Author Topic: Cannabis legalisieren in Österreich  (Read 1275 times)

hellboy

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Cannabis legalisieren in Österreich
« on: 2014, 06, 30; 18:37:25 »
es gibt ja auch bei uns einige vereine und initiativen, die die legalisierung von cannabis in österreich zum ziel haben. ein gemeinsames, koordiniertes auftreten ist aber nicht erkennbar. im gegenteil, wenn man sich ein wenig umhört, gibt es da diverse animositäten, die gemeinsames auftreten offenbar sehr erschweren.

es gibt da mehrere vereine:

Cannabis als Medizin

Legalize! Österreich - Verein für eine Legalisierung von Cannabis (jaja, ich weiß: für die statt für eine wäre gscheiter gewesen, wissen sie aber selber)

Österreichischer Hanf Verband

Hanfinstitut

ARGE Canna

Legalize - Legalisieren in Europa

ARGE Suchtmittel - Wir sind Eins! (nein, die haben´s nicht begriffen. cannabis ist ein rauschmittel, kein suchtmittel)

mehrere petitionen:

Die legale Petition 2014

Geplante Europäische Bürgerinitiative: Weed like to talk

avaaz ist dabei mit We call on the EU commission to legalise and decriminalise the trade and production of Cannabis.

Online-Petition Cannabis Legalisierung!

und es gibt mehrere parteien, die dafür sind. als einzige explizit sind das wir piraten, das ist klar.

dazu nochmal die berühmte umfrage von salzburg24

Quote
Wahlkampf mit Hanf: So stehen die Parteien zur Legalisierung

 Sonntagsfrage einmal anders: Der österreichische Hanfverband (ÖHV) und der Verein Legalize! Österreich, der sich für eine Legalisierung von Cannabis einsetzt, haben eine Umfrage bei den sieben großen Parteien zur Entkriminalisierung von Hanf gestartet. Der Standpunkt der kleineren Parteien birgt die ein oder andere Überraschung.


Bei den zwei Großparteien ÖVP und SPÖ ist aber das Ergebnis ziemlich erwartbar. Für eine Legalisierung kann man sich als “Mainstream”-Partei auch nicht wirklich aussprechen. Die Piraten sprechen sich als einzige Partei für eine Legalisierung von Cannabis aus. Ob dies der schwächelnden Piraten-Partei aber die verhofften Stimmen zum Überspringen der Vier-Prozent-Hürde bringt, ist eher fraglich. Im Folgenden sind die wichtigsten Äußerungen der Parteien zum Thema Cannabis aufgelistet.

SPÖ arbeitet an neuen Modellen

Die SPÖ ist der Meinung, dass eine reine Verbotspolitik das Drogenproblem ebenso wenig zu lösen vermag wie eine völlige Liberalisierung. Daher setzt auch Österreich unter SPÖ, wie viele andere Staaten, auf Entkriminalisierung bei Vorrang gesundheitsbezogener Maßnahmen vor Strafe. Die SPÖ fügt hinzu, dass Österreich früher als viele andere Staaten Vorreiter in der Entwicklung von Diversionsmaßnahmen im Bereich des Suchtmittelstrafrechts gewesen ist. Außerdem wären diese Diversionsmaßnahmen gerade im Hinblick auf den persönlichen Gebrauch von Cannabis sehr weitreichend ausgestaltet. Vor diesem Hintergrund sieht die SPÖ keinen Bedarf an Änderungen der Rechtslage in Bezug auf Cannabis. Abschließend wies die Regierungspartei auf die von Gesundheitsminister Alois Stöger in Auftrag gegebene und auf der BMG-Website veröffentlichte Delphi-Studie zur Vorbereitung einer nachhaltigen nationalen Suchtstrategie.

ÖVP sieht keinen Grund für die Legalisierung weicher Drogen

Die ÖVP sieht keinen Grund zur Legalisierung sogenannter weicher Drogen. Im Gegenteil: Cannabis ist für die Partei-Mitglieder eine psychoaktive Substanz, die besonders für junge Menschen oft als Einstiegsdroge diene und den Beginn einer längeren Drogenkarriere auslösen würde. Auch ist die Volkspartei der Meinung, dass der Dauerkonsum von Cannabis irreversible Spätfolgen nach sich ziehen kann. Die ÖVP nimmt daher ihre Verantwortung für die jungen Menschen in der österreichischen Gesellschaft wahr. Die Legalisierung von Drogen lehnen sie ab.

