Author Topic: Redemption, TF:Postgender  (Read 5294 times)

hellboy

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Redemption, TF:Postgender
« on: 2013, 09, 22; 15:21:59 »
Quote from: TF:Postgender
Das ist Postgender

Der Postgender-Ansatz geht davon aus, daß das Geschlecht und sexuelle Ausrichtung genau wie die Hautfarbe und ähnliche Persönlichkeitsmerkmale kein Anlass für Diskriminierung sein dürfen. Anders als im Feminismus und dem aktuellen Zeitgeist ist im Postgender aber die sogenannte positive Diskriminierung durch Quuoten oder generisches Femininum nicht zielführend. Vielmehr soll die Gleichberechtigung vorgelebt werden, um die positiven Effekte hervorheben zu können. Das Gechlecht wird einfach überall als Kiterium ausgeblendet, egal ob es um Postenbesetzungen oder sonstige Aufgebenzuweisungen geht. Dieser sogenannte dekonstruktivistische Ansatz soll bei den Piraten verinnerlicht, und im Kontakt mit anderen Organisationen und der Bevölkerung konsequent beworben werden.

Es nützt dem Anliegen der Gleichstellung nichts, wenn sich Frauen oder die Queer-Community untereinander treffen, und sich bestätigen, daß sie gerne gleichberechtigt wären. Es sind die Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die von den Vorteilen überzeugt werden müssen. Dies ist unter anderem möglich, indem auf die positiven Effekte des höheren Frauenanteils in höheren Positionen in jenen Ländern, in denen die Frauenquote engeführt wurde, hingewiesen wird. "Die Welt wäre dann eine bessere." ist kein Argument, bei Entscheidungsträgern zählen nur hard facts.


Das Gendern der Sprache ist ein Irrweg. Das führt nur zu Abwehrreaktionen in der Gesellschaft. Diese sind nicht Folge eines unterschwelligen Chauvinismus, sondern verständliche Auswirkung der Abgehgobenheit der gegenderten Sprache, die mit der Alltagssprache der Menschen wenig zu tun hat. Dies führt auch zu einer steigenden Politikverdrossenheit, weil es von der Bevölkerung zurecht als Abgrenzung der herrschenden Klasse vom geneinen Volk empfunden wird, genau wie das Beamtendeutsch, hinter dem rhetorisch geschulte Personen aus Politik und Wirtschat gerne ihre wahren Anliegen verbergen. Die deutsche Sprache bietet in den allermeisten Fällen ausreichend Möglichkeiten, Dinge geschlechtsneutral zu formulieren. Mit ein wenig gutem Willen können also gerade in der Amtssprache Binnen-I und generisches Femininum gänzlich vermieden werden, ohne daß als diskriminierend empfundene maskuline Formen eingesetzt werden müssen.


Auch Quoten sind immerwieder ein Grund, die Ansätze des Feminismus als bevormundend zu empfinden. Viel sinnvoller sind hier optimierte Ausschreibungsverfahren, die Bewerbungen von unabhängigen Instanzen anonymisiert und ohne Angabe des Geschlechts bewerten. Für die ungleiche Bezahlung gleicher Arbeit müssen gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die auch durchsetzbar sind. Dazu muß auch massiv Aufklärung betrieben werden, und es bedarf auch einer größeren Zahl von Anlaufstellen für Diskriminierte, wo die Identität der Personen vertraulich behandelt wird, um negative Folgen der Anzeigen zu verhindern. Was die Ungleichbehandlung nämlich bis heute möglich macht, ist die Angst der Diskriminierten vor den Folgen einer Auflehnung gegen diese Ungerechtigkeit.


Postgender ist auch ein laizistischer Ansatz. In den meisten Religionen ist der Frau eine untergeordnete Rolle zugedacht, und andere Geschlechter sind als widernatürlich gänzlich verachtet. Religiöse Unterweisung ist in den meisten Gesellschaftsschichten Teil der frühkindlichen Erziehung, weshalb auch deren Vorurteile und negativen Bewertungen aller Geschlechter und sexuellen Ausrichtungen außer dem hetero-Mann den Kindern frühzeitig eingeprägt werden. Um in einer modernen Gesellschaft noch ein Existenzrecht zu besitzen, müssen sich die Religionen hier entweder anpassen, oder aus dem Leben der Menschen verschwinden, weil sich Postgender demnächst durchsetzen wird, da dieser Ansatz der einzig logische für die Zukunft ist.

Wege zu Postgender

einfach mitmachen! Auflehnung gegen Neokonservativismus und die neue Prüderie!


jetzt bei redemption! das echte postgender!

