

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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #1 on: 2014, 11, 12; 15:33:23 »
Quote from: faz
Rechtsgutachten
Frauenquote womöglich verfassungswidrig

Eine starre Frauenquote von 30 Prozent könnte laut einem Rechtsgutachten der Stiftung Familienunternehmen gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Stiftung fordert deshalb Sonderregeln für Härtefälle.


Die geplante Einführung einer Frauenquote verstößt womöglich gegen das Grundgesetz. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf ein Rechtsgutachten, das die Stiftung Familienunternehmen in Auftrag gegeben hat. „Eine starre Quote von 30 Prozent ohne Ausnahmeklausel kann unangemessen und somit verfassungswidrig sein“, schreibt darin Professor  Kay Windthorst von der Universität Bayreuth und fordert Sonderregeln für Härtefälle, etwa für Firmen, die börsennotiert sind, aber einer Familie gehören.

Außerdem ignoriere der Referentenentwurf der Bundesregierung das Problem,  wenn „nicht mindestens 30 Prozent ausreichend qualifizierte Frauen tatsächlich zur Verfügung stehen.“ Die Familienunternehmer sehen sich dadurch in ihrer Ablehnung der Quotenpläne bestätigt. „Der Gesetzgeber darf aus verfassungsrechtlichen Gründen nur dann in die Personalhoheit von Unternehmern eingreifen, wenn die betroffenen Unternehmen einer besonderen Sozialbindung des Eigentums unterliegen“, sagt Stiftungsvorstand Rainer Kirchdörfer in der F.A.S..

Auf die allermeisten Familienunternehmen treffe das nicht zu, weil und wenn sie in den Händen weniger Anteilseigner stehen und nicht börsennotiert sind: „Dort stellen das Anteilseigentum und die damit verbundenen Befugnisse nicht nur eine Vermögensanlage dar, sondern sind Grundlage unternehmerischer Betätigung und damit nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts besonders geschützt.“ Die Frauenquote verbiete dem Familienunternehmer außerdem eine „individuelle geschlechtsneutrale Bestenauslese“, kritisiert Kirchdörfer, der selbst in diversen Gremien von Familienunternehmen sitzt.

Zuvor hatte die CSU im Streit um die Frauenquote ihren Widerstand gegen die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) bekräftigt. „Der jetzige Vorschlag von Frau Schwesig ist nicht für eine Zustimmung geeignet“, sagte der Parlamentsgeschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Max Straubinger, der „Rheinischen Post“ vom Wochenende. Das Bundesfamilienministerium erklärte dagegen, das Vorhaben sei am Freitag in die endgültige Ressortabstimmung gegangen. Es gebe „keine wesentlichen Änderungen im Gesetzentwurf“.

Straubinger betonte, völlig ungeklärt sei etwa die Frage, „wie eine solche Quote für Betriebe gelten soll, die sich auf Europarecht gründen. Oder wie sie in Betrieben umgesetzt werden kann, in denen jeweils fast nur Männer oder fast nur Frauen arbeiten“.

Das Bundesfamilienministerium erklärte dazu am Sonntag, entgegen der Darstellung Straubingers sei eine Regelung für die Europäischen Gesellschaften im Gesetzentwurf enthalten. Eine Kabinettsbefassung sei „im November“ vorgesehen. Für diesen Mittwoch ist das Thema allerdings noch nicht eingeplant. Die „Rheinische Post“ hatte berichtet, der Termin sei „offenbar auf unbestimmte Zeit“ verschoben worden.

http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/rechtsgutachten-der-stiftung-familienunternehmen-frauenquote-verstoesst-womoeglich-gegen-grundgesetz-13242628.html

mal wieder typisch: das ministerium weiß noch nicht, ob die quote verfassungswidriug ist betont aber vorsorglich, daß es auf jedenfall dabei bleiben wird. in einer ideologischen diskussion zählen schließlich keine fakten.

http://derstandard.at/2000007506790/Uni-Gesetz-OeH-und-Rektoren-fuer-Frauenquote-von-mindestens-50
« Last Edit: 2014, 11, 12; 17:41:14 by hellboy »
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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #2 on: 2014, 11, 12; 18:25:06 »
Quote from: piratmatzka
Niemand braucht die Frauenquote!