FPÖ: Klare Ablehnung der Liberalisierung von Cannabis

Da Cannabis nach wie vor als Einstiegsdroge gesehen wird, ist die FPÖ gegen eine Legalisierung.

Die Grünen: Legalisierung von medizinischem Cannabis ist vorrangiges politisches Ziel

Die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten ist den Grünen seit vielen Jahren ein großes Anliegen.
Sie merken an, dass die Prohibition von Cannabis ihrer Meinung nach nicht dazu geführt hat, dass weniger Jugendliche Cannabis konsumieren. Bei entsprechenden Befragungen (etwa durch das IFES) würden rund ein Drittel der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren zugeben, zumindest gelegentlich Cannabis zu konsumieren. Durch fehlende Kontrollen bei der Abgabe von Cannabis kommen auch Minderjährige leicht an die Rauschsubstanz, so die Ansicht der Grünen. Weiters sagten sie, dass wenn das Gefährdungspotential einer Droge der Maßstab für ihre Legalisierung wäre, müssten Alkohol und Nikotin mit sofortiger Wirkung verboten werden. Cannabis scheint, nach Ansicht der Grünen, für die Medizin interessantes Wirkungsspektrum hinsichtlich Multipler Sklerose, chronischen Schmerzen aber auch Magersucht zu haben. Legale Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis in der Medizin sind daher das vorrangige politisches Ziel in der Cannabispolitik der Grünen.

Team Stronach: Im Programm gegen Legalisierung, aber Frank spricht sich dafür aus

Das Team Stronach spricht sich gegen eine Legalisierung von Cannabis aus, da eine Gesellschaft Werte und Vorbilder benötige. Gerade in der heutigen Zeit sei bei der Bewältigung von Ausbildung, Beruf, Familie und auftretenden finanziellen Sorgen bereits allzu leicht der Griff zu Halluzinogenen möglich. Das Team Stronach sieht die Liberalisierungsgedanken in den USA als einen traurigen Endpunkt des gesellschaftlichen Versagens. Dagegen sprach sich Frank Stronach selbst für die Liberalisierung von Cannabis-Konsum aus, falls dieser ärztlich verordnet wurde.

NEOS: Gegen überbordende Verbotspolitik – Position wird erarbeitet

Die NEOS haben noch keine beschlossene Position. Ihre Stoßrichtung: Die Partei ist für mehr Prävention, gleichzeitig für Eigenverantwortung und gegen überbordende Verbotspolitik. Ihren Angaben nach würden sie als neue politische Kraft nach Einzug im Parlament eine parlamentarische Enquete zu diesem Thema machen, um gemeinsam mit den anderen Parlamentsfraktionen die Grundlagen für eine inhaltliche Weichenstellung aufzubereiten. Die Zwergenpartei ist der Meinung, dass alle Parteien mit in die Verantwortung genommen werden müssen. Das Thema zu tabuisieren halten sie für einen falschen Zugang.

Piratenpartei: Freigabe von Cannabis

Die Piratenpartei Österreichs hat als einzige Partei Österreichs eine recht klare Position zum Thema Cannabis: Sie machen sich für eine Freigabe von Cannabis als Medizin (in seiner Naturform als Pflanze) sowie für eine Entkriminalisierung von Cannabis als Genussmittel stark.

da ist viel blödsinn dabei und viel herumgeeiere. bei den sozen hat sich aber was getan:

Tiroler SPÖ stimmte für Legalisierung von Cannabis


jetzt muß ich die nur noch alle dazu bringen, daß wir gemeinsam, und wirklich überparteilich daran arbeiten, die völlig sinnfreie cannabis-prohibition aufzuheben.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2015, 05, 04; 17:38:21 by hellboy »
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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #1 on: 2014, 07, 06; 13:16:28 »
Heute um 21:55 gibt es eine live Diskussion in der ORF-Sendung "im Zentrum" zum Thema "der Kampf um den Hanf" mit dem blowdoc.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140704_OTS0180/im-zentrum-der-kampf-um-den-hanf

Der blowdock ist von cannabis als Medizin, nicht vom hanfverband, aber so genau darf man beim ORF nicht schauen.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2014, 07, 06; 13:25:02 by hellboy »
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« Last Edit: 2014, 08, 01; 21:08:26 by hellboy »
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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #3 on: 2014, 08, 06; 13:51:32 »
Und wieder ein neues: http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00053/index.shtml