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2013, 09, 22; 15:38:56 by hellboy »
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pet

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #1 on: 2013, 09, 23; 06:01:28 »
Dem Gertschie gfallts. Das sollte dir zu denken geben.


hellboy

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #2 on: 2013, 09, 23; 11:42:11 »
Aber dem wimmernden Ohrbohrer von den teletubbies gfallts nicht, also muß es gut sein.

ahoy
hellboy
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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #3 on: 2013, 09, 24; 12:10:19 »
Ich fechte zwei Dinge an:
1.) Ungleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeit ist nicht ungerecht, sondern ein Erziehungsproblem

Es kriegen auch Männer unterschiedlich viel Geld für gleiche Tätigkeiten. Ich z.B. bekam die meiste Zeit meines Lebens mehr für Programmierung gezahlt als meine Kollegen, obwohl ich mehr gammelte, weniger konnte, zuerst deutlich jünger war und keine Ausbildung hatte. Warum? Ich war ein Bluffer und Blender und hatte oft Impresarios, die für mich verhandelten. Dass Frauen weniger kriegen, ist, weil sie zu ****n und Duckmäusern erzogen werden, nicht zu gerissenen Verhandlern und Zockern, was Mädchen angeblich nicht steht. Bildung hilft. Damit meine ich nicht, dass Männer dazu erzogen werden, Frauen gleich zu behandeln, sondern damit meine ich, dass Frauen lernen, sich durchzusetzen und sich mehr zutrauen.

2.) Gendern IST eine gute Idee, allerdings nicht für alle Gelegenheiten. Darüber habe ich einen Vortrag, allerdings noch ohne Lichtbilder. Durch das "generische Maskulinum", das im Deutschen eben nicht so funktioniert, wie die Linguisten behaupten, treten Damen tatsächlich in den Hintergrund, und das verschenkt viel Gleichbehandlung. Sprache IST Hypnose, und männliche Formen sind keine Ausnahme. Binnen-Innen ist nur manchmal eine Lösung, aber es gibt Alternativen, auch wenns nicht so leicht geht wie helly offenbar denkt.

Ich habe noch einen dritten Einwand, für den hellys Text keinen sichtbaren Anlass gibt, aber zur Sicherheit: es ist okay, andere Menschen zu verachten oder nicht zu mögen, denn Gedankenfreiheit ist ein hohes piratisches Gut, wenn nicht das höchste. Das schließt Verachtung von Frauen, Männern, Ausländern, Andersrassigen, usw. mit ein. Manche Leute verachten hässliche oder übergewichtige oder alte Menschen, na und? Besonders die Verachtung gleichgeschlechtlicher Praktiken sollte verständlich sein, noch mehr die für Praktikanten im fortgeschrittenen Alter, denn sexuelle Verirrungen sind irritierend und unappetitlich, und Sex zwischen Senioren ist, fürchte ich, kein Zuschauersport, na und? Wer Perversionen in sich vorfindet, braucht besondere Betreuung, um sich dafür nicht selber zu verachten. Aber natürlich dürfen solche verständlichen Reflexurteile absolut keinen Einfluss auf die Auswahl von Bewerbern, politische Ämter, Adoptionseltern, usw. haben, denn DAS ist Diskriminierung. Und hier ein "übrigens". Diskriminierung adelt niemanden. Auch Neger können homophob sein, Senioren verspotten und Frauen diskriminieren. Schwule mögen aus offensichtlichen Gründen gerne Neger, sind aber oft trotzdem Rassisten. Ein Neger wude sogar Kriegsverbrecher. Und so weiter. In diesem Forum ist dieser letzte Absatz vermutlich überflüssig, aber ich halte diesen Sht für reif fürs breite Publikum, besonders die Piratenbasis muss in diesem Sinne hergerichtet werden, um die Bewegung nicht in der Öffentlichkeit nicht zu blamieren.
« Last Edit: 2013, 09, 24; 15:38:01 by pet »

hellboy

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #4 on: 2013, 10, 19; 15:02:47 »
Durchsetzen von Femtrolling mittels Zensur

Die Piraten sind Postgender! Die Definition davon ist hier nachzulesen: http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender

Nun gibt es aber einen Antrag, diese Position aufzugeben, und wiedermal die Position der Grünen dazu zu übernehmen, weil die halt nach political correctness klingt. Hier der Liquid-Antrag: https://liquid.piratenpartei.at/initiative/show/3870.html

Diese Anbiederung an den Zeitgeist soll offensichtlich mit allen Mitteln durchgestzt werden. Die sehr schwachen Argumente der Femtrolle werden überall propagert und in den Vordergrund gestellt, während die viel stärkeren und stichhaltigeren Argumente der Postgender-Piraten zensuriert werden.

Nachvollziehen läst sich das an diesem Beispiel:

Das ist der Diskussionsthread zum Thema: https://forum.piratenpartei.at/thread-9006-post-81009.html#pid81009

Dort schrieb der Femtroll PeterTheOne: "i3873 ist kein Satzungsänderungsantrag, bitte zurückziehen und i3874 und/oder i3876 unterstützen."

