Author Topic: Zur Lage der Partei  (Read 1275 times)

hellboy

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Re: Zur Lage der Partei
« on: 2016, 10, 06; 13:38:29 »
Quote from: Zuse Crew
WE. ARE. BACK.

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Man bekämpft Mobbing und üble Nachrede und Straftaten von Gliederungen gegen Minderheiten und einzelne Personalien NICHT mit wegducken, weggucken und Verleugnung der Realität. Genau wie Gewalt in der Partnerschaft nicht weggeht wenn das Opfer stets verzeiht, so gehen auch systematisches und strukturelles Mobbing bei den Piraten bzw in der Piratenpartei Deutschland nicht weg, wenn man wegschaut und es erträgt. Oder – noch schlimmer – man von Opfern VERLANGT dass sie es zu ertragen haben, weil es ja sonst der Partei „schaden“ würde. Über soviel Perversität und Zynismus gegenüber Gewaltopfern sollten mal der eine oder andere Pirat in der Partei nachdenken.

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Der „Landesverband Berlin“ übt sich derweil in politischer Inzest. Funktionäre treffen sich auf Parteitagen und wählen sich selbst. Mitglieder sind nur so lange gerne gesehen solange sie die Meinung der Funktionäre teilen bzw den Pöstchenschubsern nicht gefährlichen werden (wollen). So kann das natürlich nichts werden. In vielen Gesprächen wundern sich immer wieder zu# und durchgereiste Piraten warum diese  Wahnsinnigen nicht spätestens an der Konsequenz ihres großen Vorsitzenden Kramm ein Beispiel nehmen und sang und klanglos verabschieden? Also ihre Funktionen/Ämter niederlegen, austreten und ggf ihr Seelenheil in einer anderen politischen Gruppe suchen. Die Antwort ist so einfach wie beängstigend.

Die meisten Funktionäre im LV Berlin haben Minderwertigkeitskomplexe. Sie sind gescheiterte Menschen und ich meine das nicht im finanzieller Hinsicht. Nein, sie sind als Mensch gescheitert. Sie sind unsozial, Team-unfähig und können außerhalb ideologischer Strukturen nicht atmen geschweige leben. Sie fühlen sich ohne Partei, aber vor allem ohne Titel nicht wertig. Sie identifizieren sich über ihren Titel und so wundert es auch nicht dass diese selbst noch den Titel „Reiter“ begehren würden, auch wenn es nur bedeuten würde sich auf einen verwesten toten am Boden liegenden Gaul zu setzen. Eklig, aber Hauptsache der Titel macht was her. Einige dieser pathologisch auffälligen Menschen sammeln gerade zu Titel und Beauftragungen. Es soll gar solche geben, die ein BVV Mandat haben (okay hatten), ein Vorstandsamt haben, und locker ein Dutzend Beauftragungen. Natürlich in jedem einzelnen inkompetent und maximal erfolglos, aber Hauptsache Titel. Tja, und SOLCHE Leute gehen selbst dann nicht, wenn der Landesverband tot am Boden liegt und JA, er IST tot. Der Landesverband Berlin ist tot! ER IST TOT, Jim!

Knochenmarkspende

Das einzige was diesen von „Krebs“ zerfressenen und geschundenen „Körper“ noch retten kann ist eine endgültige Bestrahlung mit Piraten-Werten und Personalien. Wir müssen die letzten besonders hartnäckigen Titel-Sammler entmachten und die Zügel der Gliederung wieder in piratige Hände übergeben.
Dazu muss an vielen Baustellen beinahe gleichzeitig gearbeitet werden. Wir müssen die Landessatzung von diesem ganzen Bullshit seit 2010 befreien, der darin einfach nichts zu suchen hat. Hier sei nur die Totgeburt SMV oder das LD-Tool LQFB genannt. Aber auch die hart an der Legalität schrammenden Mitglieder-Rechte-einschränkenden Bereiche gehören überarbeitet.

...

Und damit nicht gleich wieder der Laden von irgendwelchen verstrahlten Weltverbesserern übernommen wird, braucht es ein Immunsystem. Dieses Immunsystem setzt sich zusammen aus Satzung, politischer Bildung, Professionalität und charakterlich geeigneten Vorständen. Gerade beim Letzteren hapert es immer wieder am meisten, denn die meisten Mitglieder sind traditionell NICHT in der Lage kompetent zu wählen. Das beginnt bei einem Weicheier Wahlsystem bei dem niemand eine klare Entscheidung fällen muss sondern notfalls jedem eine „Stimme“ geben kann und endet damit dass noch immer „Tittenbonus“(tm), Kinderaugen oder verbale Arschkriecherei zum Wahlerfolg eines Kandidaten führen. Irgendwann muss das einfache Mitglied begreifen, dass Wetterfahnen niemals eine gute Wahl sind. Man wählt polarisierende Menschen, die für Werte stehen und zwar eben auch wenn sie Widerstand erfahren. Was will man erwarten von einer Wetterfahne, wenn diese Widerstand erfährt? Eben nichts, sie knickt ein. Wetterfahnen stehen für nichts außer ihren egoistischen politischen Karriere-Erfolg (Wieder ein Titel! Juhuuu!), aber eben nicht dafür irgendwas politisch für andere Menschen erreicht zu haben.

Und nun?

Tjaaaa, jetzt haben wir von der Zuse Crew uns gedacht werden wir den Landesverband versuchen wieder gerade zu ziehen. Wir werden unangenehm sein, wir werden Aktionen planen und durchführen. Stets im Namen der Piratenpartei, stets sichtbar und uns auch stets als Piraten ausgeben, weil wir Piraten sind. Wir werden die Gliederung versuchen zu übernehmen und dann bei Erfolg eine vollendete Rückwärtsrolle der Partei hinzubekommen. Hin zu den erfolgreichen Werten, Mechanismen und Prinzipien von 2006-2009. Die Jahre 2010-2016 nehmen wir als mahnende Erinnerung, als dunkles Zeitalter der Piratenpartei Berlin.

http://zuse-crew.de/blog/2016/10/03/we-are-back/

Nachdem die PPAt ab 2012 vom Landesverband Berlin unterwandert und so vollkommen zerstört wurde, gilt all das hier geschriebene natürlich auch für uns und die Crew:Redemption.

ahoy
hellboy
Darwin was wrong.                   i'd rather be morally right
Man is still an ape.                   than politically correct!