Wieso fällt mir nur das Wort "inflationär" ein, wenn das offensichtlich wieder nicht koordiniert und mit einer campgne gestartet wird?

ahoy
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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #4 on: 2014, 08, 06; 15:34:17 »
Die Bürgerinitiative ist vom 4.8.2014, allerdings steht sie schon seit Monaten beim Legalisieren.at auf der Website. Weiters weiß der Herr Legalisieren.at ganz offensichtlich nicht was er tut. Wahrscheinlich will er, genau wie pöpö

( https://forum.piratenpartei.at/thread-13058-post-126597.html#pid126597 )

sich zu Populismuszwecken (Pöpölismuszwecken?) wichtig zu machen. Wie wärs, sich den Profilartikel über die 38% anzugucken? Außerdem ist in Österreich nicht einmal bei erfolgreichen Volksbegehren irgendwas rausgekommen (Wikipedia). Überhaupt ist das 21. Jahrhundert ein schlechtes für derlei Petitionen. Erstens werden sie weniger, zweitens gehen viel weniger hin als im vorigen Jahrhundert. Die Komplettnieten sind im 21. Jahrhundert überrepräsentiert.

Aber hier sehen wir eben den österreichischen "Aktivismus" am Werk: für die Offiziellen ist Ganja bloß ein Vorwand um die eigene Duftmarke zu hinterlassen, so ein- bis zweimal pro Jahr alle zusammen. Infotische wären nützlicher, aber damit kommt man ja nicht ins Fernsehen. Situational Awareness? Fehlanzeige. Sichtbarkeit außerhalb der Hanfmusik-Parade? Wrong construction site. Infotische? Zu viel Arbeit für Medien-Manager und Kommunikations-Designer. Bei Infotischen gibt es für Hanf-Chefs und ihre Allüren nichts zu organisieren worauf man sich etwas einbilden könnte, bloß

- ein Amtsweg
- ein Tapezierertisch
- möglichst durchschlagskräftige Pamphlete

Beach-Flags mit dem Logo der Organisation sind am Infotisch zum Beispiel wertloser Overhead, der zu Ganja Libre nicht das Geringste beiträgt.

Update: An das Hanfinstitut habe ich dabei nicht gedacht (an CAM übrigens auch nicht), denn der Harmo hat zweifellos Situational Awareness (demonstrierbar: http://twitter.com/Hanfinstitut ) und kommt herum. Er hat auch erzählt, die Petition hätte bereits 800 Unterschriften und würde Ganja im Gespräch halten nach der Ganja-Welle. Das mag sein, aber ich halte auch die Nachteile für bedeutend:
- eine Petition mit  nur 50.000 Unterschriften gibt es der Bevölkerung buchstäblich schriftlich: "Ganja, nein danke"
- ein Petition ist unvereinbar mit der Auffassung von Recht auf Rausch, denn über Rechte wird nicht abgestimmt
- daran darf man den Massenmenschen gar nicht erst gewöhnen

Harmo selbst machte folgende Erfahrung auf seiner Unterschriften-Safari: die Grower würde die Petition betreffen, aber sie fürchten sich davor, mit Name, Adresse und Ausweisnummer im Polizei-Computer zu landen, der die nächtlichen Hausbesuche von Negermördern steuert.
(Harmos Story, aber nicht seine Worte; meine Paraphrasierung.)

Weiters halte ich Twitter- und Facebook-Aktivismus für sinnlos, weil man damit bloß zum Kirchenchor predigt und ein paar hundert oder tausend "Likes" bekommt von Leute, die bereits völlig überzeugt sind. Diese Praktik setzt den über 1000 Artikeln über Ganja in den Massenmedien (vorwiegend Migranten- und Verbrecher-Chronik) absolut nichts entgegen, weil die Alten, Dummen und Reaktionären am Pöpö-Facebook oder Hanfinstitut-Twitter nie landen. Damit kann man demonstrierbar keine Leute mobilisieren etwas Sinnvolles zu machen, denn wo sind denn die Ganja-Infotische und die Ganja-Flugblätter? DAS setzt den Massenmedien fast gratis etwas entgegen, denn damit greift man sehr wohl nach dem Massenmenschen -- am Land erreichen Infotische sogar Halbtiere vom Bauernhof, die Jesus anbeten und hauptberuflich auf den Acker kacken, damit dort Kartoffeln für ihre Gschroppen wachsen.