Darauf wollte ich antworten:

das ist eine aufforderung, deinen blödsinnigen antrag nicht zu unterstützen. und gleichzeitig eine erklärung, weshalb man das als pirat nicht unterstützen darf. wenn du herumgndern willst, geh zu den grüninnen!

bei den piraten war dieses thema niemals ein problem, und wir konnten mit diesem alleinstellungsmerkmal immer gut leben. nur ein paar spinner wollen uns immer den zeitgeist aufzwingen, und uns mit dieser sinnlosen sprachvergewaltigung namens gendern quälen. das lehnen piraten aber ab, weil wir den menschen politische inhalte in ihrer sprache vermitteln wollen. und die sprache der menschen ist nicht gegendert, das ist nur der gspritzte politsprech, den ausschließlich politiker und soziologen verwenden.

diese versuche uns den mist aufzuzwingen sind reines femtrolling. gegen die initiatoren sollten ausschlussanträge wegen parteischädigenden verhaltens eingebracht werden, weil diese völlig abstrusen diskussionen ein verheerendes außenbild für die sypathisanten echter piratenpolitik abgeben.


Natürlich konnte ich so nicht antworten, weil diese Antwort komplett zensuriert wurde. Wer so etwas tut, weiß, daß er im Unrecht ist. Die Führungsgruppe der PPÖ, die mittlerweile ihre Positionen zementiert hat, mittels Zensur und Meinungsdiktatur, und dem Installieren von Mitläufern in allen entscheidenden Parteipositionen, kennt mittlerweile keinerlei Zurückhaltung bei der brutalen Durchsetzung ihrer metagrünen Agenda mehr. Zwischenzeitlich wurde mir sogar das Recht entzogen, auf der ansonsten für alle zugänglichen Facebook-Seite der Bundespirtaten Beiträge zu posten, damit ich nicht mehr auf kritische Beiträge wie diesen hier hinweisen kann, und ich habe es erst nach wochenlanger persönlicher Urgenz wieder erhalten. Der selbsternannte Anführer dieser Gruppe Christopher Clay versucht garnicht mehr, seine Herkunft von den Grüninnen zu verbergen, sondern tritt offen für eine Zusammenarbeit, die wohl in einer Fusion enden soll ein.

Die Piraten sind aber eine eigenständige Bewegung, die in vielen Bereichen die unbrauchbaren Konzepte und Ideen der Grüninnen nicht mitträgt, sondern sogar oft gegenteilige Position bezieht. Ein Beispiel dafür ist, daß wir Piraten postgender sind. Das müssen wir auch bleiben, weil das Femtrolling der Grüninnen ein Irrweg ist, so wie im Postgender-Konzept beschrieben.

ahoy
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attx

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #5 on: 2013, 10, 20; 23:42:59 »
Die Piraten sind Postgender!

Postgender ist die Fähigkeit des Individuums, dem anderen Geschlecht nicht gleich 'ich will dich vögeln' zu sagen. Frauen können das besser als wir Männer. Wir Manninen sind (grundsätzlich) Triebtäter, die (insbesondere alkoholisiert oder bekifft) jeden Rock schustern (wollen).

Quote from: 'helly'
Die Definition davon ist hier nachzulesen: http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender

Schön und gut.

Es gibt falsche Genderer: Bischöfe, Priester, Kirchenchorsänger, Papst Franz.

Es gibt echte Genderer: Eunuchen: Die bespringen nicht mal die Klum Heidi, wenn sie lasziv bitten würde.

Dann gibt es die Mischlings-Genderer: Die sind bei der PPÖ anzutreffen: Im Alltag nennt man sie Weicheier, Loser, Frauenversteher oder Luschis.

Quote from: 'helly'
und wiedermal die Position der Grünen dazu zu übernehmen, weil die halt nach political correctness klingt.

Schon im Wiener Forum habe ich davor gewarnt, dass die PPÖ die Grünen 2.0 wird.

Politcal Corectness ist eine Götze, sowie der Zeitgeist, mit dem Unterschied, dass es ihn (den Zeitgeist) wirklich gibt. Political Corectness ist eine moderne Form des Klugscheißens.
(Definition: Der Klugscheißer gehört zur Sorte homo sapiens und zeichnet sich durch hochtrabendes, besserwisserisches Geschwafel aus, mit dem er den Anschein erwecken will, besonders intelligent zu sein. Er ist -in Insider-Kreisen- auch als PPÖler bekannt.)


Quote from: 'helly'
Dort schrieb der Femtroll PeterTheOne:

Femtroll PeterTheOne ist offensichtlich Frauenversteher, Lusche und/oder Weichei. (Ich möchte seine Dirn nicht mal bekifft. Pfui!)