Der Satz „Frauen an den Herd“ ist schon längst nicht mehr aktuell. Nur noch Ewiggestrige sehen dass so. Und die wird man wohl schwerlich ändern können. Aber sie stellen zum Glück eine vom Aussterben betroffene Spezies der Gattung Mensch dar.

Andererseits halten sich Mitglieder meiner Partei für „progressiv“, die, zumeist dem Genderwahn verfallen, unbedingt eine Frauenquote fordern und damit genau dass zu erreichen suchen, wogegen sie doch eigentlich sind: Eine Ungleichbehandlung der Geschlechter. Oder eine „Verzerrung des Wettbewerbs“ der selben. Sie wollen ein Unrecht durch ein neues ersetzen.

weiter

Amen!

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2015, 02, 18; 18:09:47 by hellboy »
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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #3 on: 2014, 11, 12; 18:26:06 »
nochwas von danisch: frauenquote soll feministinnenquote werden


Quote
Hadmut Danisch
Ansichten eines Informatikers

Welche Frauen Frauen im Sinne der Frauenquote sein sollen



Ich habe ja schon öfters mal die Frage gestellt, woran die eigentlich erkennen wollen, ob ein Mensch, der sich bewirbt, auf die Frauenquote anzurechnen wäre, wenn es doch angeblich keine biologischen Geschlechter gibt, schon gar nicht zweie, und das alles nur Willkür und Kultur sei.

Es gibt Neuigkeiten: Jetzt soll nicht mehr jede Frau eine Frau im Sinne der Frauenquote sein.

Im Blog „Mädchenmannschaft” wird die Meinung vertreten, (ok, die sind irrelevant und lächerlich, aber auf sowas basiert der Feminismus), dass das ganz übel wäre, wenn man für Redaktionen (Stichwort Pro Quote) eine Frauenquote durchsetzt und die dann eine Feminismuskritikerin da reinsetzen. Frauenquote müsse Feministinnenquote bedeuten.

Was wieder mal zeigt, dass es gar nicht darum geht, Frauen eine Beteiligung zu verschaffen, sondern das nur ein Vorwand ist. Es geht um politische Infiltration.

Artikel


"wir machen neue regeln, und wie diese auszulegen sind, bestimmen natürlich wir!" diese leute sind faschisten, sonst nix.

freedom of speech!
das heißt auch freedom from gegendere!

ahoy
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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #4 on: 2014, 11, 12; 18:28:47 »
Quote from: genderama
Auch Männer könnten profitieren: Feministinnen plötzlich "alarmiert" über Gleichstellungsgesetz

Wie Heide Oestreich in der "taz" unter der Überschrift Alle gegen die Quote berichtet, erhält das geplante Gleichstellungsgesetz des Bundes aus den verschiedensten Richtungen immer stärkeren Gegenwind. Sogar Feministinnen sind mittlerweile aufgeschreckt. Zwar klingt das neue Gesetz für das Wachstum ihrer Branche zunächst verheißungsvoll, denn wo im öffentlichen Dienst zuvor nur eine Stelle ab 100 Mitarbeitern eine Gleichstellungsbeauftragte bestellen muss, solle dies nach dem neuen Gesetzentwurf schon ab 50 Beschäftigten gelten. (Damit wären viele Frauen in Lohn und Brot, die nichts anderes "gelernt" haben als Gender.) Aber es zeigt sich auch ein unerwarteter Pferdefuss – wenn dieses Gesetz durchkommt, könnten davon auch die verhassten Männer profitieren!

So berichtet Oestreich, die Frauenbeauftragten des öffentlichen Dienstes seien "alarmiert", weil es in Paragraf 8 des Gesetzesentwurfes heiße: "Sind Frauen oder Männer in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert, haben die Dienststellen und Unternehmen Zugehörige des jeweis unterrepräsentierten Geschlechts bei Einstellung, Anstellung, beruflichem Aufstieg und Vergabe von Ausbildungsplätzen bevorzugt zu berücksichtigen." Mit anderen Worten: Wo es zu wenig Männer gibt, hätten auch diese einen Anspruch auf Förderung. Das habe zunächst die Frauenbeauftragte des Frauenministeriums, Kristin Rose-Möhring, kritisiert – und inzwischen habe sich dieser Kritik der Arbeitskreis von etwa 150 Gleichstellungsbeauftragten der Bundesbehörden angeschlossen. Tenor der Kritik: Setze man sich in den betroffenen Bereichen für mehr Männer ein, bleibe für die eigentlich angestrebte Frauenförderung zu wenig Zeit.