Leider kann ich lang theoretisieren, wie es gemacht gehört, denn Aktivismus ist wie Film. Godard erklärte: Filme muss man vormachen, nicht davon erzählen, wie sie gemacht gehören. Ihr seid also einstweilen alle entschuldigt, wenn ihr mich nicht ernst nehmt. Aber ich brauche den bisherigen Ganja-Aktivismus auch nicht ernst nehmen. (Youtube-Video mit Brunzen und Haare lassen vor dem Innenministerium? 7000 Views -- Bravo Internet, das sind 7 Promille von den angeblich 1 Million Kiffern, die es in Österreich gibt, und die am Internet angeblich überrepräsentiert sind. Dort sind die weniger alten, weniger dummen und weniger reaktionären Massenmenschen zu Hause.)


« Last Edit: 2014, 08, 06; 16:33:17 by GOLEMXIV »

hellboy

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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #5 on: 2014, 08, 06; 16:17:21 »
Es ist einfach sinnlos, bei uns eine Petition dieser Art zu machen.

Erstens interessiert die hohe Politik keine Petition, egal wie viele Leute das unterschreiben. Solange sie die Verfassung nicht zwingt, sowas verpflichtend umzusetzen, wird sich das auch nicht ändern.

Zweitens gibt es dazu keine Info-Campagne, die in der Bevölkerung die Meinung beeinflussen kann. Die übliche depperte ausrede: wir haben kein Geld, und was nix kost is auch nix wert. Volltrottelargument.

Drittens ist es eine onlinecampagne, die das Ziel einer brauchbaren onlinecampagne garnicht hat: Leute zu motivieren, gratis offline infostände und ähnliche Aktionen durchzuführen. Die Acta-Proteste haben gezeigt, wie das funktioniert.

Damit sowas funktioniert, auch das hat Acta bewiesen, müssen alle die das Thema auf der Agenda haben von vorneherein gemeinsam und koordiniert aktiv werden. Das ist hier nicht der Fall, und nachdem ich die handelnden Personen mittlerweile fast alle persönlich kenne, sehe ich auch eher schwarz, daß das jemals passieren wird.

ahoy
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GOLEMXIV

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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #6 on: 2014, 08, 11; 09:09:58 »
heh helly hier sind news zur Petition. Der Amann hat für die 600 Unterschriften offenbar 12 Jahre gebraucht, denn die Ini gibt es seit 2002.
Offenbar handelt es sich um eine Art Rente für die Attention Economy, denn der Amann hat diese Sau schon öfter durchs Dorf getrieben. Herauskommen tut dabei nichts, aber das kann dem Amann egal sein. Hauptsache, sein froschartiges Gesicht ist in der Zeitung. Macht ja nix, dass bereits erwiesen ist, dass Petitionen genau nix nutzen.

Allerdings hat der kleine Waldschrat seit 2006 und 2007 etwas dazugelernt, nämlich den Trick mit der Saurengurkenzeit. 2006 und 2007 stieg Amann im Jänner ein, das brachte nur jeweils eine Meldung. 2014 macht er es im Sommer und - Simsalabim! - schon ist seine Visage 8x in der Zeitung! Ein kleiner Schritt für Ganja, ein großer Schritt für den Selbstvertreter! Infotische? Nöööööen! Zu viel Arbeit, zu wenig Bewunderung!

2007:
http://derstandard.at/2709809
Vorarlberger Bürgerinitiative für Cannabis-Legalisierung

2006:
http://vbgv1.orf.at/stories/160903
Amann übt Kritik am Cannabis-Verbot

http://www.vienna.at/legalize-oesterreich-buergerinitiative-fuer-cannabis-legalisierung-gestartet/4047327
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/650252_Buergerinitiative-fuer-Cannabis-Legalisierung-gestartet.html
http://www.salzburg24.at/buergerinitiative-fuer-cannabis-legalisierung-gestartet/4047325
http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Buergerinitiative-fuer-Cannabis-Legalisierung-gestartet;art58,1463015
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Cannabis-Begehren-im-Parlament/153443575
http://www.vorarlbergernachrichten.at/nnp-download/buergerinitiative-cannabis-aus-dem-suchtmittelgesetz-herausnehmen
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2661836/
http://www.heute.at/news/politik/art23660,1052254

« Last Edit: 2014, 08, 11; 09:11:59 by GOLEMXIV »