Quote from: 'helly'
Darauf wollte ich antworten:

Die Popo-Ö will deine Antworten nicht hören. Du musst in einen anderen Kanal eskalieren.
Frage: Was treibt dich als Piraten zur Popo-Ö? Willst du mit Vilitril und c30 die Raucherstüberl verbieten? Oder mit Fuchs und eduardo die Mädels vergrämen? Oder mit faithless und Tochter die Menschen in Armut verelenden? Oder mit MoD und lava eine kleine Diktatur aufbauen? Oder mit marenostrum und mir eine Satire mit Jolly und Gefangenenchor?




 
Quote from: 'helly'
sprachvergewaltigung namens gendern quälen.
Meine Red' !


Quote from: 'hellboy'
Anführer dieser Gruppe Christopher Clay versucht garnicht mehr, seine Herkunft von den Grüninnen zu verbergen, sondern tritt offen für eine Zusammenarbeit, die wohl in einer Fusion enden soll ein.

Gegen die Grüninnen zu hetzen ist ganz und gar verpönt in der P-Ö: Alles darfst du dort. Aber nix gegen Grüne und Kummerl!
Das ist ein NO-GO!

Ob der C3o ein Grüner ist? Prüfen wir mal, ob er schon verlaust ist.
Er (der c3o) ist jedenfalls ein Neo-Stalinist und ein Verbieter und einer, der sich mit seinesgleichen den ganzen Tag den Kopf zerbricht, wie man die Welt durch Verbote (oder: 'denken für andere') schöner gestalten könnte.



Gamoder

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #6 on: 2013, 10, 21; 15:52:14 »
Quote from: 'attx'
Postgender ist die Fähigkeit des Individuums, dem anderen Geschlecht nicht gleich 'ich will dich vögeln' zu sagen.
Um ehrlich zu sein: Sehe ich nicht so bzw. nicht so in der Gesamtheit. Postgender heißt mMn, dass das Geschlecht keine (besondere) Relevanz hat, die über das hinausgeht, was im Wesen des Geschlechts liegt. Das heißt, dass das Geschlecht einfach so wie jede andere Eigenschaft des Menschen wie z.B. der Hautfarbe, Intelligenz oder dem sozioökonomischen Status behandelt wird.
Das Geschlecht hat im Bezug auf das "vögeln" einen nicht geringen tatsächlichen Stellenwert, daher ist es mMn mit Postgender durchaus kompatibel, dem anderen Geschlecht gleich "ich will dich vögeln" zu sagen (Damit das klar ist: Das heißt nicht, dass das ok/gut ist, nur, dass ich es nicht notwendigerweise für mit Postgender inkompatibel halte) - genauso, wie es z.B. mit "Post-Rassismus" durchaus kompatibel wäre, einem Schwarzhäutigen in Österreich die Sonnencreme nicht so schnell anzubieten wie einem Weißhäutigen oder es ok ist, mit Leuten, die keine Ahnung von bestimmten Themen haben (und auch keine haben wollen), nicht darüber zu sprechen, weil da einfach die Eigenschaft tatsächlich eine Rolle spielt.

Ich denke, man sollte die Existenz und Relevanz von Eigenschaften nicht leugnen - aber halt den Eigenschaften nur so viel Relevanz zukommen zu lassen wie sachgemäß.
Quote from: 'attx'
Schon im Wiener Forum habe ich davor gewarnt, dass die PPÖ die Grünen 2.0 wird.
Das Problem: Viele Piraten sind enttäuschte Grüne (aber inzwischen scheinen immer mehr KPÖ-ler usw. dazuzukommen). Auch ich habe früher nicht selten grün gewählt.
Das ganze ist natürlich auch unabhängig von den konkreten Inhalten ein Problem: Wieso sollte man eine Partei wählen, die praktisch dasselbe Programm wie eine andere Partei hat, nur anders gewichtet?

attx

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #7 on: 2013, 10, 21; 19:57:51 »
einem Schwarzhäutigen in Österreich die Sonnencreme nicht so schnell anzubieten wie einem Weißhäutigen oder es ok ist,

Du, das stimmt nicht.
In meiner Zeit in Amerika hatte ich einen Freund. Er war ein echter Neger. (Ist er immer noch.)
Dem hat's am Torrey Pines State Beach den Sonnenbrand viel schneller aufgezogen, als mir.
So weiße Pusteln hat er bekommen, die sich rasch rot färbten. Das Rot war auf der schwarzen Haut aber fast nicht sichtbar, obwohl es ihm sauweh tat, wie er beteuerte.

« Last Edit: 2013, 10, 21; 20:30:05 by attx »

Gamoder

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #8 on: 2013, 10, 21; 21:15:34 »
Quote from: 'attx'
So weiße Pusteln hat er bekommen, die sich rasch rot färbten. Das Rot war auf der schwarzen Haut aber fast nicht sichtbar, obwohl es ihm sauweh tat, wie er beteuerte.
Klingt nach einer Sonnenallergie, also nicht der "Normalfall".