http://genderama.blogspot.de/2014/07/auch-manner-konnten-profitieren.html

Eh klar: die femanzen wollen ja nichtmal, daß alle Frauen profitieren, sondern nur die, die sich nach der gesinnungskontrolle als ebenfalls völlig gehirngewaschene femanzen herausgestellt haben. Sie wollen mit aller Gewalt ein Matriarchat unter ihrem linksfaschistischen Regime durchsetzen, mit Gleichberechtigung haben die nicht das geringste im Sinn.

ahoy
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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #5 on: 2014, 11, 12; 18:31:48 »
Quote
Warnung vor der “Männerquote”

Mehr Frauen auf Chefposten in Firmen und im öffentlichen Dienst, das ist eine der wichtigsten Missionen von Familienministerin Manuela Schwesig. Als Ostdeutsche, Mutter und Jüngste im Kabinett hat sie bekanntlich wenig übrig für Bedenken gegen die sogenannte Frauenquote. Einwände gab es da reichlich, erst aus der Wirtschaft, dann aus unionsgeführten Ministerien, die schon mit dem Wort "Frauenquote" fremdeln.

Auf den Barrikaden sind aber auch diejenigen, die eigentlich Schwesigs Mitstreiterinnen sein müssten: die Gleichstellungsbeauftragten der obersten Bundesbehörden. Sie warnen vor einer "Männerquote" im öffentlichen Dienst, manche halten Schwesigs Gesetzentwurf sogar für "absolut unzureichend".

Um zu verstehen, wogegen der Zorn sich richtet, sollte man wissen, dass das Gesetz, mit dem Schwesig mehr Frauen auf Spitzenposten befördern will, keineswegs nur die Förderung von Frauen vorsieht. Angestrebt wird die "gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen" in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst. Im Klartext heißt das: Sind Frauen in einem Betriebsteil oder auf einer Hierarchieebene der Verwaltung in der Minderzahl, soll ihnen mehr Einfluss gesichert werden. Das gleiche gilt aber auch für Männer.

"Wir hätten uns mehr gewünscht", sagt die Präsidentin des Juristinnenbundes

Hier aber beginnt der Ärger. Denn wenn Männer in manchen Jobs selten sind, dann meist, weil diese schlechter bezahlt oder wenig attraktiv sind. Die Altenpflege etwa, den Sekretärinnenposten oder den Beruf der Grundschullehrerin meiden Männer nicht wegen Diskriminierung, sondern weil es attraktivere Jobs für sie gibt, sagt die Präsidentin des Deutsche Juristinnenbundes, Ramona Pisal: "Eine strukturelle Benachteiligung von Männern kann ich nicht erkennen." Die Förderung von Männern per Gesetz sei "überflüssig".

weiter

Da ist wohl jemand auch nur durch die Quote zu so einer hohen Position gekommen. Daß in Grundschulen kaum noch Männer Unterrichten, ist doch Beweis dafür, daß da Männer gefördert werden müssen. Wenn diese Berufe attraktivere würden, könnten auch alle Frauen die dort arbeiten davon profitieren. Aber das sehen die fanatischen Quotenfrauen nicht, denen geht es nur um ihr Dogma.

Natürlich nicht durch Quoten, die sind ja für Frauen auch überall gescheitert, speziell in Holland und Norwegen, wo sie als erstes eingeführt wurden.

Was für eine lächerliche Veranstaltung ist dieser "Jurist_/*Innenverband", wenn die Präsidentin so unendlich ignorant ist? Hier zeigt sich die Dogmatik und der an jedem vernünftigen Maß längst vorbeigerauschte Fanatismus der linksbizarren Feministinnen, deren einzige Agenda Männerhaß ist. Keine Spur von Gleichberechtigung, hier wird versucht, krampfhaft einen Konflikt zwischen den Geschlechtern anzuzetteln, um sich dann wieder in die gewohnte und geliebte Opferrolle zurückziehen zu können. Diese Leute sind ganz einfach beschädigte Ware, und es muß endlich dagegen angegangen werden, daß sich diese unter einem veritablen Minderwertigkeitskomplex leidenden Irren als alleinige Vertreterinnen aller Frauen gerieren.