GOLEMXIV

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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #7 on: 2014, 08, 18; 21:35:19 »
Die Sozialistische Jugend in Form der leibhaftigen Julia Herr fügt sich nahtlos in die Bewunderungsökonomie der Nutzlosen ein.
1.) Außer pöpölistische Sticker mit "fickificki hihi hihi" hat die SJ dieses Jahr noch nichts zusammengebracht in Sachen Ganja
2.) Obwohl Julia Herr einen riesigen Apparat unterhält, musste Miniprozentler legalize.at her für die Petition (die nutzlos ist, aber sagma mal, das ist wurscht), bei der reichen SJ mit Mitgliederheer reichte es, wie gesagt, bloß für Abziehbilder mit "ficki hihi"
3.) Was Julia Herr nicht hinderte, sich auf die Aktion draufzusetzen mit ihrem Bauchladen um die Petition zu parasitieren
4.) Damit zog sie die ganze (wohlgemerkt: nutzlose, aber es geht ums Prinzip) Aktion in den Dreck, weil sie zu deppert war für Böhmdorfer
5.) Darüber machten sich nur die Wiener Zeitung und unzensuriert.at lustig http://www.wienerzeitung.at/meinungen/glossen/651809_Randnotizen.html
6.) Einzige Reaktion von Julia Herr: "hihi, spart euch eure Hinweise" auf Twitter: https://twitter.com/frauherr/status/499487196660129792

Es ist nur eine kleine, nutzlose Petition zum Zwecke des Selbstmarketings diverser sogenannter Aktivisten. Aber sie erzählt Geschichten:
- Manche Massenmenschen machen die tollsten Sachen um auch einmal gratis auf Radio Orange zu kommen
- SJ ist deppert
- Julia Herr ist eine typische Politikerin: erst versagen und dann mimimimi und gusch
- Das funktioniert super, weils eh niemanden interessiert was einem Politiker bei der Bappm herauskommt oder was sie jetzt wieder treiben
- Alle Ganja-Aktivisten von Österreich zusammen sind so wenig aktiv, dass sie sofort alle aus ihrem Schönheitsschlaf erwachen und auch dabei sein wollen, wenn einmal im Jahr wer was macht, egal wie läppisch
- Ganja Libre wird es in Österreich geben -- wenn die Oma und der Opa gestorben sind und ihre reaktionären, bäurischen Vorurteile mit ins Grab genommen haben, was noch ein paar Jahrzehnte dauern wird
- Diese Endlösung der Ganja-Frage im Jahr 2044 werden sich Julia Herr und LeChuck als eigene Leistung auf den Pokal gravieren lassen, so als ob sie persönlich den natürlichen Tod der Mehrheit mit nix in der Birne herbeigeführt hätten

Bis dahin ist Ganja noch für viele Spenden, Truck-Sponsoren und Gratis-Auftritte im Fernseher gut, und natürlich auch für das allerwichtigste: viele Facebook-Likes, der ganze Stolz des Populisten, äh, Aktivisten. 
« Last Edit: 2014, 08, 18; 21:39:49 by GOLEMXIV »

pet

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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #8 on: 2014, 08, 30; 22:17:32 »
Wie ich dem Internet entnehme, ist Harmo jetzt bei 19,000
Unterschriften.

Unsere Kritik, dass eine Petition ohne flankierende Propaganda
sinnlos, ist hat sich Harmo sofort zu Herzen genommen und für
den Berndi von lethargelize die Arbeit gemacht: die Massenmedien
durch Presseaussendungen becirct. Das fand reichlich Echo, dank
Harmos Homeys und Gönnerinnen bei Funk und Print.

Allerdings war Berndi das nicht recht, dass Harmo die
Propaganda an sich riss. Ich glaube, das war,
weil sein Name in Funk
und Print nicht prominent genug hervortrat.

Beispiel:
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3853916/Burgerinitiative_Zehntausend-fur-CannabisLegalisierung
(19 Kommentare)

In diesem Artikel wird zwar legalize.at als Urheber genannt, aber
der Berndi namentlich als Individuum nicht. Der Unmut darüber
erhärtet den Verdacht,
dass es sich bei lethargelize um eine reine PR-Veranstaltung für den
Regionalpolitiker Berndi handelt.

Schon schlimm, wenn man eine Petition anmeldet und sich
dann jemand anderer draufsetzt, wie z.B. Harmo und Julia.
Harmo und Julia haben von Berndis mehr Presse gehabt als
Berndi selbst.