Gerrsimazibz

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #9 on: 2013, 11, 18; 10:18:30 »
Quote from: 'Gamoder'
Um ehrlich zu sein: Sehe ich nicht so bzw. nicht so in der Gesamtheit. Postgender heißt mMn, dass das Geschlecht keine (besondere) Relevanz hat, die über das hinausgeht, was im Wesen des Geschlechts liegt. Das heißt, dass das Geschlecht einfach so wie jede andere Eigenschaft des Menschen wie z.B. der Hautfarbe, Intelligenz oder dem sozioökonomischen Status behandelt wird.
Das Geschlecht hat im Bezug auf das "vögeln" einen nicht geringen tatsächlichen Stellenwert, daher ist es mMn mit Postgender durchaus kompatibel, dem anderen Geschlecht gleich "ich will dich vögeln" zu sagen
Sehe ich genauso.  Dort wo Geschlechtlichkeit stark im Vordergrund stehe, in der Partnerwahl, in Flirtsituation, in der Sexualität sehe ich keine Postgender-Themen.  Dort ist eher die Bewertung von Aktivitäten durch den Betroffenen wichtig.  Ob es Übergriffe sind oder nicht. Und das ist dann eine Frage der Strafbarkeit und ähnlichem.   Postgender mischt sich aus meiner Sicht aber nicht in zwischenmenschliche Angelegenheiten ein, sondern nur in die in die Geschlecht eigentllich keine Rolle spielen sollte. (Beruf, Alltag, Netzkultur, Familenleben usw.)  Dort wo Geschlecht bewertet wird obwohl kein Bedarf dazu besteht (Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Religon, Bildung, Justiz, Werbung usw.)

Deswegen ist auch Postgender die Fortsetzung und nicht der Ersatz zu Feminismus und Emanzipation.

hellboy

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #10 on: 2013, 11, 20; 19:00:21 »
Deswegen ist auch Postgender die Fortsetzung und nicht der Ersatz zu Feminismus und Emanzipation.

du hast es noch immer nicht kapiert: postgender setzt das sicher nicht fort, im gegenteil. feminismus ist gender. postgender ist darüber längst hinaus, weil wir haben erkannt, daß emanzipation durch feminismus niemals erreicht werden kann.

postgender steht für gleichberechtigung. das ist nicht das ziel des feminismus.

ahoy
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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #11 on: 2014, 01, 08; 21:23:34 »
weil es eigentlich hierher gehört:

http://partypiratesat.createaforum.com/general-discussion/hellseher-golemxiv/

das (die hysterischen Reaktionen auf eine angeblich "sexistische Anspielung") sind die leute, die postgender nicht verstehen. weil sie nur so tun, als wollten sie gleichberechtigung, aber in wahrheit sind sie reaktionäre spießer.

postgender heißt nämlich, daß man es als selbstverständlich erachtet, daß frauen sich selbst wehren können. sie brauchen keinen helden in strahlender rüstung, der sich der armen hascherln erbarmt, und sie vor der bösen welt errettet. das impliziert nämlich das alte vorurteil, daß sich frauen nicht selbstständig behaupten können. jene pseudopiraten, die sich da sofort als vermeintliche kavalliere für sie ins zeug geworfen haben, sind demnach dafür mit verantwortlich, daß sich beim thema gleichberechtigung so wenig tut, und so wenige frauen den weg zu den piraten finden. richtige frauen finden es nämlich voll widerlich, wenn sich so peinliche pseudomachos als die großen beschützer aufplustern.

genausowenig brauchen frauen auch bevormundung durch quoten oder gendern von sprache. die quoten transportieren nämlich dieselbe botschaft wie die vermeintliche ritterlichkeit, das gendern der sprache soll angeblich eine "positive diskriminierung" sein. das bedeutet, daß man mithilfe der verunstaltung der sprache die menschen ständig mit dem thema belästigen will, um so "ein bewußtsein zu schaffen". in wahrheit schädigt man das anliegen der gleichberechtigung nachhaltig, indem man die menschen durch diese absichtliche permanente schikane in eine abwehrhaltung treibt, und man transportiert ein weiteres vorurteil der reaktionären spießer: "frauen können nicht argumentieren, sondern nerven so lange rum, bis sie kriegen was sie wollen."

wer solche verhaltensweisen an den tag legt, zementiert die ungleichbehandlung der frauen, indem die alten stereotype am leben gehalten werden, die sonst ganz von selbst ausgestorben wären. egal ob solche leute es trotz der absurdität ihres verhaltens eh gut meinen, oder ob sie es absichtlich machen, sie sollten bei den piraten eine fanatisch-verwirrtte minderheit sein, und nicht den ton angeben. sonst kommen wir nie zu einem herzeigbaren frauenanteil, aber das dürfte dabei ja auch das ziel einiger akteure sein. frauen kriegen wir nur, wenn wir endlich postgender wirklich umsetzen.