Kritik wie immer auch bei danisch: http://www.danisch.de/blog/2014/10/08/warnung-vor-der-maennerquote/

Quote from: danisch
Hehe. Die Frauenlobbyistinnen haben gemerkt, dass Schwesigs Gleichstellungs-Gesetzentwurf nicht nur Frauen bevorzugt, sondern das jeweils geringbeanteiligte Geschlecht, was in manchen Berufen eben die Männer sind.

Schon beschweren sich die „Gleichstellungsbeauftragten” darüber: Förderung dürfe es nur für Frauen geben.

Da kann man mal sehen, was hinter der Bezeichnung „Gleichstellungsbeauftragte” und der Behauptung, die würden sich um alle kümmern, tatsächlich steckt. Reiner Schwindel. Es sind aus Steuergeldern bezahlte Frauenlobbyistinnen.

Gleichbehandlung muß für alle und überall gelten, nicht nur dort, wo das ein paar selbsternannte Prophetinnen wollen.

ahoy
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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #6 on: 2014, 11, 12; 18:32:39 »
Quote from: Danisch
ProQuote: Warum wir eine 50-50 Frauenquote brauchen

Ein Leser weist mich gerade auf diesen Blog-Artikel hin:

Nora Jakob, eine 26-jährige Jung-Journalistin, will erklären, warum wir in den Medien eine 50-50 Frauenquote brauchen.

Quote
Die Quote ist mehr als “nur” ein Gleichberechtigungsinstrument. Wirtschaft und Gesellschaft würden immens davon profitieren, wenn mehr Frauen in Chefpositionen kämen. Nora Jakob, Vorstandsmitglied in der JournalistInnen-Initiative “ProQuote”, erklärt am Beispiel der Medien, warum.

Die Ironie daran: Sie erklärt es gar nicht. Typisch feministischer Artikel, viele Geschrei, viel Emotion, aber die eigentliche Begründung fehlt komplett.

Quote
Die Zeit ist reif für mehr Frauen in den Chefredaktionen – und zwar sofort. Warum? Ein kleiner Blick auf die Chefsessel der führenden Printmedien macht die Misere deutlich. Das Leitmedium “Der Spiegel” wird (noch?) von einem Mann geführt, der “Stern” wird von einem Mann regiert, der “Focus” hat einen Mann an der Spitze, und auch bei den Tageszeitungen “Frankfurter Allgemeine Zeitung” und “Süddeutsche Zeitung” finden sich im Herausgebergremium bzw. in der Chefredaktion nur – genau – Männer.

Wo ist da eine Begründung?

Die Chefsessel von Spiegel, Stern, Focus, FAZ, Süddeutscher sind seit deren Gründung in den 50ern, noch davor, oder im Fall Focus in den 90ern von Männern besetzt. Warum soll die Zeit dann jetzt reif sein? Was soll „die Zeit ist reif” überhaupt für eine Begründung sein? Worthülsengeschwafel.

Die Frage ist eher, ob hier nicht die Empirie ein Argument gegen die Frauenquote ist. Denn betrachtet man umgekehrt, wo Frauen in den Redaktionen führen sind, kommt man auf Frauenzeitschriften wie Cosmo, Vogue, Brigitte, dann Fernsehzeitschriften und vor allem – ganz stark – die üble Klatschpresse, die irgendwelchen Prinzessinnen aus irgendwelchen Königshäusern falsche Babys und Lebensdramen andichtet.

Wieso also sollte die Zeit für eine Frauenquote sprechen? Spricht nicht die Empirie (und der hier betrachtete Blog-Artikel) dafür, dass weibliche Journalistinnen es in den letzten ca. 70 Jahren einfach verpasst haben, sich im (zumindest dem Prinzip und den Zielen nach) realitätsbasierten analytischen Journalismus-Bereich zu verankern?