Daher: 1:0 für Bürger-Ini; Propganda haben sie passabel hingekriegt.

Es gibt noch mehr Artikel, alle durch Vermittlung von Harmos
Maulwürfen in den Redaktionen.

http://www.heute.at/news/politik/art23660,1055351
(in welchem Berndi sehr wohl vorkommt 19 Kommentare).

http://www.vol.at/legalize-oesterreich-bereits-ueber-9-870-buerger-haben-zugestimmt/4052680
(in welchem Berndi auch vorkommt (192 Kommentare)

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/651538_Schon-10.000-Buerger-fuer-Haschtrafiken.html
(9 Kommentare, no Berndi)

Beachtet, dass die Artikel von den Redactricen prominent
genug platziert waren, um ein genügend großes Publikum
für (oft zahlreiche) Kommentare um sich zu scharen. Harmos
Anstrengung hat sich gelohnt. Mich würde interessieren, wer
mehr Kommentare abgeräumt hat - Julia oder Harmo - aber
dafür bin ich im Augenblick zu faul.

Harmo selbst hat auf Twitter ungefähr zehn neue Follower
hinzubekommen, was mir allerdings eher wenig vorkommt
für so gutes Echo.

Solche Massen an Lesern und Kommentatoren sind durch
Flugis schwer zu schlagen, allerdings Harmos/Julias/Berndis
Vorstellung eine eher einsame Spitze, soviel wie fünf
Hanfwandertage. Das habe ich nicht kommen xehn, weil
ich nicht wusste, dass sich Harmo und Julia auf die
Petition draufsetzen würden. Ich habe anderswo eine
kleine Linksammlung mit früheren Berndi-Petitionen,
die allerdings ohne Harmo eher ein Schattendasein
führten.

Dass bei der Petition selber etwas herauskommen wird,
glaube ich trotzdem nicht, denn das wäre ganz was Neues.

Weiters muss sich Harmo die Frage gefallen lassen,
warum nicht er die paar Stempelmarken erübrigen kann,
um eine Petition anzumelden. Dann wäre ihm Geseier
vom Berndi erspart geblieben.

Diese Frage wird bei Julia aber noch dringlicher, weil
dieser PR-Erfolg zum Draufsetzen eigentlich ganz allein
der SJ gehören könnte, was noch dazu billiger gewesen
wäre als die ficki-ficki-Abziehbilder fürs Schwimmbad.
Vermutlich war ihnen der Klassiker "PR plus Pressers" nicht
ordinär und kreativ genug. Weiters hat Julia das Ansehen
der Kiffer besudelt, indem sie in der Presser die Minister
durcheinanderbrachte. Vielleicht sollte sie zur Abwechslung
selber mal was rauchen statt immer nur die Wähler,
das stärkt das Hirn.

Hier gibts was zu lernen:
- mit dieser Petition sollen nicht Leute von Ganja überzeugt
  werden, sondern Wähler und Twitterer von der Partei und
  von den Kanälen überzeugt werden
- wenn man die Pressekontakte hat, braucht man nur eine
  Petition und schon kann man für sich Reklame machen
- allerdings machen dann noch andere für sich Reklame


hellboy

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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #9 on: 2014, 10, 24; 18:03:36 »
http://www.servustv.com/at/Medien/Talk-im-Hangar-771

Video: http://hanfinstitut.at/2014/10/24/im-talk-im-hangar-herrschte-breiter-konsens-fuer-die-legalisierung-von-cannabis/

Quote from: servustv
Zündstoff Cannabis - Ist die Legalisierung noch zu stoppen?

Was ist der richtige Umgang mit Cannabis? Während der weltweite Trend in Richtung Legalisierung geht, setzt Österreich weiter auf ein generelles Verbot: Wer zum Eigenbedarf Cannabis erwirbt, besitzt oder anbaut, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe rechnen. Selbst zu medizinischen Zwecken darf es nicht konsumiert werden.

Doch ist eine Legalisierung noch aufzuhalten? Für viele Kritiker ist Cannabis eine Einstiegsdroge, mit nicht zu unterschätzenden gesundheitlichen Risiken. Befürworter einer Freigabe fordern dagegen ein grundsätzliches Umdenken. Sie sind überzeugt: Die aktuelle Drogenpolitik ist schädlich, unökonomisch und unsozial.