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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #12 on: 2014, 04, 26; 16:42:07 »
http://zurpolitik.com/2009/07/10/gendern-fur-dummies/

Quote from: zurPolitik
Gendern für Dummies

Wer dieses Blog verfolgt weiß es: Ich bemühe mich um gendergerechte Schreibweise. Die Macht der Sprache ist mir bewusst, ihr Bias hin zum Männlichen auch. Für mich persönlich hätte sich der Zweck des Genderns – die Sensibilisierung – bereits erledigt. Aber weil ich Texte ja nicht nur für mich verfasse, halte ich mich weiter an Regeln, die mir sinnvoll erscheinen. Welche sind das?

Spreche ich von Politikern und Politikerinnen, dann ergibt das Sinn. Es gibt ja beides und nur von Politikern zu sprechen, würde die Frauen sinngemäß außer Acht lassen. Das Gendern ist insbesondere deshalb sinnvoll, weil die Politikerkaste (das Wort blase ich nicht unnötig auf) ja tatsächlich immer noch männlich dominiert ist. Hier hilft die Sprache also, subersiv einen tatsächlichen Missstand zu betonen und zu bekämpfen.

Das geht aber auch andersrum. Etwa wenn nur von dem Dieb und den Dieben, nicht aber von der Diebin und den Diebinnen die Rede ist. Männer werden bei solchen Beispielen oft mit negativen Stereotypen belastet. Wenn nach einem Verbrechen zum Beispiel davon gesprochen wird, dass “der Täter” flüchtig ist, ohne die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass es auch eine “Täterin” sein könnte. Man sieht: Gendergerechtes Schreiben ist kein feministischer Feldzug gegen die Männlichkeit, sondern durchaus auch etwas, das Männern zugute kommt.

Ein Wahnsinn

Es gibt aber einen gewissen “Genderwahnsinn”, den ich nicht mitmache, weil ich ihn für gefährlich halte. Das geschieht zum Beispiel, wenn aus Mitgliedern plötzlich Mitgliederinnen werden (nicht vergessen: “das Mitglied” ist ein sächliches Wort und kommt nicht vom Pimmel, sondern vom Glied – wie es z.B. in einer Kette vorkommt.), wird die Sprache völlig unnötig mit Silben aufgeblasen und nicht besser und gerechter, sondern nur unverständlicher.

Ein eigentlich neutrales Wort bekomt zusätzlich einen Geschlechterkampf aufgedrückt. Die skurrilste Erfahrung in dieser Hinsicht war für mich ein Seminar, in der eine Kommilitonin tatsächlich den männlichen Artikel des “Bechers” anprangerte. Hallo?! Jemand zuhause?

Ganz ähnlich beim Wort “man”. Man wird nämlich immer wieder dadurch irritiert, dass “frau” nicht mehr hinnehmen will, dass man “man” schreibt.

Kontraproduktiv

“Man” hat jedoch nichts mit einer Geschlechtsunterscheidung zu tun. Es ist schlichtweg ein legitimes Wort, dass “die Leute” beschreibt. Es stammt auch vom althochdeutschen Wort für “Mensch”. Es hatte also wahrscheinlich einmal einen sexistischen Unterton (der Mann als Mensch, die Frau als abnormal – Androzentrismus). Aber durch die Gewöhnung daran hat es diesen Bias für jeden verloren. Wer “man” sagt, denkt nicht an Männer. Punkt.

RSS-FeedErst wenn “man” durch “frau” oder “mensch” ersetzt wird, wird ein neutrales Wort plötzlich wieder biased. Gendern ist hier nicht sinnvoll – es wird sogar kontraproduktiv. Statt zu sensibilisieren, trennt man die Geschlechter. Ein “mensch” oder “frau” statt einem “man” schafft überhaupt erst die Idee, dass mit “man” Frauen nicht gemeint sein könnten.

Hier wird Gendern von einem wichtigen Instrument zur Blödheit. Ich habe das Anfangs als gefährlich bezeichnet. Ich meinte jedoch nicht, dass ich eine feministische Welteroberung brodeln sehe. Vielmehr werden durch solch lächerliche Beispiele die legitimen Anliegen der Gendergerechtigkeit untergraben.


was er übersieht ist, daß es auch Politikmachende oder politisch Tätige heißen müsste. niemand vermiest heute den frauen politische tätigkeiten mehr als den männern. das ist für alle gleich unangenehm. bei den grüninnen hat man es als mann sogar extrem schwer, genau wie bei den jusos und all den besonders politisch überkorrekten, wo männer mittlerweile als grundsätzlich latente vergewaltiger gelten.