Denn auffällig ist ja auch hier, dass alle die von ihr benannten Zeitungen und Zeitschriften von Männern aufgebaut wurden. Die kamen nicht an und haben rumgepienst, sie würden jetzt auch gerne mal in der Redaktion vertreten sein und möchten eine Quote haben, sondern die haben das neu aufgebaut. Im Gegensatz dazu bauen Journalistinnen da nichts auf, sondern wollen sich ins gemachte Nest setzen. Sie wollen nicht aufbauen, nicht erschaffen, sondern in völliger Passivität „beteiligt” werden wie die Schutzgeldmafia. Ist man damit nicht schon a priori als Chefredakteur untauglich? Sperrt man sich nicht schon mit so einem Vortrag selbst auf das Boulevardgleis?

weiter

Posten nach Geschlecht und Gesinnung statt Kompetenz zu vergeben ist absurd. Es schadet nur den Frauen, die wegen ihrer Kompetenz Karriere machen, weil ihnen dann ständig das Etikett der Quotenfrauen anhaftet.

ahoy
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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #7 on: 2014, 11, 12; 18:37:17 »
Quote
ÖH und Rektoren wollen Frauenquote von mindestens 50 Prozent

Gesetzesentwurf schreibt Geschlechterparität vor, was zu einer "Männerquote" führen könnte


Wien - Rektoren, Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) und Frauenministerium kritisieren in ihren Stellungnahmen die geplante Änderung der Frauenquote im Universitätsgesetz (UG). Statt der bisherigen Quote von 40 Prozent ist darin Geschlechterparität in allen Kollegialorganen und Gremien vorgesehen. Das würde bei höherem Frauenanteil die Einführung einer "Männerquote" bedeuten, argumentieren sie.

weiter

und wieder so ein beispiel: tollwütige femanzen haben niemals gleichberechtigung zum ziel gehabt, sondern eine bevorzugung von frauen. für piraten ist das völlig absurd. für wen es das nicht ist, ist kein pirat. logisch.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2014, 11, 12; 18:40:51 by hellboy »
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attx

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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #8 on: 2014, 12, 07; 13:58:52 »
Quote from: 'Tögel'
Frauenquote: Wie Deutschland seine Konkurrenzfähigkeit ruiniert
Ein weiterer Anschlag auf die Freiheit


...

Es sollte daher selbstverständlich sein, dass ausschließlich die Qualifikation der Bewerber für Stellenbesetzungen relevant ist. Doch die Bedeutung der fachlichen Eignung wird infolge des durch die Politik des Gender Mainstreamings ausgelösten Quotenfimmels immer weiter zurückgedrängt.

...

Es gibt daher keinen Grund, weshalb Staatsagenten, die weder etwas von der Unternehmensführung verstehen, noch am Unternehmensrisiko beteiligt sind, in betriebsinterne Entscheidungen – etwa in Fragen der Stellenbesetzung – eingreifen sollten.
Es geht um die Frage: Freiheit oder Zwang? Privat oder Staat? Es geht schlicht und ergreifend um einen weiteren Schritt zur Ausdehnung der politischen Macht zu Lasten der Bürger. Bewerkstelligt durch einen weiteren Anschlag auf das Privatrecht und die weitere Relativierung des Wertes privaten Eigentums.
Mit Quotenvorschriften ist daher nicht nur eine Beschädigung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen verbunden, sondern – viel schlimmer noch – ein weiterer Anschlag auf die Freiheit.

http://ef-magazin.de/2014/12/04/6025-frauenquote-wie-deutschland-seine-konkurrenzfaehigkeit-ruiniert

Das ist genau der Punkt. Bevormunden & Hineinregieren. Um nichts anderes geht es den Etatisten.
Auf Bereiche, wie etwa Unternehmen und deren personelle Besetzung,
keinen „politischen Einfluss“ nehmen zu können,
versetzt den wahren Staatsgläubigen in eine Art Panikmodus.

Die ganze Quotendebatte entlarvt daher einzigartig den absolutistisch,
faschistoiden Allmachtsanspruch der roten und grünen Schergen.


hellboy

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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #9 on: 2014, 12, 22; 21:13:45 »
Quote from: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Grünes Licht für Professorinnen
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg will mehr Frauen


Mehr Professorinnen! Seit Jahren gefordert, doch die Fortschritte sind bescheiden. Anders in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Mit über 25 Prozent Professorinnen-Anteil liegt sie auf Platz 2 aller Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Auch im Bundesvergleich belegt sie einen Spitzenplatz; im Schnitt sind lediglich 15 Prozent der Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt.