Bei der Debatte treffen euphorische Anhänger auf misstrauische Skeptiker. Sind Kiffer Kriminelle? Oder werden sie zu Unrecht kriminalisiert? Darf der Handel mit Cannabis dem freien Markt überlassen werden? Ist Cannabis tatsächlich so harmlos, wie manche Wissenschaftler meinen?

Gäste:
Andreas Müller - Jugendrichter
Gundula Barsch - Soziologin und Drogenforscherin
Friedrich Wurst - Psychiater und Psychotherapeut
Thomas Pietschmann - Analyst im Drogenkontrollprogramm der UNO
Kurt Blaas - Wiener Arzt

Also die Beschreibung der Debatte passt garnicht. Alle haben die bedingungslose Legalisierung von medizinischem Cannabis als alternativlos und überfällig bezeichnet. Es wurde darauf hingewiesen, daß dies auch in allen internationalen Konventionen erlaubt sei, und es an den nationalen Regierungen liege, daß dies nicht längst umgesetzt sei.

Lediglich bei der Freigabe von Cannabis als dem Alkohol zumindest gleichgestelltes Rauschmittel gab es noch einen, der versuchte dagegen zu argumentieren. Allerdings wedelte Pietschmann ständig mit der unvermeidlichen Studie der Pharmalobbyisten herum, die an ihrer tiefblauen Farbe erkennbar, und für alle die sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen ein rotes Tuch ist. Leider hat es sich zu den Befürwortern der Legalisierung noch immer nicht herumgesprochen, daß es ein neues, aktuelles Papier der UNO gibt, nämlich den BERICHT DER WELTKOMMISSION FÜR DROGENPOLITIK, der dem alten CIA-Papier explizit widerspricht. Dabei kann man den Leuten die noch immer für die Prohibition eintreten so herrlich um die Ohren hauen. Ich werde den halt weiterhin verbreiten, und hoffe, daß er endlich mal von allen zur Kenntnis genommen wird.

ahoy
hellboy
« Last Edit: 2014, 10, 25; 01:10:10 by hellboy »
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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #10 on: 2014, 12, 08; 17:23:01 »
Quote from: gl aktuell
Joint-Venture in Köln für Vergabestelle von Cannabis

Die Lobbyarbeit der Entkriminalisierungsaktivisten von “Cannabis Colonia e.V.” hat ihren ersten Erfolg: In einem gemeinsamen Antrag der Piraten und der Grünen in der Bezirksvertretung Köln-Innenstadt wird die Einrichtung einer legalen Cannabis-Verkaufsstelle gefordert. Die Verwaltung soll beauftragt werden, eine Ausnahmegenehmigung beim Bundesinstitut für Arzneimittel für einen Pilotversuch in der Kölner Innenstadt zu erwirken. Der Antrag soll am 11. Dezember von der Bezirksvertretung beraten werden.

http://www.glaktuell.net/joint-venture-koeln-fuer-vergabestelle-von-cannabis/

Schade, daß es bei uns keine Piratenpartei mehr gibt, und die Grünen auch nur alibihalber die Legalisierung fordern. Deshalb ist bei uns so ein vorbildhaftes Verhalten leider auch nicht möglich.

ahoy
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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #11 on: 2014, 12, 16; 23:53:22 »
Quote from: wdr
Beschluss in Kölner Bezirksvertretung:
Cannabis soll man legal kaufen können

Wenn es nach der Bezirksvertretung Innenstadt geht, bekommt Köln bald die bundesweit erste legale Verkaufsstelle für Cannabis. Die Politiker haben am Abend (11.12.2014) mit deutlicher Mehrheit einen Antrag von Grünen und Piraten verabschiedet. Nun ist die Kölner Stadtverwaltung am Zug.

http://www1.wdr.de/studio/koeln/themadestages/kiffershopfuerkoeln112.html

Jetzt legt sich der SPD-Bürgermeister quer, obwohl es in der spd auch eine Mehrheit für die Legalisierung gibt. Und dann wundern sich die sogenannten "großen Volksparteien", warum sie weder groß noch Volksparteien bleiben. Man kann eben nicht ewig gegen die Bürger regieren, sonst wählen sie einen halt nichtmehr.

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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #12 on: 2015, 08, 10; 14:51:43 »
Quote from: 20min.ch
Mit Arztempfehlung darf man bekifft Auto fahren
von A. Szenogrady - Wer auf ärztlichen Rat Cannabis konsumiert und bekifft herumfährt, macht sich nicht strafbar. Das entschied das Zürcher Obergericht.


...