was er erkannt hat ist der geschlechterkampf, den der femisnismus betreibt. er hat ihn halt als syptom missverstanden, und nicht als ursache erkannt. und daß mit dem gendern alle anderen geschlechter die es neben mann und frau noch gibt umso mehr diskriminiert werden, hat er auch nicht mitgekriegt. aber ansonsten hat er das durchschaut.

ahoy
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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #13 on: 2014, 06, 06; 20:30:10 »
http://www.nuklearsprengkopf.de/2014/02/piraten-medien-demokratie-der-feminismus-macht-alles-kaputt/

Quote
Ich frage mich heute, warum es denn nicht wahrgenommen wird, wie destruktiv der Feminismus weltweit wirkt. Der Feminismus hat in viele politische Bewegungen Einzug gehalten und handelt dort alles andere als konstruktiv. Er ist destruktiv. Der Feminismus zerstört Parteien, Medien, Demokratien. Warum fällt das dem “gemeinen Volk” nicht endlich mal auf?

...

Den “größten Erfolg” feiern die Feministen aber nun in der Piratenpartei. Dort haben die Feministen – männliche und weibliche – die komplette Partei zerstört. Dies wird ja momentan durch das #bombergate deutlich. Das wievielte GATE ist das jetzt bei den Piraten? Es gab das #om13gate, das eine Menge zum Thema “Piraten und Persönlichkeitsrechte” aufgeworfen hat, und nun das #bombergate. Genderama hat einige Links dazu zusammengetragen. Dieser Link zur TAZ stammt auch von dort.
BEIDE “Gates” wurden durch Femistinnen verursacht. Die Piraten, die eine Bereicherung für die Parteienlandschaft hätte sein können, hat sich durch Feministinnen zerstören lassen. Stimmen, die die Piraten schon lange davor gewarnt haben, wurden von verantwortlichen Feministinnen und deren “Allies” als Nazis und “Maskus” niedergebrüllt.

Aber so ist das halt:
Kritische Stimmen des “Maskus” werden niedergebrüllt, diskreditiert und sowieso verunglimpft. Leider sind viele dieser Stimmen dem Humanismus, der Demokratie und der Meinungsfreiheit verbunden. Dies wird aber natürlich durch Schmähungen wie “Nazi” und “Maskutroll” komplett entwertet. Nicht der kritische “Masku” ist der Böse. Er möchte endlich eine Gleichberechtigung und nicht die Vernichtung der Demokratie und der Meinungsfreiheit. Die Gefahr für die Demokratie wird durch die Unterwanderung und Zerstörung von Parteien deutlich. Da sind wir noch lange nicht bei den Zielsetzungen, die so gefährlich sind.

...

Demokratie

Wenn man nun berücksichtigt, wer auf welche Art in der Lage ist “im Volk Stimmungen zu verbreiten”, sollte dem durchschnittlich begabten Menschen auffallen, dass der Feminismus eine Gefahr für die Demokratie darstellt. Diese Gefahr zeigt sich in indirekter Beeinflussung des Bevölkerung und an direkten Maßnahmen durch die Regierungen. Auch in der EU ist der Staatsfeminismus angekommen. Der Umgang mit Kritik am Feminismus könnte auch für meine Seiten hier unangenehm werden. Verbote von Kritik gepaart mit endloser Überwachung des Internets:

Was braucht man noch für eine Gefährdung der Demokratie?

Da hat der Feminismus einiges zu bieten. Die ganzen Dinge, die der Feminismus dem Mann abspricht, Zensur, Zwangsveränderung der Sprache, die unendlich schlechte Behandlung von Jungs in Kindergärten und in der Schule und viele Dinge mehr.

Wann werdet ihr wach?

A-men!!!

ahoy
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« Last Edit: 2014, 06, 16; 14:56:03 by hellboy »
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Re: Redemption, TF:Postgender
« Reply #14 on: 2014, 06, 06; 20:48:52 »
Quote from: Felix_W_Ludwig
Wie ein Pirat den Feminismus kennen lernte

Seit dem Jahr 2000 bin ich als Aktivist für Attac-Nahe „Organisationen“ und „Vereine“ unterwegs. Meine Themengebiete sind vor allem globalisierungs-kritisch und sozial, mit dem Thema Feminismus hatte ich mich nie ernsthaft beschäftigt. Ich fand einfach, solange Menschen regelrecht versklavt werden, Eltern ihre Kinder nicht ernähren können und Diktatoren ungehindert Geschäfte mit „uns“ machen, gibt es drängendere Probleme, als ein Gender-Gap oder Frauen-Quoten.