Mit dem Programm "Grünes Licht für Professorinnen" will die erfolgreiche Hochschule gezielt Geld einsetzen, um noch mehr Frauen für die Hochschullaufbahn zu gewinnen.

"Die Chancen stehen gut, es sollten sich viele Frauen bewerben", wirbt Annegret Schnell, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, für ihr Programm. Denn sie ist überzeugt: "Professorinnen schärfen das Profil unserer Hochschule." Das Land Nordrhein-Westfalen belohnt jedes Jahr Hochschulen für ihre bisherigen Erfolge in der Frauenförderung. Mit diesem Geld will die Gleichstellungsbeauftragte Frauen für die Lehre interessieren, vor allem in den von Männern dominierten Bereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik. "Über Lehraufträge sammeln Frauen Erfahrung, die im Hochschulalltag eine wichtige Rolle spielen", sagt Annegret Schnell.

Mit dem Programm "Grünes Licht für Professorinnen" bietet die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg auf dem Weg zur Professur professionelle Unterstützung. In Seminaren und im Einzelcoaching erhalten Frauen alles, was für einen gelungenen Start und eine erfolgreiche Karriere an der Hochschule brauchen: Vom überzeugenden Präsentieren vor der Berufungskommission über die gelungene Planung von Vorlesungen bis hin zum sicheren Auftritt in Verhandlungen.

http://gleichstellung.fh-brs.de/gruenes_licht.html

sieh an! man versucht es mit coachings, und man hat ganz ohne quote, nur mit förderung, den zweithöchsten anteil an weiblichen professoren.

ahoy
hellboy
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hellboy

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Re: Die Frauenquote: ein Irrweg
« Reply #10 on: 2014, 12, 30; 17:54:37 »
Quote from: apa
Der 43. Bundesparteitag segnete neue Frauenquotenregelung ab und tritt für Reformierung des Suchtmittelgesetzes ein

Quotenregelung neu beschlossen

Die SPÖ hat sich außerdem mit großer Mehrheit eine neue Quotenregelung verpasst. Diese ermöglicht es dem Bundesparteivorstand einzugreifen, wenn zu wenige Frauen (oder auch Männer) über die Landeslisten zum Zug kämen. In den Landesparteien wird die aktuelle Quotenregelung übrigens nur in Wien eingehalten.

Die Mindestquote pro Geschlecht bleibt bei 40 Prozent. Dass diese erreicht wird, obliegt zunächst den Landesparteien. Zusätzlich ist auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene das Reißverschlussprinzip anzuwenden. Halten sich die Länder nicht an die Vorgaben, muss der Bundesparteivorstand die Länder auffordern, die Listen statutenkonform umzustellen. Passiert das nicht, hat der Bundesvorstand selbstständig die Listen zu korrigieren. (burg, APA, 29.11.2014)

https://derstandard.at/Jetzt/Livebericht/2000008786149/Seit-930-Uhr-SPOe-Delegierte-stimmen-ueber-Cannabis-Entkriminalisierung-ab

die spö hat keine frauenquote, sondern eine geschlechterquote beschlossen. das ist aber genau das, was die radikalfeministen von den grüninnen bis zu ablinger und oberhauser ablehnen. sie wollen die quote nur für frauen, das nennen sie "positive diskriminierung", wir nennen das ein oxymoron und ideologische verblendung. man darf gespannt sein, wie die grüninnen, vor allem in der wiener koalition, darauf reagieren. auch bei den radikalfeministen in der spö scheint katerstimmung zu herrschen. obwohl der beschluß schon ein paar wochen alt ist, hört man keinerlei kommentar. es wird sicher einigermaßen lustig, sich die erklärungsversuche dieses absurden beschlusses von allen seiten anzuhören.

wie wir aber wissen, sind quoten generell ein gescheitertes konzept. wir wissen, daß sie "daß sie diskriminierend, interventionistisch und zutiefst undemokratisch" sind. die spö setzt also auf ein konzept, das vor allem dort wo es umgesetzt wurde als gescheitert gilt, nur halt nicht nur für frauen, sondern auch männern wird absolut gleichberechtigt nicht geholfen.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2014, 12, 30; 18:10:16 by hellboy »
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