Freispruch wegen Irrtum gefordert

Gegen die Beschuldigte sprach zudem, dass sie nicht über eine schriftliche, ärztliche Verschreibung verfügte und der von der Polizei befragte Arzt im Hinblick auf den Ratschlag, Cannabis zu konsumieren, ausweichend antwortete.

Die Verteidigung legte trotzdem Berufung ein und verlangte im letzten Mai vor dem Zürcher Obergericht erneut einen vollen Freispruch. Der Anwalt machte dabei einen rechtfertigenden Rechtsirrtum seiner Klientin geltend und führte aus, dass auch eine mündliche ärztliche Verordnung gültig sei. Deshalb sei die Beschuldigte davon ausgegangen, dass der Konsum von Cannabis für den Eigengebrauch legal sei.

Wegweisender Freispruch

Das Obergericht hat nun die beschuldigte Autolenkerin umfassend freigesprochen und ihr eine ansehnliche Prozessentschädigung von 16'495 Franken zugesprochen. «Das Verhalten der Frau anlässlich der Polizeikontrolle weist deutlich darauf hin, dass sie davon ausging, Cannabis von ihrem Arzt verschrieben erhalten zu haben und entsprechend annahm, der Konsum sei erlaubt», schrieben die Oberrichter.

Sie zeigten sich auch überzeugt, dass der Mediziner der Beschuldigten empfohlen habe, zur Behandlung ihrer Schmerzen Cannabis einzunehmen. «Es kann ihr nicht angelastet werden, dass sie keine eigenen Abklärungen tätigte, sondern sie sich auf die von ihrem Arzt vorliegenden Informationen verliess», steht im schriftlich begründeten Urteil. So könne der Beschuldigten nicht vorgeworfen werden, dass sie ihren Irrtum hätte vermeiden können.

Die Verfahrenskosten wurden auf die Staatkasse genommen. Ein vorwerfbares Verhalten könne der Beschuldigten nicht vorgeworfen werden, befanden die Oberrichter.

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Mit-Arztempfehlung-darf-man-bekifft-Auto-fahren-30326053

In der Schweiz darf man also mit ärztlicher Verordnung unter Cannabiseinfluß Auto fahren. In Österreich darf ich das mit dronabinol übrigens auch, solange ich meinen Cannabinoid-Ausweis mit habe. Hier sollte aber eine Patientin verurteilt werden, weil sie nicht genau wusste, wie und warum sie das darf, oder so. Zu ihrem Glück wohnt sie in der Schweiz, wo so ein Schwachsinn in der nächsten Instanz auch als solcher erkannt wird. So viel Intelligenz kann man von Gerichten hierzulande leider nicht erwarten.

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Re: Cannabis legalisieren in Österreich
« Reply #13 on: 2017, 03, 30; 18:22:03 »
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Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?

Der erste HUMAN RIGHTS TALK des Jahres 2017 mit dem Titel „Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?“ befasste sich mit grundlegenden Themenbereichen. DrogenhändlerInnen, öffentlicher Raum und Racial Profiling Österreichs Position zur aktuellen weltweiten Entwicklung von Drogenregulierung und Entkriminalisierung Schadensminimierung (Angebote zur Verringerung oder Vermeidung negativer Folgen des Drogenkonsums) und deren Verfügbarkeit in Österreich sowie aktuelle politische und zivilgesellschaftliche Bemühungen für eine sinnvolle und menschenrechtskonforme Drogenpolitik in Österreich.

Auf dem Podium im Juridicum WIen diskutierten Rainer SCHMID (checkit!), Katharina Beclin (Institut für Strafrecht und Kriminologie, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien), Toni Straka (Hanf Institut), Roland Reithofer (Suchthilfe) und Stefan Schumann (Johannes Kepler Universität, Linz). Moderation: Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte).

HUMAN RIGHTS TALK im Juridicum Wien, 16.3.2017
Das Hanf-Institut dokumentiert in seinem Youtube-Kanal alle österreichischen Events & Berichte zu Cannabis.

https://m.youtube.com/watch?v=WehtxNLJKSU&feature=youtu.be&a=

Ausdrückliche Empfehlung aus dem Netz! Nur Informierte, kein dummes Geschwafel von alten und längst widerlegten Dogmen. Die Runde macht Hoffnung, daß auch bei uns wie fast alles mit Verspätung, aber irgendwann doch, eine zurechnungsfähige Drogenpolitik möglich sein könnte.

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