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Lena Simon sah sich auserkoren, als Frauensprecherin der Piratenpartei auf zu treten. Das sie dazu niemand gewählt hatte und die anderen Piratinnen davon nichts wussten, wen interessierte das das schon? Die Feministinnen Deutschlands zumindest nicht, denn diese griffen das Thema sofort auf und fabulierten von einem Gender-Kampf bei den Piraten, der gar nicht wirklich existierte, weil die Piraten gerade mit ganz existenzielleren Problemen zu kämpfen hatten. Besonders bizarr wirkt auf mich die Argumentation der Internet-Feministinnen immer dann, wenn sich Piratinnen zu Wort meldeten, die sich aber auch partout nicht unterdrückt fühlen wollen. Denen wurde dann erklärt, sie müssten sich halt mehr mit dem Thema Feminismus befassen, dann würden sie schon merken, wie sehr sie vom Patriachat bevormundet würden. Urplötzlich wurden Leute, die viel zu jung waren, die Feminismus-Debatten verbitterter Alt-68erinnen jemals miterlebt zu haben, von einer regelrechten Hass-Welle überspült. Sexisten, potentielle Vergewaltiger, Männerschweine, Frauen-Hasser, dass sollten auf einmal jene Jungs sein, deren größte Liebe bisher ihr Computer gewesen war. Und die PiratINNEN erst, angeblich alles Anti-Feministinnennen! Alles nicht mehr ernst zu nehmen, wenn man bei 16 Grad Minus Plakate aufhängt.

Die Begründungen dafür waren unterirdische Stereotype:
- „die Piratenpartei ist eine Internetpartei, im Internet gibt es viele Pornos, also sind alle Piraten sexsüchtige, Frauen schändende Maniacs“
- „die Piraten sind Piraten und Piraten sind keine Gentleman, kennen daher keine Frauenrechte“
- „in der Piratenpartei sind zu 90% Männer, also müssen die ja Frauenfeindlich sein, sonst würden sich dort ja mehr Frauen engagieren“
- „die Piratenpartei hat keine Frauenquote und ist deshalb die frauenfeindlichste Partei“
- „bei den Piraten gibt es einen Männer-AK, einen Arbeitskreis für Waffenrecht "AK 47" und einen "AK Furzkissen", also müssen das allesamt Macho-Faschisten-Schweine sein“

Obwohl die Gefühlslage der meisten Piraten zwischen erstaunt und schockiert schwankte, war die Antwort auf derartige Feministen-Attacken größtenteils immer die Gleiche: „WTF?“ - What the ****, haben wir euch eigentlich getan? Bringt euch doch ein, Mädels. Wir können jede Unterstützung gebrauchen. Frauen sind bei uns ein rares Gut.

Aber für „die Feministinnen“ schien zu gelten: „Ihr übernehmt kritiklos unsere Forderungen, oder ihr seid schlechte Menschen (Männer).“ Das sah ich sehr kritisch. Aber sei es drum, ich bin ein medien-kritischer Mensch und möchte mir meine Meinung nicht von Leuten verbilden lassen, die lediglich am lautesten schreien.

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Als nächstes forschte ich im Internet. Dort wird überall der Gender-Gap angeführt, das Frauen durchschnittlich 25% weniger verdienen. Dies schien mir seltsam, denn ich kenne keine einzige Frau, die für die gleiche Arbeit 25% weniger verdient hätte, als ich in dem selben Job. Auf der Homepage des statistischen Bundesamtes stolperte ich dann auf eine andere Aussage. Der Gender-Gap beträgt „nur“ 8% und dies sei strukturbedingt. Argumentieren die Feministinnen etwa mit falschen Zahlen?

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Mittlerweile argumentiert das feministische Internet nicht mehr mit den Statistiken vom Bundesamt, sondern nur noch mit den Statistiken vom jeweiligen Landesamt. Diesen Ebenenwechsel bewerte ich als bewusstes verdrängen einer unangenehmen Wahrheit auf Bundesebene, denn auf Landesebene existiert keine Differenzierung des Gender-Gap, wie ihn das Bundesamt veröffentlicht hatte. Argumentieren Feministinnen sogar wissentlich mit falschen Daten?

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Heute sehe ich moderne Feministinnen durchaus in der Eigenverantwortung. Mir ist Jedermann lieb, der für seine Rechte streitet, aber nicht nur für seinen Vorteil. Und absolut niemand konnte mir bislang die einfache Frage beantworten, wie die Piraten Ämter besetzen sollen, bei einer grünen Frauenquote (50/50), aber nur 2 % Frauenanteil.

http://felixwernerludwig.over-blog.de/m/article-84873077.html

Die selbe Geschichte wie bei uns. Nur ist es bei uns schon früher eskaliert, weil wir uns konsequenter gewehrt haben. Und wir gewinnen.

ahoy
hellboy

ps: nochmal dank an 0utput für diese Funde!
« Last Edit: 2014, 06, 16; 16:00:17 by hellboy »
Darwin was wrong.                   i'd rather be morally right
Man is still an ape.                   than politically correct!